Ein pädophiler Mörder. Ein Gott der Heilkunst. Eine perfide Therapie. Als die fünfjährige Emma entführt und brutal ermordet wird, zerbricht das Leben ihrer Familie. Kaum haben die Angehörigen sich mühsam eine neue Existenz aufgebaut, wird Emmas Mörder aus dem Gefängnis entlassen und verschwindet kurz darauf spurlos. Hat er wieder ein Mädchen in seiner Gewalt? Wurde er entführt? Wer außer Emmas Familie hätte einen Grund zur Vergeltung? Um die Kommissare Ruby und Spike legt sich ein Netz aus Lügen und Geheimnissen. Während das Ermittlerduo die Fäden entwirrt, befindet sich Emmas Mörder in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst, der ihn einer perfiden Therapie unterzieht ...
Mit 'Asklepios' ist der Autorin ein sehr interessanter und tiefgründiger Thriller gelungen. Es geht darin nicht nur um die Jagd nach einem Verbrecher, sondern auch um die Frage - Gibt es eine gerechte Strafe? - Als Leser wird man an verschiedenen Stellen mit dem eigenen Gerechtigkeitssinn konfrontiert und die Grenze zwischen Opfer und Täter ist nicht mehr klar und deutlich.
Nach 15 Jahren Haft, wird ein pädophiler Kindermörder unter Bewährungsauflagen aus dem Gefängnis entlassen. Einige Zeit nach der Entlassung verschwindet er spurlos. Ist er wieder rückfällig geworden oder ist ihm etwas zugestoßen?
Ruby und Spike, zwei sehr eigenwillige Ermittler, machen sich auf die Suche und haben lange Zeit keine Spur, nur Vermutungen. Die beiden Ermittler werden sehr ausführlich eingeführt und daher kann man auf eine Fortsetzung hoffen.
Mir hat dieser Thriller ausgesprochen gut gefallen und die Autorin beweist, dass man eine spannende Geschichte auch ohne viel Blut erzählen kann. Ein besonderes Lob verdient die verwendete Sprache. Charlotte Charonne liebt das lyrische Schreiben und sie verwendet für einige Szenen ganz ungewöhnlichen Beschreibungen. Dadurch wurden die Szenen für mich noch lebendiger und emotionaler.
Ich fand das Buch sehr spannend, und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann es nur weiter empfehlen. Im Verlauf der Geschichte kann man gut nach dem Täter rätseln, die Aufschlüsslung ist gelungen. Die Charaktere haben gut durchdachte Hintergeschichten und bringen Humor und Menschlichkeit zu dem dunklen Thema des Krimis. Die Sprache und bildhaften Beschreibungen schaffen einen wirklich besonderen Stil, was das Buch angenehm zum Lesen macht. Normalerweise lese ich wenig Thriller, aber dieser hat mir gefallen, weil er nicht zu brutal ist. Als Medizinstudentin bin ich auch von dem fachspezifischen Wissen der Autorin beeindruckt.
Die kleine Emma verschwindet spurlos. Ihre Oma hat das Mädchen nur kurz auf ihrer Schaukel allein gelassen. Kurze Zeit später wird Emmas Leiche von einer Spaziergängen gefunden. Grausam zugerichtet. Kaum hat die Familie sich mühsam eine neue Existenz aufgebaut, kommt der Triebtäter auf Bewährung frei. Und verschwindet selbst ohne eine Spur. Während die Kommissare "Ruby" und "Spike" ermitteln, ist der Ex-Häftling in der Gewalt eines Racheengels. Er nennt sich Asklepios. Wie der griechische Gott der Heilkunst.
Meine Meinung :
Wer sich ein klein wenig mit griechischer Mythologie auskennt, wird schon beim Cover einen kleinen Freudenhüpfer machen. Auch im Verlauf des Buches werden die Zusammenhänge der Mythologie treffend und richtig dargestellt. Und zudem auch vernünftig eingebaut! Was Recherche angeht, bleiben hier keine Wünsche offen. Ein großes Lob an die Autorin.
Die Figuren "Ruby" und "Spike" sind außerdem toll gestaltet. Man erfährt häppchenweise von ihrem privaten Umfeld, wird aber nicht damit "belästigt". Die dargestellte Ermittlungsarbeit ist schlüssig, der Schreibstil manchmal unkonventionell aber sehr sehr spannend. Der Gebrauch nicht ganz alltäglicher Begriffe wie "pfriemeln" oder "giggeln" lockern die Geschichte unglaublich auf, ohne es kindisch wirken zu lassen.
Dieses Buch ist ein Genuss und sollte in keinem Thriller-Regal fehlen.
Die 5-jährige Emma wird entführt und ermordet. Der Täter, Georg Schwarz, wird gefasst und verurteilt. Als er nach 15 Jahren wieder entlassen wird, verschwindet er kurz darauf spurlos. Hat er wieder ein Mädchen in seiner Gewalt? Oder wurde er selbst entführt? Die beiden Kommissare Ruby und Spike ermitteln. Währenddessen befindet sich Emmas Mörder in der Hand von Asklepios.
