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Good Vibrations: Die heilende Kraft der Musik

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Musik hält fit und macht gesund – und dies auf allen möglichen Ebenen, wie die Forschung beweist. Stefan Kölsch, international führender Neurowissenschaftler auf diesem Gebiet, beschreibt so anschaulich wie fundiert die Auswirkungen von Musik auf unser Gehirn, unsere Emotionen und unseren Körper und zeigt, wie die neuen Erkenntnisse für jeden praktisch anwendbar sind.

Musik ist nicht nur schön ‒ sie bewahrt auch unsere Gesundheit, hält jung und verbessert den Spracherwerb. Sie hilft bei Schlaganfall, chronischen Krankheiten und Demenz. Sie wirkt geradezu Wunder bei Wachkomapatienten. Die Bedeutung von Klängen und Melodien für unsere Psyche und unseren Körper findet immer mehr Beachtung und ist inzwischen unumstritten. Stefan Kölsch zeigt uns anhand vieler Beispiele aus seinem Forschungsbereich, weshalb Musik in allen Formen eine immer größere Rolle bei der Vorbeugung und Behandlung ganz unterschiedlicher Krankheiten einnimmt, sodass sie inzwischen einen neuen Wissenschaftszweig in der Gesundheitsforschung fundiert. Und er liefert zahlreiche konkrete Tipps, wie jeder von uns mit Musik im Alltag sein Wohlbefinden unterstützen und fördern kann.

384 pages, Kindle Edition

Published April 15, 2019

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About the author

Stefan Kölsch

6 books5 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Sophia Wordworld.
1,264 reviews22 followers
March 10, 2026
In seinem Sachbuch "Good Vibrations" zeigt der Neurowissenschaftler und Violinist Stefan Kölsch, wie stark Klänge und Melodien auf Psyche und Körper wirken können. Was wir wohl alle schon am eigenen Leib erfahren haben, wenn wir bei einem mitreißenden Konzert waren, mit einer guten Playlist beim Sport zu Höchstleistungen aufgefahren sind, oder bei emotionaler Filmmusik ein Taschentusch auspacken mussten, wird hier auf 384 Seiten wissenschaftlich ausgerollt. Vor allem für mich als Psychologin mit ausgeprägtem Interesse am menschlichen Gehirn, Musik im Allgemeinen und Therapieformen, klang das Buch hochinteressant.

Der Autor fasst in vier Teilen, die wichtigsten Studienergebnisse der letzten Jahrzehnte laienverständlich zusammen, ohne dabei die notwendige wissenschaftliche Tiefe zu verlieren. Er erklärt anschaulich, wie und wo im Gehirn Musik wirkt, wie Musik Emotionen beeinflusst und bei Krankheiten helfen kann. Dabei arbeitet er mit gut gewählten Beispielen, die die Inhalte greifbar machen, bindet immer wieder Tipps mit ein und berichtet auch von eigenen Studien. Eine gewisse Bereitschaft, sich auf wissenschaftliche Arbeitsweisen und neurowissenschaftliche Zusammenhänge einzulassen, ist beim Lesen definitiv hilfreich, Vorwissen ist jedoch nicht erforderlich.

Besonders spannend fand ich die Abschnitte über den angeborenen Sinn für Musik, der selbst bei Menschen ohne musikalische Ausbildung vorhanden ist, sowie die Forschung zum Einfluss von Musik auf das Nervensystem. Auch der Einsatz von Musik bei Krankheiten wie Depression, Demenz, Autismus oder Schizophrenie wird sehr interessant dargestellt. Am Ende des Buches widmet sich der Autor praktischen Alltagsempfehlungen, etwa Musikmeditation, der Verbindung von Sport und Musik oder Möglichkeiten, gezielt die eigene Stimmung durch passende Musik zu beeinflussen. Eine schöne Idee ist dabei einen sogenannten „Musiktresor“ anzulegen: eine persönliche Sammlung von Songs, die mit positiven Erinnerungen verknüpft sind und die man bewusst nutzen kann, um seine Stimmung zu heben.

