Alle vierhundert Jahre wird eine mächtige Hexe geboren. Das Blöde daran ist nur, dass sie nichts davon weiß …
Geheimnisvolle und mysteriöse Dinge haben die sechzehnjährige Schülerin Anna schon immer fasziniert. Ein ungewöhnlicher Talentwettbewerb an ihrer Schule wirkt daher wie eine Einladung, zumal es bei diesem Casting ausgerechnet darum geht, ein Rätsel nach dem nächsten zu lösen. Annas Freunde Sarah und Ben drängen sie förmlich dazu, daran teilzunehmen, denn das versprochene Preisgeld können sie alle mehr als gut gebrauchen.
Doch die Konkurrenz ist groß. Anna muss sich zum Beispiel gegen den Möchtegern-Sunnyboy Lukas und dem wahnsinnig faszinierenden Elias behaupten, während sie sich den immer schwierigeren Aufgaben stellt. Obendrein scheint die verrückte Jury rund um die Theaterlehrerin Magda gänzlich eigene, undurchschaubare Ziele zu verfolgen, woraufhin mehr auf dem Spiel steht als nur das Preisgeld.
Dabei hatte alles so harmlos angefangen … mit einem alten Hut, einem Casting und einem bunten Haufen an Schülerinnen und Schülern.
4/5 Sterne Ein alter Hut von Ann-Kathrin Karschnick Papierverzierer Verlag „Alle vierhundert Jahre wird eine mächtige Hexe geboren. Das Blöde daran ist nur, dass sie nichts davon weiß … Geheimnisvolle und mysteriöse Dinge haben die sechzehnjährige Schülerin Anna schon immer fasziniert. Ein ungewöhnlicher Talentwettbewerb an ihrer Schule wirkt daher wie eine Einladung, zumal es bei diesem Casting ausgerechnet darum geht, ein Rätsel nach dem nächsten zu lösen. Annas Freunde Sarah und Ben drängen sie förmlich dazu, daran teilzunehmen, denn das versprochene Preisgeld können sie alle mehr als gut gebrauchen. Doch die Konkurrenz ist groß. Anna muss sich zum Beispiel gegen den Möchtegern-Sunnyboy Lukas und dem wahnsinnig faszinierenden Elias behaupten, während sie sich den immer schwierigeren Aufgaben stellt. Obendrein scheint die verrückte Jury rund um die Theaterlehrerin Magda gänzlich eigene, undurchschaubare Ziele zu verfolgen, woraufhin mehr auf dem Spiel steht als nur das Preisgeld. Dabei hatte alles so harmlos angefangen … mit einem alten Hut, einem Casting und einem bunten Haufen an Schülerinnen und Schülern.“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem Papierverzierer Verlag für das Rezensionsexemplar des Buches. Beim Anblick des Covers und bei der Inhaltsangabe des Klappentextes fühlt man sofort eine Assoziation zu Harry Potter, zumindest ging es mir so. Aber nein, das hier hat nichts mit dem Jungen und der Blitznarbe auf der Stirn zu tun. Vielmehr geht es hier in diesem Buch darum seine eigenen Talente zu entdecken, sie zu fördern und sinnvoll zu nutzen. Vertrauen in sich und andere zu haben und sich auf Freundschaften zu stützen und diese auch aufzubauen. Wer welches Talent in sich trägt wird nicht sofort verraten, sondern offenbart sich den Protagonisten und dem Leser erst nach und nach. Anna, die eigentlich gar nicht an dem Wettbewerb teilnehmen wollte und nun erkennen muss was oder wer sie ist, hat verständlicher Weise erst einmal Probleme damit, dies zu akzeptieren und zu verstehen. Aber auch die Gefühlsebene kommt nicht zu kurz, denn zwischen Anna und Elias spürt man förmlich das Knistern, wohingegen sie mit Benny und Sarah eine tiefe und innige Freundschaft verbindet. Dieser Aspekt ist der Autorin hervorragend gelungen darzustellen. Es gibt eine Vielzahl an interessanten Charakteren, die alle ihre Eigenarten und Fähigkeiten haben. Der Wettbewerb ist eigentlich fast schon mehr eine Casting/Talentveranstaltung und wird meiner Meinung nach etwas zu sehr in den Vordergrund gerückt. Hier wäre vielleicht weniger ist mehr. An den gestellten Aufgaben und den daraus entstehenden Problemen wachsen die Teilnehmer und lernen besser auf sich selbst und ihre Freunde zu vertrauen. Die Geschichte ist spannend, fesselnd und niemals langweilig. Dennoch mangelt es manchmal in Bezug auf die Personen an Tiefgründigkeit. Hier ein wenig mehr davon und etwas weniger Castingshow und alles wäre perfekt und ausgewogen. Die Rätsel und die Auflösungen sind gut durchdacht und bis zum Ende hin bleibt es spannend wer nun als Sieger hervor gehen wird. Das Ende kam mir etwas abrupt vor und als ob noch einige Dinge unaufgeklärt blieben, was ich persönlich schade finde, denn das Buch war durchaus ansprechend und der Schreibstil der Autorin sehr sympathisch. Daher gebe ich dem Buch gut gemeinte 4/5 Sterne. Ein magisches Buch für jung und alt. #youngadult #jugendbuch #roman #rezension #rezensionsexemplar #bookstagram #papierverzierer #annkathrinkarschnick #bücher #bücherliebe #reading #einalterhut #leseratte #bücherwurm #bookaholic #lesen #leseratte #bookshelf #lesenmachtglücklich #bibliophile #bookish #instabooks #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #papierverziererverlag #fantasy #sciencefiction
