Gefährlich, überraschend und fesselnd– willkommen in Cassardim!
Amaia ist gerade sechzehn geworden– zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.
Der neue Roman von Julia Dippel, Autorin der Izara-Bände.
Julia Dippel wurde 1984 in München geboren und arbeitet als freischaffende Regisseurin für Theater und Musiktheater. Um den Zauber des Geschichtenerzählens auch den nächsten Generationen näher zu bringen, gibt sie außerdem seit über zehn Jahren Kindern und Jugendlichen Unterricht in dramatischem Gestalten. Ihre Textfassungen, Überarbeitungen und eigenen Stücke kamen bereits mehrfach zur Aufführung. Für »IZARA« wurde sie 2018 mit dem Deutschen Phantastik Preis für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet.
Good enough if you like this genre. I was more annoyed by the main character (who does practically nothing but complain) than by the antagonist. Plot is dynamic and keeps you entertain between romantic interactions. Main love interest is a "prince of darkness who turns out to be soft on the inside" - strong Rhysand vibes.
Ich dachte, Izara wäre das Maß aller DINGE – weit gefehlt – mit Cassardim hat sich Julia Dippel selbst übertroffen!
Doch bevor ich Euch mit meinen Begeisterungs-Tiraden überhäufe, ein Wort (oder mehrere) zum Cover…
Es ist so scheußlich… erinnert ihr Euch noch an die Ankündigung im letzten Katalog von Planet! ? Auf der Leipziger Buchmesse damals gab es kaum ein anderes Thema, als die spooky Frau auf dem Titelblatt des Kataloges…
Seitdem wurde der Hals der Dame etwas verkürzt und das Kleid mit Glitzerpunkten „veredelt“ .. das A…geweih über dem Namen der Autorin ist jedoch leider geblieben – so wie der Rest. Sorry, lieber Verlag – damit habt ihr echt nen Bock geschossen. Ich hoffe, Niemand lässt sich dadurch abschrecken.
Warum zeichnet Julia Dippel das Cover nicht selbst? Angesichts der traumhaft schönen Zeichnungen auf Instagram absolut unverständlich…
Aber genug nun gemeckert.. ihr habt es, denke ich, verstanden:
Aussen pfui, innnen hui!
Daher nun zum Inhalt…
Amaia – ist ein außergewöhnliches Mädchen. Damit meine ich nicht, dass sie wie 16 aussieht und dabei weit über 100 ist, Auch nicht, dass sie in einer Familie lebt, in dem sich keiner ähnelt, dafür aber anstatt Hausarrest Gedankenkontrolle eingesetzt wird. Nö. Amaia ist so außergewöhnlich, weil sie einen äußerst starken Willen hat, Musik und Tanz liebt und bei dem, was auf sie zu kommt zwar selten einen kühlen Kopf bewahrt, aber irgendwie immer das Richtige tut…
„Wo zum Teufel war die Stopptaste in diesem Alptraum?“
Noár …seufz… also Noár… Noár kommt als Gefangener ihrer Eltern in Amaias Haus. Das macht ihn ja erstmal verdächtig. Als dann aber die Hölle losbricht scheint er der Familie helfen zu wollen. Ein Muster, das sich durch das Ganze Buch zieht. Ist der überaus attraktive Noár nun gut oder böse? Beides kann anziehend wirken…
„…da wusste ich ganz plötzlich noch etwas mit absoluter Sicherheit. Auch ich hatte mein Herz verloren und würde es nie wieder bekommen.“
Amaia kommt nach Cassardim. Einer völlig neuen Welt voller Rätsel, seltsamer Völker und dunklen Machenschaften. Dort muss sie sich beweisen und herausfinden , wie sie sich und das Land retten kann…
In dieser fiktiven Welt kommt Julia Dippels unglaubliches Erzähltalent besonders zur Geltung. Ich spürte förmlich den Wind der durch Cassardim wehte, ich fröstelte auf den Schattenbergen, schwitzte in der Wüste, tanzte mit den Nebeln und war fasziniert vom ewigen Wald… Der Weltenbau ist perfekt durchdacht und durch die Liebe zum Detail fühlte ich mich wirklich mittendrin.
Viel mehr vom Inhalt möchte ich gar nicht verraten. Der Plot ist nicht geradlinig, sondern überrascht die Leser immer wieder. Cassardim ist in sich geschlossen trotzdem wäre es eine Schande wenn es bei dem einen Teil bleiben würde.
Ein Ränkespiel à la Game of Thrones, vielschichtige und schlagfertige Protagonisten und einen neue, fantastische Fantasywelt gepaart mit viel Humor und einer Prise Romantik: CASSARDIM!
Um es mit den den Worten von Amaia zu sagen:
„Es fühlte sich an, als würden all meine Nerven auseinandergerissen, wieder zusammengesetzt und anschließend erneut zerfetzt werden. Ich erfror und verbrannte. Ich erstickte und ertrank. Ich starb und wurde wiedergeboren.“
Wow ich bin mal wieder absolut begeistert von Julias Erzählstil! Diese Frau hat es einfach dermaßen drauf, Geschichten zu schreiben. Es hat mich teilweise zwar stark an ACOTAR erinnert - hat mich aber nicht sonderlich gestört. Freue mich schon sehr auf den zweiten Band!
Inhalt: „Cassardim“ von Julia Dippel ist am 17.10.2019 bei Planet! Beim Thienemann-Esslinger-Verlag erschienen. Bisher ist es ein Einzelband. Amaia und ihre Familie ist anders und das weiß sie auch. Sie altern viel langsamer und müssen ständig umziehen. Es gibt Orte von denen sie sich fernhalten soll. Was genau sie sind weiß sie nicht. Ihre Eltern machen ein Geheimnis daraus. Damit das Geheimnis auch wirklich ein Geheimnis bleibt, manipulieren ihre Eltern ihren Willen. Von ihren fünf Geschwistern ist sie die Einzige, die sich dem Ganzen entziehen kann. Als ihre Familie einen geheimnisvollen jungen Mann in Gefangenschaft nehmen hofft Amaia, dass sie nun endlich die Wahrheit herausfinden kann. Doch es kommt alles ganz anders. Ihre Familie wird angegriffen und Noár ist nun ihre einzige Hoffnung. Er führt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten. Kann sie ihm trauen oder gehört sie auch zu den Intriganten? Was für ein Spiel wird hier gespielt? Wer steckt dahinter und bleibt ihr Herz dabei unbeschadet?
