Der erste Fall für Detective Chief Inspector Fiona Sutherland in Cornwall!Detective Chief Inspector Fiona Sutherland ist erst vor kurzem in das malerische Örtchen Portreath an der Küste Cornwalls gezogen um ihre verkorkste Ehe endgültig hinter sich zu lassen. Bald schon merkt sie, hier auf dem Land ticken die Uhren anders. Und daran ändert auch die Leiche nichts, die in der Bucht vor der legendären Insel St. Michael’s Mount angeschwemmt wird. Schnell haben Fiona und ihr neues Team die Identität des Toten Lionnel Kellow. Der allseits beliebte Unternehmer galt als vermisst, seit er vor einigen Monaten von einem Kajakausflug in der Bucht nicht zurückkam. Kellow war Diabetiker, doch das Notfallset in seinem Kajak war leer. Fiona ahnt, dass hier jemand nachgeholfen hat. Doch wer hatte ein Motiv?
Ein weiteres Cosy Mystery Krimi auf den ich mich gefreut habe. Nachdem ich letztlich mehrere Cosyies gelesen habe, die in Cornwall spielen, war ich begeistert, als ich das Buch von Netgalley erhalten habe. 😍 Fiona erhält nach der Trennung von ihrem Mann ihren Traumjob da, wo andere Urlaub machen. In einem süßen kleinen Dorf in Cornwall. Nur leider kommt sie als einzige Frau in eine Abteilung von Polizisten, die an wirkliches arbeiten nicht mehr gewohnt sind. Es dauert lange Zeit, bis sich der erste Mord einstellt und die Handlung im Buch vorantreibt. Das Buch erzählt auf mehreren Ebenen wie sich Fiona und auch ihr Sohn in der neuen Umgebung einleben und wie sie sich dem Respekt der Mannschaft erarbeitet. Der Fall ansich ist ok, nur leider war für mich Recht schnell klar, wer gemordert hat und auch der Grund war zu eindeutig, aber dafür war es ja auch ein Cosy. 😊 #netgalley
DCI Sutherland meldet sich zum Dienst Nach der Scheidung von ihrem manipulativen Ehemann, zieht Sutherland an die Westküste Englands, um dort neu anzufangen und eine Polizeistation zu leiten. Direkt zu Beginn wird klar, dass dies nicht einfach wird, denn es gibt überwiegend alteingesessenes Personal, das mit einer Frau als Chefin nicht begeistert ist. Als dann ein Unglück geschieht und weitere Todesfälle folgen, greift die Chief Inspector durch. Die Aufklärung war zwar etwas langwierig, aber der Weg ist letztendlich das Ziel und wir lernen die Figuren ja auch erst kennen. Neid, Missgunst und ein alter Todesfall kommen ans Licht. Das war schon wirklich hart, was hier alles rauskam. Ich freue mich jetzt schon sehr auf das, was da noch kommen wird, hoffentlich
Ich kenne sowohl Mont St. Michel als auch das englische Pendant St. Michael’s Mount, daher habe ich mich auf Angela Richfords Krimi „Tod auf St. Michael’s Mount“ sehr gefreut. Die Geschichte ist gut konstruiert, Mordermittlung trifft auf Lokalkolorit und eine Ermittlerin mit Ecken und Kanten. Was dem Buch für mich aber den Rest gegeben hat, war die Übersetzung. Da ich selbst vom Fach bin, frage ich mich, wie jemand mit einem Funken Übersetzerehre so etwas abliefern kann. Aber von vorn. DCI Fiona Sutherland zieht nach dem Scheitern ihrer Ehe mit ihrem Sohn Tim in den kornischen Küstenort Portreath. Kurz nachdem sie ihre Arbeit als Polizeichefin aufgenommen hat, wird in der Bucht eine Leiche angespült. Wie die Ermittlungen schnell ergeben, handelt es sich bei dem Toten um den seit rund drei Monaten vermissten Unternehmer Lionel Kellow. Der Diabetiker war zu einer Kajaktour aufgebrochen, dieses war nach einer Suchaktion herrenlos aufgefunden worden. Darin lag sein Blutzuckermessgerät, die letzte Messung zeigte einen lebensbedrohlich niedrigen Wert. Wenig überraschend ergibt die Obduktion, dass Kellow wegen Unterzuckerung ertrunken ist. In seinem Magen finden die Rechtsmediziner Reste eines Antidepressivums, das als Nebenwirkung blutzuckersenkend wirkt. Da der Mann nicht depressiv war, gab es für ihn keinen Grund, das Mittel zu nehmen und seine Witwe gerät in Verdacht, ihn ermordet zu haben. Die junge Deutsche war zweiundzwanzig Jahre jünger als