Wow, dieser Thriller hat mich total begeistert! Enorm spannend und fesselnd! Der Schreibstil war leicht verständlich und konnte mich sofort gefangen nehmen. Die Beschreibungen waren detailliert, so dass sich perfekte Bilder in meinem Kopf ergaben. Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet. Sie besaßen Tiefe und Eigenarten, so dass ich sie mir vorstellen und sie auseinanderhalten konnte. Es entstanden bei mir deutliche Sympathien und Antipathien, entsprechend der jeweiligen Rollen. Die beiden Ermittler Ruby und Spike gefielen mir sehr gut. Sie wirkten menschlich und echt und besaßen Ecken und Kanten. Die Einblicke ins Private gefiel mir. Emmas Familie hatte mein vollstes Mitgefühl, denn sie mussten Schreckliches erleben und durchmachen. Mit Schwarz hingegen hatte ich keinerlei Mitgefühl, auch wenn er nun selbst ein Opfer war. Gerade die Frage, ob ein ehemaliger Täter es verdient, selbst zum Opfer zu werden und zu leiden, dürfte die Lesermeinungen spalten. Aber genau das ist super gelungen, denn das wird an keinem Leser spurlos vorbeigehen. Es regt zum Nachdenken an. Der Pilot war wirklich super durchdacht und ich wusste bis zum Ende nicht, wer Asklepios ist. Insofern hatte ich sehr viel Raum zum Überlegen und Rätseln. Die Spannung war dadurch kontinuierlich auf einem sehr hohen Level. Absolut perfekt.
Ich kann diesen extrem spannenden und aufwühlenden Thriller empfehlen. Und ich hoffe auf weitere Fälle für Ruby und Spind. Ich vergebe verdiente 5 von 5 Sternen.
Autor: Charlotte Charonne wurde in der Nähe des Kölner Doms geboren. Nach dem trockenen Studium der Betriebswirtschaftslehre tauchte sie in die bunten Wellen der Werbung ein und arbeitete in verschiedenen internationalen Werbeagenturen. 2002 wehte der Wind sie in das ‚Land des Lächelns‘, wo sie bis 2010 in Pattaya lebte. 2006 lockte sie das Fernstudium ‚Das Lyrische Schreiben‘. Seitdem wurden ihre Gedichte und Kurzgeschichten in zahlreichen Anthologien veröffentlicht. Von 2013 bis 2018 lebte sie mit ihrer Familie in Shanghai und kehrte schließlich zurück an den Dom. (Quelle: Edition Krimi)
Die Eltern Sophie und Paul, geben ihre Tochter Emma, bei der Oma ab, damit sie sich einen schönen Abend machen können. Emma spielt im Garten auf der Schaukel, während ihre Oma mit dem Kochen beschäftigt ist. Als sie Emma ruft und keine Antwort erhält, schaut die Oma im Garten nach. Doch von Emma fehlt jede Spur. Wenig später, findet man Emma tot auf und auch den Mörder kann man fassen. Nach seiner Haftstrafe wird dieser wieder freigelassen, verschwindet kurz darauf allerdings spurlos.
Der Thriller Asklepios von Autorin Charlotte Charonne wird in 52 Kapitel (plus Prolog und Epilog) erzählt und ist in mehrere Teile unterteilt. Zusätzlich zu der Angabe des Kapitels, bekommt der Leser auch noch eine zeitliche Information, welche recht hilfreich ist, da sich die Handlung über mehrere Jahre zieht. Der Prolog befördert den Leser direkt in die Handlung, ohne das man weiß, worum es gerade wirklich geht (dies wird im Laufe des Buches allerdings klar). Hier wird der Leser schon gleich zu Beginn motiviert, dass Buch weiterzulesen. Auch die Stimmung, ist gleich zu Beginn eher düster/kühl gehalten, was im weiteren Verlauf, besonders in den Folterszenen immer wieder zu spüren ist. Gerade die Interaktion des Entführers mit seinem Opfer, ist der Autorin gut gelungen. Man kann kaum Gefühle heraushören, wenn sie jeden ihrer Eingriffe erklärt. Eben diese Erklärungen sind es auch, die dem Leser die Eingriffe so verständlich wie möglich erklären. Dadurch muss man kein Mediziner sein, um diese Szenen und deren Folgen, verstehen zu können. Bei den Eingriffen selbst, ist der Leser meistens nicht dabei. Hierdurch ist der Thriller nicht gerade blutig, was allerdings weniger schlimm ist. Gefühle werden allerdings dann geweckt, wenn die Eingriffe und ihre Folgen, erklärt werden. Hier habe ich mit dem Opfer mitgelitten, obwohl er selbst kein Heiliger ist (für manche Leser, wird er diese Eingriffe sicherlich auch verdient haben). Neben den Szenen der Entführung bekommen wir auch einen Einblick in die Polizeiarbeit. Hier gabe es zumindest an einer Stelle, für mich eine Fragwürdige Situation, wo es um die Befragung eines Zeugen ging. Hier haben die Polizisten etwas merkwürdig gehandelt, was allerdings mit der Autorin geklärt werden konnte. Die Ermittler, werden von der Autorin im Laufe der Handlung, auch mit Leben gefüllt. So bekommt man neben den Arbeitsmethoden, auch einen Einblick, in das Privatleben. Allerdings ist hier noch einiges an Luft nach oben, ich konnte noch kein 100 % “Verhältniss” mit den beiden aufbauen, weshalb ein Wiedersehen mit den Ermittlern ein Muss ist. Für einen weiteren Band spricht ebenfalls das Ende, denn dieses ist doch recht offen gestaltet und lädt zu weiteren Bänden ein.
