Maybe the tree huggers are right.
Please note that I put the original German text at the end of this review. Just if you might be interested.
The communication network of plants and especially trees is highly sophisticated. Solitary or only annual growing plants do not approach the complexity of the papermaking base stock. Due to their root system and their size, trees are predestined for a key position. They communicate with each other via fragrances and warn each other of pests. This causes the warned to produce chemical substances for defense. If a human deforestation team is approaching, that is lost love effort.
The interaction with the fungi, microorganisms, insects, and birds is a balanced system. Always a little bit in the balance between symbiosis, parasitism and the struggle for life and death. The shedding of the foliage or the constant needling promotes the formation of a favorite microflora in the soil for each plant. The wood wide web helps with communication. Forests are like multi-layered cities, in which, as in human metropolises above and below the earth, complex interwoven processes take place. Superorganisms in which the engine of evolution runs at full speed.
Not everything is just sunshine for photosynthesis. It is also about disputing your competitors' living space. However, under the same species, there is the formation of communities of interest that balance the ecosystem. The monocultures of spruces, oil palms, tropical fruits, etc., have none of the positive characteristics such as biodiversity and suitable communication networks. There are more uniform deserts where only a few insects and animals can live. An ever-smaller gene pool of a few genetically engineered plants carries the risk of food crises when new pests emerge.
Plants that fuse with state-building insects are taking a more extreme route of specialization. They make the ants dependent on their nectar and mix in a secret ingredient. This will make the ants biochemically unable to digest other similar foods. They become dependent on the tree and threaten to starve without him. In gratitude for this dubious symbiosis, the ants living in the tree defend it against any competitor as soon as they feel a shock or detect it other otherwise.
There are still many variants of these symbioses and cooperations. However, you know. Rainforest deforestation. Both insect researchers and plant researchers have had bad luck and unfortunately are too late.
Selfishness is no unknown factor in the tree kingdom. If eucalyptus or other trees require fires for reproduction, they promote them. They shed leaves all year round, leaving plenty of scales and allowing flammable gases to escape. Of course, it will also be beneficial to keep the annoying competition in this way in check as a side effect. Many trees with such a temperament are fireproofed as adults. They have to make their infants fire under the butts so they can get in the way.
Suppose that it turns out in the future that all plants have feelings. A little pain reception. Alternatively, even emotions. They fear the chainsaw, the salad fork or the weedkiller. Fruits and vegetables would, therefore, be babies. Green and too soon picked fetuses. Then primarily the parent model of the plants is to be criticized. To pack your children in a tasty garnish, so that they are eaten, is pedagogically borderline. For the ethics of humans, it would raise the same dilemma as with meat consumption, vegetarianism, and veganism. In a way, it would be even worse, because the crops will continue to suffer, become weaker, and eventually be tortured to death with knives.
Every time the vegetable compartment opens or someone goes to the fruit bowl, everyone screams in panic. When they start frowning and rotting, it is like slow starvation and gangrene for humans.
What should people eat then? The last thing that would be missing then would be that all microorganisms turned out to be sentient. Then the last alternative for the production of food by biofermenter would also be ethically biased.
People are unable to understand the language of the flora. They can not automatically conclude, they would not speak and feel too.
Vielleicht haben die Baumumarmer doch recht.
Das Kommunikationsnetzwerk von Pflanzen und insbesondere Bäumen ist hochkomplex. Solitäre oder nur jährlich wachsende Pflanzen kommen an die Diffizilität des Grundstoffs für die Papierherstellung nicht heran. Durch ihr Wurzelwerk und ihre Größe sind Bäume für eine Schlüsselstellung prädestiniert. Sie kommunizieren mittels Duftstoffen miteinander und warnen einander vor Schädlingen. Das veranlasst die Gewarnten, chemische Stoffe zur Abwehr zu produzieren. Wenn ein menschliches Rodungstrupp naht, ist das aber verlorene Liebesmüh.
Die Interaktion mit den Pilzen, Mikroorganismen, Insekten und Vögeln ist ein ausbalanciertes System. Immer ein wenig in der Waagschale zwischen Symbiose, Parasitentum und Kampf auf Leben und Tod. Das Abwerfen des Blattwerks oder das stetige Nadeln fördern die Ausbildung einer für die jeweilige Pflanze günstigen Mikroflora im Boden. Das wood wide web hilft bei der Kommunikation. Wälder sind wie vielschichtige Städte, in denen wie in menschlichen Metropolen über und unter der Erde komplex miteinander verwobene Prozesse ablaufen. Superorganismen, in denen der Motor der Evolution auf Hochtouren läuft.
