Berlin, mitten in Kreuzberg: Lotte, neu in der Stadt, ausgesprochen tollpatschig, herrlich selbstironisch, normal begabt und total verknallt. In Vincent von Grüne Gurken. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall in den Typen, der immer montags im Kiosk gegenüber auftaucht und genau zehn Grüne Gurken kauft.
Eine Geschichte über das, was wirklich wichtig ist: die richtige Stadt, der richtige Typ und die richtige Sorte Weingummis.
Lena Hach ist eine deutsche Schriftstellerin. Nach dem Abitur besuchte sie erst eine Schule für Clowns und studierte dann Germanistik, Anglistik und Kreatives Schreiben in Frankfurt am Main und Berlin. Nebenbei begann sie, als Autorin und Journalistin zu arbeiten und schrieb unter anderem für zitty und Der Tagesspiegel.
Als ich das erste Mal über „Grüne Gurken“ gestolpert bin, war mein erster Gedanke: Das ist ja mal ein origineller Titel! Grüne Gurken, also, ich finde ihn genial. Meine Neugier konnte der Titel jedenfalls sofort wecken. Auch das witzige Cover gefiel mir auf Anhieb richtig gut. Schnell den Klappentext gelesen und ich wusste: Dieses Buch muss ich unbedingt lesen! Ich ließ Grüne Gurken daher sehr gerne bei mir einziehen.
Lotte ist vor kurzem mit ihren Eltern nach Berlin-Kreuzberg gezogen, worüber die 14-jährige alles andere als glücklich ist. Ihr fällt es schwer, sich in ihrem Zuhause einzuleben, viel lieber wäre sie in ihrem kleinen Dorf in Hessen geblieben, bei ihrem besten Freund David. Die Sommerferien werden garantiert die furchtbarsten ihres Lebens werden, da ist sich Lotte sicher. Mit dieser Vermutung soll sie aber falsch liegen. Ihr Berlin-Abenteuer soll an dem Tag beginnen, als sie eine plötzliche Lust auf Fertigmilchreis überfallen wird. Sie landet kurz darauf im Späti, dem Kiosk gegenüber. Ehe es sich Lotte versieht, steht sie plötzlich hinter dem Verkaustresen und soll auf den Laden aufpassen. Dieser Freitagabend soll alles verändern. Lotte wird einen Job im Späti bekommen, sie lernt den Kioskbesitzer Yunus näher kennen sowie seine Freundin Miri. Und dann ist da noch Vincent von Grüne Gurken, der jeden Montag in den Kiosk kommt, um genau 10 grüne Gurken zu kaufen. Lotte verguckt sich sofort in ihn und aus einem leichten Verknalltsein wird sehr schnell mehr werden. Aber ob der Grüne-Gurken-Käufer auch wirklich der Richtige für sie ist?
Was für ein cooles Buch! Meine Erwartungen wurden hier komplett erfüllt, ich habe wundervolle Lesestunden mit dem Buch verbracht. Der Humor in Grüne Gurken war absolut meiner, ich hatte hier beim Lesen quasi ein Dauergrinsen auf den Lippen.
Bei mir trat hier der Fall ein, der ganz klar für ein richtig gutes Buch spricht: Einmal angefangen mit dem Lesen wollte ich Grüne Gurken am liebsten gar nicht mehr aus der Hand. Ich habe das Buch dann auch richtig weggesuchtet. Der Schreibstil ist klasse, er ist spritzig-frech und jugendlich und liest sich herrlich locker-leicht.
Mich konnte die Handlung von den ersten Seiten an in ihren Bann ziehen. Als groß spannend würde ich sie allerdings noch nicht einmal bezeichnen. Allzu viel passieren tut eigentlich gar nicht. Fand ich aber überhaupt nicht schlimm. Lauter überraschende Wendungen und viel Action müssen für mich gar nicht sein. Für mich war hier alles perfekt, ich bin wirklich begeistert. Grüne Gurken war mein erstes Buch von Lena Hach und es wird ganz bestimmt nicht mein letztes gewesen sein.
