Der Pastor eines Ostseedorfes wird tot in der Sakristei aufgefunden - ermordet. Kommissarin Pia Korittki und ihr Team vom K1 in Lübeck übernehmen die Ermittlungen. Doch der Fall gestaltet sich schwierig, denn der Pastor scheint keine Feinde gehabt zu haben. Erst als ein zweiter Mord geschieht, beginnen die Fassaden zu bröckeln.
Pia, die privat um das Sorgerecht für ihren Sohn Felix fürchten muss, kämpft plötzlich an allen Fronten. Denn im Dorf beginnt ein alter Aberglaube wieder aufzuleben: Es heißt, der Tod holt immer drei ...
Zwar lag ich mit meiner anfänglichen Vermutung bei diesem Fall richtig - das Miträtseln macht doch einfach immer Spaß! - aber die Auflösung erschien mir dann doch fast ein bisschen zu abstrus. Wieder ein Mord in einem Dorf - diesmal am Pastor - und wieder laufen diverse verschrobene Dorfbewohner:innen durch die Geschichte und Pia Korittki - immer noch in Teilzeit - mittendrin. Und dann geht es ja auch noch um das Sorgerecht für ihren Sohn Felix... .
Ich hatte mich richtig darauf gefreut, mal wieder einen Almstädt zu lesen, und es hat auch richtig Spaß gemacht, zumindest in der 1. Hälfte des Buches. In der 2. Hälfte des Buches hatte ich schon oftmals das Gefühl "und was soll das nun wieder" und es "zögerte sich so hin", aber das war nicht "das Ende der Welt", fast jedes Buch hat mal langweilige Strecken. Aber dann kam das Ende, die letzten 40 Seiten, die "Auflösung" des Krimis... Almstädt hat (bei mir und anderen!) ja schon quasi eine Reputation für doofe Abschlüsse ihrer Ostsee-Krimis, die zum Teil bis zum Ende spannend sind, bis dann eine bescheuerte Auflösung kommt, das war z.B. bei "Grablichter" so, bei "Ostseesühne" und auch bei "Düsterbruch", aber was sie sich hier geleistet hat, ist ja sowas von bescheuert... Enttäuschend, wirklich enttäuschend. Gesamtwertung des Buches: 3/5 und kein bisschen mehr, auch nicht 3.5/5, wie ich es sonst oft gern vergebe...
Als nächstes ist der "Ostseetod" dran - bin ja gespannt, ob sie dieses Mal ein besseres Ende hinkriegt..., hoffentlich!
Very predictable and also had an extremely badly written ending that made it look as though someone was getting too close to the deadline and therefore had to infodump the ending. Murderer says hi somewhere at the beginning and then we have to listen for a few more hours to find out that yes, they're indeed the murderer.
Dieser Kriminalfall ist sehr verworren. Es gibt sehr viele Personen, die alle irgendwie miteinander zu tun haben, also verwandt, verschwägert, befreundet sind oder beruflich miteinander zu tun haben. Ich fand es schwierig, da den Überblick zu behalten. Allerdings hat mich der Fall auch gar nicht so sehr interessiert, denn es ist viel spannender, was zum Einen die Interna auf dem Kriminaldezernat betrifft und zum Anderen was in Pias Privatleben los ist. Das war wirklich nervenaufreibend! Ich brauche jetzt erstmal eine Pause von diesen doch sehr düsteren Krimis. Vielleicht setze ich die Reihe später mal fort.
Wieso nicht ein Regionalkrimi aus der Urlaubsregion...ist ja eine Serie die man entdecken kann dachte ich.... Anfangs ein gediegener Krimi mit Lokalkolorit abseits der Touristenregion...mässig spannend, viel Privatleben der Kommissarin und dann ein dramaturgisch ziemlich blödes Ende...hätte auch als Beiheft beiliegen können...die Lösung als Monolog eines Kommissars...muss sagen war ziemlich enttäuscht. Vielleicht gönne ich ihr einen zweiten Versuch - als Strandlektüre :-)
Auch der 10. Fall der Reihe hat mir gut gefallen, wenn ich auch schon recht früh mit meiner Detektivarbeit fertig war. Anne Moll hat gut gelesen, so konnte ich alles in allem 07/10 Punkte geben :)
Wieder ein ganz toller Fall, der einen von Anfang an mitreißt. Allerdings fand ich es um Pias Privatleben spannender. Ich muss sagen, ich kann kaum erwarten den nächsten Fall zu lesen.
