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Wir nennen es Politik: Ideen für eine zeitgemäße Demokratie

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Unusual book

174 pages, Hardcover

First published March 14, 2013

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About the author

Marina Weisband

7 books1 follower
German politician for the Pirate Party, who served as political director for the party from 2011 till 2012.

Weisband was born in Kiev into a jewish family. At the age of 7 she moved to Germany.

She currently studies psychology.

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Community Reviews

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4 stars
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2 stars
5 (20%)
1 star
2 (8%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Kai Weber.
536 reviews47 followers
February 10, 2017
I was coming to this book with prejudice. The writer held a high position in the German section of the Pirate party for a while, and I do have issues with the name of this party as well as their copyright attitudes. The first pages of the book seemed to justify negative emotions against pirate party activists: The writing style was awkward, immature, and the author even admits: My writing is trite, and it is good to be trite. Seriously? And further: "I have grown up with the habit of adding my two cents to everything." Goodness, a chatterbox...
But then it gets better and better. She's finding simple but revealing and vivid images and similes to explain politics the way it is (in Germany at least) and where and how the system could be improved. I do believe, like Weisband, that people enter politics because of some idealism, not because of a the search for fame and fortune. However, the system (and all of us, the voting and criticising public) demand such a high amount of thick skin from our politicians, that the more sensitive politicians either drop out or grow their skin so thick that we can't really get through to them anymore. To change this, we need not only a change in the mindset of politicians, but a change in the mindset of the average voter. She finds rather harsh words for us voters: "Der offene Politiker hat keine Chance, er wird fertiggemacht. Wenn es ihm nicht scheißegal ist, was ihr von ihm haltet, wird er fertiggemacht. Von euch. Also schaffen es nur Leute an die Spitze, denen ihr egal seid. Und darüber wundert ihr euch dann. Eine bessere Demokratie ist nicht möglich. Wegen euch." She says, if we choose cooks not by their ability of cooking, but by their ability of being able to stand a lot of heat, we will not necessarily get the best cooks into our kitchens. If we choose our politicians not by their skill in politics, but by the thickness of their skin, we do not necessarily get the best politicians. It is these kind of similes that I meant when I said in the beginning of this review that her images are at the same time simple and vivid.
This is a rather untypical outburst though. Overall Weisband is a starry-eyed idealist when she think such changes can be achieved, but why not? Idealism is the drive that makes us move forward, even if we can never reach the ideal state. One main point in her suggestions for improvements is the idea of liquid democracy. I've always been a sceptic towards plebiscites, but her ideas on so-called liquid democracy really sound worth a try.
Unlike most of the other reviewers here I think this book is worth a try if you think democracy is the best political system we have, but a system that still has potential for improvement.

Profile Image for Stephan.
4 reviews9 followers
March 13, 2013
Ich habe es mögen wollen, weil ich Marina Weisbands Auftritte sympathisch und aufrichtig fand. Aber ich bin nach dem Auslesen des Buches regelrecht fassunglos, wie banal der Inhalt und wie parataktisch-plappernd der Schreibstil ist. Auch wenn ich allen Welpenschutz, den sie im Text laufend für sich reklamiert, berücksichtige: Ganz, ganz dünner Kaffee. Leider.
Profile Image for Brina.
2,049 reviews122 followers
March 14, 2013
Zuallererst möchte ich anmerken, dass ich weder Wählerin der Piratenpartei, noch in irgendeiner Form Mitglied bei dieser Partei bin - im Gegenteil, ich gehöre wohl zu den größten Kritikern, wenn es um diese Partei geht.

Wieso habe ich dann das Buch gelesen? Eine berechtigte Frage. Nun, ich interessiere mich für Politik und finde es immer wieder interessant, wie sehr die Meinungen bei einigen Themen doch auseinander gehen können. Nun möchte ich Marina Weisband in diesem Buch jedoch nicht wegen ihrer Meinung kritisieren, denn diese stehe ich ihr durchaus zu - auch wenn ich mit dieser nicht immer einverstanden sein muss. Aber dennoch gibt es einige Dinge, die mich dann doch etwas gestört, bzw. schockiert haben.