Meinung: Zu allererst einmal WOW! Dieses Buch war definitiv mehr als ich jemals erwartet hatte. Es hat mich umgehauen. Das Cover spricht mich nicht ganz so an. Als richtiges Buch wirkt es ein bisschen besser als beim ebook. Trotzdem habe ich Respekt davor, da es die Autorin selbst gemalt hat. Es passt auch sehr gut zum Buch, da es die Protagonistin Amaia und Cassardim widerspiegelt. Die Autorin hat sich genauso wie bei ihrer Izara-Reihe sehr viel Mühe gegeben. Zu „Cassardim“ gibt es sogar einen eigenen Song, den Julia Dippel höchstpersönlich singt. Ich liebe dieses Lied. Die Website zu „Cassardim“ ist auch sehr gelungen. Dort findet man Infos zu Cassardim, zu den Völkern, es gibt ein Gewinnspiel und man kann auch einen Test machen, um herauszufinden zu welchem Volk man gehört. Der Schreibstil von Julia Dippel ist toll. Ich gebe zu, dass ich circa die ersten 15% gebraucht habe, um richtig in die Geschichte einzutauchen, aber das lag sicherlich daran, dass ich mich erst einmal orientieren und alles ein bisschen kennenlernen musste. Danach konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch fertig gelesen. Die Autorin entführt uns in eine neue Welt. Man weiß nicht wem man trauen kann und wem nicht. Die Welt war etwas komplett neues und großartig aufgebaut. Diese Geschichte hat mich einfachmitgerissen. Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Eventuell habe ich mich ein bisschen in Noár verliebt. Er war nicht nur am Anfang schwer einzuschätzen. Es gab Szenen, in denen ich ihn angehimmelt habe und Szenen, in denen ich ihn am liebsten gegen die Wand geklatscht hätte oder ihm eine klatschen wollte. Die Charaktere sind alle tiefgründig und zeigen verschiedene Seiten an sich. Man merkt wie Amaia mit der Geschichte immer mehr wächst und stärker wird. Trotzdem bleibt sie sympathisch und man merkt wie wichtig ihr ihre Geschwister und Freunde sind. Zwischendurch gibt es auch immer wieder eine Portion Humor und Sarkasmus. Spannung ist auch vorhanden. Die Geschichte ist wirklich nicht vorhersehbar. Nicht nur das Setting sondern auch die Nebencharaktere gefallen mir gut. Ich möchte nicht zu viel verraten, weswegen ich empfehle, Cassardim selbst zu erkunden.
Fazit: Ich habe diese Geschichte verschlungen. Auch wenn es noch sehr früh ist, ist dieses Buch jetzt schon eins meiner Jahreshighlights! So eine tolle Fantasygeschichte habe ich schon lange nichtmehr gelesen! Nach Ende dieses Buches, habe ich weiter die letzte Seite angestarrt und musste es erstmal verarbeiten. Danach konnte ich mich erstmal nicht mehr überwinden ein neues Buch anzufangen, da ich noch zu sehr von Cassardim gefesselt gewesen bin. Bisher ist es als Einzelband, aber die Autorin hat vor der Veröffentlichung nicht ausgeschlossen, dass wenn die Geschichte gut ankommt, doch noch eine Fortsetzung zu schreiben. Das Potenzial für einen Fortführung ist definitiv da. Ich würde mich sehr darüber freuen. Ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen!
In diesem Buch steckt eine durchaus unterhaltsame Geschichte und eine schön ersonnene Fantasy Welt. Leider verliert es durch eine schwache Hauptfigur Punkte und wurde für mich durch die schreckliche (und erschreckende) Liebesgeschichte zur Lesequal.
Amaia ist ein (äußerlich) sechzehnjähriges Mädchen, das tatsächlich bereits weit über hundert Jahre alt ist. Warum sie und ihre Geschwister so viel langsamer altern, das halten ihre Eltern vor Ihnen verborgen. Unter anderem dadurch, dass sie die Gedanken ihrer Kinder kontrollieren. Amaia ist die einzige die sich dieser Gedankenkontrolle wiedersetzen kann und sie sammelt nach und nach Informationen über das äußerst seltsame Leben ihrer Familie. Dann eines Tages wird die Familie attackiert und ein geheimnisvoller Fremder bringt Amaia und ihre Geschwister nach Cassardim, ins Reich der Toten.
Das Fantasyreich Cassardim ist eine von der Autorin wunderbar zum Leben erweckte Welt voller fantastischer Landschaften und Kreaturen, und zugleich beherrscht von einem Machtkampf zwischen dem Kaiser und den untreuen Fürstenhäusern. Wer hier auf welcher Seite steht, das ist nicht immer sofort klar. Es ist eine Welt voller Intrigen und Gut und Böse sind hier nicht so leicht auseinander zu halten. Und welche Rolle spielen Amaia und ihre Geschwister eigentlich dabei?
Die unterhaltsame Geschichte und das tolle Worldbuilding ließen mich hier weiterlesen, obwohl gleich zu Beginn bei mir Zweifel hinsichtlich des Schreibstils aufkamen. Die Icherzählerin redet, denkt und verhält sich leider wie eine Jugendliche, obwohl sie doch schon mindestens hundert Jahre in der Menschenwelt gelebt hat. Das war für mich nicht nachvollziehbar. Und für diesen jugendlichen Schreibstil konnte ich mich hier auch leider überhaupt nicht begeistern. Dafür bin ich mittlerweile einfach zu alt und habe auch schon zu viele Bücher gelesen um daran noch Gefallen finden zu können. Trotzdem wollte ich dem Buch eine Chance geben. Denn einige gute Qualitäten sind hier in jedem Fall zu erkennen.
Leider wurde durch eine arg konstruiert wirkende Liebesgeschichte die Lesefreude für mich letztlich stark getrübt. Amaia verliebt sich in einen Mann der sie nahezu die ganze Geschichte über wie den letzten Dreck behandelt. Die Erklärung dafür gegen Ende des Buches hat mich nicht überzeugt, insbesondere da hier eine Frage zu seinem Charakter (auf die ich wegen Spoilern nicht genauer eingehen kann) letztlich keine Rolle mehr zu spielen schien. Und weshalb bei Amaia überhaupt zu irgendeiner Zeit Gefühle für diesen Typen aufkamen ist mir ein komplettes Rätsel. Ist es das was junge Mädchen wollen? Einen Mann der sie permanent erniedrigt, öffentlich bloßstellt, erpresst, ihnen seinen Willen aufzwingt, sich über sie lustig macht, sie bedroht? Aber er ist ja so unglaublich selbstbewusst und gutaussehend und oh, habt ihr seine Muskeln gesehen?! Nein! Tut mir leid. Die „Heldin“ ist hier leider so weit entfernt von einer selbstbestimmten und selbstbewussten Frau wie es nur geht. Eigentlich sollte doch gerade sie einen starken Willen haben. Aber sie ist leider nur ein naives, unsicheres, fremdgesteuertes und willensschwaches Mädchen. Ich hatte eine Zeit lang Mitleid mit ihr. Aber gerade zum Ende hin, als die Liebesgeschichte in den Mittelpunkt rückt, wird es so unerträglich, dass ich das Buch bei rund 80% dann fast doch noch abgebrochen hätte. Sie ist der personifizierte Ja / Nein / Vielleicht Zettel, den zumindest ich letztmals in der Grundschule erhalten habe.