Nicht alles ist eitel Sonnenschein für die Fotosynthese. Es geht auch darum, den Konkurrenten Lebensraum streitig zu machen. Aber unter derselben Art kommt es zur Bildung von Interessensgemeinschaft, die für eine Balance des Ökosystems sorgen. Die Monokulturen aus Fichten, Ölpalmen, Südfruchten, usw haben keine der positiven Eigenschaften wie Biodiversität und gute Kommunikationsnetzwerke mehr. Es sind mehr uniforme Wüsten, in denen nur wenige Insekten und Tiere leben können. Ein immer kleinerer Genpool mit wenigen, gentechnisch veränderten Pflanzen trägt das Risiko von Nahrungsmittelkrisen in sich, wenn neue Schädlinge auftauchen.
Pflanzen, die mit Staaten bildenden Insekten fusionieren, gehen einen extremeren Weg der Spezialisierung. Sie machen die Ameisen von ihrem Nektar abhängig und mischen eine geheime Zutat hinein. Dadurch werden die Ameisen biochemisch unfähig gemacht, andere ähnliche Nahrung zu verdauen. Sie werden von dem Baum abhängig und drohen ohne ihn zu verhungern. Als Dank für diese zweifelhafte Symbiose verteidigen die im Baum lebenden Ameisen diesen gegen jeden Konkurrenten, sobald sie eine Erschütterung spüren.
Es dürfte noch etliche Varianten dieser Symbiosen und Kooperationen geben. Aber sie wissen ja. Regenwaldabholzung. Da haben sowohl Insektenforscher als auch Pflanzenforscher Pech gehabt und sind leider zu spät dran.
Egoismus ist auch im Baumreich kein unbekannter Faktor. Wenn für Eukalyptus oder andere Bäume Brände für die Fortpflanzung wichtig sind, fördern sie diese. Sie werfen das ganze Jahr Laub ab, damit viel Zunder vorhanden ist und lassen brennbare Gase entweichen. Sicher wird es auch günstig sein, auf diese Art zusätzlich als Nebeneffekt die lästige Konkurrenz im Zaum zu halten. Viele Bäume mit solch hitzigen Temperament sind selbst als Erwachsene feuerfest. Und den Babies muss man Feuer unter dem Hintern machen, damit sie in die Gänge kommen.
Angenommen, es stellt sich in Zukunft heraus, dass alle Pflanzen Gefühle haben. Ein wenig Schmerzrezeption. Oder sogar Emotionen. Sie fürchten die Motorsäge, die Salatgabel oder das Unkrautvernichtungsmittel.
Obst und Gemüse wären demnach Babies. Grün und zu früh gepflücktes fast noch Föten. Dann ist primär das Elternmodell der Pflanzen zu kritisieren. Die eigenen Kinder in eine wohlschmeckende Garnierung zu verpacken, damit sie gefressen werden, ist pädagogisch grenzwertig.
Für die Ethik der Menschen würde es das gleiche Dilemma wie bei Fleischkonsum, Vegetarismus und Veganismus aufwerfen. Es wäre in gewisser Hinsicht noch schlimmer, weil die Pflanzen geerntet noch lange leiden, schwächer werden und schließlich mit Messern zu Tode gefoltert werden. Jedes Mal, wenn sich das Gemüsefach öffnet oder jemand zur Obstschale geht, schreien alle in Panik. Wenn sie verrunzeln und zu faulen beginnen, ist es wie langsames Verhungern und Wundbrand für Menschen.
Was sollten die Menschen dann noch essen? Fehlte nur noch, dass sich auch alle Mikroorganismen als empfindungsfähig herausstellen würden. Dann wäre die letzte Alternative zur Herstellung von Nahrung mittels Biofermenter auch ethisch vorbelastet.
Menschen sind unfähig, die Sprache der Flora zu verstehen. Daraus kann nicht automatisch der Umkehrschluss gezogen werden, sie würden nicht sprechen und fühlen.