In einer Welt wie der unseren wird alle 400 Jahre eine Hexe geboren. Doch was tun, wenn die Hexe selbst nichts davon weiß? Ein Talentwettbewerb an einer Gesamtschule versetzt reihenweise Teenager in Aufregung – darunter auch Anna, Ben und Sarah. Doch als wären die kuriosen Runden der Castingshow nicht genug, müssen sich die Freunde auch noch mit unerwarteten Problemen abseits dieses Events herumschlagen. Probleme, die ihre Freundschaft genauso beweisen wie gefährden könnten. Die Geschichte rund um die Freunde wird in einem wunderbar leichten Schreibstil erzählt, der die Lektüre zu einem simplen und entspannten Zeitvertreib macht. Trotzdem muss ich zugeben, dass das Buch nicht das war, womit ich gerechnet hatte. Meine Erwartungen beinhalteten einen magisch-mysteriösen Wettbewerb, der im Fokus des Buchs steht. Tatsächlich traf ich zwischen den Seiten aber eher auf ein spielerisches Highschool-Drama mit den bekannten Stereotypen: Der Mobber und seine Kumpanen, die Klatschtante, die Gruppe von Außenseitern und natürlich der Mädchenschwarm, der bis dato gar nicht wusste, welche Wirkung er eigentlich ausstrahlt. Teilweise wurde ich das Gefühl nicht los, dass der vermeintliche Kern der Geschichte zwischen großspurigen Schulflurdiskussionen, Mädchenzickereien und gesellschaftlichen Statements verloren gegangen ist. Hier und da kam mir das Buch überladen vor – vielleicht hätte es länger sein müssen, damit jede Idee ausgereift in die Handlung hätte übernommen werden können oder aber man hätte einzelne Aspekte doch außen vor lassen müssen. Diese Kritikpunkte bedeuten aber nicht, dass ich beim Lesen keinen Spaß hatte. Trotz meiner zwischenzeitlichen Gedankensprünge aufgrund der etwas wirren Geschichte habe ich mit den Protagonisten gern an diesem Talentwettbewerb teilgenommen und fand es schön, in diesem Buch auf eine verhältnismäßig entspannte Geschichte zu treffen, die einem nicht das Übermaß an Konzentration abverlangt. Es lässt sich als nette, gesellige Geschichte ohne den typischen „Fantasy-Schlachtenepos“-Effekt betrachten. Wer also ein nettes Buch für zwischendurch sucht, ist hier definitiv richtig!
Meine Aufmerksamkeit wurde von diesem einzigartigen und faszinierenden Cover geweckt. Jedoch stolperte ich hin und wieder über einen Satzbaufehler oder eine Wortwiederholung, die mir das Lesen etwas erschwerten.
Die Charaktere wirken vor allem am Anfang teilweise eher unfreundlich und pubertierend. Doch ändert sich dies im Laufe der Geschichte. Da die Story aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, lernt man die Charaktere sehr gut kennen. Elias war mir sofort sympathisch und ich finde ihn einfach grandios. Anna ist mir manchmal zu aufmüpfig und nervig. Sie kann aber auch sehr freundlich und hilfsbereit sein. Sarah ist mit ihrer sarkastischen Art oft mühsam, Ben tut mir oft leid. Lukas ist einfach nur schrecklich und ich mag ihn überhaupt nicht.
In dieser Geschichte wurden einige Themen aufgegriffen, beispielsweise die erste Liebe, Freundschaft und auch Mobbing. Hier hätte ich mir jedoch mehr Aufklärung gewünscht. Das Mobbing nimmt eigentlich eine große Rolle in der Story ein, wird aber nicht weiter beachtet. Unter dem Motto „Es ist halt so“, wird alles unter den Tisch gekehrt. Da hätte ich mir einfach MEHR gewünscht.
Auch das Ende fand ich nicht ganz schlüssig und rund. Das Casting war vorbei, die Gefahr gebannt und plötzlich ist es aus. Die Kinder fragen nie wirklich nach, sind nie richtig skeptisch und nehmen vor allem an Ende alles einfach so hin.
Fazit Die Geschichte hätte ein großes Potential gehabt, welches jedoch nicht ganz genutzt wurde. Grundsätzlich gefällt mir die Story ganz gut, aber die Autorin sollte sie vielleicht noch etwas überarbeiten, sodass sie runder und logischer wird.
