Das Finale der ersten Staffel der Einherjer-Saga! Ragnarök beginnt. Die Heerscharen der Riesen fallen in Skaldheim ein und drohen alles Leben zu vernichten. Nachdem Bifröst vom Weltenbrand vernichtet wurde und die Götter den Menschen nicht mehr zu Hilfe eilen können, muss Asgrim seine letzten Verbündeten um sich scharen. Ganz Skaldheim steht Seite an Seite, trotzdem sind alle Bemühungen vergebens, nachdem sich mehr und mehr Weissagungen erfüllen. In Asgrims Vergangenheit gibt es ein Geheimnis, das diesen Krieg für immer entscheiden kann. Doch dafür muss er sein Schicksal annehmen und erkennen, wer er ist ...
Ragnarök beginnt. Die Heerscharen der Riesen fallen in Skaldheim ein und drohen alles Leben zu vernichten. Nachdem Bifröst vom Weltenbrand vernichtet wurde und die Götter den Menschen nicht mehr zu Hilfe eilen können, muss Asgrim seine letzten Verbündeten um sich scharen. Ganz Skaldheim steht Seite an Seite, trotzdem sind alle Bemühungen vergebens, nachdem sich mehr und mehr Weissagungen erfüllen. In Asgrims Vergangenheit gibt es ein Geheimnis, das diesen Krieg für immer entscheiden kann. Doch dafür muss er sein Schicksal annehmen und erkennen, wer er is. Quelle: amazon.de
Meinung:
Vielen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar!
Winzige Sandkörner prasselten zu Hunderten auf meinen Kopf, meine Lederrüstung, meinen Hammer und jede Ale unbedeckten Fleisches.
Das Cover ist nicht mein liebstes der Reihe, passt aber insgesamt gut dazu. Darauf zu sehen sind essenzielle Teile des Buches, einmal den Schnee und dann noch die Waffen. Der letzte Kampf hat begonnen und das sieht man auch hier heraus. Ich finde das Cover durchaus gelungen.
Der Schreibstil des Autors ist wie immer super, ich konnte mir alles genau vorstellen und habe alles mit Asgrim zusammen erlebt. Wie auch schon die anderen Teile wechselt sich seine Sicht von Jetzt und Früher ab. Durch die vielen Kämpfe wird hier alles noch blutiger und brutaler beschrieben, als in den anderen Bänden.
Asgrim ist im Norden und die Schlacht gegen die Toten und die Riesen beginnt. In seiner Vergangenheit gibt es aber auch noch Dinge, die er nicht weiß, die aber entscheidend sein können.
Der letzte Teil. Ich muss zugeben, dass ich zuerst sehr skeptisch war, der Klappentext vom ersten Teil hat mich nicht angesprochen, aber das Buch ist von Pascal, also habe ich es gelesen und ich liebe die Reihe jetzt! Lasst euch nicht abschrecken, die Bücher sind es wert. Nun ist dies der letzte Teil und ich finde es einfach nur schade.
Wie schon zu erwarten war, dreht sich hier vieles um Krieg, Ragnarök hat begonnen und in beiden Zeiten wird gekämpft. Ich beginne im Jetzt, denn dieses Mal mochte ich diese Zeit lieber. Hier gibts wirklich nur Kämpfe, es wird aber auch viel geredet und einige Weisheiten werden ausgetauscht. Am besten gefallen hat mir, dass man hier den Fenriswolf wieder gesehen hat. Immer noch einer meiner Lieblinge, da er einfach ein sehr zwiegespaltener Charakter ist und man dies auch gut beim Lesen mitbekommt. Könnte es bitte ein eigenes Buch nur über ihn geben? Das war definitiv eines meiner Highlight, da diese Kreatur weder gut noch böse ist, sie erfüllt einfach ihren Teil und wurde dadurch sehr interessant.
Ansonsten fand ich die Kämpfe sehr gut beschrieben, ich mochte es, wie Asgrim auf eine gewisse Weise zu sich selbst findet. Auch alle anderen Charaktere kommen nicht zu kurz und haben so ihre Momente, Ysra spielt besonders gegen Ende noch einmal eine wichtige Rolle. Aber zurück zu den Kämpfen. Neben den Toten marschieren auch die Riesen auf Asgrims Armee zu und ich habe mir die Dinger ein bisschen wie die Typen aus Hellboy vorgestellt, aber die sind in meiner Fantasy wahrscheinlich ein bisschen zu groß geraten. Trotzdem waren die Kämpfe mit diesen super spannend und ich habe mich ein ums andere Mal um Asgrims Leben gefürchtet. Der einzige, der zu kurz kam, war Loki. In den anderen Bänden war er präsenter, hier leider nur ganz wenig. Ich habe den Schlingel wirklich vermisst, dafür kommen aber andere Götter wieder etwas mehr vor, auch wenn ich auf ein paar verzichten hätte können. Wie Donar, dieser aufgeblasene Gott schwingt immer nur große Reden, tut aber nicht wirklich viel. Oder in diesem Band vielleicht doch? Das müsst ihr schon selber nachlesen.
