Lebhafte Bazare, uralte Königspaläste, prachtvolle Gärten - seit der Öffnung des Iran fasziniert das Land immer mehr Reisende mit seiner sagenhaften Kultur, der schillernden Geschichte und der grenzenlosen Gastfreundschaft. Die Halbiranerin Bita Schafi-Neya kennt die aufregende Millionenmetropole Teheran, das poetische Shiraz, das weltoffene Isfahan; hat Salz- und Sandwüsten durchquert, religiöse Zentren und einsame Bergdörfer besucht. Sie weiß, wie oft man sich bitten lassen muss, bis man eine Einladung annimmt, wie in Iran geflirtet wird und wo man am besten Skifahren kann. Charmant führt sie durch das Land, erzählt von der iranischen Revolution, dem Leben mit Verboten und den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen.
Ein leicht zu lesendes Buch über den Iran, das Reisebericht mit Reiseführer mischt, worüber ich immer wieder gestolpert bin. Sich für eines der beiden zu entscheiden hätte dem Buch gut getan - oder zumindest die Mischung einheitlicher zu strukturieren. Was mir wirklich gefehlt hat, waren Bilder. Vor allem bei diesem herrlichen Titelbild! Trotzdem merkt man der Autorin die Liebe zu dem Land an und es macht Lust, es mit eigenen Augen zu sehen. Es muss nur noch die Reisewarnung aufgehoben werden...