Die drei Freundinnen Kinka, Jenni und Kirsten haben sich nach ihrer Schulzeit im Nordseeinternat in St. Peter-Ording aus den Augen verloren. Doch nun, zwanzig Jahre später, bekommen sie eine Einladung zum Abi-Treffen. Sie beschließen, ihre Freundschaft neu aufleben zu lassen und quartieren sich schon Tage vorher an ihrem einstigen Lieblingsort ein, dem Muschelhaus am Deich. Kinka freut sich auf die Zeit an der Küste, auf die wohlverdiente Auszeit, denn hinter ihr liegen schwere Monate. Doch am schönsten Strand der Welt an der friesischen Nordsee werden die Segel neu gesetzt, und Kinka stellt fest, dass das Leben noch einige Überraschungen für sie bereithält.
"Das Muschelhaus am Deich" ist der neueste Sommerroman aus der Feder von Tanja Janz. Ihre Bücher stehen für mich für kurzweilige Unterhaltung und ein tolles Setting in St. Peter-Ording.
Nach 20 Jahren kehren die ehemals besten Freundinnen Jenni, Kinka und Kirsten zurück nach St. Peter-Ording, um dort ihr 20-jähriges Abijubiläum zu feiern.
Ich fand die drei Perspektiven der Freundinnen und auch ihre Geschichten sehr interessant, muss aber gestehen, dass ich ab und an ein paar Probleme hatte die Frauen auseinander zu halten und wer nun was macht. So wirkte manche Entwicklungen auch ein bisschen oberflächlich und die Entwicklung der Liebesgeschichten kam mir an mancher Stelle ein wenig zu erzwungen vor, besonders was Kirsten angeht.
Das Setting ist wieder absolut wundervoll und die Geschichte war für mich trotz der Kritik eine unterhaltsame Lektüre. Die Sommergeschichten von Tanja Janz gehören inzwischen einfach auf meine sommerliche Leseliste.
Tanja Janz ist eine Autorin, zu deren Bücher ich blind greife. Die Romane, die in St. Peter-Ording spielen, sind einfach unterhaltsam geschrieben und lassen mich für einige Stunden den Alltag vergessen und den Möwen am Meer lauschen.
Dieses Buch ist schon etwas älter, doch bisher kannte ich es nicht, und so griff ich gerne zu, als es mir in der Bücherei auffiel.
Es geht um drei Freundinnen, die sich 20 Jahre nach dem Abitur zu einem Klassentreffen wiedersehen. Sie waren damals beste Freundinnen und hatten große Pläne, doch sie haben sich über den Alltag aus den Augen verloren. So bot die Einladung zum Klassentreffen die beste Gelegenheit, sich wiederzusehen.
Kinka, ehemals erfolgreiche Tennisspielerin, die nach einer Verletzung nur noch von ihrer Bekanntheit und Werbeauftritten lebt, hat tatsächlich noch ihre Eltern und Schwester in St. Peter-Ording. Überraschenderweise bekommt sie von ihrer Tante das Muschelhaus am Deich überschrieben, denn dieses muss in der Familie bleiben und darf nicht verkauft werden. Und so kann sie ihre beiden Schulfreundinnen Kirsten und Jenni dort unterbringen und schon vor dem Klassentreffen gemeinsame Zeit verbringen.
Jenni ist zwar erfolgreiche Anwältin, doch ihr Kinderwunsch hat sich bisher nicht erfüllt. Und Kirsten kam die Gelegenheit ganz recht, ihrem bisherigen Leben zu entfliehen, denn sie muss erfahren, dass ihr Mann sie betrogen hat.
Die Story enwickelt sich genau, wie ich es erwartet habe. Wir begleiten die drei Frauen bei der Lösung ihrer Probleme, erleben das Wiedererstarken ihrer Jugendfreundschaft mit und die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz. Dazu die zauberhafte Stimmung an der Nordsee, damit sind meine Ansprüche vollkommen erfüllt worden.