An der Schule der 16jährigen Anna wird von der neuen Theaterleiterin ein Talentwettbewerb ausgerufen. Die ganze Schule ist in Aufruhr und jeder möchte zeigen, welches Talent in ihm schlummert. Anna möchte bei dem ganzen Trubel nicht mitmachen. Was hat sie schon für ein Talent? Dass sie sich schnell Dinge einprägen kann? Wie soll das bestehen gegen die tollen Tanzkünste von Elias oder die bezaubernden Tricks von Benny? Doch dann ist Anna plötzlich eine Runde weiter, gemeinsam mit ihren Freunden um dem Direktorsohn Lukas. Die nächste Runde jedoch lässt die Schüler zweifeln, on dies wirklich nur ein Talentwettbewerb ist. Immerhin Scheint mehr auf dem Spiel zu stehen als ein ominöser Preis, denn plötzlich geht es um Leben und Tod und immer wieder taucht ein sprechender Hut auf…
Erinnert die Kurzbeschreibung und das Cover noch ein wenig an den sprechenden Hut aus Harry Potter, verfliegt der Eindruck bereits nach wenigen Seiten. Die Autorin schafft zunächst eine ganz normale Schulatmosphäre, in der man die Schüler und ihre Beziehungen zueinander in Ruhe kennenlernen kann. Doch spätestens ab der zweiten Runde ändert sich die Atmosphäre. Der Spannungsbogen steigt und es wird zu einer mystisch-fantastischen Geschichte, die verzweifelt versucht, in der Realität verankert zu bleiben.
Die Geschichte dreht sich vordergründig um die Freundschaft zwischen Benny, Anna und Sarah. Erzählt wird sie aus Annas und Elias Sicht. Der Hut spielt erst in der zweiten Hälfte des Buches eine Rolle und selbst da kommt er mir etwas zu kurz.
Das Ende ist nicht abgeschlossen, mir fehlt da einiges, so dass ich auf eine Fortsetzung spekuliere.
Fazit: Auch wenn das Buch sprachlich nicht ganz ausgereift ist und nur schwer in Gang kommt, konnte die zweite Hälfte überzeugen. Jetzt bleibt abzuwarten, ob die Geschichte noch fortgesetzt wird.
Auch wenn ein sprechender Hut etwas an Harry Potter erinnert, so ist die Geschichte doch ganz anders. Mich konnte die Geschichte nicht hundertprozentig fesseln, aber ich bin auch nicht die Zielgruppe, dennoch hatte ich eine tolle Lesezeit.
Das Buch „Ein alter Hut“ wurde von Ann-Kathrin Karschnick verfasst und erschien 2019 im Papierverzierer Verlag.
Ein Talentewettbewerb an der Schule bringt 4 grundverschiedene Menschen zueinander, die sich zu Beginn ihrer Aufgaben nicht darüber im Klaren sind, wohin sie das alles führen wird.
Der Autorin gelingt es uns auf ein Abenteuer mitzunehmen, das uns in Escaperooms, Harry Potter, Märchen und Alice im Wunderland gleichzeitig entführt. Sie schafft es einem die Zeit vergessen zu lassen und mit Anna und Elias (aus deren die Geschichte abwechselnd erzählt wird) die Abenteuer zu erleben. Wir erleben Bullying, Eifersucht, Liebe, Verwunderung. Ab und zu greift man sich einfach nur an den Kopf, weil man die Handlungen im Moment nicht nachvollziehen kann, jedoch in weiterer Folge versteht, warum es so sein muss. Der Schreibstil und die Wortwahl sind wie immer toll für einen Jugendroman gewählt und der Geschichte und dem Lesefluss sehr zuträglich. man kommt ins Nachdenken, wie man in manchen Situationen anders reagieren hätte können, im Buch, wie auch im realen Leben.
Jeder der Jugendbücher gerne liest, muss einfach zu diesem Buch greifen. 100%ige Lese- und Kaufempfehlung.
Rezension zum Buch Ein alter Hut von Ann-Kathrin Karschnik
Inhaltsangabe:
Alle vierhundert Jahre wird eine mächtige Hexe geboren. Das Blöde daran ist nur, dass sie nichts davon weiß …
Geheimnisvolle und mysteriöse Dinge haben die sechzehnjährige Schülerin Anna schon immer fasziniert. Ein ungewöhnlicher Talentwettbewerb an ihrer Schule wirkt daher wie eine Einladung, zumal es bei diesem Casting ausgerechnet darum geht, ein Rätsel nach dem nächsten zu lösen. Annas Freunde Sarah und Ben drängen sie förmlich dazu, daran teilzunehmen, denn das versprochene Preisgeld können sie alle mehr als gut gebrauchen.
Doch die Konkurrenz ist groß. Anna muss sich zum Beispiel gegen den Möchtegern-Sonnyboy Lukas und dem wahnsinnig faszinierenden Elias behaupten, während sie sich den immer schwierigeren Aufgaben stellt. Obendrein scheint die verrückte Jury rund um die Theaterlehrerin Magda gänzlich eigene, undurchschaubare Ziele zu verfolgen, woraufhin mehr auf dem Spiel steht als nur das Preisgeld.
Dabei hatte alles so harmlos angefangen … mit einem alten Hut, einem Casting und einem bunten Haufen an Schülerinnen und Schülern.
Meine Meinung zum Buch:
Mein zweites Buch der Autorin führte mich in eine verrückte und mysteriöse Welt in der man allerhand erlebte, was mich gleichermaßen fasziniert und gebannt die Seiten verfolgen ließ.
Das Cover ist einfach traumhaft schön. Der Hut, dessen Bedeutung noch eine große Rolle zu spielen hat, die Farben und die Schrift, einfach magisch und so perfekt passend zum Buch. Ich hab direkt an Harry Potters sprechenden Hut gedacht auch wenn das dann doch etwas zu verrückt gewesen wäre, aber dennoch naheliegend.