Erfahren tun wir alles aus der Sicht der 14-jährigen Lotte. Hach, Lotte war eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack. Für ihre tollpatschige und herrlich ironische Art habe ich sie über alles geliebt. Ich konnte mich von Anfang wunderbar in sie hineinversetzen. Sie ist einfach so schön authentisch. Besonders gut gefallen hat mir, worüber Lotte so nachdenkt. Hochbegabt ist sie nicht, sehr zum Bedauern ihrer Eltern, die sehr daran zu knabbern haben, dass ihre Tochter nicht so einen hohen IQ besitzt wie sie selber. Blöd ist Lotte aber nicht, ganz und gar nicht. Ich habe sie als ziemlich clever empfunden. Lotte macht sich über viele Dinge so ihre Gedanken und wie sie das tut ist köstlich! Breite Schmunzler sind hier garantiert, ich schwöre! :D
Die Nebencharaktere, denen wir im Verlaufe des Buches über den Weg laufen dürfen, haben mir allesamt auch richtig gut gefallen. Das Erschaffen von liebenswerten, ulkigen Charakteren hat Lena Hach definitiv voll drauf. Total super fand ich den Kioskbesitzer Yunus. Dieser ist schon ziemlich schräg. Aber mega lieb. Genauso wie Miri, seine Freundin. Die beiden sind so süß zusammen, ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Wen ich ebenfalls unheimlich gerne mochte, ist Luke, auch bekannt als Vincent von Grüne Gurken. Ist das nicht mal ein cooler Adelstitel? Ihr merkt vielleicht, das Buch sprüht nur so vor lustigen Ideen. Jedermanns Sache werden sie vermutlich nicht sein, jeder hat eben so seine eigenen Vorlieben, aber mich konnten sie hellauf begeistern.
Aber zurück zu Luke. Luke ist zu Beginn der Geschichte noch der geheimnisvolle, gutaussehende Junge namens Vincent, der immer montags in Yunus Kiosk kommt, um sich seine zehn Grüne Gurken zu holen. Warum der Name Vincent, fragt ihr euch? Nun, er sieht irgendwie aus wie ein Vincent. Findet zumindest Lotte. Sie verliebt sich sofort in ihn und wie sie dann versucht, seine Aufmerksamkeit zu bekommen, ist so witzig und zuckersüß.
Was mich ebenfalls begeistern konnte, ist das Setting. In Berlin war ich leider bisher erst zweimal, aber dank der anschaulichen Beschreibungen konnte ich mir von allen Orten ein ganz genaues Bild machen. Ganz besonders vom Späti, also von Yunus Kiosk. Der Späti ist einfach nur genial.
Neben den vielen humorvollen Szenen gibt es aber auch ernsthaftere, die der Handlung etwas Tiefe verleihen. So hat Lotte zum Beispiel leider nicht das beste Verhältnis zu ihren Eltern. Diese lassen Lotte deutlich spüren, dass sie enttäuscht davon sind, dass ihre Tochter nicht hochbegabt ist wie es viele in der Familie sind. Was Lotte auch sehr beschäftigt, ist der Umzug nach Berlin. Viel lieber wäre sie in Hessen geblieben, bei ihrem allerbesten Freund David. Da wird allerdings noch ein Umdenken stattfinden. Nachdem Lotte die Bekanntschaft von Yunus, Miri und Luke gemacht hat, wird sie noch merken, dass Berlin eigentlich gar nicht so übel ist.
Ein weiteres ernsteres Thema wird durch Luke ins Spiel gebracht. Da ich aber nicht zu viel von der Handlung verraten möchte, werde ich da nicht näher ins Detail gehen.
Wovon ich aber gerne noch berichten möchte, sind die farbigen Diagramme in dem Buch. Die Idee fand ich super, mir hat es total viel Spaß gemacht, mir die vielen Grafiken und Diagramme anschauen. Manche sind so witzig. Wie kommt man nur auf so etwas? Einfach nur toll.
Fazit: Der originelle Titel und das witzige Cover versprechen hier eindeutig nicht zu viel, auch die Geschichte, die einen zwischen den Buchdeckeln erwartet, ist so klasse und lustig! Mich konnte mein erstes Buch von Lena Hach hellauf begeistern. Es ist zuckersüß, zum Schmunzeln schön und herrlich humorvoll. Ich hatte hier beim Lesen quasi ein Dauergrinsen auf den Lippen und bin nur noch so durch die Seiten geflogen. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!