Ein weitere Pluspunkt ist definitiv Hel, denn Leute, die Frau kann kämpfen! Die Ideen, wie sie ihre Macht einsetzt, waren für mich genial und ich feiere diese Figur unglaublich! Nach dem Fenris-Wolf meine liebste mythische Person in der Reihe.
In der Vergangenheit ist Asgrim noch immer bei den Schwarzalben und will das zweite Runennetz zerstören. Die Brücke, die er dafür überqueren musste, habe ich mir ca. so wie die in Thor vorgestellt. So mit Regenbogen und allem, dann eine schwarze Wand aus Toten und dann den Rest. Manchmal geht meine Phantasie mit mir durch, aber bei Pascal Wokans Bücher wird sie einfach immer angeregt. Man lernt hier noch mehr über Asgrim und Thorvald, manches wusste man schon und manches nicht. Mit der Zeit dreht sich dann aber alles nur noch um seinen Weg zurück und man erfährt endlich, wie er in dieser kleinen Kneipe vom Beginn der Reihe gelandet ist.
Diese kleine Geschichte war fast das Beste an dem Buch. Ich fand es total spannend zu lesen, wie Asgrim seine Erinnerungen verloren und in dieses abgelegene Dorf gekommen ist. Ach, hier werden wider Geheimnisse gelüftet und ich habe nicht damit gerechnet. Da wird einem von Beginn an etwas erzählt, man glaubt es und dann wird alles über den Haufen geworfen, aber auf eine megageile Weise. Die Runen spielen eine wichtige Rolle und ich war baff von dieser Wendung, ehrlich.
Das Ende hat mich dann sehr berührt. Leute sterben, Leute überleben und Leute kommen noch Hause. Es war einfach wunderschön und ein toller Abschluss für die ganze Reihe. Ich wünschte, dass ich noch mehr von Asgrim lesen könnte.
Fazit:
Für mich war dies ein passender Abschluss der Reihe und irgendwie bin ich traurig, dass die Geschichte rund um Asgrim Krummfinger jetzt vorbei ist. Ich mochte die Wendungen in diesem Band und das Ende hat mich sehr berührt. Das Buch bekommt 5 Sterne von mir.
Der fünfte Band der Einherjer Reihe "Ragnarök" von Pascal Wokan beschreibt mit dem Finale der ersten Staffel dieser Serie die Götterdämmerung und damit eine grandiose Schlacht, eigentlich sogar die grandioseste Schlacht die es geben kann, und all das fest verankert in der nordischen Mythologie. Wer sich ein wenig auskennt mit den nordischen Mythen wird in fast jeden Satz dieses Buches alte Bekannte wiederfinden, seien es Figuren, Konzepte, Vorstellungen, oder Objekte aus den alten Geschichten. Der Autor hat sich offensichtlich sehr ausführlich mit der Thematik befasst um seine eigene Geschichte in diesem Kontext zu erzählen.