Cover: Das Cover von Asklepios ist weiß gehalten und wirkt ein wenig dreckig an den Rändern des Buches. Weiß ist bekannt als Farbe der Ärzte/Medizin und das passt zum Inhalt des Buches. Der Titel des Buches steht mittig auf dem Cover und hebt sich, durch seine schwarz-rote Farbe, perfekt vom Hintergrund ab. Auch der Titel passt perfekt zum Inhalt des Buches und hätte nicht besser gewählt werden können (Asklepios als Gott der Heilkunst). Getrennt wird der Titel durch den Äskulapstab, welcher ebenfalls für die Medizin steht. Unter dem Titel sieht man noch ein Skalpell, an welchem Blut klebt, welches schon auf den Untergrund tropft. Sobald man das Buch liest, wird man merken, wofür dieses genutzt wurde. Das Cover ist sehr einfach gehalten und sticht kaum ins Auge, was aber keinesfalls negativ zu bewerten ist. Das, was man nämlich sieht, passt gut zum Inhalt des Buches. Hier ist weniger, eben mehr.
Fazit: Charlotte Charonne erzählt in ihrem Thriller “Asklepios” eine Story, die mich wirklich gefesselt hat. Besonders die Folterszenen, haben es mir dabei angetan und wurden wirklich gut erzählt. Durch den tollen und leicht zu lesenden Schreibstil der Autorin habe ich das Ende vom Buch, recht schnell erreicht. Hier war ich enttäuscht, denn ich hätte gerne mehr gelesen. Allerdings bleibt so die Vorfreude, auf weitere Bände der Reihe. Von mir bekommt “Asklepios” 5/5 Sterne.
Klappentext: Ein grausamer Mörder. Ein Gott der Heilkunst. Eine perfide Therapie. Als die fünfjährige Emma entführt und ermordet wird, zerbricht das Leben ihrer Familie. Nur schwer finden sich die Angehörigen mit Emmas Tod ab. Jahre später wird ihr Mörder aus dem Gefängnis entlassen, kurz danach verschwindet er spurlos. Wurde er entführt? Hat er wieder ein Mädchen in seiner Gewalt? Die Kommissare Ruby und Spike versuchen, die Lügen und Geheimnisse rund um den Fall zu durchschauen. Doch während das Ermittlerduo noch die Fäden entwirrt, befindet sich Emmas Mörder schon in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst … (Quelle: Edition Krimi)
Ein Psychothriller,der unter die Haut geht!!! "ASKLEPSIOS"ist ein Thriller von Charlotte Charonne,der mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen hat. Ein Psychothriller,der bei mir sehr viele emotionale Momente hervorgerufen hat. Auch jetzt,während ich diese Rezension hier schreibe, habe ich die Bilder und Momente ,die die Autorin wunderbar im Thriller beschrieben hat,mehr als deutlich vor mir,obwohl es schon ein paar Tage her ist,seit ich das Buch beendet habe. Ich hatte Gänsehautmomente,oft ist mir ein Schauer über den Rücken gelaufen. Die Autorin beschreibt die Protagonisten,die Handlungen sowie Orte dieser schrecklichen,aber leider sehr realen Geschichte perfekt. Die Gefühle,besonders die der Hauptprotagonistin Sophie,dessen 5-jährige Tochter Emma aus dem Garten entführt wird,werden real,emotional und lebendig beschrieben. Das sehr ernste Thema Kindesmissbrauch und Kindermord stehen hier im Fokus und die Frage nach der gerechten Strafe für pädophile Kindermörder spielt mit den Emotionen der Leser. Der Schreibstil ist sehr flüssig,verständlich und ab und zu sogar etwas poetisch,was hier sehr gut harmoniert. Der Thriller ist in Prolog,Teilen und Epilog aufgeteilt,die abwechslungsreichen Kapitel haben eine angenehm kurze Länge. Der Prolog verspricht einen rasanten und spannenden Thriller und ich konnte es kaum erwarten zu