Zum Buch: Lotte ist neu in Berlin und sie hasst es. Ihr Zuhause ist ein Dorf in Hessen. Als sie sich versehentlich aussperrt, geht sie in den Späti gegenüber und wird gleich mal von Yunuf allem gelassen. Dort findet sie Freunde und lernt Vincent von Grüne Gurken kennen, ein Junge, der jeden Montag genau zehn grüne Gurken kauft, ein total süßes Lächeln hat und Lotte vergessen lässt, dass sie Berlin eigentlich nicht mag ...
Meine Meinung: Dies war mein erstes Buch von Lena Hach und es hat mir außerordentlich gut gefallen. Ich bin zwar schon ein wenig alt für die Zielgruppe, lese aber sehr gerne Jugendbücher. Und dieses ist ein besonders gelungenes Exemplar, es lässt sich super lesen, die Kapitel sind kurz, die Sprache sehr gut verständlich, ohne zu einfach zu sein. Dann sind noch die Grünen Gurken im ganzen Buch und jede Menge Torten diagramme, das macht Lotte nämlich anstatt Tagebuchschreiben. Die erste Liebe ist hier sehr einfühlsam erzählt, genauso wie man es sich für sein Kind wünscht, die Freunde Yunuf und Miri vom Späti sind richtig sympathische Mitmenschen und allgemein wird Kreuzberg sehr gut dargestellt. Auch durch Luke, wo e Vincent richtig heißt, und Oma Blume hat das Buch einen ernsteren Hintergrund, allgemein ist es kein leichter Roman sondern ein wunderschönes Jugendbuch mit ganz tollen Menschen.
Fazit: Ein Jugendroma, der still und leise erzählt was Jugendliche wirklich fühlen und für genau die Zielgruppe eine schöne Geschichte. Ich mochte es sehr gerne und kann er nur empfehlen.
Vor ungefähr zwei Jahren habe ich "Nichts wünsche ich mir mehr" von Lena Hach gelesen und fand es einfach nur atemberaubend. Deshalb habe ich mich gefreut, als ich gesehen habe, dass die Autorin ein neues Buch veröffentlicht hat. Allerdings muss ich sagen, dass mir "Grüne Gurken" nicht ganz so gut gefallen hat. Das könnte aber auch daran liegen, dass es für eine andere Alterszielgruppe gedacht ist als das erste Buch, dass ich von ihr gelesen habe. In "Grüne Gurken" geht es um Lotte, die aus ihrem Heimatdorf nach Berlin ziehen muss und alles ziemlich blöd findet, bis sie plötzlich im Kiosk gegenüber aushilft und so einen Jungen kennen lernt, der jeden Montag 10 grüne Gummigurken kauft. Die Liebesgeschichte ist ziemlich süß, aber vor allem die Freunschaften, die hier geschlossen werden, sind toll. Es gibt ein bisschen Drama, ein bisschen Streit mit den Eltern, ein bisschen Kitsch. Aber von allem eben nur wenig. Ich habe das Gefühl, die Geschichte bleibt eher oberflächlich, das Ende kommt sehr abrupt. Die Charaktere bieten durchaus mal etwas anderes - vor allem Lotte, die laut ihren Eltern unbedingt im Club der Hochbegabten aufgenommen werden sollte, besticht durch Tollpatschigkeit und Schlagfertigkeit.
Fazit: Obwohl "Grüne Gurken" mit viel Humor besticht, hätte das Buch mehr Tiefe vertragen können. Es bleibt doch alles eher oberflächlich. Dennoch ist es ein schönes Buch für zwischendurch.