Es ist wirklich ein Jammer, dass ein an sich gutes Buch letztlich bei mir so viel Augenrollen und frustriertes Aufstöhnen ausgelöst hat. Das hätte wirklich nicht sein müssen. Leider ein weiterer Grund dafür, dass das Young Adult Genre in meiner Gunst erneut an Boden verliert. Natürlich gibt es auch in diesem Genre lesenswertes. Auch für jemandem in meinem Alter. Ganz sicher. Aber das hier zählt leider nicht dazu.
Ein Rezensionsexemplar wurde mir von NetGalley im Rahmen des diesjährigen Adventskalenders zur Verfügung gestellt. Mein Dank geht an die Autorin, den Verlag und an NetGalley. Meine Meinung zum Buch und die obenstehende Rezension wurden dadurch natürlich in keinster Weise beeinflusst.
Eine schöne Fantasy Welt, ein leichter und verständlicher Schreibstil & zwei sympathische Protagonisten. Ich hab das Buch gradezu durchgesuchtet. Ich hab eigentlich gar keine Kritikpunkte.
Dieses Buch hat unglaublich tolle Bewertungen, wo auch immer man hinschaut. Um so trauriger finde ich es, dass ich hier herausstechen muss und dem Buch so den Schnitt verschlechtere. Versteht mich nicht falsch: Ich fand dieses Buch nicht schlecht. Aber fünf Sterne ist dieses Buch meiner Meinung nach nicht wert. Auch vier nicht. Leider nur drei Sterne, denn besser hat mir das leider einfach nicht gefallen.
Beginnen wir mit der Protagonistin. Amaia ist eine ganz normale Jugendliche, mit dem einzigen Unterschied, dass sie langsamer altert, ständig umzieht und manchmal ein kleines bisschen rebelliert. Wartet, nein: Streicht letzteres von der Liste, das ist in ihrem Alter wirklich nichts besonderes. Sie tanzt unglaublich gerne, was eher unpraktisch ist, wenn einen die Eltern von allem fernhalten wollen, wo du irgendwie in der Öffentlichkeit landest. Insgesamt scheint Amaias Beziehung zu ihrer Familie eher kompliziert zu sein. Sie betont immer, wie sehr sie ihre Familie liebt, vor allem ihre Geschwister und dass sie alle einander soooo gerne mögen und immer zusammenhalten - und dann nimmt sie sich keine Sekunde Zeit irgendwen näher zu charakterisieren, außer zu Beginn kurz. Besonders ihre Geschwister werden einfach zu einem Einheitsbrei, den man sowieso nicht auseinanderhalten kann. Der einzige Unterschied war vielleicht Moe, doch sonst? Fehlanzeige. Alles Zombies, die halt da sind, um die Geschichte ein bisschen auszuschmücken. Gefühle werden da nicht sichtbar und deswegen wirkte das auch nicht besonders glaubwürdig.
[Spoiler!] Auch später wird die Beschreibung von Amaias Gefühlen nicht wirklich realistischer. Jemand stirbt? Komplett egal, das Leben geht weiter. Sie erfährt unglaubliches über ihre Abstammung? Tja, wird schon stimmen, sie war ja schon immer etwas Besonderes. Der Typ, in den sie sich verliebt hat, stellt sich als totaler Kontrollfreak und generell als ziemliches A.........h heraus, dem ich wirklich nicht in die Quere kommen möchte? Kein Problem, denn sie ist ja verliebt, das muss also die wahre Liebe sein und Gefühle kann man ja nicht hinterfragen. Wisst ihr, ich verlange ja nicht mal, dass sie ihre "Liebe" unter Kontrolle bringt - aber kommt schon! Wäre es so schwer gewesen, eine Beziehung zu portraitieren, die nur ein bisschen weniger ungesund ist? Ja, am Ende wird alles erklärt und alles ist in Ordnung, aber trotzdem! Nur ein bisschen! Wenn ein Typ so mit mir umspringen würde, wär ich sofort weg, selbst in Amaias Situation. Wenn sie schon so rebellisch und so besonders ist, wie sie es von sich selbst behauptet, wäre das eine wirklich gute Situation, um das einzusetzen und sich zu wehren! [Spoiler Ende!]
Die Geschichte war stellenweise etwas wirr. Die Grundidee war in Ordnung und ganz spannend, doch die Umsetzung wirkte stellenweise ziemlich chaotisch. Mit dem Einstieg in die Geschichte konnte ich leider gar nichts anfangen. Der Start war einfach nur unglaublich zäh. Nach den ersten fünfzig Seiten wurde das besser, doch der Beginn hat sich wirklich total gezogen.
Den Schreibstil fand ich gut. Nicht umwerfend, aber er konnte mich genug fesseln, um das Buch zu Ende zu lesen.
Mein Fazit? Ich hätte mir mehr erwartet. Leider ist das Buch meiner Meinung nach nur mittelmäßig. Sehr schade.
Wow 😱 einfach nur wow 😱 Nach Izara 1-3 wusste ich ja bereits, dass Julia Dippel schreiben kann, aber Cassardim gefällt mir fast noch besser 😳. Mit Noár hatte ich zwar zwischenzeitlich so meine Schwierigkeiten, aber insgesamt war er trotzdem toll 😍🤫🤤.
