Un descifrador de claves se gana la vida plácidamente. Tiene una secretaria agradable, una oficina apropiada y un empleo que guarda sus sorpresas. Recibe la visita de un hombrecito descortés que le ofrece una modesta fortuna a cambio de la resolución de un acertijo. Con la ayuda de una médium devela parte del mensaje; sin embargo, el cliente no está satisfecho y desaparece. A partir de entonces, con una carta envenenada se inicia una serie de muertes. Esta admirable novela de H. F. Heard confirma a un autor clásico del policial inglés.
Leider liest der Roman sich nicht so launig und amüsant, wie man erwartet, wenn man nur dessen Kurzzusammenfassung kennt.
Es ist der mittlere von drei Kriminalromanen, der erste spielte noch im südlichen England, bei den Honigbienen, in denen der Autor die Figur von Sherlock Holmes in die (damals) gegenwärtige Welt überführt und nach wie vor Mordfälle so genial wie schwer nachvollziehbar lösen lässt. Die Figur wird allerdings Mr. Mycroft genannt, ein schmaler, großer Alter aus London, der sich recht arrogant gibt. Wie in der späten Holmes-Geschichte „His Last Bow“ bekommt es Mycroft bei diesem Abenteuer mit der durch einen Krieg drohenden Gefahr für die Menschheit zu tun, ist also, wie er zuletzt enthüllt, im Auftrag seiner Majestät in die Wüste von Utah gereist. Erzählt wird der Fall von der Watson-Figur Sidney Silchester, ebenfalls Engländer, der eher noch dämlicher und begriffsstutziger als der originale Watson ist. Das führt dazu, dass er Mycroft ständig ausstechen möchte und in seiner Überheblichkeit einige Fehler und gar Todesfälle verursacht. (Mycroft war bei Conan Doyle noch der selten erscheinende Bruder von Sherlock gewesen, wie ich wohl kaum zu sagen brauche.)
Das Ganze ist weniger eine Mordgeschichte als vielmehr eine Schatzsuche oder Abenteuergeschichte in der Art von „Jagd nach dem grünen Diamanten“ oder „Indiana Jones“. Ein Goldsucher ist in der Wüste ermordet worden. Erdhörnchen sind von Milzbrand befallen und eignen sich daher als Mordwaffen. Außerdem sind gefährliche Strahlen und ein spiritistisches Medium im Spiel. Nicht eben außergewöhnlich für klassisch gebildete Engländer liebt es Heard, uns mit seinen Kenntnissen über Geheimschriften und deren Dechiffrierung zu beeindrucken.
Das ist alles sehr fein ausgedacht und immer noch von einiger Faszination, aber offenbar hat Heard gespürt, dass es für 200 Seiten nicht reichen würde, wenn er straff und sachlich erzählen würde. Also lässt er sowohl den Erzähler wie in der Folge den alten Mycroft extrem aufwändig um jeden Kern, der irgendwo aufzutauchen scheint, endlos lange herum schwadronieren. Ich schrecke davor zurück, das gesamte Werk mit dem simplen Tag „boring“ zu brandmarken, aber definitiv sind der Passagen nicht eben wenige, auf die das schon auch zutreffen würde. Silchester ärgert sich immer wieder über die genüsslich ausgespielte Weitschweifigkeit des Alten, würde ihn gerne loswerden, kann die Lösung ohne diese Folter jedoch nicht finden.
So geht es dann auch uns, wenn wir uns auf dieses Spiel erst einmal eingelassen haben.
Für die Übersetzung der drei Mycroft-Krimis wählte DuMonts Kriminal-Bibliothek die Version des Autorennamens „Henry Fitzgerald Heard“. In der englischsprachigen Welt kennt man den Mann heute eher als Gerald Heard. Theologie hatte er studiert und man müsste ihn, von Haus aus, wohl als Journalisten mit dem Schwerpunkt Populärwissenschaft vorstellen. So arbeitete er für die BBC, lebte mit einem schwerreichen Homosexuellen zusammen, erbte so viel, dass er nicht mehr arbeiten musste, ging schon vor dem Zweiten Weltkrieg in den Raum Los Angeles, wo er gelegentlich Vorlesungen hielt, sich einem indischen Guru anschloss, humanistische Stiftungen gründete, die Anonymen Alkoholiker (er selbst hatte den Alkohol besiegt) mitbegründete, zu einem der frühen Propagandisten von LSD wurde und etliche bedeutende Leute mit seinem Denken beeinflusste, so Aldous Huxley, den Autor von „Brave New World“.
Außer drei Krimis hat es von Heard, allerdings nicht in Deutsch, noch vereinzelte Okkultismus-Thriller und Science-Fiction-Romane gegeben.
First off, "Mr. Mycroft" is not Mycroft Holmes, contrary to the review. The first book, "A Taste for Murder," makes it clear it's Sherlock, just not using that copyrighted name. I'm fond of the first book; this one, not so much. Silchester, the upper class, rather twit narrator, is now in Los Angeles, working as a code and cipher cracker (for hire, it's not like he's cracking WW II codes — indeed the war is surprisingly absent for a 1942 book). A prospector hires him to crack what turns out to be a hidden message leading to a mother lode — but is all as it seems? Fortunately Mr. Mycroft is there when things get nasty. I like Silchester's narrative voice but the story is too slow and the LA setting less engaging than the Sussex countryside.
It's hard for me to say this is a mystery, as the main culprit seems to be easily discovered. For me the fussiness of the narrator tended to drive me crazy. I thought the premise of the situation was really interesting. I think the story would have been more interesting if the point of view was from Mycroft's side.
I know that this series as a number of fans, but in terms of the mystery genre, it lacked the level of detecting I like.
Don't expect a classic pastiche! This is a terrific story, but the personality is unlike either Holmes brother - much too talkative, among other things. But just enjoy it as a classic, gripping mystery from a master. Sometimes the science is a bit iffy, but take it as it comes.