Ein wenig überraschte mich die Offenbarung, dass Lotte, die aus ihrer Perspektive erzählende Hauptfigur aus „Grüne Gurken“ erst 14 Jahre alt, oder eher jung, war, denn bis dahin hatte ich mir eine 16-17jährige Lotte vorgestellt und in meinem Kopf blieb Lotte bis zuletzt auch ein, zwei Jahre älter als ihre vorgeblichen 14 Jahre. Für die kam sie mir nämlich doch ein wenig zu differenziert und abgeklärt vor, erst recht, da immer wieder betont wurde, dass nicht nur ihre Eltern, sondern auch die Meisten ihrer Verwandten insgesamt, hochbegabt seien, während Lotte nur „ganz normal intelligent“ wäre. Dem widersprach auch bereits ein wenig, dass Lotte, wohl wiederholt, zum Intelligenztest antreten sollte, von dem ihre Eltern offensichtlich glaubten, Lotte könne den ebenfalls wuppen – da war Lotte in meinen Augen insgesamt zwar ein ziemlicher Tollpatsch, der definitiv ziemlich klug war, aber auf diesen spezifischen Hochbegabtenkram einfach keinen Bock hatte. Generell schien mir Lotte eher zwar eher wenig Lust zu haben, aber doch deutliches Interesse am Leben um sie herum: „Grüne Gurken“ beschreibt eigentlich nicht viel mehr als eine Momentaufnahme aus Lottes Leben, die in den Ferien stattfindet, als sie just mit ihren Eltern nach Berlin verzogen ist: Lotte hat also noch gar keine Ahnung von ihrem (künftigen) Berliner Leben, kennt die neue Schule noch nicht und hat dementsprechend dort noch keine neuen Kontakte knüpfen können. Eigentlich erzählt „Grüne Gurken“ mehr von Lottes grundsätzlichem Ankommen in Berlin, wie sie dort eine stabile Basis für sich kreiert, wobei jener kleine Mikrokosmos aus der elterlichen Wohnung und insbesondere dem Kiosk gegenüber, in dem sie zunächst unabsichtlich und völlig unerwartet als „Vertretung“ gelandet ist, um sich dann kurzentschlossen ins Verkaufsteam aufnehmen zu lassen und sich prompt in einen regelmäßigen Kunden zu verknallen…
Ich könnte gar nicht sagen, worum „Grüne Gurken“ sich tatsächlich dreht, außer eben um ein Mädchen, das anfängt, sich in einer neuen Umgebung einzuleben; einen echten roten Faden habe ich nicht entdeckt, da war „Grüne Gurken“ für mich eher wie ein Tagebuch, aber eben ein sehr unterhaltsames Tagebuch. Ich habe „Grüne Gurken“ sehr gerne und am Stück ausgelesen; Lotte fand ich sehr erfrischend und angenehm spritzig und die Geschichte war immer wieder mit Tortendiagrammen gespickt, die sich in gewissem, teils aber auch nur echt geringem, Maße auf den Inhalt bezogen und jene Darstellungen fand ich sehr ehrlich, sehr zu Lotte passend, und das waren für mich einfach vielfach widergespiegelte Gefühle, die sie so wohl auch mal von den meisten Jugendlichen empfunden werden/wurden.
Als Jugendbuch fand ich’s klasse; zu ihrem 12. oder 13. Geburtstag werde ich mein Exemplar bestimmt auch an meine Nichte weiterreichen. Wie gesagt: Eine besondere Tiefe habe ich hier nicht entdecken können; für mich war es eher eine leichte Lektüre, die zu lesen halt einfach Spaß machte.
[Ein Rezensionsexemplar war mir, via Vorablesen, unentgeltlich zur Verfügung gestellt worden.]