der erfolgreiche Geschäftsmann und mit dem Erbe hat sie ein Motiv. Als aber die Reinigungskraft von Kellows Immobilienfirma ermordet aufgefunden wird, erweitert sich der Kreis der Verdächtigen. Eigentlich hat das Debüt von Angela Richford alles, was ein gutes Buch braucht: Mord, Ermittlungen, Verdächtige und eine sympathische Ermittlerin. Ihre Probleme, sich in ihrem neuen Polizeirevier gegenüber den männlichen Kollegen behaupten zu können, sind sicher sehr realistisch. Auch ihr ex Mann macht ihr das Leben schwer, wobei sie ihm gegenüber bewundernswert konsequent auftritt. Ihre „innere Sekretärin“ Mrs. Jones mag als charmanter stilistischer Kniff gemeint sein – mir ging sie schnell auf die Nerven. Der Rest der Charaktere ist eher flach beschrieben, außer der Nachbarin, der Psychotherapeutin Tracey, bleiben alle ziemlich blass. Gelungen sind hingegen die Landschaftsbeschreibungen und auch die Idee hinter der Geschichte ist gut. „Tod auf St Michael’s Mount“ ist nicht, wie auf dem Titelblatt angekündigt, ein Thriller. Das Buch ist allerhöchstens ein cosy Krimi, für mich zu cosy. Aber ich gebe zu, ich konnte mich wegen der indiskutablen Übersetzung ohnehin nur schwer auf die Geschichte konzentrieren. Ständig stolperte ich über englische Begriffe oder sogar ganze Sätze, die nicht übersetzt wurden. „A nice cup of tea“, „anyhow“ oder „pleased to meet you“ und noch eine Menge weiterer Beispiele fand ich weder charmant noch geeignet, um den englischen Lebensstil auszudrücken. Ich fand es störend und hätte mich als Übersetzer nicht getraut, einem Verlag so eine Übersetzung anzubieten. Auch umgangssprachlich-regionale Begriffe wie „perzen“ sollte man überdenken. Zwar lässt sich aus dem Zusammenhang erschließen, was gemeint ist, aber das Wort steht zum einen nicht im Duden und zum anderen hat es in unterschiedlichen Gegenden unterschiedliche Bedeutungen. Ansonsten ist das Buch leicht zu lesen, am Schluss gibt es ein Stelldichein aller möglicher Verdächtiger, das in der Enttarnung des Täters gipfelt. Das erinnert an großartige Kriminalromane oder -filme – leider kann das vorliegende Buch da nicht mithalten. Alles in allem ist es ein guter Anfang, aber ausbaufähig. Ihren Brotjob als Ärztin sollte die Autorin besser noch nicht aufgeben. Fest steht aber, dass das Buch auf jeden Fall eine bessere Übersetzung und ein sorgfältigeres Lektorat verdient hätte, da bin ich vom Verlag „Aufbau digital“ Besseres gewohnt. Von mit zwei Sterne.
Fiona zieht mit ihrem Sohn Tim nach ihrer Scheidung nach Camborne. Dort tritt sie ihre neue Stelle als Detektive Chief Inspector an. Ihr Team, vor allem aus älteren männlichen Detectives ist ihr gegenüber etwas vorsichtig eingestimmt.
Charaktere/Handlung: Fiona macht mit ihrem Sohn einen Neuanfang. Sicherlich vermisst der Junge seinen Vater, aber der Leser erfährt nur am Rande das Fiona Abstand zu ihrem Exmann wollte. Die Grenze zieht sie konsequent. Ihr Sohn ist am Anfang skeptisch und freundet sich aber schnell mit einem anderen Jungen seines Alters aus dem Nachbarhaus an. Hier findet auch Fiona schnell eine Freundin. Die Charaktere aus der Wache sind kurz angeschnitten, am meisten ist Fiona mit DC Hunt unterwegs. Privates oder wirkliche Rückschlüsse auf seinen Charakter kann man nicht wirklich ziehen. Der Fokus des Romanes liegt im lösen des Falls und der hat es in sich. Denn die Leiche von Lionnel Kellow taucht nach drei Monaten wieder auf und schnell ist klar – es war Mord. Dann passiert aber nochmals ein Mord und Fiona muss die Puzzleteile zusammentragen. Auf den ersten Blick gibt es unheimlich viele Tatverdächtige, aber es kristallisiert sich dann irgendwann heraus, dass es doch ganz anders war.
Der Schreibstil war locker, leicht, spannend, bildgewaltig und unterhaltsam. Man konnte sich die Landschaft und auch die skurrilen Charaktere oft genau vorstellen. Der Erzählstil ist in der dritten Person. Der Fokus aber ganz klar auf Fiona.