Wie immer gefiel mir der Krimi sehr gut. Spannend, authentisch und abwechslungsreich fliegt man förmlich durch die Seiten. Dies ist bereits der zehnte Fall der Pia-Korittki Reihe und ich werde definitiv weiterlesen / -hören ☺️
Die gebürtige Hamburgerin Eva Almstädt hat nun schon den zehnten Fall von Polizistin Pia Korittki zu Papier gebracht, der wieder einmal im ländlichen Gebiet um Lübeck spielt.
In seiner Kirche wird der Pastor erschlagen aufgefunden. Ein Täter ist nicht in Sicht. Seine Ehe scheint nicht gut gelaufen zu sein, sein Bruder tauchte kurz zuvor überraschend im Dorf auf und eine Familie war wütend, dass er sich in ihre Angelegenheiten einmischte. Für die Polizisten rund um Pia Korittki aus Lübeck ist es nicht leicht, Informationen von den Dorfbewohnern zu bekommen.
Zusätzlich ist der Chef der Abteilung länger krank und ein unbeliebter Kollege übernimmt die Leitung. Außerdem muss Pia um das Sorgerecht für ihren zweijährigen Sohn Felix bangen, dass Hinnerk, der Vater, streitig machen will.
Meinen ersten Eva Almstädt Krimi las ich 2014, Ostseesühne. Ich fand, das war ein ziemlich guter Teil, um mal in die Reihe reinzuschauen. Ostseefeuer ist als Einstieg vielleicht nicht ganz so gut geeignet, da Pia mitten im Sorgerechtsstreit steckt, und auch ihre Beziehung zu Lars nun schon sehr gefestigt und nicht mehr so frisch ist.
Mir gefiel Pias zehnter Fall wieder sehr gut. Sie ist eine bodenständige, sympatische Ermittlerin, die öfter mal in schwierige und gefährliche Situationen gerät. Auch der Fall war glaubwürdig und es blieb sehr lange spannend, wer nun der Mörder ist, aber auch wie letztlich die Verhältnisse zwischen den verschiedenen Dorfbewohnern sind. Viele hätten ein Motiv gehabt, sei es wegen Geld, Zurückweisung, um ein Geheimnis zu wahren oder aus Wut.
Ich wohne nicht in einem Dorf, aber genauso wie hier in Mönkenbek stelle ich mir das Leben in einem alten, kleinen Dorf an der Ostseeküste vor. Eva Almstädt gelang erneut ein solider und guter Krimi. Den nächsten Teil werde ich definitiv auch lesen!
Wie sehr habe ich Pia Korittki und das Team vermisst. Zwischen dem neunten und dem zehnten Fall lag eine etwas längere Pause. Und diese Pause war viel zu lang, denn während dem lesen habe ich bemerkt, wie sehr ich das ganze Setting und die Charaktere vermisst habe. Im zehnten Band geht es wieder um einen sehr spannenden Mord, der zum mit rätseln einlädt. Auch hier geschieht das ganze in einem kleinen, verschrobenen und vor allem verschlossenen Dorf. Kein ungewöhnliches Bild in dieser Reihe. Bei den vielen Charakteren kann man schnell mal den Überblick verlieren, ganz geschweige von den verworrenen Bindungen untereinander. Dennoch haben mir die Eigenarten der Dorfbewohner gut gefallen, denn es bringt Leben in die Story. Hinzu kommt, dass jeder der vorgestellten Personen ein passendes Motiv hat. So wird die Geschichte von Kapitel zu Kapitel spannender und das Verdächtigen intensiver. Auch das Privatleben der Protagonisten entwickelt sich von Band zu Band, sodass der Leser interessiert Ball bleibt. Ich begleite Pia Korittki immer wieder gerne. Deswegen freue ich mich auch schon riesig auf die nächsten Fälle, die ich gemeinsam mit Pia und ihrem Team lösen kann. 4⭐