Der Schreibstil ist wie eh und je flüssig und leicht. Durch die bildlichen Beschreibungen und vermittelten Gefühle und Emotionen konnte ich mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen und mit den Charakteren fühlen und mitfiebern.
Die Protagonisten stehen vor Aufgaben die sie zu bewältigen haben und werden dabei auf eine harte Probe gestellt. Freundschaft und Vertrauen sind hier von großem Belang. Aber auch Ereignisse die zeigen wie diese jungen Menschen an sich wachsen müssen.
Eine Hexe die nicht weiß das sie eine ist? Mysteriöse Rätsel? Ein Talentwettbewerb? Und ein bunter Haufen Schüler? Wie das alles zusammenpasst erfährt man in dieser spannenden und mitreißenden Geschichte bei der die ein oder andere Überraschung verborgen hinter den Seiten liegt.
Die Handlungsstränge waren für mich greifbar und nachvollziehbar. Auch konnte ich dem roten Faden folgen. Teilweise hätte ich mir in Bezug auf die Protagonisten manchmal etwas mehr tiefe gewünscht aber dennoch zog mich diese verrückte Geschichte in ihren Bann.
Es war wirklich phantastisch zu sehen welche Rätsel diese jungen Menschen lösen müssen und wer hier als Gewinner oder Verlierer hervorgeht. Eine durch und durch magische und phantasievolle Geschichte. Leider konnte mich dieses Buch im Gegensatz zu „Weltenamulett“ nicht in jedem Punkt überzeugen, denn am Ende blieben für mich doch noch ein paar Dinge ungeklärt.
Dennoch bereitete diese Geschichte mir wundervolle lese Stunden mit Humor und herzerweichenden Szenen.
Mein Fazit zum Buch:
Ein alter Hut der nichts mit Harry Potter zu tun hat aber deshalb nicht weniger faszinierend und magisch ist. Eine Geschichte voller verrückter und mysteriöser Ereignisse in denen einem bunten Haufen Schüler jede Menge Rätsel bevorstehen. Phantasievoll und sehr schön zu lesen, wenngleich auch mit ein paar klitzekleinen Schwächen.
Manches blieb zum Ende hin offen und stellenweise hätte ich mir mehr tiefe gewünscht.
Ein alter Hut - Ann-Kathrin Karschnick Verlag: Papierverzierer Gebundenes Buch: 14,95 € Ebook: 2,49 € ISBN: 9783959629249 Erscheinungsdatum: 30. April 2019 Genre: Fantasy / Hexen Seiten: 340 Inhalt: Alle vierhundert Jahre wird eine mächtige Hexe geboren. Das Blöde daran ist nur, dass sie nichts davon weiß … Geheimnisvolle und mysteriöse Dinge haben die sechzehnjährige Schülerin Anna schon immer fasziniert. Ein ungewöhnlicher Talentwettbewerb an ihrer Schule wirkt daher wie eine Einladung, zumal es bei diesem Casting ausgerechnet darum geht, ein Rätsel nach dem nächsten zu lösen. Annas Freunde Sarah und Ben drängen sie förmlich dazu, daran teilzunehmen, denn das versprochene Preisgeld können sie alle mehr als gut gebrauchen. Doch die Konkurrenz ist groß. Anna muss sich zum Beispiel gegen den Möchtegern-Sunnyboy Lukas und dem wahnsinnig faszinierenden Elias behaupten, während sie sich den immer schwierigeren Aufgaben stellt. Obendrein scheint die verrückte Jury rund um die Theaterlehrerin Magda gänzlich eigene, undurchschaubare Ziele zu verfolgen, woraufhin mehr auf dem Spiel steht als nur das Preisgeld. Dabei hatte alles so harmlos angefangen … mit einem alten Hut, einem Casting und einem bunten Haufen an Schülerinnen und Schülern. Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover passt super zu der Geschichte, wirklich zu 100 %. Ich finde es toll, der Hut spielt eine entscheidende Rolle und nein, ihr seid hier nicht bei Harry Potter. Zum Buch: Der erste Tag nach den Ferien, beginnt gleich mit Trubel, denn es wird zu einer Talentshow aufgerufen. Für Anna total uninteressant. Allerdings hat sie die Rechnung ohne Benny gemacht, er will ein ganz großer Magier werden und will daran teilnehmen. Und als die Lehrerin Anna auch noch überzeugt, nimmt sie widerwillig daran teil. Ein Wettbewerb der es in sich hat. Ich hatte das Glück und Vergnügen Ann – Kathrin Karschnick schon des Öfteren persönlich zu treffen, besonderes Markenzeichen, ist, ihr grünes Kleid. Sie ist total lieb und jedes Gespräch mit ihr, ist eine Bereicherung gewesen. Aber zurück zum Buch. Der Schreibstil ist wunderbar, sehr flüssig geschrieben und auch die Spannung fehlt hier nicht. Ein Buch bei dem es um Talente geht, aber auch um Freundschaft und Vertrauen. Anfangs wissen wir noch nicht um was für Talente es genau geht, aber nach und nach finden wir es heraus. Es liest sich sehr schnell und macht Spaß. Sehr gut fand ich auch, wie sie es beschrieben hat, als Anna dahinter kommt das sie eine Hexe ist, zuerst glaubt sie kein Wort davon, doch nach und nach fängt sie an zu glauben. Die Protagonisten sind alle sehr gut geschrieben und erzählt und selbst der größte Mobber der Schule wird auf einmal ganz klein. Anna, Benny und Sarah haben eine ganz wundervolle Freundschaft und stehen füreinander ein. Elias ist ein Mensch mit einem ganz großen Herz und der Liebling der Schule, obwohl er sich nie jemanden angeschlossen hat. Es knistert zwischen ihm und Anna. Ich konnte mich gut hineinversetzen und fand es sehr aufregend dabei zu sein, als sie alle ihre Aufgaben meistern mussten. Ob sie es alle schaffen und wer am Ende als Sieger hervorgeht, dass müsst ihr selbst herausfinden. Ich kann das Buch definitiv nur weiterempfehlen. Ich gebe hier 5 von 5 Sternen und freue mich auf weitere Geschichten aus ihrer Feder. Mein Dank geht auch an den Papierverzierer Verlag, der mir das Exemplar zur Verfügung stellte.
