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Zwei Frauen
Eva ist eine Kämpferin. Ihre Kindheit opfert sie für den Traum, Balletttänzerin zu werden. Doch mit 18 bricht sie einfach zusammen - Diagnose: Krebs. Der härteste Kampf ihres Lebens beginnt. Einzig die Freundschaft zu ihrer Leidensgenossin Claudia gibt ihr die Kraft, nicht aufzugeben.
608 pages, Paperback
First published January 1, 1989
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Community Reviews
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
October 24, 2025
Dit boek pakte me meteen. Waarom? De schrijfstijl. Het is zo intens geschreven dat je de pijn, schaamte en de hoop rechtstreeks kunt voelen.
Voelt als een boek geschreven voor vrouwen, maar dat is mijn beleving.
Ik had het graag door willen geven aan mijn zus bijvoorbeeld maar het boek verkeerde in slechte staat dus gaat het de papierdoos in...Dit gaat me aan het hart.
Voelt als een boek geschreven voor vrouwen, maar dat is mijn beleving.
Ik had het graag door willen geven aan mijn zus bijvoorbeeld maar het boek verkeerde in slechte staat dus gaat het de papierdoos in...Dit gaat me aan het hart.
December 30, 2015
Ihr könnt diese Rezension auf auf meinem Blog finden!
Meine Mutter hat mir „Zwei Frauen“ innerhalb der letzten zehn Jahre schon mehrmals empfohlen und so habe ich vor einigen Tagen endlich begonnen, es zu lesen, als ich die Bücherregale bei mir zuhause verzweifelt nach etwas zum Lesen durchkämmt habe. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, außer, dass ich dankbar bin, dass mir das Buch mehr oder weniger zufällig in die Hände gefallen ist und ich so das Jahr 2016 mit einem derart fantastischen und einzigartigen Buch beginnen durfte.
Normalerweise interessieren mich derart „dramatische“ Romane wirklich nicht – wenn in einem Klappentext von einer schweren Krankheit und die Gefühle, die damit einhergehen lese, dann stelle ich das Buch normalerweise sofort wieder zurück. Ich mag einfach keinen Kitsch, und den gibt es bei solchen Büchern wirklich zuhauf. Nicht so bei „Zwei Frauen“ – ich wusste schon nach zwei Seiten, dass ich dieses Buch lieben würde.
Es ist von Anfang an wahnsinnig mitreißend, noch lange bevor Evas Erkrankung beginnt fiebert man bei jedem ihrer Schritte mit ihr mit. Obwohl das Buch zumindest in den Grundzügen eigentlich relativ vorhersehbar ist ist es doch schmerzhaft spannend und ich war mehr als nur einmal bis spät in die Nacht wach, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Vor allem liegt das an Eva, die eine wunderbare Protagonisten ist – mit allerlei Ecken und Kanten, die sie wunderbar liebenswert machen. Ich habe mich selten derart mit einer Figur identifiziert, die anders als ich eigentlich gar nicht mehr sein kann – da man jeden ihrer Gedanken und Gefühle so direkt und nah miterlebt kann man gar nicht anders, als mit ihr zu fühlen. Beim Lesen habe ich oft vergessen, wie jung sie eigentlich ist, nur damit es mir dann in der nächsten Szene wiedermal schmerzhaft bewusst gemacht wurde, wenn sie auf eine schwierige Situation reagiert, wie es eben nur eine sehr behütet aufgewachsene 18-Jährige tun kann. Oft musste ich den Kopf über sie schütteln, aber viel öfter noch wollte ich sie fest in den Arm nehmen, weil ich sie so geliebt habe.
Auch ihre Krebserkrankung wurde ganz ohne Kitsch und Schönmalerei in all ihrer Schrecklichkeit dargestellt – wahrscheinlich liegt das daran, dass die Autorin selbst einmal Krebs hatte und wohl wusste, wovon sie spricht, was sich auch im Detailreichtum zeigt, mit dem Evas Therapie beschrieben wird. Ich konnte nicht anders, als mit ihr mitzuleiden, und obwohl die Krebsforschung inzwischen natürlich schon viel weiter ist als im Jahre 1976 und ich über viel, viel mehr Grundwissen verfüge als Eva es zu Beginn des Buches tut, habe ich beim Lesen dieses Buches noch eine ganze Menge gelernt.