Mein Fazit: Wow, endlich wieder ein Buch das mich mitriss, mitfiebern und rätseln lässt. Sicherlich gibt es Thriller die spannender und blutiger sind. Aber für mich war das genau richtig! Teils skurrile, aber liebenswerte Personen. Eine Frau, die sich auf ihrer Wache erst beweisen muss und ein Mord, in den jeder verwickelt zu sein scheint. Oft dachte man: Mensch, die wars doch! Dann kamen neue Erkenntnisse und futsch war das ganze Wissen! Ich hoffe auf mehrere Fälle rund um Fiona Sutherland! Auch die nicht ständige Thematisierung ihres Exmannes war erfrischend. Fiona scheint eine ehrliche Frau zu sein, die mit beiden Beinen im Leben steht! Aber auch die Landschaft ist teilweise so bildgewaltig beschrieben, dass die Szenen vor meinem inneren Auge zum Leben erwachten! Vielen Dank für den unterhaltsamen Lesenachmittag! Ich werde mir jetzt gleich ein Tässchen Tee gönnen.
Vielen Dank an den Verlag und an netgalley.de für das Leseexemplar! Wie man sieht, hat dies aber meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Wenn auf dem Titelbild „Thriller“ steht, dann erwarte ich auch einen Thriller. Leider wurde ich enttäuscht - statt nervenaufreibender Spannung bekam ich einen „Cozy Crime“, für den ich mich nicht entschieden hätte. Aber leider stellte ich das erst während des Hörens fest. Der Einstieg war vielversprechend: Ich wurde Zeugin der letzten Minuten des Opfers – ein spannungsgeladener Moment, der mich neugierig auf die weitere Handlung machte. Doch leider flachte dann die Spannung an und ich lernte Fiona kennen. Sie will ihre gescheiterte Ehe hinter sich lassen und in Portreath neu beginnen. Das sorgt natürlich für Schwierigkeiten mit dem 12-jährigen Sohn, doch dank der alleinerziehenden Nachbarin und deren Sohn wird alles etwas leichter. Die Kollegen im Job sind nicht begeistert, dass sie eine Frau als Vorgesetzte erhalten und lassen dies Fiona auch spüren. Hier hätte ich mir mehr Pep und Frauenpower gewünscht, doch das hätte nicht zur gemütlichen Atmosphäre eines Cozy Crimes gepasst. Als dann die Leiche auftaucht, starten die Ermittlungen und Fiona kann sich und ihre Fähigkeiten als DCI beweisen. Die Spannung steigerte sich ab diesem Moment langsam, aber kontinuierlich. Dank Gisa Flake wurde ich immer wieder in die Handlung gezogen, wenn meine Gedanken bei langatmigen Befragungen abschweiften. Sie belebte die Handlung und ließ mich Emotionen hören. Die detailfreudigen Beschreibungen Cornwalls ließen mein Kopfkino auf Hochtouren laufen und ich habe Cornwall mal auf meine Travel-Bucket-List gesetzt. Btw, lieber Aufbau Verlag: ich schenke euch ein Komma für den Klappentext. Hätte ich den versprochenen Thriller erhalten, hätte ich darüber leichter hinweg sehen können. So aber nervt es mich doppelt - denn ich war ohnehin schon enttäuscht. Es gibt sehr knappe 4 Mount-Sterne. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Detective Chief Inspector Fiona Sutherland ist erst vor kurzem in das malerische Örtchen Portreath an der Küste Cornwalls gezogen um ihre verkorkste Ehe endgültig hinter sich zu lassen. Bald schon merkt sie, hier auf dem Land ticken die Uhren anders. Und daran ändert auch die Leiche nichts, die in der Bucht vor der legendären Insel St. Michael’s Mount angeschwemmt wird. Schnell haben Fiona und ihr neues Team die Identität des Toten festgestellt: Lionnel Kellow. Der allseits beliebte Unternehmer galt als vermisst, seit er vor einigen Monaten von einem Kajakausflug in der Bucht nicht zurückkam. Kellow war Diabetiker, doch das Notfallset in seinem Kajak war leer. Fiona ahnt, dass hier jemand nachgeholfen hat. Doch wer hatte ein Motiv?
Naja, ich habe schon erheblich bessere Krimis gelesen. Schon vor der Hälfte des Buches wusste ich, wer der Mörder ist. Die Charaktere sind ziemlich eindimensional und auch die wunderbare kornische Landschaft bleibt farblos. Schade
Das Hörbuch "Tod auf St. Michael's Mount" von Angela Richford hat mir insgesamt gut gefallen. Bei der Geschichte handelt es sich um einen ländlichen Krimi aus der Grafschaft Cornwall, der meiner Meinung nach aufgrund seiner detailverliebten Beschreibungen der Landschaft, Orte sowie Personen eher ins Genre "Cosy Crime" passt, anstatt als Thriller durchzugehen. Jedenfalls hat mir für einen waschechten Thriller der "Thrill" aka die Spannung gefehlt. Die Sprecherin des Hörbuches hat eine angenehme Stimme, allerdings störte mich ihre übertrieben "verstellte" Sprechweise bei der Imitation der männlichen Charaktere (insbesondere bei ihrem Sohn oder dem Kollegen Hunt).