~ Werbung, da Rezensionsexemplar. Alle Meinungen meine eigenen! ~
Anna, Benny und Sarah sind die typischen Outcasts in ihrer Schule. Eines Tages startet die neue Lehrerin einen Talentwettbewerb, bei dem auch die drei teilnehmen. Doch nachdem sie es in die zweite Runde geschafft haben, wird die Lehrerin immer wunderlicher und auch der Wettbewerb nimmt seltsame Ausmaße an... wo sind die drei da nur reingeraten? Als wäre das nicht genug, werden sie vom Schultyrann geärgert und der charismatische Elias interessiert sich plötzlich sehr für die Freunde...
Beworben wird das Buch mit der Tagline "Germany's Next Topwitch", aber im Gegensatz zu den Hauptcharakteren wissen die Models wenigstens, worauf sie sich einlassen und worum sie kämpfen. Hier ist das alles jedoch ein großes Mysterium, auch wenn der Cover-Hut (der übrigens selbst eine große Rolle spielt!) und dieser Werbespruch dem Leser schon einiges verraten. Was mir nicht ganz schlüssig erschien, war, wieso die Jugendlichen sich überhaupt darauf einlassen. Ja, ihre Lehrerin sagt ihnen, am Ende gibt es für den Gewinner eine tolle Belohnung, aber ich wäre nach der ersten Aufgabe mal mindestens zu meinen Eltern gegangen, ob das mit rechten Dingen zugeht... Wie bei jedem Wettbewerb gibt es die klassischen Charaktere: eine Clique, ein Arschloch, ein Nerd etc. Auch wenn meine Schulzeit schon etwas zurückliegt, konnte ich mich mit den drei Freunden gut identifizieren - rothaarige Hexe? Check. Schwarztragender Goth? Check! Magienerd? Check. Leseratte? Dingdingwinner! Auch die vielen Anspielungen auf Serien, Filme und andere Bücher mochte ich - keine Sorge, falls ihr nicht so Popkultur-firm seid: sie werden alle kurz darauf erklärt, sodass ihr zumindest wisst, woher sie stammen. Da es im letzten Schuljahr spielt, kommen auch andere jugendliche Themen wie nervige Lehrer, Mobbing und Familienwahnsinn zur Sprache.
Meine Kritik ist eher gefühlt als wirklich artikulierbar - es fühlt sich wirklich sehr nach Teenie-Roman an und weniger nach All-Age-Fantasy. Hätte man die Tagline nicht, wäre dies ein Roman über ein paar Teenies, die von einer seltsamen Lehrerin durch lebensgefährliche Aufgaben gejagt werden, ohne zu wissen, wofür - ich hätte mir das Magische, die Hexen und Hintergründe etwas präsenter gewünscht. Das wird leider am Ende recht schnell und unvollständig abgehandelt.
Insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen mit fulminantem Finalkampf, das ich an einem Tag verschlungen habe.
"Niemand hat es verdient zu sterben, nur weil er anders ist." (Hörthört!)
"Und ich soll entscheiden, was ich wähle? Das ist leicht. Immer das Buch."
Anna ist 16 und eigentlich ein ganz normales Mädchen. Sie geht zur Schule und hatte grad Ferien und nach den diesen verändert sich etwas an der Schule: eine Talentshow, zu der ihre Freunde sie überreden. Doch irgendwas ist faul an der Geschichte und auch die Lehrerin ist merkwürdig. Anna bleibt dran und mit der Hilfe ihrer Freunde gehen sie dem ganzen auf den Grund. Und warum sind Lukas und Elias darin verwickelt? Der eine ist der schlimmste Schüler der Schule und der andere der Mädchenschwarm....alles sehr mysteriös....