lesen,was Asklepios vor hat. Danach geht es im ersten Kapitel harmonisch weiter,aber dann steigt der Spannungsbogen von Kapitel zu Kapitel ohne zu sinken rasant an. Eine Arztfamilie,die von jetzt auf gleich zerstört wird. Maria,Emmas Oma ,Sophies Mutter hat auf Emma aufgepasst,während Sophie und ihr Mann Paul eine zwei-tägige Reise unternahmen. Als Marie das kleine Mädchen einen kurzen Augenblick im Garten aus den Augen lässt wird sie entführt. Leider gibt es kein Happy End für die Familie und alle drei werden von extremen Schuldgefühlen geplagt. Jede Mutter kann sich sofort in Sophies Lage hineinversetzen. Da die Autorin selbst Mutter ist,sind ihr diese Gefühlsbeschreibungen extrem lebhaft gelungen. Auch das Verhalten der Eltern nach der Beerdigung der kleinen geschundenen Leiche ist absolut nachvollziehbar. Das sind wieder die Momente, wo ich mich ständig frage,wie ich in so einer schrecklichen Situation reagiert hätte. Hätte ich mich zum Beispiel mit viel Arbeit abgelenkt oder wäre ich in so tiefe Depressionen gefallen,die mich nicht mehr am Leben teilnehmen lassen. Oder würde ich so lange auf den Täter warten bis er entlassen wird,um Rache zu nehmen? Ein Unglück,was man niemandem wünscht. Sophies und Pauls Ehe verändert sich. 15 Jahre später wird der verurteilte Mörder Georg Schwarz aus der Haft entlassen,er kehrt zurück zu seinem Haus,wo er vor der Verurteilung gelebt hat. Dies war sein Fehler,denn er wird ausspioniert,entführt und befindet sich nun in der Hand von Asklepios,dem Gott der Heilkunst,der seine pädophile Seite endgültig therapieren will..... Charlotte Charonne hat für mich persönlich einen extrem spannenden Thriller mit einem grausamen Thema geschrieben,der ohne Blut,Gemetzel und detaillierten Beschreibungen von Kindesmissbrauch/Mord auskommt. Spannende und überraschende Wendungen haben mich ständig begleitet. Das Ende war genial! Das Ermittlerteam Spike und Ruby fand ich von Anfang an symphatisch. Beide sind auf der Seite der Gerechtigkeit und harmonieren trotz unterschiedlicher Charactere wunderbar zusammen. Man lernt auch die private Seite der beiden kennen und ich würde mich sehr freuen,bald wieder was von dem klasse Team(ab und zu wird etwas gegen die Regeln gearbeitet)zu lesen. Zum Schluss noch ein paar Worte zum Cover: Schlicht aber passend zum Thriller. Asklepios,eine Schlange,die in der griechischen und römischen Mythologie der Begründer und Gott der Heilkunst ist ,windet sich um den Äskulapstab.Zusammen mit dem Skalpell ist das Gesamtbild und der erste Eindruck hervorragend gelungen und meine Erwartungen wurden alle erfüllt.
Mit "Asklepios" schaffte Charlotte Charonne einen Thriller, der nicht nur die Auswirkungen der Taten eines Kindermörders aufzeigt, sondern der Selbstjustiz eine neue Ebene verleiht.
"Als die funfjährige Emma entführt und brutal ermordet wird, zerbricht das Leben ihrer Familie. Kaum haben die Angehörigen sich mühsam eine neue Existenz aufgebaut, wird Emmas Mörder aus dem Gefängnis entlassen und verschwindet kurz darauf spurlos. Hat er wieder ein Mädchen in seiner Gewalt? Wurde er entführt? Wer außer Emmas Familie hätte einen Grund zur Vergeltung? Um die Kommissare Ruby und Spike legt sich ein Netz aus Lügen und Geheimnissen. Während das Ermittlerduo die Fäden entwirrt, befindet sich Emmas Mörder in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst, der ihn einer perfiden Therapie unterzieht..."