Mein einziger Kritikpunkt an diesem hochinteressanten und übersichtlich gestalteten Sachbuch: Leider wirkt das Buch mit der Zeit etwas redundant. Da Stefan Kölsch die Abschnitte so konzipiert hat, dass einzelne Kapitel unabhängig voneinander gelesen oder bei Bedarf übersprungen werden können, wiederholen sich manche Punkte immer wieder. Wer das Buch – so wie ich – von der ersten bis zur letzten Seite liest, wird daher feststellen, dass einige Inhalte mehrfach aufgegriffen werden. Wer sich für das Thema interessiert, sollte sich davon aber nicht stören lassen und Wiederholungen oder uninteressante Passagen geflissentlich überspringen!

"Was unterscheidet den Menschen von Tieren? Einige Wissenschaftler sagen: Sprache, Mathematik, Schach. Douglas Adams meinte: "Das Rad, New York, die Kriege." Und ich sage: "Musik."



Fazit


Insgesamt ist "Good Vibrations" ein sehr spannendes und gut verständliches Sachbuch, das wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wirkung von Musik auf Gehirn, Emotionen und Gesundheit anschaulich und praxisnah vermittelt. Trotz einiger Wiederholungen bietet es viele interessante Einblicke und alltagstaugliche Impulse, daher eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für Musik interessieren.
Profile Image for Lauralee.
533 reviews6 followers
October 20, 2019
Dieses Buch hat mir einerseits wahnsinnig gut gefallen, andererseits nicht immer meine Erwartungen erfüllt. Das liegt vor allem daran, dass es ein Zwitter zwischen Sachbuch und Ratgeber ist.
Was dieses Buch (großartig!) tut: Es fasst Forschungsergebnisse zum Thema heilender, unterstützender, positiver Wirkung auf den Menschen zusammen und erläutert auch eine Menge Hintergrundwissen dafür - und zwar so, dass man es als Laie ohne Vorwissen nachvollziehen kann. Zwischendurch gibt es immer wieder auch Tipps, wie man das Gelernte für sich selbst anwenden kann.

Einerseits habe ich das Gefühl, unglaublich viel Neues und Interessantes gelernt zu haben - andererseits erscheinen viele der alltagstauglichen Tipps sehr banal oder selbstverständlich.
Man muss nicht Kapitel für Kapitel lesen, was sehr praktisch ist, denn wenn man sich nicht gerade speziell mit Musiktherapie beschäftigt, ist es unwahrscheinlich, dass alle angesprochenen Bereiche für einen selbst relevant sind. Es werden nämlich unterschiedlichste Erkrankungen und Alltagsprobleme angesprochen: von Motivationsproblemen über Legasthenie und Depressionen, Parkinson bis hin zu Suchterkrankungen und Schlafstörungen.

Während also die wenigsten alles dieses Wissen brauchen werden, habe ich das absolute Bedürfnis, ungefähr jedem, den ich kenne, zumindest zwei drei Kapitel hieraus zu empfehlen.
202 reviews1 follower
November 22, 2023
Auch wenn man nicht das ganze Buch und die damit verbundenen wissenschaftlichen Quellen gelesen haben muss, faszinieren die Aussagen des Autors. So schildert er, wie Musik Emotionen auslöst, Erinnerungen weckt und sogar Beschwerden lindern kann (wie Musiktherapie beispielsweise). Er gibt einem auch Ideen, wie man seine Stimmung durch geeignete Musik heben kann. So schlägt er vor, sich einen „Musiktresor“ anzulegen. Dort speichert man Songs, die mit schönen Erlebnissen verbunden sind. Diese heitern eine allfällig trübe Stimmung auf und ergeben einen Schatz an Erinnerungen, den man auch in hohem Alter wieder heben kann.
Profile Image for Jarmo Larsen.
528 reviews4 followers
January 28, 2022
Musiker, psykolog og sosiolog Stefan Kölsch skriver i denne boken om musikkens helbredende krefter, om det musikken kan utrette i våre liv, og hvordan det til og med kan være til stor hjelp på sykdommer som kreft, autisme, demens, altzheimers, men også på forskjelige avhengigheter. Boken bærer sterkt preg av at forfatteren ikke bare er musiker, men også psykolog og sosiolog. Noen ganger virker det som han har glemt musikken og går litt mye inn i detaljer på andre områder før han innimellom bare inlemmer musikken som en nyttig bisetning, for å sette det litt på spissen. Han gir heller ikke bare helseråd i form av musikk, men påpeker også viktigheten av trening og riktig kosthold.