Ich wurde gut unterhalten und habe mit den Protagonistinnen mitgefühlt. Es war genau das richtige Buch zur richtigen Zeit, um den stressigen Alltag zu vergessen und mich abzulenken.
"Das Muschelhaus am Deich" ist ein locker-leichter Frauenroman, der mir persönlich ein bisschen zu 'leicht' war in Bezug darauf wie sich vieles in der Geschichte wundersam fügte. Tauchte ein Problemchen auf (wer soll auf die Kinder aufpassen, wer kann sich um Pukki kümmern, was für ein Hobby soll Jonte sich suchen...) war es im Handumdrehen gelöst. Und auch die zahlreichen Begegnungen alter Bekannter waren in der Fülle nicht ganz glaubwürdig. Noch weniger glaubwürdig war es aber, dass es im Grunde immer die Einheimischen waren die die nach 20 Jahren Heimkehrerin erkannt haben, und nicht umgekehrt. Dabei ist es doch eher so, dass jemand, der darauf gefasst ist Personen aus seiner Jugend hier wieder zu treffen diese auch leichter erkennen würde als jemand, der plötzlich einem Fremden gegenübersteht und dem vielleicht wage das Gesicht bekannt vorkommt aber nicht sofort einordnen kann weil mit eben dieser Person normalerweise nicht zu rechnen wäre. Vor allem wenn sich diese 'Fremde' vom Teenager zur 40jährigen Frau gewandelt hat, eine alte Lehrerin aber einfach nur eine alte Lehrerin bleibt - da machen die 20 Jahre eigentlich auch nicht mehr viel aus. (Ich war auch erst vor 2 Jahren bei meinem 20j. Abi-Jubiläum, und alle Lehrer dort sahen noch genauso aus wie ich sie in Erinnerung hatte, selbst wenn sie noch gar nicht so alt waren wie Fr. May. Bei den Schülern hingegen musste man manchmal schon 2x hinschauen.)
Schließlich bedient sich die Autorin hier und da auch noch aus der Klischee-Kiste. Eine Affäre fliegt auf wegen einer Restaurantquittung in der Jackentasche (welcher Mann hebt denn solche 'Beweise' überhaupt auf?), und es ist natürlich die Sekretärin. Wer sonst! Die Frau mit dem unerfüllten Kinderwunsch wird natürlich als Babysitterin eingespannt und macht ihre Sache hervorragend, ohne dass sie irgendwelche praktischen Erfahrungen in dieser Hinsicht. Und der nerdige Nachbarsjunge verwandelt sich in einen hübschen und erfolgreichen Prinzen.
Die Geschichte ist also eher einfach gestrickt nach Schema F. Doch das muss einen ja gar nicht stören, wenn man einfach nur mal in eine Welt abtauchen will in der nicht viel Schlimmes passiert und sich am Ende alles zum Guten wendet. Und wenn man ein bisschen Nordsee-Luft schnuppern möchte, dann ist dieses Buch auf jeden Fall das Richtige. Denn im Kreieren von Atmosphäre liegt eindeutig die Stärke von Tanja Janz. Man spürt ihre Liebe für St. Peter Ording, und auch ihre Ortskenntnisse. Das alles ist recht authentisch beschrieben, so dass man fast denkt man ist dabei wenn Jenni über den Strand reitet, Kirsten durch den Ort bummelt oder Kinka abends schick essen geht.
Ein gut geschriebener Frauenroman, der Lust auf Sommerurlaub und alte Freundschaften macht, der von der Ausgefeiltheit der Geschichte aber nicht an die Spitze heranreicht.
Ein weiteres Buch von Tanja Janz, das mir gut gefallen hat. Ich fühle mich einfach jedes Mal geborgen, wenn ich ein Buch von Tanja Janz lese. Ein wunderbares Gefühl beim Lesen und auch jedes Mal danach noch. Ich hatte zuerst Sorge, dass mir drei Hauptfiguren zu viel sein könnten, aber die Handlungsstränge und die drei Freundinnen haben sich sehr harmonisch gelesen. Auf jeden Fall freue ich mich darauf, dass ich noch ein paar weitere Tanja Janz Bücher habe.