Inhaltlich nimmt dieser Thriller ein Thema auf, welches sich sicherlich schon öfter bedient wurde. Doch während sich die meisten Autoren noch überlegen, wie sie die Taten an den Kindern beschreiben, ohne hier eine gewisse Grenze zu überschreiten, spart dich Charlotte Charonne diesen Weg und legt ihr Augenmerk lieber auf das "danach". Dabei denkt sie sich in eine Welt, in der ein solcher Täter seine Freiheitsstrafe abgebüßt und nach positiver psychologischer Gutachten resozialisiert werden könnte. Und damit kommen wir in den Bereich der Selbstjustiz, der im übrigen auf verschiedenen Ebene angebahnt bzw auch durchgeführt wird. Während die Nachbarn lediglich den Weg der Überwachung wählen, gibt es eine uns unbekannte Person, die sich den pädophilen schnappt und ganz andere Dinge mit ihm vorhat, um ihn von seiner pädophilie zu "heilen". Die Wahl des Gottes der Heilkunst hat dabei für mich eine geniale Doppeldeutung. Während wir die Medizin als notwendig und dem Patienten gönnerhaft empfinden, wird es hier als Machtinstrument genutzt, ohne die Rechte des Menschen zu beachten. Figuren tauchen in diesem Thriller einige auf, was durchaus zur Verwirrung des Lesers verhilft, gleichzeitig aber auch zum Mitdenken anregt und Hinweise als Brotkrümel reicht, um selbst auf die Spur zu kommen, bevor es die Kommissare tun. Wer hier klar bleibt und die leichten Versuche der Ablenkung auch als diese wahrnimmt, wird hier schnell auf des Rätsels Lösung kommen. Allerdings tut dies keinen Abbruch für die Geschichte. Die Figurenzeichnungen wirken auf den Leser blass und unausgereift. Dies liegt daran, dass sich die Autorin unnötige Gefühlsbeschreibungen spart, die der Leser in den Gesprächen ausreichend wahrnimmt. (Wie gesagt: Das Thema ist bekannt und der Leser wird hier als Mensch mit Vorwissen angesehen, was hier definitiv der richtige Weg ist!) Die einzigen, dessen Privatleben und Vergangenheit wir in vollen Zügen genießen dürfen, sind Ruby und Spike, die beiden Kommissare, die Sympathieträger sind und für den einen oder anderen Lachmoment sorgen. Dabei liefern beide gewisse Charakterzüge, bei den ich mir wünsche, noch mehr Fälle mit den beiden genießen zu dürfen. Zumal hier eigenes im Privatleben nur angedeutet wird und einige Fragen aufwirft, die ich zu gerne beantwortet hätte. Kommen wir zum Schreibstil der Autorin, die dieses Buch erst zu einem vollkommenden Werk macht. Selten erlebe ich eine Geschichte, die so locker leicht im Schreibstil daher kommt und dabei so viel Inhalt mit sich trägt. Hier schreibt eine Poetin, die es versteht, diese Ebene so geschickt zu verpacken, dass es weder schwerfällig noch unverständlich wird.
Ich empfinde das Buch als perfekte Form eines Thrillers, die Ebenen einnimmt, auf die andere noch zu wenig eingegangen sind. Für mich ein absolutes Lesehighlight, welches die 5 Sterne verdient.
Der Titel "Asklepios" von Charlotte Charonne ist mir bei NetGalley aufgefallen, da ich sowohl sein Cover, als auch die Inhaltsangabe ansprechen fand. Also habe ich es angefragt, mit Erfolg – vielen Dank an dieser Stelle an den edition krimi-Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar, ich habe mich sehr darüber gefreut! Die Autorin Charlotte Charonne war mir bislang nicht bekannt, was sich nun ändern durfte. Erwartungsvoll startete ich mit der Geschichte und war auf den Schreibstil, Spannungsbogen und Ideenreichtum von Frau Charonne sehr gespannt!
Zu Anfang der Geschichte, lernt man die Familie der bezaubernden Emma, ein fünfjähriges Mädchen, kennen. Unter unglücklichen Umständen verschwindet das Mädchen spurlos und für die Familie bricht eine Welt zusammen. Einige Tage später wird ihre Leiche gefunden und ihr Mörder gefasst – darauf wird aber nicht konkreter eingegangen. Der Inhalt der Geschichte bezieht sich größtenteils nämlich auf die Zeit, nach dem Gefängnisaufenthalt des Mörders. Ja, er wird tatsächlich wieder entlassen, auf Bewährung. Und dass, nachdem er nicht nur Emma, sondern auch noch weitere Kinder misshandelt und getötet hat! Doch plötzlich verschwindet dieser spurlos von der Bildfläche und die Ermittler Ruby und Spike versuchen sich einen Reim daraus zu machen. Natürlich kommen erstmal die Familien der Opfer in Frage, die ihre Verstorbenen nun rächen wollen. Andererseits könnte er auch längst selbst untergetaucht sein, vielleicht ja sogar mit einem weiteren Kind! Doch nach und nach wird immer klarer, dass hier der Täter zum Opfer geworden ist... der Leser bekommt tiefe Einblicke in die Gegenwart und Zukunft des Kinderschänders!
Es gibt in dem Buch viele verschiedene Erzählperspektiven, was einen guten Überblick über die jeweiligen Charaktere verschafft. Sowohl aus Sicht der Familie von Emma, des Mörders, Asklepios selbst und den Ermittlern wird berichtet. So bekomme ich als Leserin keinen besonderen Zugang zu einer Person, sondern lerne alle Verantwortlichen grob kennen, was gut zu so einem Genre passt. Die kleine Emma ist mir so schnell ans Herz gewachsen und ich musste kräftig schlucken, bei dem, was ihr passiert! Ich finde es gelungen, dass die Autorin davon kurz berichtet, da sie so den Leser noch mal mehr sensibilisiert, nachdem man mit dem Opfer warm geworden und daraufhin einfach mehr schockiert ist. So wird die gesamte Story einfach persönlicher. Das Ermittlerteam ist mir direkt sympathisch und die beiden ergänzen sich in ihrer Art wirklich gut. Emmas Familie ist nach dem Tod ihrer Tochter/Enkelin schwer einzuschätzen, jeder geht anders mit dem Verlust um... Asklepios kann ich in vielerlei Hinsichten leider verstehen, hat der Kinderschänder eigentlich nichts besseres verdient. Trotzdem empfindet man nach und nach etwas Mitleid mit ihm, sind die anwandten Methoden und Absichten doch sehr scheußlich!