Ich wusste garn nicht so wirklich auf was ich mich da einlasse. Auch vom Klappentext her konnte ich nicht richtig erkennen in welche Richtung es eigentlich gehen sollte. Klar um Lotte und die Liebe, aber weiter? Es ging in eine andere Richtung als erwartet aber das war gar nicht so schlimm. Im Gegenteil. Ich bin überrascht wie viel dieses Buch doch eigentlich aussagt. Ich liebe dieses Cover, das kann aber auch ganz gut an meiner Schwäche für die Gegend um den Alexanderplatz herrühren. Ich kenne mich nicht gut genug in Berlin aus um zu wissen in welchem Zusammenhang Lottes Kiez und das Cover steht aber es handelt sich um Berlin also sollte es auf jeden Fall ja passen. Immerhin kann man am Tütchen in der die Gurken sind gut erkennen, dass es sich um eine Lovestory handelt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, was wohl auch nicht so schwer ist, da es nicht gerade dick ist. Ich kam mit dem Schreibstil super klar und war auch ab der ersten Seite sofort im Geschehen dabei. Ich mochte diese kleinen Gurken am Rand der Seiten sowie die Diagramme, die mal etwas ganz anderes sind. Sowas vermutet man sonst nur in Büchern, die in eine spezifische Richtung gehen und nicht in einem (Liebes-)Roman. Aber genau diese Diagramme zeigen auch gut Lottes Gedanken und Gefühle auf. Sie gab ihr noch einmal so eine Rundung. Ich mag Lottes Charakter sehr. Sie ist auch so wundervoll dropsig. Man kann auch eine Wandlung ihres Charakters erkennen. Erst mag sie es gar nicht in Berlin zu sein, aber dann merkt sie von Tag zu Tag mehr, wie schön es eigentlich ist und, dass Berlin nun doch ihr neues Zuhause ist. Auch Yunus und Miri fand ich sehr süß zusammen. Ich konnte sie mir in diesem kleinen Späti richtig gut vorstellen. Durch Berlin hat Lotte so einen kleinen Schubser in Richtung Erwachsen sein bekommen. Immerhin arbeitet sie nun und erkennt auch, dass es wichtige Sachen im Leben gibt. Sie wird auch zum ersten Mal so richtig mit dem Thema Tod konfrontiert. Auch, wenn ich die Sache mit den Gurken recht schnell durchschaut hatte, fand ich die Story darum sehr süß. Ich kann jedem nur empfehlen dieses ultrasüße Buch zu lesen.
Es ist schon eine Weile her, das ich GRÜNE GURKEN von Lena Hach beendet habe und wenn ich daran zurückdenke, dann ist das Erste, das mir einfällt, wie unglaublich lustig dieses Buch ist.
Das liegt vor allem an Lotte. Denn Lotte ist nicht nur ein ziemlich kluges Mädchen, sondern sie ist auch schlagfertig, selbstironisch und herrlich tollpatschig. Das sieht man auf den ersten Blick. Auf den Zweiten, da sieht man aber auch, wie einsam Lotte sich fühlt, seit sie mit ihren Eltern vom hessischen Dorf ins trubelige Berlin Kreuzberg gezogen ist. Man sieht außerdem, das sie sich in ihrer durchweg überdurchschnittlich hochbegabten Familie, als Einzige mit durchschnittlichem IQ, wie ein Fremdkörper und vor allem von ihren Eltern absolut unverstanden fühlt. Die wollen nämlich unbedingt, das Lotte, Mitglied in diesem Club für Kluge Köpfe wird, bei dem sie bereits mehrfach die Aufnahmeprüfung versemmelt hat.
Lotte sucht nach Anerkennung und ihre Eltern stehen ganz schön auf dem Schlauch und trauen der Tochter ziemlich wenig zu. Nicht einmal, das sie sich selbst einen Ferienjob suchen kann. Dabei hat sie den längst. Bei Yunus im Späti, wo sie Freundschaften schließt und die erste große Liebe findet.
Dieses Buch ist sososo toll und ich kann gar nicht anders als zu schwärmen. Lena Hach hat eine wundervoll leichte Geschichte geschrieben, in der aber nicht alles rosarot ist. Das ist gut für Lotte, denn die findet so zu sich selbst, lernt für sich und ihre Wünsche einzustehen und schließt nebenbei noch richtig tolle Freundschaften.
Ich fand die Charaktere, besonders eben Lotte, aber auch Yunus, Miri und Vincent, der eigentlich anders heißt, richtig schön ausgearbeitet. Sie sind authentisch, haben normale Probleme, wie wir sie alle kennen und wachsen trotzdem ein bisschen über sich hinaus. Nebenbei gibts dann eben auch noch ganz viele lustige Momente und ganz viel Berliner Luft, was das Ganze perfekt macht.
Ein großartiges Jugendbuch, das nicht umsonst, mit dem Leipziger Lesekompass ausgezeichnet wurde. Nicht nur die jungen Leser sind begeistert, auch mein Herz hat Lotte definitiv erobert.
Wer kennt das nicht, die Eltern zwingen das Kind irgendwas zu machen, sei es ein Umzug in eine andere Stadt oder mehr aus seinem Leben? Mit der Protagonistin Lotte kann sich wohl jeder Teenager identifizieren.
