Välkommen till Sverige – entdecken Sie das Geheimnis eines schwedischen Sommers!Die drei Schwestern Beate, Mona und Christine planen nach dem Tod von Beates Ehemann eigentlich eine Weltreise. Doch dann bittet sie ihr Bruder Leonhard, zu dem sie lange fast gar keinen Kontakt hatten, zu sich nach Schweden. Er hat ein paar Briefe und ein Tagebuch im Nachlass der Eltern gefunden, die Fragen aufwerfen. Was hat es mit dem Tagebuch einer gewissen Maria aus dem Sommer 1969 auf sich? Wer ist Maria, und was hat sie mit den Geschwistern zu tun? Die drei Schwestern machen sich daraufhin auf in das malerische Küstenörtchen Djursholm. Nichtahnend, dass ihnen dort der Sommer ihres Lebens bevorsteht, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es einmal war …
Die drei Schwestern Beate, Christine und Mona planen eine gemeinsame Weltreise, aber die erste Station führt sie zu ihrem Bruder Leonhard, mit dem sie kaum noch Kontakt haben, nach Schweden. Im Nachlass der Eltern hat dieser Briefe und Tagebücher gefunden.
Mich hat die Klappentext sehr neugierig gemacht und ich war gespannt welches Geheimnis hinter den Tagebüchern steckt. Der Einstieg in das Buch hat mir ganz gut gefallen, auch wenn ich ein wenig gebraucht habe die drei Schwestern auseinander zu halten. Die Geschichte wird auch aus den drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zunächst lernt man die Schwestern und deren Umstände ein wenig kennen, bevor es an die Planung ihrer Weltreise geht und schließlich die erste Station in Schweden.
Die Geschichte war ganz unterhaltsam, auch wenn mir ein wenig die Spannung gefehlt hat, denn vieles war leider sehr vorhersehbar, insbesondere was das große Geheimnis angeht. Das Setting hingegen hat mich komplett überzeugt. Es war eine tolle Atmosphäre in Schweden, insbesondere rund um das Midsommarfest.
Es gibt zwischendurch einen Rückblick in die Vergangenheit, der mir leider zu willkürlich und auch viel zu lang war, denn bis auf Maria kann man keine Person zuordnen und für mich waren die Ereignisse viel zu umfangreich dargestellt. Hier hätte man einiges kürzen können. Es werden außerdem unglaublich viele Namen genannt und ich fand es teilweise eher schwierig diese alle zuzuordnen.
Der Schreibstil der Autorin selbst ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Geschichte war unterhaltsam, aber komplett begeistern konnte sie mich leider nicht.
Bin grade bei der Hälfte, aber da ich schon wieder Tränen gelacht habe wie schlecht dieses Buch geschrieben ist, möchte ich mal meine „Lieblings“ Szenen festhalten. Ich lese sowieso nur weiter weil ich es in den Mädelsurlaub nach Schweden mitgenommen habe und meine Freundinnen sehr viel Spaß an meinen Kommentaren haben.
- als Leser liebe ich es ganz klar ellenlange Charakterbeschreibungen und gestelzte unnatürliche Dialoge bzw. ewig lange Monologe zu lesen, nur damit die Autorin möglichst viele Informationen für den Leser hineinpacken kann, die sie offenbar nicht schafft auf interessante Weise in die Geschichte zu verpacken. Mein Favorit (auf einem „Date“): „Erzähl mir etwas von dir“ - Es folgt ein Monolog wie auf einem Vorstellungsgespräch begonnen mit „Mein Name ist David Roselius. Ich bin deutscher Abstammung und xx Jahre alt…“ 🤡 - Sie lernt den Typ gerade erst auf einer Familienfeier kennen und heult schon hemmungslos in seinen Armen über ihr Leben. Er zieht daraufhin sein Tshirt aus und ZERREISST es, reicht es ihr mit den Worten „Hier, für deine Nase“. (Das war übrigens die Stelle wo ich Tränen gelacht habe) - Klar ist es völlig realistisch eine Weltreise zu planen, die innerhalb von nur 6 Wochen 9 Länder verstreut über der ganzen Welt beinhalten soll. Mal paar Zitate aus dem Buch (so oder so ähnlich): „Mal eben in Marrakesh auf den Basar und wieder ab ins Flugzeug“. „Ach die Osterinseln liegen ja quasi eh auf dem Weg zu Australien, da können wir gerne stoppen und bisschen die Ruhe genießen“ Ob ihr überhaupt jemals Ruhe genießen könnt auf dieser völlig überladenen Reise???!!!
Anfang war okay, dann kamen die Beziehungen (bzw. gescheiterten) raus und ich wollte nicht mehr, hat mich so gar nicht interessiert und einfach nur chaotisch dann kam die Vergangenheit und ich schlaf fast ein (hätte man alles weglassen können, stand so gut wie nichts wirklich drin) dann kam der „plottwist“, gar nicht spannend und komplett vorhersehbar Zum Schluss schnell schnell Ende gut alles gut