Welches Buch hat zuletzt euer Realitätsgefühl verfliegen lassen, dem Alltag schlichtweg keine Chance mehr gegeben? Bei mir war es „Cassardim – Jenseits der goldenen Brücke“. Eine Aussage, die ich ohne jeden Einwand und voller Leidenschaft tätigen kann. Mit Augen, die auch Tage nach Beenden des Buches noch vor Begeisterung glitzern und einem Herzen, das den zum Glück nur vorläufigen Abschied wohl nicht so schnell verschmerzen wird. Es war erst der Auftakt der neuen Reihe von Julia Dippel und doch weiß ich schon jetzt nicht mehr, wie ich es überleben soll, wenn ich irgendwann das Finale dieser Reihe hinter mir lasse. Diese Geschichte ist… unbeschreiblich. Amaia altert nur langsam. Genauso wie der Rest ihrer Familie, was ihr keiner erklären kann – oder will. Es gelten strenge Regeln, damit das Geheimnis gewahrt wird. Doch ein Gefangener im Keller ihrer Eltern scheint ihr endlich Antworten geben zu können. Und bevor sie weiß, wie ihr geschieht, findet sie sich plötzlich in Cassardim wieder. Dem Totenreich. Ihrem wahren Zuhause. Ich bin noch gar nicht über diese Geschichte hinweg. Die Charaktere sind faszinierend, vielschichtig und kompliziert. Amaia als Protagonistin überzeugt mit ihrem starken und doch verletzlichen Charakter. Es ist erfrischend, einer Hauptperson zu begegnen, dessen Verhalten man nachvollziehen kann. In Kombination mit dem humorvollen und wunderschönen Schreibstil sowie der Spannung dieser atemberaubenden Geschichte, glich das Buch einem einzigen Rausch. Cassardim ist eine Welt, wie ich sie mir nie hätte erträumen können – genauso malerisch und zauberhaft wie gefährlich und düster. Normalerweise brauche ich eine Weile, um mich in eine Erzählung fallen zu lassen, aber Julia Dippel hat mich nicht nur von Seite eins an gefesselt, sondern auch bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Dieses Buch verdient mehr als fünf Sterne. Es ist definitiv eins meiner Highlights 2019. Wenn nicht sogar DAS Highlight. Eine Leseempfehlung zu geben, wäre viel zu wenig. Am liebsten würde ich einfach jeden dazu verpflichten, es zu lesen, denn dieses Buch verdient so viel Aufmerksamkeit – am besten über den deutschsprachigen Markt hinaus.
Am Anfang spielt die Geschichte noch in unserer Welt, was das ganze für mich direkt super interessant & spannend gemacht hat. Ich mochte die Authentizität der Charaktere total & konnte mich sehr gut in Amaia hineinversetzen - die eine mutige & willensstarke Person, mit einem ordentlichen Sinn für Humor ist. Aber nicht nur sie, auch einige andere Protagonisten, allen voran Noár fand ich grandios ❤️ Das Buch hat mich durch die actionreichen, lustigen aber auch gefühlvollen Momente wunderbar unterhalten können. Durch den bildgewaltigen Schreibstil von Julia Dippel wurde ich in die Geschichte gezogen & habe gemeinsam mit Amaia diese faszinierende & zugleich gefährliche Welt "Cassardim" kennengelernt. Eine von vorne bis hinten gut durchdachte Jugend-Fantasy-Geschichte & ich freu mich drauf, in den weiteren Teilen noch mehr darüber zu erfahren! 🙌🏻🤍😍
Es ist einfach war, man kann Cassardim einfach nicht beschreiben! Es ist so viel und ab jetzt ein weiteres Lieblings Buch. Ich dachte nicht das dieses Buch nach der Izara Reihe genauso gut sein kann, doch da hab ich mich wohl getäuscht. Ich liebe es einfach.
Wie kann ein Buch nur so gut sein?! Ich habe ja schon Izara so gefeiert, aber Cassardim? Wie schafft es Julia Dippel, da noch eine Schippe draufzulegen? Es ist mir ein Rätsel.
Ich habe mich sofort in diese Welt und all ihre Facetten verliebt. ❤️
Und Noàr ... NOÀR!!!! Ich bin ihm sowas von verfallen. 😩 Seine arrogante und selbstgefällige Art war göttlich. Die Spannung zwischen ihm und Amaia ist einfach der Hammer! Schon lange hat mich keine Liebesgeschichte mehr so mitfiebern lassen! Romantasy vom allerfeinsten!
Jeder, der „Das Reich der sieben Höfe“ gelesen hat, MUSS Cassardim lesen! Ihr werdet es lieben! Versprochen!
Don’t judge a book by its cover! Weil dieses Buch ist so so so gut! Ich hatte etwas Angst, nachdem »Izara« für mich nur mittelmäßig war und mich nicht so vom Hocker gehauen hat. Aber »Cassardim« ist noch einmal eine andere Liga! Die Plottwists haben mir unglaublich gut gefallen und die Welt erst 🤯 Ich würd am liebsten direkt mit Band 2 weitermachen, allerdings hab ich erstmal noch ein paar andere Bücher, die ich vorher lesen muss. Aber ich sag’s euch: Lest es!
Gefährlich, überraschend und fesselnd – willkommen in Cassardim!
Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.
Meine Meinung: Nachdem mich die Izara Reihe der Autorin so begeistern konnte, konnte ich es nicht erwarten das nächste Buch der Autorin in der Hand zu halten! Ihr Schreibstil ist einfach nur wundervoll! Das Buch ist sehr angenehm und locker zu lesen und es ist ein wirklich „moderner“ Schreibstil. Ich mag ihrer Art Dinge zu beschreiben total, da sie alles sehr detailreich beschreibt ohne ausschweifend zu werden. Amaia ist eine richtig tolle und sympathische Protagonistin. Sie ist einfach total mutig und viel stärker als ihre Geschwister. Sie hinterfragt alles und steht zu denen, die sie liebt. Wo soll ich bei Noár nur anfangen? Ich LIEBE ihn. Er der totale Badboy und ich fand es super deine zwei Gesichter kennenzulernen. In manchen Momenten hätte ich ihn gerne getreten aber viel öfter habe ich ihm angehimmelt. Also: Einmal Noár zum mitnehmen bitte. Danke. Die Handlung war einfach noch viel besser als ich erwartet habe. Es war SO fesselnd und mitreißend! Ich bin komplett in der Welt von Cassardim abgetaucht und wollte oft gar nicht aufhören zu lesen. Die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat ist phänomenal und ich kann es gar nicht erwarten bis ein weiterer Band erscheint um wieder in die Welt rund um Amaia, ihren Geschwistern, Noár und seinem Gefolge abzutauchen!
Fazit: Ein phänomenales Buch! Ich bin hin und weg und kann sagen, dass sich Julia Dippel auf der Liste meiner Lieblingsautoren ganz with nach oben befördert hat.
Amaia ist nicht wie andere Mädchen. Seit acht Jahren feiert sie ihren 16. Geburtstag, ihre Geschwister sehen ihr kaum ähnlich und ständig müssen sie Hals über Kopf die Stadt verlassen, um in ein neues erfundenes Leben zu fliehen. Als ihre Brüder eines Abends einen Gefangenen in den Keller ihres Hauses bringen scheint die Verwirrung komplett. Doch als plötzlich gefährliche Eindringlinge ihr Zuhause betreten verhilft der zuvor von ihren Eltern misshandelte Nóar den Geschwistern zur Flucht. Doch wo will er sie hinbringen?