Als erstes muss ich was zum Cover sagen: es ist ein absoluter Traum! Dieses grün und der Hut, das spiegelt so viel magisches wieder, das es schon fast schmerzt. Eine wunderbare Arbeit! Die Autorin hat einen leichten Schreibstil und es war sehr einfach, einzusteigen. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Anna, unserer Protagonistin, und Elias dem Mädchenschwarm. Ich fand das sehr passend und man konnte so die Charaktere gut kennenlernen. Durch den Stil wurden auch die Randcharaktere gut in Szene gesetzt und man konnte Ihnen näher kommen. Anna und ihre Freunde haben in der gesamten Geschichte so viel zum Thema Freundschaft erzählt, das war wunderbar. Man konnte alle Facetten erkennen und anschauen, aber auch ein wenig mitleben. Und die zarten Bande., die sich zeigen, waren auch echt sehr schön. Die Geschichte an sich war interessant, die Talentshow und die Sache mit der Magie. Aber es war auch verwirrend, denn die Talentshow hat extrem viel Raum eingenommen und war irgendwie statisch. Man hatte als Leser genauso wenig Ahnung wo das hinführt und das ist Teilen schon gut so, aber hier war es für mich zu viel des Guten. Auch die Sache mit den Hexen war einfach zu wenig, man hat dann irgendwann erkannt., das es mit Magie zu tun hat, aber auf diesen Aspekt wurde so gut wie gar nicht eingegangen und das hatte mir das Cover schon irgendwie versprochen. Und nach dem fulminanten Ende, wo dann alles aufgeklärt wurde, war das Thema ganz klein gehalten. Das war sehr schade. Die Geschichte fühlt sich für mich als Leser unfertig an, es ist zu viel offen (vielleicht soll es auch eine Fortsetzung geben?) und ungesagt. Was ist das nun mit den Hexen und unseren Freunden? Was passiert nach ihrer Aufgabe, was verändert sich? Und was ist das Geheimnis von Elias? Das Ende war für mich irgendwie wie ein fertigwerden und leider ist die Geschichte damit für mich ziemlich abgehakt.
Dennoch würde ich andere Bücher der Autorin lesen, denn es hat Spaß gemacht in diese Welt abzutauchen und die Autorin hat ein Händchen dafür.
Zur Buchbeschreibung: Alle vierhundert Jahre wird eine mächtige Hexe geboren. Das Blöde daran ist nur, dass sie nichts davon weiß … Geheimnisvolle und mysteriöse Dinge haben die sechzehnjährige Schülerin Anna schon immer fasziniert. Ein ungewöhnlicher Talentwettbewerb an ihrer Schule wirkt daher wie eine Einladung, zumal es bei diesem Casting ausgerechnet darum geht, ein Rätsel nach dem nächsten zu lösen. Annas Freunde Sarah und Ben drängen sie förmlich dazu, daran teilzunehmen, denn das versprochene Preisgeld können sie alle mehr als gut gebrauchen. Doch die Konkurrenz ist groß. Anna muss sich zum Beispiel gegen den Möchtegern-Sunnyboy Lukas und dem wahnsinnig faszinierenden Elias behaupten, während sie sich den immer schwierigeren Aufgaben stellt. Obendrein scheint die verrückte Jury rund um die Theaterlehrerin Magda gänzlich eigene, undurchschaubare Ziele zu verfolgen, woraufhin mehr auf dem Spiel steht als nur das Preisgeld. Dabei hatte alles so harmlos angefangen … mit einem alten Hut, einem Casting und einem bunten Haufen an Schülerinnen und Schülern.
Mein Leseeindruck: Ich bekam das Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt und möchte mich hierfür beim Verlag recht herzlich bedanken. Dabei möchte ich jedoch auch betonen, dass dies meine Meinung in keinster Weise beeinflusst hat. Doch nun zu meinem Leseeindruck:
Der Klappentext hat sich sehr spannend angehört und neugierig auf mehr gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist einfach wunderbar und lässt einen zusammen mit der Handlung rasch in das Buch einzufinden. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben und im Laufe der Handlung lernt man sie immer besser kennen. Die Handlung ist gut durchdacht und mit vielen witzigen Ideen der Autorin sowie einer guten Prise Humor gespickt. Auch werden alltägliche Dinge in die Handlung eingebaut wie das Thema Mobbing. Dies fand ich gut. Nicht so toll fand ich dann allerdings das rasche Ende.
Positiv möchte ich noch das wundervolle Cover bemerken, welches sofort ins Auge fällt und sehr gut zum Buch passt.
Mein Fazit: Sehr schöne Fantasygeschichte in der auch die Magie nicht zu kurz kommt. Nicht nur für Jugendliche, sondern auch eine wunderbare Lektüre für Erwachsene. Da mir das Ende jedoch zu abrupt kam, vergebe ich nur 4 Sterne.
Die 16jährige Anna macht zusammen mit ihren besten Freunden Sarah und Benny bei dem Talentwettbewerb an der Schule mit. Auch der Mädchenschwarm Elias sowie der Sohn des Direktors, Lukas sind ebenfalls mit dabei. Doch die Talentshow läuft nicht so ab, wie gewohnt. Die Teilnehmer müssen verschiedene Aufgaben lösen, um eine Runde weiter zu kommen. Anna versucht herauszufinden, warum Frau Hiller, die die Talentshow leitet, solche Aufgaben stellt. Dabei kommt sie auch Elias näher, der ebenfalls die Show hinterfragt. Schon bald merken alle, dass die Show sie an ihr äußerstes der Vorstellungskraft bringt.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Annas und Elias Sicht erzählt. Dabei lernen wir die beiden Charaktere sowie ihre Gefühle, Ängste und Sorgen immer näher kennen.
Die Schreibweise der Autorin ist packend, allerdings wird mir alles etwas zu schnell abgehandelt. Anna und die weiteren Teilnehmer an der Show hinterfragen zwar die Angelegenheiten, lassen sich aber trotzdem dazu hinreißen, alles genauso zu machen, wie es ihnen von Frau Hiller - der Leiterin der Show - vorgeschrieben wird. Gefährliche Situation werden zwar diskutiert, jedoch dann so abgetan, als wäre nichts passiert bzw. abgeschwächt dargestellt.