Ein leichter Frauenroman mit wundervoller Kulisse in Sankt Peter Ording, genau was ich gesucht hatte für ein verregnetes Wochenende. Mir gefällt die Geschichte der drei Frauen, die sich nach so langer Zeit wiedertreffen. Doch fand ich den Fluss der Geschichte etwas flach und ohne wirklichen Höhepunkt, das hätte das Buch noch besser gemacht.
Ich lese die Bücher von Tanja Janz wirklich super gerne, weil sie sich immer wie ein Kurzurlaub am Strand anfühlen. Doch das Muschelhaus am Strand würde ich bestenfalls als solide bezeichnen, wirklich vom Hocker gerissen hat es mich nicht. Das lag größtenteils daran, dass es praktisch drei Geschichten in einer waren, denn jede der drei Freundinnen Kinka, Jenni und Kirsten hat ihr eigenes Päckchen zu tragen. Kinka gefeierter Tennisstar, der jetzt nur noch Aufträge für Signierstunden in Autohäusern erhält, erbt ein Reeddachhaus am Deich von ihrer Tante. Jenni istAnwältin, die ein Kind bekommen möchte. Der Ehemann ist nicht wirklich unterstützend und gibt ihr die Schuld, dass sie keine Kinder haben. Und Kirsten, vierfache Mutter, hat Eheprobleme und nutzt das Klassentreffen als Auszeit. Das war zu viel Drama, um es auf knapp 300 Seiten würdig zu verpacken. Der Grundtenor der Geschichte liegt darin, dass wir uns aus Scham manchmal nicht einmal unseren engsten Freunden anvertrauen, wenn wir Probleme haben – aber die Probleme wurden einfach viel zu oberflächlich behandelt. Viele der Szenen waren zudem völlig belanglos, sodass ich das Gefühl hatte, die Autorin wusste nicht so recht, was sie eigentlich schreiben soll und wiederum andere fühlten sich kurz und übereilt an. Das macht die Geschichte nicht wirklich schlecht, aber ich bin von Tanja Janz durchaus besseres gewohnt. Auch die Landschafts-- und Strandbeschreibungen fand ich diesmal etwas blass. Trotzdem war es insgesamt nette kurzweilige Unterhaltung mit einer schönen Message.
Ein wundervoller Wohlfühlroman aus Nordfriesland. Die drei weiblichen Hauptfiguren mochte ich sofort. Der flüssige Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen. Einziger Nachteil: die Lektüre war viel zu schnell vorbei. Durch die liebevolle Detailgenauigkeit bei den Örtlichkeiten fühlt sich der Leser direkt nach St.-Peter-Ording hineinversetzt. Ich persönlich konnte die Nordseeluft regelrecht riechen und sah die Umgebung direkt vor mir.
Ich liebe die Geschichen, die in St.Peter Ording spielen. Ab Kapitel 21 war es mir zu wenig SPO, daher 4 Sterne. Ansonsten eine leicht zu lesende Lektüre.
Joah, ganz nett - aber weniger wäre mehr gewesen, da sind ein bissle viele Geschichten in ein einziges Buch gepackt. Jede der Freundinnen hat ein bestimmtes Problem zu lösen - und alle werden auch gelöst, was auf nur 300 Seiten ein bissle holterdipolter ist. Ach ja, auch das Problem einer ehemaligen besten Freundin wird noch in Angriff genommen...
Trotzdem war es ein nettes, leichtes "zwischendurch im Sommer zu lesen"-Buch, das sich gut zwischendrin weglesen lässt. Wenn Du vielleicht sogar an der Nordsee Urlaub machst, ist es die ideale Strandlektüre. War also ok, aber die anderen Bücher, die ich von der Autorin gelesen habe, haben mir besser gefallen. Es gibt solide 3 von 5 Sternen.