Ich hab mich sehr darauf gefreut dieses Hörbuch zu hören, konnte mich jedoch leider kaum auf den Inhalt konzentrieren. Der Sprecher Dave Duss hat genau die Richtige Stimmfarbe für dieses Epos und war deshalb sicherlich eine gute Wahl, spricht jedoch für meinen Geschmack zu langsam. Ich musste das Hörbuch mit 1.25-1.5facher Geschwindigkeit hören um eine für mich natürlicher klingende Sprachgeschwindigkeit zu bekommen, was aber ja in den meisten Wiedergabe-Apps nach der eigenen Vorliebe eingestellt werden kann. Leider klingt jedoch (egal bei welcher Geschwindigkeit) der Sprachfluss auch nicht natürlich, der Sprecher betont einzelne Wortteile ungewöhnlich ( zB: "ich war kurz davor zusammenzuklapPEN"), hebt einzelne Satzteile hervor oder macht Pausen an Stellen die sich nicht dafür anbieten, sodass es insgesamt stellenweise gekünstelt klingt. Das unterscheidet sich jedoch deutlich von Charakter zu Charakter den der Sprecher liest, da er hier für jede vorkommende Figur sehr gut unterscheidbare Stimmen verwendet, leider ist es besonders bei der Hauptfigur besonders ausgeprägt. Meiner sehr kurzen Internetrecherche nach ist der Sprecher noch in der Anfangsphase seiner Sprecherkarriere und ich bin mir sicher mit der Zeit wird das runder. Ich gehe davon aus, dass mir diese Stimme noch häufiger über den Weg laufen wird, denn sie passt wunderbar zu solch epischen Fantasyromanen. Der Schreibstil des Buches selbst ist leider auch nicht mein Fall. Zum einen wirken viele Ausdrücke sehr gestelzt, gleichzeitig werden aber auch recht viele moderne und teils auch vulgäre Ausdrücke benutzt, was grundsätzlich natürlich kein Problem ist, aber es passte hier für mich persönlich einfach nicht zusammen. Alles in allem empfand ich das Zuhören deshalb leider als etwas anstrengend und würde mir kein weiteres Hörbuch dieser Reihe anhören wollen, was schade ist, da die Geschichte an sich durchaus eine gute Idee und sehr spannend ist. Zum einen gibt es natürlich die epische Schlacht, zum anderen parallel dazu einen Teil der Vorgeschichte der Hauptfigur Asgrim, der auf der Suche nach seiner Identität ist und versucht zu rekonstruieren wie er zu dem wurde, der er heute ist. Das Worldbuilding funktioniert in diesem Buch recht gut, man hat auch dank der starken Einbindung in bekannte Mythen eine gute Vorstellung der Welt in der das Buch spielt, die Beziehungen der einzelnen Charaktere zueinander sind meiner Meinung nach ebenfalls gut ausgearbeitet. Das Design des Covers gefällt mir auch und verkörpert den Vibe des Settings (Waffen, Kälte, große Landschaften, bedrohende Dunkelheit) sodass man von Anfang an vermuten kann was auf einen zukommen wird wenn man sich dieser Geschichte stellt.
Rundum Fazit: Sicherlich natürlich Geschmackssache, von mir gibt es 3/5 für das Buch selbst und 2/5 für die Hörbuchumsetzung.
Disclaimer: Ich habe via #NetgalleyDE ein kostenloses digitales Rezensionsexemplar im Gegenzug für meine ehrliche Rezension bekommen. Das hat meine hier geäußerte Meinung nicht beeinflusst.
"[...] Wir sind nicht nur Helden. Nein, heute sind wir unsere eigenen Götter!"
Mit diesem Satz hat Skiddi mir nicht nur eine Gänsehaut verpasst und mich vor Stolz fast platzen lassen, ich finde auch, er ist einer von vielen Sätzen und Zitaten, die diesen Abschluss einer glorreichen Saga ausmachen und definieren können. "Ragnarök" ist wirklich ein geniales und wahnsinnig spannendes, dramatisches und rasantes Finale und der Saga um die Einherjer ein würdiges Ende. Womit der Autor hier noch wieder auftischt, tja, mit einigen Dingen hat man ja gerechnet, sie dann aber zu erleben... Und zusätzlich gibt es natürlich noch so einige Überraschungen, das bleibt ja bei dem lieben Autor nicht aus, nicht wahr?! Es werden viele Fragen beantwortet und einige Unklarheiten ausgeräumt, die in den vorigen Bänden so Geheimnis umworben waren. Allen voran: Skjalmir und Asgrim bzw Thorvald. Auch wenn man einige Tatsachen schon unbewusst erahnt hat, bringen sie den Leser doch erheblich zum staunen, wenn es offenbart wird. Allein bei Skjalmirs gelüftetem Geheimnis fiel mir fast die Kinnlade auf den Reader. Nach einem gemurmelten "genial gemacht" klebte ich noch fester am Bildschirm und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Man merkt regelrecht, wie sich der