Manchmal, wenn man an nichts denkt und gar nichts will, passieren Dinge.Sie können Ihren persönlichen Selbstwert noch heute, in dieser Stunde aktivieren – wenn Sie es nur wirklich wollen. Wenn Sie es nach der Lektüre dieses Buchs nicht schaffen, wollen Sie es wahrscheinlich nicht richtig. Dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.Wenn Sie es hingegen wollen, dann wird es Ihnen nach der Geschichte vom Kaffee am Arsch der Welt sehr viel besser gehen. Und wenn Ihnen auf Ihrem Weg künftig Menschen begegnen, die ihren Selbstwert noch nicht gefunden haben, können Sie leichten Herzens über sie lachen. Es ist ein bisschen so wie mit der wahren Die meisten Menschen finden sie nie, und wenn, dann stellt man fest, dass man eigentlich doch lieber fernsehen wollte.
Das Café am Rande der Welt ist ja wirklich eins der schrecklichsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe und deshalb war ich sehr interessiert, als ich gesehen habe, dass es eine Persiflage von Leo Fischer, ehemaligem Titanic-Autor und in meinen Augen einem der besten Satiriker des Landes gibt. Fischers Gedanken waren auch ganz nett (und auf jeden Fall besser als die von Strelicky), aber leider muss ich sagen, dass ich das Originalbuch so dermaßen unerträglich finde, dass mich auch diese Parodie nicht ganz abholen konnte. Als das erste Mal Richard David Precht auftauchte, hatte ich übrigens „Rächer David Knecht“ verstanden und dachte mir „geil, jetzt geht’s richtig los“. Der RDP war dann aber genauso nervig wie im echten Leben, sodass auch dieser Auftritt das Buch nicht ins Begeisternde heben konnte.
Ich muss einfach fernbleiben von dieser Alltagsphilosophiekacke, egal ob Ernstgemeint oder ironisch. Ich pack das einfach nicht. Leo Fischer trotzdem bester Mann, checkt mal seine anderen Werke aus.
Habe durch diese Lektüre mein persönlichen G-W-G gefunden. Es ist sehr erleuchtend!! Vor allem weil man darin wertvolle Tipps und tiefe Einblicke in die Gedankenwelt von Richard David Precht (dem einzig wahren Philosophen) bekommt.
So ein humorvolles Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen! Es ist in einem guten Schreibstil geschrieben und fasst genau diese perfiden pseudophilosophischen Logiken des Neoliberalismus auf. Vor allem der Vergleich mit dem Gottähnlichen Richard David Precht hat mich laut in der Bahn auflachen lassen, weil es so schön absurd und treffend beschrieben wurde. Ein tolles Buch für Zwischendrin, um dem Wahnsinn der Kalendarweisheiten und We-heard it Motivationssprüchen zu entkommen.
Das Buch ist logischer Weise eine Satire, doch mir fehlt hier entweder der Witz oder eine Erklärung über Zufälligkeiten. Es ist mehr oder weniger eine einfache Gegenteils-Geschichte zu dem Buch "Das Kaffee am Rande der Welt" ohne Inspiration einer fesselnden Geschichte. Schwer bis zum Ende durchzulesen.
Bezüglich dem Teil mit R-D-P (gesegnet sei er) muss ich den vorangehenden Rezensionen zustimmen: da hat mich der Autor etwas verloren. Und dennoch wurde mit viel Witz erfolgreich meinem absoluten Hassbuch entgegengewirkt - danke!
Ich habe das Buch nun endgültig abgebrochen. Ich hab es bis über der Hälfte gelesen, aber nun reicht es. Ich weiß wirklich nicht was ich von diesem Buch halten soll...
Ich habe Der Alchimist gelesen und war darum sehr frustriert. Dann habe ich mich erinnert, dass Das Café am Ende der Welt so ähnlich wie der Alchimist ist. Und so bin ich auf Der Kaffee am Arsch der Welt gestoßen. Vielen Dank für dieses Buch, mir geht es jetzt viel besser.