Am Ende fügen sich alle Puzzleteile zu einem Bild zusammen und der große AHA-Effekt bleibt nicht aus. Der Leser wurde nicht nur einmal fehlgeleitet und dann wieder aufs neue überrascht! Die Geschichte kann also viele Spannungsmomente und Wendungen verzeichnen und punktet mit einer einfachen Sprache. Der Schreibstil ist so flüssig und leicht, dass ich nur so durch das Buch fliege und alle Informationen in mir aufsauge. Die Kapitel halten sich angenehm kurz, was ein Pausieren des Buches leicht ermöglicht, falls man das überhaupt möchte.
Asklepios ist ein Titel, der noch lange im Gedächtnis bleibt und den Leser zum Nachdenken anregt. Eine klare Lese- und Kaufempfehlung für ihn und 5 gelungene Sterne *****
Ich habe schon einiges über das Buch Asklepios gehört und wollte mich nun selbst überzeugen. Schon im Prolog zog mich das Buch in seinen Bann und die Geschichte ging mir sofort unter die Haut. Die kleine Emma wird entführt und ermordet. 15 Jahre später ist der Täter wieder frei und gerät in Asklepios Hände. Wer hat wohl die größte Wut auf Emmas Mörder? Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, emotional und lässt sich leicht lesen. Die Autorin baute während der Geschichte einen kontinuierlichen Spannungsbogen auf und man wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Im Laufe des Buches wechselte die Perspektive immer mal zwischen den Charakteren, mal verfolgte man die Sicht der Ermittler Ruby und Spike, mal konnte man Asklepios‘ Taten erleben. Die Sich von Asklepios fand ich besonders interessant. Zum einen waren die Erklärungen zu den Operationen, die an Georg durchgeführt wurden, sehr ausführlich, was mir manchmal einen Schauer über den Rücken jagte. Zum anderen habe ich versucht, hinter Asklepios Identität zu kommen. Ich fand es gut, dass man zwar Vermutungen anstellen konnte, diese aber immer wieder von der Autorin geschickt zerstreut wurden und die richtige Auflösung über Asklepios’ Identität erst zum Schluss kam. Die Charaktere haben mir gut gefallen, waren authentisch und sehr gut ausgearbeitet. Man konnte gerade bei Emmas Eltern sehr gut sehen, wie unterschiedlich sie mit Trauer und Verlust umgegangen sind. Aber auch Ruby und Spike gefielen mir sehr. Ruby hatte zwar manchmal eine schroffe Art an sich und Spike ist ein „Weiberheld“, der nichts anbrennen lässt, aber trotzdem waren sie mir sympathisch. Beide wurden durch ihre Hintergundgeschichten viel lebendiger und man hofft, auch von den beiden noch etwas mehr zu erfahren. Insgesamt gefiel mir Asklepios sehr. Das Buch war spannend bis zum Schluss und ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Das war mal wieder ein Buch, in dem man sofort mitten drin ist und es keinen großen Einstieg benötigt. Der Leser lernt die kleine Emma und ihre Eltern, sowie die liebende Oma kennen. Wie die Situation endet, könnt ihr euch denken, steht ja bereits im Klappentext.
Ich war ganz schnell in der Geschichte gefangen, einerseits liest man darüber was mit dem Täter passiert. Das war auf der einen Seite schockierend und beängstigend, ich habe versucht mich in seine Situation hineinzuversetzen und wüsste nicht, wie ich mit so einer großen Angst und so großen Verlusten umgegangen wäre. Auf der anderen Seite war die Qual des Mörders aber auch ein kleiner Genuss für mich, denn schließlich war ja klar was dieser Mann alles getan hat.
Auf der anderen Seite stehen natürlich die Ermittlungen von Ruby und Spike, die mich von ihrer Art her sofort überzeugt haben und mega authentisch und interessant rüberkamen. Für mich selbst gab es eigentlich nur 2 Menschen, die für mich als Täter/ Entführer in Frage kamen und ich war gespannt ob es einer der beiden war und wie die Ermittler das herausbekommen werden. Auch über die Ermittlungen zu lesen war spannend und teilweise sogar ein bisschen lustig, aber keinesfalls langweilig. Auch das Ende war toll. Es wurden zwar alle Fragen beantwortet, aber das Ende ist ein kleines bisschen offen gehalten...was ich eigentlich gar nicht mag, hier aber absolut passend war. Von mir gibt es eine klare Empfehlung!