Kreis schließt, wenn sich die zwei Zeitstränge, in die die Handlung wie immer geteilt ist, aufeinander zu bewegen. Das ist so genial und gelungen umgesetzt, ich wollte glatt wieder mit Band 1 anfangen zu lesen. Einfach nur der Wahnsinn, hab ich so noch nicht bei einer Reihe erlebt. Die bildgewaltigen Schlachten oder anderen Szenen, zum Beispiel in Svartalfheim oder Asgard sind auch immer wieder beeindruckend und mitreißend. Der Autor schafft es halt immer wieder einen in Erstaunen zu versetzen und hinterlässt auf diese Weise immer wieder aufs neue seine Fußstapfen in meinem Kopfkino und meinen Vorstellungen, die man so schnell auch nicht wieder los wird. Allein der Vergleich, als Brokkr Asgrim "neu schmiedet" wie der zeitgleich seinen Hammer neu schmiedet. So genial. Am besten gefallen haben mir mal wieder die Protagonisten, ihre Veränderungen und Entwicklungen sind so sichtbar und klar erkennbar. Wenn ich nur an Asgrim oder Skiddi aus dem ersten Band denke und sehe, wie Skiddi ein komplettes Heer zu überzeugen weiß, sich der Schlacht anzuschließen und in forderster Reihe zu stehen dabei. Oder Asgrim, der endlich sein Schicksal annimmt, akzeptiert, wer und was er ist und es auch einzusetzen weiß. Da schwillt einem selbst als Leser vor Stolz die Brust. Und dann das süße, traurige, schwere Ende. Oh wie ich sie alle vermissen werde. Vergessen werde ich sie aber mit Sicherheit nicht. Jeder einzelne dieser Halunken hat sich irgendwie in mein Herz gewuselt, so dass ich mich definitiv auf ein Wiedersehen und Wiederlesen einlassen werde. Und wie ich vernommen habe, ist es eh nicht das Ende und es besteht noch eine Chance auf eine erneute Rückkehr nach Skaldheim. Ich kann diese Reihe nur sehr empfehlen, ihr verpasst etwas, wenn ihr der Einherjer-Saga nicht eine kleine Chance gebt.
Auf mich wirkte es Eisig, aber zog mich auch magisch an. Asgrim ist Kampf bereit und das sieht man wunderbar auf dem Cover. Seine Armee sieht man als Silhouette hinter ihm stehen. Was mir aber sehr ins Auge stach, war der goldene Hammer von Asgrim. Das Cover passt definitiv zum Inhalt des Buches.
Meine Meinung zum Buch:
Trotz das die Feinde in Muspellsheim besiegt wurden und Asgrim damit den Kampf gewonnen hat, konnte er es nicht verhindern das Ragnarök beginnt. Eine Armee von Riesen rücken immer mehr voran nach Skaldheim und Asgrim versucht dringend nach einer Lösung zu finden und Unterstützung. Er will und kann einfach nicht aufgeben. Die Götter haben sich vollkommen gelöst von den Menschen und der rettende Schlüssel liegt in der Vergangenheit von Asgrim. Wird Asgrim den Schlüssel in seiner Vergangenheit finden?
Puh, das Finale hat es echt in sich. Ich bin hin- und her gerissen und brauchte erstmal eine Weile um meine Gedanken zu ordnen. Emotional wurde ich wieder sehr herausgefordert. Ganz oft überkam mich die Gänsehaut, ganz besonders beim Abschnitt wo Asgrim in seiner Vergangenheit war.
Asgrim ist mir über die Zeit so ans Herz gewachsen aber auch die anderen Personen werden mir mit einem guten Eindruck im Kopf bleiben. Ich fieberte mit den Protagonisten so sehr mit, dass ich das Gefühl bekam ein teil dieser Geschichte zu sein. Die Geschichte gab noch so viele Wendungen, wo ich dann immer schon dachte, dass es jetzt Endet aber so war nicht der Fall. Ich vertiefte mich so in die Geschichte das ich nicht mal mehr mitbekam, wie die Zeit rannte. Nervlich war ich nach dem Lesen ein Wrack.
Es wurde wieder sehr düster, mystisch und blutig im Buch und es gab auch stellen, wo ich schockiert da saß und erstmal durchatmen musste. Pascal Wokan schaffte es in diesem Finale noch einmal alle meine Nerven zu strapazieren und in seine Welt zu entführen zur letzten großen Schlacht von Asgrim.
Was mir sehr gut gefiel war, die Karte von Skaldheim. Man bekam noch einmal einen tollen Einblick, wo was ist.
Mein Fazit:
Emotional hat mich der Autor Pascal Wokan mit diesem Finale umgehauen. Es gab Stellen, wo ich erstmal tief durchatmen musste und meine Gedanken ordnen musste. Aber es gab auch viele Stellen, wo ich totale Gänsehaut bekam. Ich war so vertieft in die Geschichte das ich die Zeit komplett vergaß. Was mir noch immer Gänsehaut bereitet ist, wenn ich an die Vergangenheit von Asgrim denke.
Ich kann wirklich jedem Empfehlen Die Einherjer – Saga zu lesen.