Ein extrem kurzweiliges Buch mit sehr deutlichen Anspielungen auf gewisse pseudophilosophische Dauerbrenner der Bestsellerlisten mit ganz hervorragendem Sprachwitz. Der Vergleich zu Klings Sarkasmus zwingt sich auf. Ich kannte den Autoren bisher nicht, war aber gleich vom Titel und der Rücksichtslosigkeit des Humors der ersten Seiten begeistert. Hätte sich das Buch diese tiefschwarze Seele bis zum Ende halten können wäre das hier einer meiner neuen Lieblingsautoren. Leider wurde die Geschichte mit Eintreffen von RDP plötzlich sehr zäh und belehrend. Vielleicht müsste man die Bücher von Herrn Precht besser kennen, um die Witze hier zu verstehen. Für mich wirkte der Mittelteil so leider nur wie wirre, sich in Metaphern verlaufende Kritik. Am Ende läuft Fischer dann noch mal zu Höchstform auf, was mich vermuten lässt, dass ich wirklich irgendwas nicht verstanden habe... oder aber ein Lektor am Text rumgepfuscht hat.
Es war vor allem der Untertitel, der mich an diesem Buch reizte und auch die Kürze. Als sich aber nach einigen herausstellte, dass "der Arsch der Welt" ganz konkret Montabaur ist, die Stadt in der ich in lange gelebt habe und mein zu Hause nannte, gewann das Buch ein ganz anderes Interesse. Dennoch wurde es kein Highlight. Ganz nett für zwischendurch aber solche Bücher braucht man eben auch manchmal.
Die zwei Sterne gibt's für die Idee und ein paar wenige wirklich witzige Stellen im Buch. Insgesamt bleibt es allerdings bei dieser guten Idee...sehr schade, denn es hätte ein wirklich witziges Buch werden können.
Leider kannte ich das Orginal nicht, auf das sich die Parodie bezieht. Ich konnte mir vieles denken und fand einige Anspielungen sehr gelungen, der Witz kam natürlich dennoch nicht so rüber, wie wenn man ein wenig mehr Bezug zum Original gehabt hätte.
Ein kleines Statement vom Autor hätte mir aber ganz gut gefallen… Ansonsten wirkte es sehr Zusammenhangslos und aneinandergereiht.
Was hat der Autor bitte beim Schreiben dieses Buches genommen? So ein schlechtes Buch habe ich noch nie gelesen... Selbst für Satire war es nicht gelungen.
Sehr unterhaltsame Persiflage auf Streleckys "Café am Rande der Welt". Mir ist es zufällig gleichzeitig mit jenem in die Hände gefallen, was mir die Lektüre beider sehr viel einfacher gemacht hat.
Die erste Hälfte fand ich richtig gut, habe sogar parallel dazu das Original gelesen, nur um die Witze besser zu verstehen. Meine Hingabe zu Satire reicht sehr weit. Von dem Punkt an, als Richard David Precht aufgetaucht ist, war ich allerdings eher verwirrt als amüsiert - was mitunter sicher auch daran liegt, dass ich bisher keines seiner Bücher gelesen habe und auch ansonsten nicht mit ihm und seiner Arbeit vertraut bin. Den Epilog fand ich dann wieder sehr witzig und alles in allem hat mir das Buch viel Freude bereitet. Finde es immer sehr beruhigend, wenn die Esoterik-Selbstfindungs-New Age-Bewegung ein bisschen aufs Korn genommen und kritisiert wird.
1,5 Puh...grenzwertig! Habe es eigentlich nur beendet, weil es mir widerstrebt, ein Buch abzubrechen, und vor allem, weil es so kurz ist. Ich war auf eine witzige Erzählung gespannt und wurde dabei sehr enttäuscht und wenn ich mir die Ein-Stern-Bewertungen nicht für Bücher, die ich tatsächlich mal abbreche, aufheben würde, dann wäre es auch nur ein Stern geworden.