Bereits der erste Satz hat mich dazu gebracht, dass ich kurzzeitig den Kopf geschüttelt habe, denn bereits dort fordert sie den Leser auf, dieses Buch nicht zu ernst zu nehmen. Fassen wir also zusammen: Eine Politikerin beschreibt ihren Werdegang und die Ziele, die sie noch erreichen möchte. Sie setzt sich sehr für die Bildung ein und erwähnt dies auch mehrfach in ihrem Buch. Gleichzeitig erklärt sie noch einmal ausführlich (meiner Meinung nach zu ausführlich), was Politik eigentlich ist und wie sie funktioniert - und dann möchte sie gleichzeitig, dass ihr Werk nicht ernst genommen wird?!?!

Was mich nahezu schon fast schockiert hat, sind die vielen Satz- und Zeichenfehler, die es in diesem Buch gibt. Da versucht die Autorin relativ hochgestochen zu schreiben und dann entstehen solche Fehler, wo ich mich frage, wie denn sowas überhaupt passieren kann. Eigentlich sehr merkwürdig, wenn man doch bedenkt, dass die Autorin immer und immer wieder erwähnt, wie wichtig Bildung heutzutage doch ist. Dazu muss ich ebenfalls sagen, dass in diesem Buch anscheinend das Lektorat versagt hat, denn es gibt nicht nur einige Satz- und Zeichenfehler, sondern auch einige Logikfehler, die eigentlich hätten auffallen müssen.

Ein Beispiel:
Marina Weisband schreibt, dass sie am 27. September 2009 zum ersten Mal wählen war und sich dabei für die Piratenpartei entschieden hat, weil sie ihr sympathisch war. Zuhause hat sie sich dann einen Mitgliedsformular ausgedruckt, ihn ausgefüllt und zu den Piraten geschickt. Wenn man nun logisch denkt, wird so eine Mitgliedschaft nach spätestens 2-4 Wochen bewilligt, je nachdem, wie sehr die jeweilige Partei an sowas interessiert ist. Also haben wir nun Mitte/Ende Oktober - so weit, so gut! Dann schreibt sie jedoch, dass sie sich ein halbes Jahr nicht zu den Stammtischen getraut hat, eine Seite weiter schreibt sie jedoch, dass sie Ende 2009 zum ersten Mal bei einem Stammtisch war. Oookay. Was denn nun? 6 Monate oder doch nur 1-2 Monate? Dies ist leider nicht der einzige Logikfehler.

Ebenfalls etwas sauer aufgestoßen ist mir die Tatsache, dass anfangs erwähnt wird, dass dieses Buch keinesfalls eine Werbung für die Piratenpartei sein soll, jedoch wird im letzten Drittel die Partei so dermaßen in den Himmel gelobt, dass es schon fast weh tut. Natürlich ist es berechtigt, wenn sie beschreibt, wie sie zu den Piraten gekommen ist und natürlich darf sie auch schreiben, dass es ihr dort gefällt und welche Ziele die Partei hat. Dies ist vollkommen in Ordnung, aber dennoch wirkt das letzte Drittel fast schon so, als würde sie wieder mit Broschüren und Tischen auf einem Marktplatz stehen.

Sehr gut gefallen hat mir allerdings, wie sie das Thema Politik angeht. Sie erklärt dem Leser auf sehr einfache und ausführliche Weise, wie die Politik funktioniert. Eigentlich ganz nett, aber sollte dies nicht bereits eine Voraussetzung sein, wenn jemand ein Buch liest, das sich mit Politik beschäftigt? Ein gewisses Interesse sollte eigentlich im Vorfeld vorhanden sein, von daher empfand ich einige Erklärungen als fast schon zu ausführlich. Aber dennoch: Gut und einfach zusammengefasst.