Vieles hatte ich von Cassardim erwartet...außer DAS. Julia Dippel ist gelungen, was ich seit Langem nicht erlebt habe. Aus altbekannten Mustern hat sie eine vollkommen neue Welt erschaffen, die mich, belebt durch ihren wundervollen Schreibstil, völlig in ihren Bann ziehen konnte. Mithilfe fliegender Inseln, gefährlicher Nebelschwaden, wandelnder Wälder und einem Schloss aus purem Gold spinnt die Autorin vor den Augen des Lesers eine Atmosphäre aus dem Stoff der Träume eines jeden Fantasy-Liebhabers. Sogar besondere Haustiere, ein eigensinniger Berg, die große Liebe und eine Freundschaft, die über den Tod hinaus geht, finden ihren Platz und bieten, gepaart mit einer dauerhaft spannenden Handlung, alles, was das Herz begehrt. Mit Amaia haben wir zudem eine erfrischend temperamentvolle Protagonistin, die dennoch niemals unüberlegt handelt. Ihr Sarkasmus und ihre Schlagfertigkeit gegenüber Nóar zauberten mir, trotz obligatorischer Insta-Love, einige Mal ein Schmunzeln ins Gesicht. Anders als Amaia sind die übrigen Charaktere in meinen Augen leider ein wenig durchscheinend, allen voran Amaias Geschwister, die stellenweise wie vergessene Marionetten in ihren Fäden hängen. Auch einige Handlungsaspekte der ersten Seiten werden im späteren Geschehen nicht wieder aufgegriffen. Da in diesem ersten Band allerdings sehr viel Wert auf das Worldbuilding und die Rollenverteilung gelegt wird, habe ich die Hoffnung, dass diese beiden klitzekleinen Kritikpunkte im zweiten Band, welcher noch in diesem Jahr erscheinene soll, Auflösung finden. Ich für meinen Teil bin schon jetzt Feuer und Flamme und freue mich darauf, wieder nach Cassardim entführt zu werden, um gemeinsam mit Amaia auf Nox’ Rücken durch die Lüfte zu segeln, dem Mutwillen des Berges zu trotzen und mich in Nóars Sternenaugen zu verlieren.
Ich bin einfach nur begeistert von dieser Geschichte und kann mich den lobenden Stimmen nur anschließen. Julia Dippel hat hier eine fantastische Welt erschaffen, die ich einfach nur schwer beschreiben kann. Jedoch kann ich sagen: „In Cassardim ist nichts wie es scheint.“ Einfach nur ein großes Lob an die Autorin, die hier ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt hat.
Gleich von Anfang an war ich von dem Schreibstil gefesselt. Allein schon die Monologe (Gedanken) von Amaia waren einfach zum „Schreien“. Auch die Dialoge sind einfach nur genial und voller Humor und Sarkasmus. Außerdem gibt es auch immer wieder Anspielungen auf bekannte Bücher und Filme, was mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.
Amaia ist eine tolle Protagonistin. Sie ist neugierig, mutig, selbstbewusst und hat eine spitze Zunge. Es ist erfrischend eine so toughe Protagonistin zu haben, die auch mal nachdenkt, bevor sie etwas tut. Auch Noar ist ein ganz besonderer Charakter, der auf den ersten Blick einfach arrogant und eingebildet wird und ich hätte ihn oft gerne gegen die Wand geklatscht. Aber trotz allem habe ich ihn trotzdem ins Herz geschlossen.
Die Liebesgeschichte in diesem Buch war genau meins. Die Anziehung zwischen den beiden war von Anfang an da, das konnte man richtig spüren, aber es ging trotzdem nicht zu schnell und war doch auch ziemlich realistisch. Die Autorin hat es auch geschafft, dass meine Gefühle nur so auf und ab gingen und ich bis zum Ende mitgefiebert habe.
Diese Geschichte beinhaltet Action, Spannung, Liebe und ganz viel Humor. Ein packendes Abenteuer das volle 5 Sterne verdient und nicht nur mit den Protagonisten punkten kann sondern auch viele tolle Nebencharaktere hervorbringt. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung. Dieses Buch wird definitiv immer einen Platz in meinem Regal behalten. Eine ganz eindeutige Leseempfehlung für alle die Lust auf originelle, spannende und humorvolle Fantasy haben.
Seit der Izara Reihe gehört Julia Dippel zu meinen Lieblingsautorinnen. Als ich von der neuen Reihe namens Cassardim gehört habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss.
„Cassardim“ ist der Auftakt der neuen Fantasy Reihe von der talentierten Autorin Julia Dippel.
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, weil es so viele Aspekte gibt, die so schön umgesetzt worden sind. Aber fangen wir mit dem Worldbuilding an. Zunächst einmal muss ich hier bteonen, dass Julia Dippel die Weltkarte selbstgezeichnet hat! Was für ein talentierte Autorin sie nur ist. Ich habe mir dank ihr atmosphärischen und bildhaften Schreibweise Cassardim sehr genau vorstellen können. Dieses Buch gehört zu den Werken, bei denen man so vertieft ist, dass man nicht mal hört, wenn man gerufen wird und sogar bis 3 Uhr morgens wach bleibt, um weiterlesen zu können. Amaia ist eine sehr vielschichtige Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt, aber auch der arrogante Noár hatte es in sich mein Leserherz zu erobern. Amaias Familie und auch Noár haben ihre Gründe, warum sie anfangs so sind wie sie sind, doch die Hintergründe werden sehr gut erklärt, somit fand jeder seinen richtigen Platz in der Geschichte und sammelte Sympathiepunkte.
Ein süchtig machender Auftakt! Julia Dippel hat wieder einmal bewiesen, dass sie ihr Handwerk für fantastische Geschichten kennt. Ich kriege nicht genug von ihren Büchern! Wer die Izara- Reihe mochte, wird auch diese hier lieben.
Mit „Cassardim“ hat Julia Dippel ein tolles Buch, aber eine noch beeindruckendere Welt erschaffen. Mit viel Fantasie, Liebe zum Detail und einem bildgewaltigen Schreibstil erwacht Cassardim vor den Augen des Lesers förmlich zum Leben. Ich habe jeden Schnipsel an Information und Geschichte über das Reich in mich aufgesogen. Deswegen haben mir die Karte und das Glossar auch gut gefallen (aber Vorsicht beim Glossar; es könnte vielleicht spoilern, wenn man es sich am Anfang schon durchliest!).
Die Geschichte nimmt einen von der ersten bis zur letzten Seite ein. Zwar waren manche Wendungen meiner Meinung nach voraussehbar, aber das mindert das Lesevergnügen in keinster Weise, eher das Gegenteil; man fiebert auf bestimmte Stellen hin und freut sich schon zu erfahren, wie die Autorin eine bestimmte Sache wohl angehen und ausarbeiten wird. Man bekommt eine gute Mischung aus Spannung, Action und Romantik mit einer Prise Humor und fliegt wegen Dippel‘s einnehmenden Schreibstil nur so durch die Seiten. Nur das Ende war für mich etwas zu überstürzt und alle Probleme ziemlich schnell (mehr oder weniger) abgewickelt.