Das farbenfrohe Cover aber auch die locker leichte Geschichte über das erste Verlieben, ist meiner Meinung nach das perfekte Buch für den Frühling. Die 14 jährige Lotta musste mit ihren Eltern nach Berlin Kreuzberg umziehen. Viel lieber wäre sie in ihrem kleinen Dorf in Hessen geblieben. Doch als sie sich in den attraktiven Jungen verliebt, der immer Montags im Kiosk sauere grüne Gurken kauft, verliebt sie sich auch immer mehr in die Hauptstadt.
Der Schreibstill ist sehr an die Sprache der Jugendlichen angelehnt und enthält auch manchmal Fäkalbegriffe. Besonders gut hat mir gefallen, dass Lotte anstatt Tagebuch zu schreiben, Diagramme zu ihrem Leben erstellt, die den Text sehr auflockern. Außerdem besticht der Inhalt durch ganz viel Humor und Selbstironie.
Der einzige Kritikpunkt ist der Schluss des Buches, denn es wird nicht aufgeklärt wie nun das Verhältnis zwischen Lotte und ihren Eltern ist und ob Lottes Vater noch immer so versessen ist ihre Hochbegabung zu beweisen.
Grüne Gurken ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch für junge Mädels und Jungs, die gerade frisch verliebt sind oder sich gerade von ihren Eltern nicht so gut verstanden fühlen. Aber auch für Erwachsene, die vielleicht schon vergessen haben wie es ist zum ersten Mal verliebt zu sein.
Lotte ist vom Dorf in die Stadt gezogen - und zwar nach Berlin. Und so sitzt sie in den Sommerferien allein in ihrem neuen Zimmer in einer fremden Stadt, während ihre Eltern mit ihrer Arbeit und den neuen Kollegen beschäftigt sind. Auf der Suche nach Milchreis wird ihr die Verantwortung für den Kiosk gegenüber anvertraut und nach der ersten Überforderung entsteht daraus nicht nur ihr Ferienjob, sondern auch ihre ersten Freundschaften in Berlin. Zusätzlich dazu kommt jeden Montag dieser süße Junge in den Kiosk und kauft seine zehn Grünen Gurken.
Die Geschichte dieses Jugendromans ist nichts neues und nichts innovatives, was jedoch den Lesespaß nicht trübt, wenn man mit der richtigen Erwartung ans Buch geht. Das Buch erhält seinen Charme durch die liebevollen und wahnsinnig verrückten Charaktere mit ihren Ecken und Kanten. Das Besondere an diesem Roman sind die eingebetteten Diagramme, die auf eine ironische Art und Weise Lottes Leben näher beschreiben. Zusätzlich positiv ist, dass diese im Buch in Farbe gedruckt wurden und jedes Kapitel mit einer ebenfalls farbig gedruckten „Grünen Gurke“ begonnen. Diese liebevolle Gestaltung ist ein großer Bonus bei diesem Buch.
Leider waren die Entwicklungen im zweiten Drittel des Buches für mich zu überhastet und das Ende hätte locker noch 50 Seiten warten können, um eine klarere Auswertung zu entwickeln.
Ein pinker Schatz gegen die Leseflaute: Ich bin mit "Grüne Gurken" zu meinem Teenager-Ich zurückgekehrt, dem dieses Buch sicherlich auch gut gefallen hätte. Lena Hach erzählt darin von Lotte, die mit ihren Eltern nach Berlin zieht und das gar nicht cool findet. Als sie allerdings anfängt in einem Späti zu jobben und dann noch dieser Junge auftaucht, der immer saure Gummigurken kauft, ist Berlin vielleicht doch ganz in Ordnung. Lena Hach schreibt all das flott mit liebenswerten Figuren und einem humorvollen Ton, den ich sehr mochte. Sie versteht es geschickt ernste Themen, wie Tod, Trennung, soziale Unterschiede mit einzuweben ohne unnötig schwermütig zu werden. Ein sehr schönes, lesenswertes Jugendbuch, das außerdem durch geniale Grafiken von Katja Berlin aufgewertet wird. Leseempfehlung für alle Zehn- bis Vierzehnjährigen oder solche, die sich mal wieder so fühlen möchten.
