Wenn Himmel und Erde aus dem Gleichgewicht geraten – wie weit würdest du gehen, um deine Heimat zu retten?
Gwendolyn liebt ihr Leben mit Freunden, Familie, Ehrenamt und Studium in München genau so, wie es ist. Alles scheint perfekt, bis sich die Schatten um sie herum erheben und ein Eigenleben entwickeln. Eine mysteriöse Stimme, die nicht von dieser Welt zu sein scheint, bittet sie um Hilfe, um die ewige Dunkelheit aus dem Garten Eden zu bannen, die sich ebenfalls nach der Erde ausstreckt. Um ihre Heimat und alle, die sie liebt, zu retten, muss Gwendolyn auf die Worte der Schatten vertrauen. Doch was, wenn das bedeutet, sich selbst verraten zu müssen? Ist sie dieser Aufgabe gewachsen, auch wenn sie sich dafür selbst aufgeben muss?
Beatrice Jacoby und Alexis Snow erzählen eine Geschichte über Magie, Engel, Liebe, innere Zerrissenheit und eine tiefe Freundschaft – tritt ein ins "Paradies der Verlorenen".
1992 wurde die Autorin in München geboren, wo sie heute auch lebt. Sie wuchs in Unterfranken auf, absolvierte in Leipzig ihre Ausbildung zur Incentive- und Eventmanagerin sowie zur Fremdsprachenkorrespondentin (Englisch) und lebte für ein Jahr im Ausland, bevor sie zurück nach Oberbayern zog. Durch Reisen und ihre Arbeit im Eventmanagement verschiedenste Menschen und Orte kennenzulernen, schenkt ihr stets Inspiration für neue Geschichten. Neben dem Schreiben ist auch das Tanzen eine ihrer Leidenschaften.
***Ein Paradies, in dem ich mich verloren habe … ***
Der Papierverzierer Verlag hat mir das neue Buch von meiner Lieblingsautorin Beatrice Jacoby und Alexis Snow als Leseex zur Verfügung gestellt! Vielen Dank dafür! Und auch danke, dass ich nicht enttäuscht wurde. Überhaupt nicht. Trotz kleiner Ungereimtheiten und Lücken habe ich PARADIES DER VERLORENEN verschlungen, genauso wie alle Bücher von Bea! Fantasy, Liebe, Magie, Engel, … Die Idee von Eden gefällt mir unheimlich gut: Eden, das Böse, ewige Dunkelheit, ein Nachtphönix. Außerdem hat die Story unglaublich viele Wendungen, die die Geschichte immer neu entfalten lassen. Ich habe mich zum Teil aber schwer getan mit dem Lesen, weil es mir so vorkam, als wären Inhalte vergessen oder übersprungen worden. Manches passiert mir auch zu schnell. So wie die Liebe zwischen Gwen und Leyon. Plötzlich lieben sie sich. Total schön und romantisch … aber ziemlich plötzlich. Das Ende ist auch gespickt von sehr viel Handlung und es passiert hier was und dort was … Trotzdem lobe ich hier ganz und gar den Stil der beiden Autorinnen, der sich super ergänzt und ineinander verflechten. Es fällt nicht auf, dass hier zwei am Werk sind. Und das ich auch ganz schön. Als Romantasy-Freak bin ich voll auf meine Kosten gekommen! Fantasy und Romantik. Die Stelle, in der sich Gwen und Leyon näher kommen habe ich gleich zwei mal gelesen! Sie kommen sich näher, sehr viel näher - böse, verrucht, sexy und leidenschaftlich! Der böse Cliffhanger hat mir die Kinnlade runter gehauen. Das war ein wirklicher Schlag ins Gesicht und ich frage mich: Geht es weiter?! Nach diesem Ende MUSS es das einfach!!!
⭐ BEWERTUNG: ●●●●o 4 Feenpunkte
Und darum geht’s:
Gwen wird von ihrem eigenen Schatten heimgesucht. Dieser entpuppt sich aber als Aurora. Eine Priesterin, die in der Parallelwelt Eden unbedingt Gwens Hilfe braucht. Denn nur sie kann den bösen Herrscher Leyon besiegen und Eden aus der Dunkelheit befreien. Dabei stößt Gwen auf Freunde, Feinde und jede Menge Geheimnisse - auch über sich selbst.
Ein Cover zweigeteilt und doch, könnten die beiden Hälften Spiegel sein. Doch es gibt farbliche Unterschiede. Gibt es diese auch in der Geschichte?
Wie das Cover zu „Paradies der Verlorenen“, so ist auch die Geschichte in zwei Teilen oder eher in zwei Sichten geschrieben. Wir haben zum einen Gwendolyn. Sie lebt in München, hat einen straffen Zeitplan, da sie neben der Uni noch im Ehrenamt tätig ist und ihrem Sport nachgeht. Sie ist eigentlich sehr zufrieden mit dem, was sie tut und gibt gern zurück, was sie selbst bekommen hat. Doch eines Abends ist ihr in ihre Zimmer im Studentenwohnheim nicht mehr so ganz wohl, denn die Schatten scheinen sich zu bewegen und eine seltsame Stimme spricht zu ihr. Diese Stimme möchte, dass sie ihr hilft, denn scheinbar kann nur sie helfen den Untergang des Garten Edens zu verhindern. Aber ist sie dazu überhaupt in der Lage? Was soll sie denn machen? Als sie sich im Garten Eden wiederfindet, trifft sie auf Aurora. Sie ist die zweite Hauptperson, aus dessen Sicht wir so einiges erfahren. Sie braucht die Hilfe von Gwendolyn und steht ihr bei ihrem Auftrag zur Seite. Doch fordert sie auch sehr viel von dem Mädchen, dass überhaupt keine Ahnung von dieser Welt hat. Aurora ist schon ihr ganzes Leben vorbereitet worden ist deshalb doch ein sehr starkes Gegenteil von Gwen, was es sehr interessant macht.
Die Idee der beiden Autorinnen ist wirklich toll und wenn ich mir eine der beiden als Sympathieträgerinnen aussuchen sollte, dann doch definitiv Gwen, denn Aurora ist mir irgendwie unangenehm. Sie ist unglaublich taff und dann kommt ihr Freund und sie schmilzt dahin. Manchmal war es mir etwas viel mit Gefühlen der beiden, was für mich einfach nicht hätte sein müssen, aber da es Gwen gab, die dem ganzen etwas andere Farbe gegeben hat, fiel dies nicht so stark ins Gewicht. Doch was ist da eigentlich, was den Garten Eden bedroht? Nicht nur ein Nachtphönix bedroht den Frieden, denn im Garten herrscht schon seit sehr langer Zeit Dunkelheit. Was hat es damit auf sich? Und wird es auch die normale Welt, also unsere betreffen?
Gern hätte ich eine Fortsetzung, denn mit dem Ende könnte man bestimmt noch einen weiteren Teil anfügen, aber soweit ich gelesen habe, ist es bisher noch nicht geplant. Da heißt es dann wohl nur Augen offen halten!