Alles in allem hat „Cassardim“ meine Erwartungen mehr als nur gesprengt. Ich hatte eine nette, kleine Fantasy Geschichte für zwischendurch erwartet, aber man bekommt ein packendes und bildgewaltiges Abenteuer, das vor allem durch seine unheimlich interessante und spannende Welt punktet. Kann es allen Fantasy Fans wärmsten empfehlen!
Ich mochte es viel lieber als Izara von der Autorin, aber so 100% überzeugen konnte sie mich auch hier nicht. Die Story war toll und auch echt spannend. Ich mochte die Weltgestaltung total gerne. Aber ich hatte leider mal wieder Probleme mit den Hauptcharakteren 🙈 Amaia hat für mich nicht besonders hervorgestochen aber noch viel schlimmer fand ich Noar... irgendwie habe ich diese Bad Boy Typen langsam satt glaube ich 😅 Und Noar ist definitiv einer der unerträglicheren Exemplare und es hat mich schon genervt wie Amaia diesem Widerling erlegen ist obwohl er sie teilweise wirklich richtig mies behandelt hat. Das war mir persönlich hier leider zu viel. Auch auf emotionaler Ebene kam das alles nicht bei mir an. Zum Ende hin wurde es aber etwas besser. Die Nebencharaktere waren aber toll, bis auf die Geister-Freundin von Amaia, da hat mir einfach nicht gefallen wie die Autorin diesen Charakter dargestellt hat. Gut, dass die Geschichte so interessant war, so dass mir das Negative nicht zu sauer aufgestoßen ist. Ich bin gespannt, ob der nächste Band mich mehr überzeugen kann. Ich würde hier so 3,5 Sterne geben.
Jahreshighlight ❤️ Ein wunderbarer Einstieg in eine neue Fantasyreihe und ganz andere Welt! Ich habe es geliebt. Tatsächlich fiel mir der Anfang ein bisschen schwer, weil ich dezent verwirrt war und ich mich erst mit dem Schreibstil anfreunden musste. Aber gegen Mitte des Buches war ich total in seinen Bann gezogen. Noar hat mich von Anfang an überzeugt. Er ist der perfekte Bösewicht und Held gleichzeitig, Gott, es war so perfekt, eine richtige Hassliebe und ahhh (eigentlich überwiegt mittlerweile die Liebe) 😮💨 Amaia war mir auch sofort sympathisch. Sie war mutig, schlagfertig und hatte immer einen Spruch auf Lager. Genau wie Noar übrigens, ich habe mich köstlich amüsiert, wenn die beiden wieder eine verbale Auseinandersetzung hatten. Ich habe es so sehr genossen, mit den beiden mitzufiebern 😍 Das hat mir wahrscheinlich am besten gefallen - die Gespräche. Wobei ich auch die Umsetzung der Geschichte einfach klasse fand. Man wurde super in die neue Welt Cassardims eingeführt, ich hatte wenige Probleme, mich zurechtzufinden. Die Story wurde dann von Kapitel zu Kapitel immer besser und irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es so spannend wurde. Es gab einige Plottwists und Situationen, die mich überrascht, enttäuscht, wütend und glücklich gemacht haben. Es war also von allem etwas dabei - es war einfach großartig! 🙏🏻 Die Charaktere wurden ebenfalls gut ausgearbeitet. Neben Noar und Maia fand ich Rhome zum Beispiel ein sehr interessanter Charakter. Ich habe also so gut wie keine Kritik (abgesehen von einem merkwürdigen Ereignis an einer komischen Stelle, aber das stelle ich jetzt mal hinten an, Luxusprobleme 😂). Ich bin unfassbar gespannt auf die nächsten zwei Bände, die zum Glück bereits auf dem Weg zu mir sind. Ich muss nämlich unbedingt wissen, wie es mit Noar und Maia weitergeht! 😌
Ich habe ein kostenloses Leseexemplar von NetGalley bekommen!
***Diese Rezension enthält Spoiler***
Bereits bei der FBM 2019 habe ich dieses Buch – bzw. die Plakate und Werbung für dieses Buch - überall gesehen. Als ich es dann als Leseexemplar bekommen habe war ich mehr als glücklich. Ich hatte bisher noch kein Buch dieser Autorin gelesen und bin deswegen relativ neutral an dieses Buch herangegangen und WOW!!! Es war fantastisch.
Die Charaktere waren etwas gewöhnungsbedürftig, alles in alles aber sehr schön ausgearbeitet, wobei mehr Wert auf die auf die Hauptcharaktere gelegt wurde und das hat man leider auch gemerkt. Amaias Geschwister hatten – mit Ausnahme von Moe – keine Tiefe. Besonders Jenny und Nick wirkten auf mich sehr grau und wie willenlose Puppen. Was sie in gewisser Weise auch tatsächlich waren. Dafür, dass Amaia ihre Geschwister so sehr liebt und sie die ganze Zeit retten möchte, hätte ich von den geschwisterlichen Beziehungen etwas mehr erwartet.
Amaia selbst war anfangs etwas schwierig. Besonders wenn es um ihre Fähigkeiten geht. Als Protagonistin wird sie natürlich in eine für sie absolut unbekannte Welt hineingeworfen, was sicherlich nicht leicht ist. Allerdings hat sie einen unglaublich starken Charakter und einen Willen, den sie durchsetzen könnte. (Das wird nicht nur geschrieben, sonders das wird auch tatsächlich beim lesen deutlich!) Sie tut es jedoch nicht. In gewisser Weise hatte ich das Gefühl, dass sie jeden „besiegen“ könnte, wenn sie nur handeln würde. Stattdessen spricht sie sich in den ersten ca. 60% des Buches immer wieder Mut zu und gibt sich selbst Motivation indem sie sich sagt, dass sie es kann, dass sie stark ist und alles erreichen kann, aber sie tut es einfach nicht. Das hat mich ehrlicherweise etwas frustriert, zusammen mit der leichten Insta-Love und der Tatsache, dass sie sich von Noár immer wieder schlecht behandeln lassen hat.
Dann kam aber auf einmal ein großer Umschwung, der das ganze unglaublich viel besser gemacht hat. Auf einmal konnte sie tatsächlich etwas tun, hat endlich mal ihren Hintern hochgekriegt und hat nicht nur geredet, sondern tatsächlich gemacht. Auch die Beziehung mit Noár hat eine Wendung gemacht, die mich zwar nicht besonders überrascht hat, dafür aber sehr positiv war.
Dazu kam einfach ein fantastischer Weltenbau. Die Welt ist fantasievoll, aber unterliegt klaren Grenzen und Gesetzen. Die politischen Intrigen waren wundervoll gesponnen und haben mich stellenweise wirklich überrascht. Nichts war wirklich wie es zu sein schien. Es kam immer wieder etwas Neues und es war großartig. Zusammen mit einem wirklich sehr schönen und flüssigen Schreibstil haben mich dieses Buch und diese Autorin wirklich überzeugt. Und trotz der Kritikpunkte würde ich wirklich gerne den zweiten Band dieser Reihe lesen!