Von der ersten Seite an wurde ich in den Bann von „Asklepios“ gezogen. Charlotte Charonne hat hier einen fantastischen und vor alle sehr spannenden Thriller geschaffen. Schon im Prolog beginnt der Spannungsbogen, der sich durch das ganze Buch hindurch immer weiter aufbaut, um sich zum Ende hin zu entladen. Das tolle ist, dass man sehr schnell weiß wer der Täter ist, jedoch nicht wer der Entführer des Täter ist. Man kann einiges spekulieren und wird am Ende trotzdem von der Genialität überrascht.
Besonders gut gefallen mir die kurzen Kapitel. Dadurch fliegt man förmlich durch die Seiten. Ich habe dieses Buch verschlungen, auch weil das Thema unheimlich packend und mitfühlend ist. Gerade als Mutter sind die Geschehnisse hinter der ursprünglichen Tat einfach unfassbar. Für mich ist Charlottes Thriller zu einem Jahreshighlight geworden, vor allem weil er brilliant erzählt und einfach beispiellos spannend ist. 5 Sterne für dieses tolle Buch.
Zum Inhalt: Die fünfjährige Emma wird entführt, misshandelt und bestialisch ermordet. Die Verurteilung des Täters gibt der Familie keine wirkliche Genugtuung. Als er dann auch noch aus der Haft entlassen wird, ist alles wieder präsent. Kurz darauf verschwindet der Mörder und die Ermittler Ruby und Spike versuchen das Netz aus Lügen und Geheimnissen aufzuklären. Doch Emmas Mörder befindet sich da schon in der Hand von Asklepios, dem Gott der Heilkunst und erhält seine eigene, ihm zustehende Therapie.
Wer Asklepios, den Gott der Heilkunst fürchten lernen will, muss dieses Buch gelesen haben!
Charlotte Charonne hat einen packenden Thriller erschaffen, dem es nicht an Tempo, aber auch nachdenklichen Momenten mangelt. Beim Lesen schaut man auch selbst auf seine eigene Werteskala und gleicht das Handeln der Protagonisten mit seinen Vorstellungen ab.
Würde jemandem meinem Kind wehtun und ich hätte die Chance ihm allein gegenüber zu stehen, was würde ich tun?
Die Autorin lässt den Leser tief in die Seele der Opfer, in diesem Fall die Hinterbliebenen, schauen und als der Täter, ein bestrafter Triebtäter verschwindet, fragen sich nicht nur die Ermittler Ruby und Spike, was mit ihm geschehen ist. Oder besser, wer etwas damit zu tun hat? Das bleibt bis zum Ende offen und wird erst spät aufgelöst.
Ich habe mitgefiebert, mitgerätselt, mitgetrauert beim Lesen und mich von Charlotte Charonne in eine Thrillerwelt par excellence entführen lassen. Manche Szenen sind schwer zu ertragen, dennoch bin ich diesbezüglich kämpferisch und lese alles, denn letztendlich sind es ja die Bilder in meinem Kopf, die mich gruseln. Und die wurden von der Autorin mit einem flüssigen, logischen und irgendwie leichtfüßigen Schreibstil hervor gerufen.
Wunderbar, liebe Charlotte Charonne, ich gratuliere dir zu diesem Meisterwerk und empfehle Asklepios jedem, der Spannung und Nervenkitzel liebt.
PS: Frauen spielen in diesem Buch eine besondere Rolle, was mir sehr gefallen hat!
Bereits auf den ersten Seiten ergreift mich ein lebendiger und frecher Sprachstil, er wirft mich in eine kunstvolle Inszenierung mit starken Bildern und Assoziationen. An dieser Stelle muss ich zugeben, dass mich das Thema einschüchtert. Seit dem ich selbst Mutter wurde, sind manche Bilder plötzlich sehr emotional aufgeladen, die mir zuvor keine Probleme bereitet haben. Das Drama der Familie ist anrührend beschrieben, die Figuren wirken absolut real. Dennoch geht die Autorin das Thema behutsam an. Gnadenlos hingegen reizt sie die Rachezeremonie aus, in der sich der Kindermörder wiederfindet. Ein spannungsgeladener Medizin-Thriller mit Niveau, der einige Fragen zum Thema Folter aufwirft. Gleichzeitig muss ich gestehen, er hat mir Hunger auf Pizza gemacht, aber auch Gerüche in die Nase schweben lassen, deren Kombination ich vorsichtshalber verschweige. Die Ermittler sind unfassbar sympathisch, ihre Hintergründe tiefer, als es auf den ersten Blick scheint. Die Autorin schafft einen Einblick in die verschiedenen Beteiligten, der dazu verleitet, neue Perspektiven zu ergründen.
Mein Fazit: Charlotte Charonne ist ein absolutes Lesevergnügen gelungen, das bis zum Schluss zum Miträtseln über den wahren Täter einlädt und einige Überraschungen parat hält. Eine Leseempfehlung für jeden Thrillerfan mit Stil und Tiefe!