Many times I wanted to quit 😅 I didn’t - just because it was a short book- and then I was asking myself : What was this author consuming through writing ? Which he better have avoided.
„Der Kaffee am Arsch der Welt“ – ein Titel, der viel verspricht, aber leider nicht hält. Was nach einer bissigen, vielleicht sogar klugen Satire klingt, entpuppt sich schnell als eine wirre Mischung aus Frustbewältigung und unmotivierten Seitenhieben auf ein Buch, das viele Leser berührt hat. Weder witzig noch unterhaltsam, geschweige denn tiefgründig – stattdessen eine ziellose Aneinanderreihung von Belanglosigkeiten, die weder als Satire funktioniert noch als ernsthafte Kritik. Falls dieses Buch ironisch gemeint war, verpufft die Wirkung. Falls es ernst gemeint war – umso schlimmer. Die größte Schwäche liegt wohl darin, dass Fischer seinen eigenen Anspruch nicht erfüllt: Weder ist das Buch besonders witzig noch wirklich scharfsinnig. Vielmehr wirkt es, als habe sich der Autor vorgenommen, seinen Unmut über die Welt – und speziell über „Das Café am Rande der Welt“ – in Textform zu gießen. Dabei fehlt es an Tiefgang, Stil und vor allem Respekt gegenüber dem Ursprungsthema. Satire sollte herausfordern, Denkanstöße liefern – doch hier bleibt nur ein schaler Nachgeschmack. Am Ende bleibt die Frage: Wer soll hier angesprochen werden? Wer nach kluger Satire sucht, wird enttäuscht. Wer sich eine unterhaltsame, humorvolle Abrechnung mit Sinnsucher-Büchern erhofft, ebenfalls. Und wer sich einfach nur gut unterhalten lassen möchte, greift besser zu einer anderen Lektüre. Denn das Einzige, was man aus diesem Buch wirklich lernt, ist: Manchmal ist es eben klüger, ein Buch gar nicht erst zu schreiben. Mein Fazit: Lieber einen echten Kaffee genießen und das Buch links liegen lassen. ☕🚫
Ich war enttäuscht von diesem Buch, da ich eine clevere Persiflage auf unsere Inspirations- und Motivationskultur erwartet hatte. Stattdessen fand ich kaum mehr als zwanghafte Versuche, witzig zu sein, und inhaltsleere Blödeleien. Man hätte Bücher wie Das Café am Rande der Welt wesentlich gehaltvoller kritisieren können. So ist es weder ein gutes humoristisches noch ein gutes kritisches Buch. Schaut euch lieber "Der inspirierende Teich" bei Facebook/Instagram an.
Sehr sehr funny, ich musste tatsächlich laut lachen. Sehr bemerkenswert wie hier gleich zwei wichtige Ziele von Satire, Richard David Precht und zusätzlich auch die Deutsche Bahn, verarscht werden.
Wtf?! Also ich denke, hier zeigt sich, was passiert, wenn Normalos unbewaffnet auf die Gedankenwelt eines professionellen Satirikers losgelassen werden. Maximale Verwirrung. Ich finde das Buche sollte mit einer Interpretationsvorlage geliefert werden, damit man es wertschätzen kann. Und ja, ich bin überzeugt, dass viel lustiges und wahres in diesem Buch vorhanden ist, aber durch diesen Wust an satirischem, maximal überspitzten Kommentar hatte ich darauf keinen Zugriff.
Schade eigentlich. Ich bin gleichzeitig Fan und Kritiker von “pseudo-philosophischer” Literatur und hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Vielleicht funktioniert es auch nur dann, wenn man das Original von John Stelecky (Strelecky?) direkt daneben legt.
Und einfach weil es gesagt werden muss: Der Vergleich dieses Buches mit dem ironisch-satirischen Genie von Marc-Uwe Kling ist eine Frechheit!!