Interessant finde ich auch ihren Werdegang. Als Kind nach Deutschland gekommen, die Sprache musste erst gelernt werden und auch gesundheitlich lief nicht alles glatt. Dazu hat sie sich nie für Politik interessiert, bis sie Wahlvideos von der Piratenpartei gesehen hat und spontan 2009 zur Wahl ging. Ab ging es in die Partei und durch puren Zufall wurde sie planlos für den Posten der Politischen Geschäftsführerin vorgeschlagen und gewählt. Und schon nimmt das Schicksal seinen Lauf...

Dazu muss ich sagen, dass die Meinung von Marina Weisband nicht durchaus schlecht ist, einiges hat sogar tatsächlich Hand und Fuß, aber dennoch klingt einiges schon fast zu schön und somit schon fast märchenhaft. Bildung ist selbstverständlich gut, keine Frage, allerdings ist dies auch nicht wirklich etwas Neues. Hätte die Autorin Ideen gehabt, die mich umgehauen hätten, würde ich dies durchaus zugeben und loben, allerdings war mir dann doch vieles schon fast zu flatterhaft. Da gibt es z.B. "Liquid Democracy", auch flüssige Demokratie genannt. An sich klingt dies doch zunächst ganz gut, allerdings merkt man schnell, dass man nur zunächst einen Grundgedanken hat, diesen aber nicht weiter spinnt, da es bei der "Liquid Democracy" schon fast nach Manipulation riecht. Grundgedanken sind toll, keine Frage, allerdings sollte es dann auch Menschen geben, die diese Gedanken weiterführen und dies sehe ich nicht.

Dazu wurde mir stellenweise viel zu sehr auf das Thema Internet eingegangen. Natürlich ist auch dies halbwegs in Ordnung, wenn man bedenkt, dass dies ein wichtiger Punkt für die Partei ist, aber muss man wirklich auf fast zwei Seiten erklären, wie ein Retweet auf Twitter funktioniert? Ich denke nicht.

Ob das, was die Piratenpartei macht, wirklich als Politik bezeichnet werden darf, ist mal wieder ein Punkt, bei dem die Meinungen deutlich auseinander gehen, was ich aber auch gut finde, denn es wäre viel zu langweilig, wenn jeder Mensch die gleiche Meinung hätte. Ist es in meinen Augen Politik? Nicht ganz! Wie gesagt, einige Ansätze sind total in Ordnung, allerdings sind es auch tatsächlich nur Ansätze. Dennoch würde ich dieses Buch nicht unbedingt als wirklich schlecht bezeichnen, aber auch nicht unbedingt als gut.

Man merkt der Autorin an, dass sie mit Herzblut bei der Sache ist, ihre Ideen haben stellenweise tatsächlich Hand und Fuß, aber dennoch hat mir in dem Buch etwas gefehlt, was mich dazu bringt, diesem Buch eine wirklich positive Bewertung zu geben. Dazu kommen die etlichen Satz- und Zeichenfehler, die bei so einer Thematik eigentlich nicht sein dürften. "Wir nennen es Politik" kann man sich als politisch interessierter Mensch sicherlich mal durchlesen, allerdings sollte man dann auch nicht zu viel verlangen.
Profile Image for Antonio Santoyo.
127 reviews2 followers
May 10, 2019
Sehr gut geschrieben. Ich bin allzeit zu hübsche und intelligent Frauen gewaltig gedrängt. Die Lebenslauf Teil des Buches war sehr interessant, aber der Politik Analyse nochmals idealistisch und nicht klar genug, als jeder buch über das Thema sein sollte.
Profile Image for André.
30 reviews
June 26, 2013
Das Buch ist ein guter Überblick und wahrscheinlich eine Zusammenfassung von Marina's Tweets der letzten Jahre. Es ist kein politikwissenschaftliches Buch, es ist ein Buch einer Politikerin. Nicht mehr und nicht weniger. Es bietet aber einen guten Überblick für politische Laien darüber, was die Piraten wollen und was sie antreibt.
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