Zwar wird am Ende alles aufgeklärt und es deutet auch viel auf einen zweiten Teil hin, doch bleiben mir einfach zu viele Fragen offen. bzw. einiges wird unvollständig aufgeklärt. Auch wurde es mir am Ende etwas zu fantastisch. Kurz gesagt: Das Ende passte einfach nicht zum Rest der Geschichte.
Die Idee an sich fand ich sehr interessant. Diese ist auch sehr ausbaufähig, was - wie oben erwähnt - vielleicht mit einem zweiten Teil abgehandelt werden könnte.
Anna und ihre Freunde sind sehr sympathisch. Sie haben ihre Ecken und Kanten, ihre Fehler, aber alle werden menschlich dargestellt. Einzig Benny blieb mir etwas blass und zu sehr von einer realen Person abgekupfert.
Ein Talentshow, die ihres gleichen sucht. Anna, Sarah, Lukas und Elias stellen schnell fest, das diese Show nicht wie die anderen ist, die man so kennt. Und das ihrer Lehrerin mit ihren Aufgaben auch nicht so recht normal ist. Doch um zu wissen was es mit dieser Belohnung am Ende auf sich hat, bleibt ihnen nichts anderes als mit zu machen.
Der erste Satz im Klapptext finde ich etwas irreführend, da dies erst ganz zum Schluß erwähnt wird. An sich kommt man gut in die Geschichte rein, die Charaktere sind gut dargestellt und typisch für ihr Alter. Die Dynamik zwischen Anna, Benny und Sarah fand ich ganz toll. Und es hat Spaß gemacht ihrer Fopperei zu lesen, schade fand ich dass dann Benny später etwas vergessen wurde. An sich wurde es recht spannend gemacht für den Leser, da man selber ja auch nicht wusste was einen erwartet bei den Aufgaben. interessant fand ich trotzdem die Charakter Auswahl für das Finale, man selber hat sich was anderes gewünscht, aber wenn man genauer drüber nach denkt macht das ganze schon Sinn. Allein wie sich die einzelnen Personen dann entscheiden müssen. Nur Lukas hätte ich gern mehr Einsicht gewünscht. Geschrieben wird aus der Sicht von Anna und Elias, an sich mag ich Geschichten die aus mehr als einer Sicht sind. Das Ende ist schon abgeschlossen, aber man könnte auch eine Fortsetzung schreiben, Luft dafür wäre da.
Benny, Sarah und Anna sind die 3 Musketiere des Gurkensalat-Gymansiums. Als eines Tages die neue Theaterlehrerin Frau Hiller zu einen Talentwettbewerb an der Schule aufruft, steht für Benny fest, daß er sich bewerben wird, denn er ist Magier durch und durch. Und weil er und Sarah schon gemeinsame Auftritte hatten, ist schnell klar das sie als Assistentin fungieren wird. Aber da ja immer "alle für einen" handeln, ganz nach der Losung der Musketiere, muss Anna nun natürlich mit ihrem photografischem Gedächtnis, auch am Wettbewerb teilnehmen! Frau Karschnick hat hier einen Jugendroman geschrieben, der mich leider nicht zu 100% überzeugen konnte. Die Ansätze fand ich wirklich toll aber leider konnte sie diese ( in meinen Augen ) nicht zu Ende bringen. So bleibt mir nur zu sagen, das der Roman durchaus sehr flüssig geschrieben ist, mich aber nicht erreichen konnte, weil mir das "gewisse Etwas" gefehlt hat um mich komplett abzuholen.
Die sechzehnjährige Schülerin Anna liebt Bücher. Als ein Talentwettbewerb an ihrer Schule ausgerufen wird, nimmt sie auf Drängen ihrer besten Freunde daran teil. Doch die eigentümliche Theaterlehrerin Frau Hiller stellt allen eine ungewöhnliche Aufgabe nach der anderen. Will sie wirklich eine Talentshow durchführen oder verfolgt sie andere Ziele? Dabei hatte alles so harmlos angefangen.
Die Geschichte konnte mich nicht überzeugend. Der Anfang ist gut. Dank des einfachen Schreibsstils fand ich schnell rein. Schnell hatte ich den Eindruck, dass es eher eine leichte Lektüre für Jugendliche ist. Dann wird leider die Geschichte für mich komisch. Die Protagonisten erscheinen zu oberflächlich und der Fantasyteil ist von der Idee her super, aber die Umsetzung nicht gut gelungen. Für mich leider nur 2 Sterne.
Klappentext: „Alle vierhundert Jahre wird eine mächtige Hexe geboren. Das Blöde daran ist nur, dass sie nichts davon weiß …
Geheimnisvolle und mysteriöse Dinge haben die sechzehnjährige Schülerin Anna schon immer fasziniert. Ein ungewöhnlicher Talentwettbewerb an ihrer Schule wirkt daher wie eine Einladung, zumal es bei diesem Casting ausgerechnet darum geht, ein Rätsel nach dem nächsten zu lösen. Annas Freunde Sarah und Ben drängen sie förmlich dazu, daran teilzunehmen, denn das versprochene Preisgeld können sie alle mehr als gut gebrauchen.