Der Thriller "Asklepios" von Charlotte Charonne beginnt mit der ultimativen Horrorvorstellung jedes Vaters und jeder Mutter. Das Kind wird entführt misshandelt und ermordet. Zwar wird der Mörder verurteilt, doch die Familie zerbricht an den Folgen. Nach 15 Jahren wird der Täter entlassen. Kurz darauf verschwindet er, entführt von Asklepios, dem griechischen Gott der Heilkunst. Es beginnt eine spannende Suche nach dem Mörder. Das sympathische Ermittlerduo Ruby und Spike, die beide ihre eigenen privaten Probleme haben, suchen verzweifelt nach dem Kinderschänder, während Asklepios seine eigenen Methoden einsetzt, um diesen zu "heilen".
Für mich war das Buch ein Wechselbad der Gefühle. Man erlebt den Albtraum der Kindesentführung, sympathisch angenehme Momente mit den Kommissare, liebevolle Momente mir Rubys Familie, aber auch verstörend grausame Momente, in denen einem wirklich mulmig zu Mute ist.
Die Autorin schreibt das alles in einer wundervoll zu lesenden Sprache, um die ich sie sehr beneide. Ich bin bereits jetzt ein großer Fan der Figuren, insbesondere von Ruby und der Kneipenwirtin Louiza. Freue mich sehr, die Figuren in den noch folgenden Teilen wiederzusehen.
Die Geschichte ist spannend, außergewöhnlich und eine Perle für jeden Thrillerfan, der auch mal die härtere Gangart verkraftet.
Eine Tat erschüttert eine Familie. Das Opfer ist ein kleines Mädchen, der Täter wird gefasst und verurteilt. Doch nach seiner Strafe kann die Familie des Mädchens das Ganze nicht auf sich beruhen lassen und jemand aus dem Umfeld nimmt selbst das Skalpell der Rache in die Hand.
Schon das Cover ist zieht mich in seinen Bann. Ein blutiges Chirurgeninstrument auf hellem Grund. Der Inhalt hält, was das Cover verspricht. Denn die sadistische Rache wird gnadenlos umgesetzt. Mir gefallen die Beschreibungen der Autorin sehr gut, wie das klinische und brutale Vorgehen an einer Person, die unsägliches Leid verursacht hat, in die Tat umgesetzt wird. Charlotte Charonne versteht es, nicht nur das Grauen rüber zu bringen, sondern auch die emotionalen Momente transparent, ja beinahe fassbar zu gestalten. Auch die Ermittlungsarbeiten sind sehr authentisch gestaltet und logisch aufeinander aufgebaut. Mich hat das alles echt mitgezogen und der Ausgang war für eine Überraschung. Tatsächlich regt.
Für mich sind das definitiv 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung für alle, die sich etwas packendes gönnen möchten!
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ganz sich nicht mein letztes Buch.
Der Schreibstil ist grossartig und hat mich sofort gefesselt, genau wie die Story.
Dieser Thriller hat es in sich. Das Thema Kindesmissbrauch ist heftig. Auch was es mit den Verwandten macht, wenn ein Kind missbraucht und getötet wird erfährt man sehr eindrucksvoll. Was ich persönlich sehr gut fand und auch hervorheben möchte ist, dass der Kindesmissbrauch nicht näher beschrieben wird.
Dieser Thriller hat mich auch auf emotionaler Ebene voll abgeholt. Eine Geschichte, die äusserst spannend und genial ist und mich emotional sehr bewegt hat. Dies ist ein Thriller, der mich tief beeindruckt hat.
Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, wer ist Asklepios und habe meine Vermutungen immer und immer wieder verworfen.
Die Auflösung fand ich persönlich absolut genial.
Ein Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde.
Von mir gibt es eine glasklare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Von dieser Autorin werde ich definitiv noch weitere Bücher lesen. Ich freue mich jetzt schon auf jedes einzelne Buch.
Schockierend, berührend und spannend bis zur letzten Seite. Die Autorin versteht es, ein dichtes Netz aus Abgründen zu spinnen, die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen zu lassen und das auf der Grundlage eines Rätsels, das es zu lösen gilt.
Die Story geht unter die Haut und lässt nicht mehr los, bis das Wort Ende erreicht ist. Besonders der Sprachstil von Charlotte Charonne hat mir gefallen. Sie spielt meisterhaft mit Worten, die dunkelsten Szenen scheinen mit den zärtlichsten Worten beschrieben. Ich freue mich auf weitere Bücher von dieser Autorin!
Auch wenn ich mit ein paar Ausdrücken und der Gereiztheit der Protagonistin nicht hundertprozentig übereinstimme, so kann ich diesen Thriller doch sehr empfehlen.
Romanın sürprizli sayılabilecek olan sonunu biraz da okuyucunun hayal gücüne kalsın diye havada bırakmışlar ancak oldukça sürükleyici şekilde işlenmiş bir kriminal ...