Som en som ikke er helt inn i musikkens verden så falt jeg noen ganger litt ut når musikkspråket var på sitt sterkeste, men ble fanget inn igjen når han begynte å utbrodere musikkens helbredende krerfter på forskjellige sykdommer. Han hevder allikevel ikke at musikken kan kurere noe 100%, men viser til mange studier som viser hvordan musikk fungerer som et utmerket supplement i mange tilfeller, og i noen tilfeller kan den til og med være avgjørende.
Jeg bet også merke til litt andre interessante poenger. Siden jeg jobber med barn, så skriver Kölsch at etter at fireåringer har laget musikk sammen så samhandler de bedre etter på og hjelper hverandre mer. Så hvis du har noen fireåringer i nærheten, så test det ut.

Som i så mange andre bøker om andre temaer, så gir også Kölsch oss et evolusjonshistorisk innblikk rundt sitt felt, nemlig musikken og hvordan den oppsto og utviklet seg. Men, som det er med så mye annen litteratur som tar for seg evolusjonen, så er det mye synsing og tro som ikke kan testes empirisk i nåtid dessverre. Noen andre av konklusjonene i boken blir også noen ganger for enkle. F.eks. når man først viser til forskning som peker på at god sinnstemning gjør at vi lever lenger, ergo, dermed må musikk, som gir god sinnstemning gjør at vi lever lenger. Det blir litt som om jeg skulle sagt at forskning sier at høyt blodtrykk er helseskadelig (noe som er sant), ergo, trening gir høyt blodtrykk og er dermed også helseskadelig (ikke sant). Jeg sier ikke at Kölsch nødvendigvis tar feil, men ved noen anledninger bruker han denne noe vage tilnærmingsmåten, som for all del kan virke logisk, men ikke helt vitenskapelig.

Han gir oss allikevel mange gode innblikk i følelsenes verden, siden han er psykolog og sosiolog, så er det sikkert også på sin plass å snakke om det. Bl.a. er han tydelig på at det overhodet ikke er sunt å reagere med å bli sint, slik han påstår at mange mener. Derimot mener han at på områder man har hatt gode opplevelser kombinert med gode musikalske minner, så kan den samme musikken hjelpe en i vanskelige perioder av livet der man trenger hjelp og trøst.

Alt i alt, ikke den mest interessante boken, men interessant nok om musikkens lyse sider. Kapitlene som omhandler forskjellige sykdommer og lidelser er jo ikke de mest relevante for meg, men noen av dem var faktisk ganske interessant og gav mersmak, selvom jeg opplever at det blir litt mye skriving om sykdommen sammenlignet med musikkens kraft på å helbrede eller lindre den. Ellers kan deler av boken virke mer som selvhjelp, med litt musikk attåt. Alt i alt en grei bok, selvom den ikke når helt til topps hos meg! Tre sterke stjerner, ikke langt fra fire.
Profile Image for Arzu.
29 reviews1 follower
September 20, 2020
Spannendes Thema und interessantes Buch rund um "wie beeinflusst Musik uns bzw. unser Gehirn?". Ich hätte mir den neurowissenschaftlichen Teil ausführlicher gewünscht, dafür hätte man andere Teile deutlich kürzen können...viel Wiederholung.
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