Doch die Konkurrenz ist groß. Anna muss sich zum Beispiel gegen den Möchtegern-Sonnyboy Lukas und dem wahnsinnig faszinierenden Elias behaupten, während sie sich den immer schwierigeren Aufgaben stellt. Obendrein scheint die verrückte Jury rund um die Theaterlehrerin Magda gänzlich eigene, undurchschaubare Ziele zu verfolgen, woraufhin mehr auf dem Spiel steht als nur das Preisgeld.
Dabei hatte alles so harmlos angefangen … mit einem alten Hut, einem Casting und einem bunten Haufen an Schülerinnen und Schülern.“ Cover: Ich finde das Cover ok, wäre jetzt aber keines, welches mich zu einem Coverkauf bewegen würde. Es passt zum Titel und gibt einen Hinweis auf das Genre ohne dass man den Klappentext lesen müsste. Meine Meinung: Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und man kann dem Inhalt gut folgen. Schade finde ich, dass nicht auf den ersten Satz des Klappentextes eingegangen wird, denn so richtig schlau wird man aus dem „alle 400 Jahre wird eine mächtige Hexe geboren“ nicht, da auf magische Hintergründe kaum eingegangen wird. Hinzu kommt, dass mir zu viele Vergleiche mit Charakteren aus der Realität aufgeführt wurden. Das Casting selbst geht immer wieder in neue merkwürdige Runden bei denen die Kandidaten in Teams oder Einzeln gegeneinander antreten, ohne am Ende eine wirkliche Auflösung des Prozederes bzw. des Gewinns zu erfahren. Die Charaktere an sich sind aber gut und erhalten im Lauf der Geschichte immer mehr Tiefe. Ich bin davon ausgegangen, dass sich nicht ca. 80% der Geschichte um das Casting dreht sondern mit der Erkenntnis als Hexe auch andere Herausforderungen entstehen.
Fazit: Keine schlechte Idee, allerdings drehte es sich für mich zu viel um das Casting.
Unsere Protagonistin Anna wird von ihren Schulkameraden für einen Freak gehalten und nur ihre besten Freunde Sarah und Benny glauben an sie.
Erst ein Talentwettbewerb wirbelt ihr Leben einmal durcheinander. Die mysteriöse Theaterlehrerin Frau Hiller bietet den drei Freunden, sowie dem beliebten Elias und dem Schlägertyp Lukas einen spannenden Hindernislauf und gefährliche Aufgaben, an deren Ende mehr als nur ein alter Hut auf sie wartet.
Meine Meinung
Kurz muss ich was zum Cover sagen: Das Beitragsbild zeigt das neuere Cover, allerdings muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich das „alte“ um Längen besser finde! Passt viel besser zum Titel und gibt mir mehr das Gefühl zum Buch greifen zu wollen. Aber weg vom Äußeren, hin zu den inneren Werten: Und die können sich sehen lassen. Das Buch hat irgendwie von allem etwas und eine wunderbare Portion Satire. Die Beschreibung von Karschnick lautet nicht umsonst ‚Germany’s next Topwitch‘. Man muss es mögen. Ich habe einen Humor, der sich gern einmal den Mund über Trash TV zerreißt, daher konnte ich mit der Geschichte über diesen Wettbewerb etwas anfangen. Dennoch war es an manchen Stellen etwas überzogen. Die Protagonisten nehmen das Casting auch zu schnell hin, hinterfragen mir zu wenig und fügen sich einfach so in ihr doch schon recht bizarres Schicksal. Das passt nicht ganz und wirkt etwas unausgereift.
Karschnick begeistert allerdings durch ihren lockeren Schreibstil, der es einem als Leser einfach macht in die Geschichte einzusteigen und sie zu genießen.
Auch ihre Charakterbildung überzeugt. Die Charaktere sind authentisch ausgearbeitet und haben ihre Ecken und Kanten, sodass man sich als Leser in sie hineinversetzen kann. Einziges Manko, was ich persönlich aber oft einfach nicht mag: Die Sichtweise wechselt zwischen Anna und Elias. Das ist aber nicht der Autorin anzulasten, da es mein eigener Spleen ist und es selten Bücher schaffen mich damit zu überzeugen.
Alles in allem also ist „Ein alter Hut“ eine gelungene kurzweilige Geschichte, die es sich durchaus lohnt zu lesen. Besonders wenn man einen Hang zu Satiren oder schwarzen Humor hat.
Leider kann ich diesem Buch nicht mehr als zwei Sterne geben. Das Cover hat mich gelockt und der Klapptext hörte sich wirklich interessant an war aber völlig irreführend. Ich denke der Hut erinnert bewusst an den sprechenden Hut aus Harry Potter. Ich habe immer auf diesen Moment gewartet wo es dann endlich mit der Hexe und dem Zaubern losgeht. Hmm bis zum Schluss ist dieser Moment leider nicht gekommen. Ok, der Schreibstil der Autorin ist leicht verständlich und einfach dennoch fand ich persönlich nicht so gut. Die Charaktere wurden soweit eigentlich recht gut herausgearbeitet, allerdings konnte ich mich nicht wirklich mit ihnen anfreunden. Und die Lehrerin ging mir unheimlich auf den Keks! Aber die Grundidee war nicht schlecht, aber ich denke an der Umsetzung hat es unheimlich gehapert.