Zum Inhalt: Berlin Kreuzberg: Lotte, neu in der Stadt, ausgesprochen tollpatschig, herrlich selbstironisch, normal begabt und total verknallt. In Vincent von Grüne Gurken. Oder so ähnlich. Auf jeden Fall in den Typen, der immer montags im Kiosk gegenüber auftaucht und genau 10 Grüne Gurken kauft. Meine Meinung: Dem Buch merkt man schon deutlich an, dass es für ein jüngeres Publikum geschrieben wurde, aber das ist ja auch die Zielgruppe und deshalb völlig in Ordnung. Für mich selbst war es ganz okay, leidlich unterhaltsam und recht kurzweilig. Besonders gut haben mit die Diagramme gefallen, die waren echt sehr humorig und selbstironisch und passten auch zum Buch. Lotte als Protagonistin hat mir gut gefallen. Fazit: Lustiger Jugendroman.
─────── ────────────────── "Und was ist mit dir, Lotte? ",fragt er. "Was muss ich über dich wissen? Dass Supermarktpoller dich magisch anziehen, ist mir bekannt." [ch.32/p.138] ─────── ────────────────── This was just a basic romance book and in all honesty, I didn't like the plot that much. The ending didn't tie together in a bow of story, it was a quick fix and the break up between Miri and Yunus was useless with as little pages that there were. The classic "I'm poor and I'm ashamed of it" trope was just unnecessary and a bit unrealistic because if you live in Kreuzberg, you most likely are not that rich. Anyway, it was an average, German book. ─────── ────────────────── Master of None- Beach House
Alsooo ich fande das Buch echt unterhaltsam und super für zwischendurch aber es hat mich nicht vom Hocker gehauen. Ich fand die kleine Geschichte zwischen Lotte und Luke unfassbar süß aber viele Momente in dem Buch waren echt komisch für mich zu lesen. Ich konnte mich mit Yunus und Miri nie richtig anfreunden. Über alle Charaktere weiß man so gut wie nichts also nur die Oberflächlichen Sachen und die Eltern haben mich jedes Mal so sehr aufgeregt aber sonst ein tolles Buch :)
herzerwärmend, locker und flockig geschrieben, mit einer kleinen portion traurigkeit und berlin so wundervoll skizziert, dass es sehnsucht hervorruft. katja berlin und lena hach - super coole und süsse teenie-story, lese ich gern noch einmal!
Ich liebe Berlin und grüne Gurken ❤️ Deshalb musste ich das Buch auch einfach lesen! Ich mag es zudem wir reif Lottes und Lukes Beziehung bereits ist und ich hab viel gelacht :) Richtig tolle und kurzweilige Popcorn-Literatur!!
Ich habe dieses Buch in mit meiner Klasse in der Schule gelesen. Es ist ein sehr interessantes Buch, weil der Titel am Anfang sich sehr verrückt angehört hat. Das Buch war ganz gut, deswegen 4 Sterne.
Eine echt gute Buch Empfehlung für alle, die mal etwas lustiges,einfaches und trotzdem spannendes lesen wollen. Ich finde das Buch echt super und ich würde es jeder Zeit wieder lesen! (Danke an Mate für die gute Empfehlung!)
Hab das Buch zum ersten Mal in 2019 gelesen als ich in der Bücherei immer die Bücher genommen habe mit den komischsten covern/titeln, habs jetzt vor kurzem wieder gelesen und ich mags immernoch genauso wie beim ersten mal
I lieeeebs!! So eine sympathische Protagonistin, die Story is einfach zu lesen und die Grafiken sin mein Highlight!! absolute Empfehlung, nit nur als Jugendbuch
Ich finde das Buch eigentlich ganz gut. Es ist einfach geschrieben und leicht verständlich. Zudem lockern die ganzen Diagramme das Ganze etwas auf und bieten einen gelungenen Einblick in Lottes Denken. Auch muss ich sagen, dass mir die Charaktere sehr gut gefallen haben (Yunus, Miri, Omi, Vincent von Grüne Gurken aka Luke). Jedoch ist das Buch meiner Meinung nach nicht für Leser über 14 geeignet. Etwas enttäuschend, aber doch recht lesbar :)
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