Okay, ein Jahr nach diesem Buch kommt dann mal die Rezension. Richtig zeitnah (mittlerweile bin ich bei Band 3 in den letzten Zügen!). Gut, dass ich immer mal einen Kommentar beim Leseupdate hinterlasse.
Also: beginnen wir mit dem Highlight, das für mich der wichtigste Teil jeder High Fantasy ist: das Worldbuilding. Manche werden es bereits wissen, ich bin ein Worldbuilding-Fanatiker. Wenn das nicht passt, dann hat das Buch nur wenig Chancen über 3 Sterne hinauszukommen (Bsp. Weg in die Schatten) und selbst wenn mich vieles andere stört, stimmt die Welt kann ich darüber gut hinwegsehen (Bsp. Crescent City). Hier war es absolut top. Die Welt ist so so so interessant, ich wollte stets mehr sehen, mehr erklärt bekommen und hatte wahnsinnig viel Spaß mit Amaia Cassardim zu entdecken (just for the information: ich sehe mich sehr stark bei dem Waldvolk - kommt wohl von meiner Sympathie mit Elben).
Gut, weiter im Text: der Schreibstil war wirklich sehr flüssig, die Kapitel sind verflogen und ich habe problemlos meine 70 Seiten am Tag gelesen, was für mich eher ungewöhnlich ist. Trotzdem hat er gut gepasst, war also nicht unpassend für eine Welt, die noch recht mittelalterlich ist (kein Strom, Schwerter als Waffen etc.). Mir fiel es sehr leicht in das Buch hineinzufinden, was aber auch an der grandiosen Handlung lag.
Es gab so viele Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Hier gehts nicht erst in den letzten 150 Seiten so richtig los, nein, die Wendungen sind über das ganze Buch verteilt, sodass man kaum Zeit zum Luftholen hat.
Kommen wir zu den Charakteren. Mit Amaia hatte ich anfangs meine Probleme. Ich hatte befürchtet sie wird eine recht typische weibliche Protagonistin, die heutzutage geschrieben wird: stark und selbstbewusst, aber auch darauf fokussiert auf niemanden zu hören und nur ihren Willen durchzusetzen und zu stolz Hilfe anzunehmen (sorry, aber nur weil powerful women in der Literatur notwendig sind heißt es nicht, dass man immer alles nach der eigenen Nase und alleine erledigen muss). Zumal Amaia sofort nichts außer den gut aussehenden männlichen Protagonisten im Kopf hatte (hat sie tatsächlich selbst bemerkt - immerhin). Zum Glück war diese Antisympathie schnell verflogen, denn Amaia ist wirklich eine tolle Protagonistin. Sie ist stark und selbstbewusst, aber sie kann auch Dinge nicht und lässt nicht alles für einen dahergelaufenen Typen fallen.
Fazit: ein Highlight und für mich das beste deutsche Jugendfantasy Buch. 4,5 Sterne
Diese Rezension enthält sowohl Spoiler für Cassardim, als auch für A Court of Thorne and Roses (Das Reich der sieben Höfe) von Sarah J. Maas. Mich hat die Welt eine Zeit lang echt verzaubere. Irgendwann ab Seite 350 circa wurde mir bewusst, dass mir immer wieder Rhyand in den Sinn kam. Ich musste mich immer wieder daran erinnern, dass es nicht Rhysand ist. Musste mich daran erinnern, dass er zum Beispiel keine Flügel hat, wo ich in einer Szene doch dachte, wieso er denn nicht fliegt. Und ja ich habe es bereits gelesen, denn so viele Szenen stammen eins zu eins aus Das Reich der sieben Höfe. Noár hat erstmal die selben Kräfte, wie Rhysand. Bei Noir wird es "Der Wille" genannt und Rhysand kann einfach die Gedanken kontrollieren und manipulieren und vor allem auch lesen. Dann hat Noir zwei Begleiter. Als erstes Rhome (ironisch und witzig und passt somit eins zu eins zu Cassardim) und der andere, der still ist und eher der Beschützer der Gruppe (eindeutig Azriel aus ACOTAR) Auch hat Noár ebenfalls eine Beziehung zu einer Frau, die quasi mit dem Finger schnippen muss und er erledigt "sexuelle Dienste" für sie. Genau wie bei Amarantha bei ACOTAR. Auch die Protagonistin ist Feyre super ähnlich. Sie besitzt die selben Kräfte wie alle anderen, also die Macht, kommt super klar mit ihrer Zofe, die zu einer echten Freundin wird (genau wie ACOTAR) und ist die Auserwählte. Ganz besonders auffällig war natürlich, dass sowohl Noár aus Cassardim, als auch Rhysand aus ACOTAR "Der Schattenprinz" sind und beide unnahbare Arschlöcher (zumindest zuerst), vor dem alle angst haben. Auch Tamlin aus ACOTAR taucht hier als Ifar auf. Dieser ist wie Tomlin ein Herrscher und besessen von der Protagonistin und geht dabei über Leichen. Es gibt sogar das selbe "Bild" oder die selbe Szene, wo eine unschuldige junge Frau an die Wand genagelt wurde, um zu büßen, was es genauso in ACOTAR gibt. Die Welt ist ebenfalls "unbeschreiblich schön", so wie es Velaris ist. Allgemein gibt es kaum etwas, das wirklich anders ist. Der Schreibstil von Julia Doppel war super angenehm, aber dadurch, dass Cassardim knapp 4 Jahre nach Das Reich der sieben Höfe erschienen ist, wirkt es auf mich, wie eine Kopie. Ich will nichts unterstellen, denn ich denke es gibt viel viele Parallelen zwischen so vielen Büchern, doch hier wurde es mir so bewusst.
Puh. Gefühlt stehe ich alleine mit meiner Meinung dar, dass dies kein Jahreshighlight für mich ist. Genauso wie bei Ophelia Scale, welches auch kein Jahreshighlight für mich war.
Cassardim beginnt fantastisch! Es ist ab der ersten Seite spannend & mysteriös, obwohl ich anfangs doch sehr skeptisch war, denn auf den ersten 80 Seiten dachte ich, dass ich eigentlich auch die Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout lesen könnte, denn man lernt sehr schnell den Protagonisten kennen - der natürlich extrem heiß, klug, stark & mysteriös ist. Das hat mich einfach etwas zu sehr an Daemon Black erinnert. Außerdem bin ich kein Fan davon, wenn Kapitelanfänge Namen haben, denn das verrät für mich einfach zu viel von Inhalt, obwohl Julia Dippel meistens nicht so viel verrät, z. B. „Ein Fluss & Einfluss“.
Aber ab Seite 80 geht es bergauf. Die Welt, die Julia Dippel geschaffen hat ist so unfassbar kreativ & mit nichts zu vergleichen. Ich kann immer noch nicht fassen, wie komplex & aufregend Cassardim ist & ich bewundere Julia Dippel für ihr Werk!
Amaia empfand ich als eine tolle & willensstarke Person! Sie lässt sich nicht unterkriegen & kämpft für jene, die sie liebt. Noár ist auch sehr beeindruckend, für mich aber nichts Neues. Er ist eine Mischung aus Daemon (Lux-Reihe) & Rhysand (Das Reich der sieben Höfe) & das Geheimnis, das ihn umgibt war mir leider recht schnell klar. Dennoch bin ich von den beiden begeistert & freue mich riesig auf Band 2 - denn ich bin mir 100% sicher, dass es ihn geben wird.
Amaias Geschwister waren alle nicht wirklich mein Fall, aber das muss es ja nicht immer sein. Moe ist zwar süß, aber für mich noch oberflächlich. Mal sehen, was da noch kommt.
Dennoch finde ich die Geschichte unfassbar kreativ, spannend & ich bin absolut verliebt in Cassardim & freue mich bereits jetzt schon dorthin zurückzukehren.
Wer Romantasy liebt, sollte Cassardim definitiv lesen! ❤️
Ich war sehr gespannt was mich mit der neuen Reihe erwartet. Der Klapptext las sich schon sehr interessant, denn wer wird schon gern zum achten Mal 16 Jahre alt. Schon allein das läßt einen neugierig werden, was es damit auf sich hat. Amaia war schon immer neugierig was es mit ihr und ihren Geschwistern auf sich hat, doch auf die Antwort dieser Fragen hätte sich Amaia nicht im Traum einfallen können. Denn als der Fremde Noar von ihren Brüdern gefangen genommen wird, um anschließend die einzige Rettung für sie und ihre Geschwister sein zu können, war nichts womit Amaia gerechnet hat. Noar bringt Amaia und ihrer Geschwister in eine Welt, die voller Wunder ist aber auch voller Intrigen.
Der Schreibstil von Julia Dippel hat mich direkt wieder gefangen genommen und ich habe die Handlung mit neugierig verfolgt. Zwar ist die Geschichte anfangs noch recht ruhig wird aber immer spannender. Grad in Cassardim werden die Ereignisse um einiges spannender. Man erfährt sehr viel ohne aber erschlagen zu werden. Und vieles ist nicht so wie es scheint. Amaia war mir schon recht sympathisch auch wenn es die etwas üblichen schwärmerischen Klischees wegen Noar gab. Noar ist so gar nicht einsehbar, da muss man sehr zwischen den Zeilen lesen. Ich mochte aber im Großen und Ganzen seine Art. Die beiden sind wie Wasser und Feuer, aber passen doch sehr gut zu einander, denn Amaia macht Noar ganz schön Feuer unter dem Hinter. Intrigen und Geheimnisse machen später die Handlung aus. Was es mit Amaia und ihren Geschwistern aus macht, war sehr interessant. Mir hat das Setting gefallen und die verschiedenen Charaktere, diese waren sehr vielfältig und man muss meist hinter ihrer Fassade schauen. Ich bin schon gespannt wie es im nächsten Band weiter geht, denn so einiges ist noch offen. Nach einer gewissen Aussage wird es wohl mörderisch werden.
Tja was soll ich sagen, Julia Dippel weiß wie man Fantasy Bücher schreibt.
(Achtung spoiler)
Wir süß war Moe bitte! Seriously ich möchte ihn als kleinen Bruder💚 Ich fand sein Fuchsbau so niedlich, unglaublich wie er sowas gefunden hat im Haus😂😂 und seine ganzen Zeichnungen.
Es war schwierig zu den anderen Geschwister eine Beziehung aufzubauen, was ich echt schade fand. Sobald sie nicht mehr in der Menschenwelt waren, hatten sie fast überhaupt kein Kontakt mehr, außer Moe und Amaia. Ich mein hallo, sie haben fast 100 Jahre zusammengelebt.😑
Und wiesooo verdammt nochmal hat Amaia nie wirklich ihre Kraft benutzt?? Zb. als der Seneschall von Kaiser Fidrin das Juwel von ihr haben wollte und dann auch richtig gewalttätig wurde! Warum hat sie ihm nicht befohlen damit aufzuhören?
Amaia tat mir aber echt leid, alle ihrer Geschwister wurden mit Liebe in ihrer Famile aufgenommen, während sie niemand wirklich hatte. Auch wenn Noar bei ihr war und sie nicht ganz alleine war, war es schon traurig. Auch am Ende mit dem Vater und sein Nervenzusammenbruch.... war schon hart. ( Oder ist er nicht ihr Vater.. hmmmm..🤔)
Noar war schon schwierig, klar er musste manchmal fies sein, wegen seiner "Reputation" aber naja er ging manchmal zu weit. Ach ja und what the hell seine Stiefmutter 😲😲😫😫 Er hat mich schon an Rhysand erinnert. Eigentlich ist er nur traurig und hat ein großes Herz.😊😊🤗
Na toll jetzt muss ich bis November auf den 2 Band warten.😤 Zum Glück hatte das Ende kein Cliffhanger.
Dieses Buch hat mir so gut gefallen, für mich das beste Fantasybuch seit langem. Ich habe mich in Cassardim, die wundervolle und vielschichtige Welt, verliebt. Aber auch die Protagonistin Amaia habe ich mit ihrer Willensstärke schnell ins Herz geschlossen. Noár ist für mich noch sehr mysteriös und undurchsichtig. Ich bin wirklich gespannt darauf in den Folgebänden ein paar Einblicke hinter seine Fassade zu bekommen. Auch die Nebencharaktere haben mich sehr fasziniert, da sie allesamt total unterschiedlich sind. Insgesamt konnte der erste Band der „Cassardim“-Reihe mich absolut fesseln und mitreißen! Eine klare Empfehlung meinerseits an alle Fantasyfans und jene die es noch werden wollen!
Puh. Ich glaub es ist gut, dass ich das Buch nicht lese. Das hat mich leider gar nicht abgeholt und ist schon zu Beginn voller Logiklücken, die sich anscheinend, laut anderer Reviews, nicht wirklich gut auflösen.
Ich verstehe die Charaktere Wie kannst du dich jahrzehntelang manipulieren lassen und mit über 100 wie ein pubertärer Teenager verhalten? Das macht doch keinen Sinn!
Außerdem soll wohl noch eine hoch toxische Beziehung seinen Auftritt machen, was ich in YA höchst fragwürdig finde. No, thank you!