Kurz – ich habe dieses Buch geliebt, wie ich selten ein Buch geliebt habe, und ich bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass es auf meiner 2016-Bestenliste landen wird. Warum gibt es also trotzdem nur 4 und keine 5 Sterne? Das liegt vor allem daran, dass es doch ein paar Dinge gab, die mir – obwohl sie für die Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, wahrscheinlich typisch sind – irgendwie bitter aufgestoßen sind. Eva hat ein paar ziemlich esoterische und vor allem einige wirklich antiquierte Ansichten, die ich gerne als negatives Ergebnis ihrer konservativen Erziehung lesen würde, das aber innerhalb des Buches einfach nicht reflektiert wird. Vor allem ihre unterschwellig oft sexistischen Gedanken gegenüber anderen Frauen sind mir doch sehr auf die Nerven gegangen, und obwohl sie – die doch eigentlich so selbstbewusst und stark ist – sich ausgerechnet in einen Mann verlieben muss, der mit Sätzen wie „Im nächsten Leben will ich eine Frau werden – ohne Hirn lebt es sich so viel leichter!“ um sich wirft, ist mir absolut schleierhaft. Vor allem ist mir das aufgefallen, da ich den Roman selbst, mit seinen wahnsinnig gut ausgearbeiteten weiblichen Figuren, eigentlich eher feministisch lesen würde.
Was mir dafür aber – für die 70er wohl recht revolutionär – ganz gut gefallen hat war, dass Eva offen und eindeutig als bisexuell beschrieben wird. Man muss also mit diesen zeitbedingten Schwächen also wohl einfach klar kommen und sich dafür über die Stärken freuen – trotzdem sind mir diese Dinge oft genug negativ aufgefallen, dass ich das Buch nicht guten Gewissens mit vollen fünf Sternen bewerten kann.
Alles in Allem habe ich „Zwei Frauen“ wirklich, wirklich, wirklich gerne gelesen. Es ist eines dieser Bücher, die nicht nur unterhaltsam sind sondern einen irgendwie als Menschen einfach verändern, und das ist wahnsinnig toll. Ich kann es wirklich jedem nur empfehlen und bin unheimlich froh, es endlich gelesen zu haben.
Meine Mutter hat mir „Zwei Frauen“ innerhalb der letzten zehn Jahre schon mehrmals empfohlen und so habe ich vor einigen Tagen endlich begonnen, es zu lesen, als ich die Bücherregale bei mir zuhause verzweifelt nach etwas zum Lesen durchkämmt habe. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, außer, dass ich dankbar bin, dass mir das Buch mehr oder weniger zufällig in die Hände gefallen ist und ich so das Jahr 2016 mit einem derart fantastischen und einzigartigen Buch beginnen durfte.
Normalerweise interessieren mich derart „dramatische“ Romane wirklich nicht – wenn in einem Klappentext von einer schweren Krankheit und die Gefühle, die damit einhergehen lese, dann stelle ich das Buch normalerweise sofort wieder zurück. Ich mag einfach keinen Kitsch, und den gibt es bei solchen Büchern wirklich zuhauf. Nicht so bei „Zwei Frauen“ – ich wusste schon nach zwei Seiten, dass ich dieses Buch lieben würde.
Es ist von Anfang an wahnsinnig mitreißend, noch lange bevor Evas Erkrankung beginnt fiebert man bei jedem ihrer Schritte mit ihr mit. Obwohl das Buch zumindest in den Grundzügen eigentlich relativ vorhersehbar ist ist es doch schmerzhaft spannend und ich war mehr als nur einmal bis spät in die Nacht wach, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Vor allem liegt das an Eva, die eine wunderbare Protagonisten ist – mit allerlei Ecken und Kanten, die sie wunderbar liebenswert machen. Ich habe mich selten derart mit einer Figur identifiziert, die anders als ich eigentlich gar nicht mehr sein kann – da man jeden ihrer Gedanken und Gefühle so direkt und nah miterlebt kann man gar nicht anders, als mit ihr zu fühlen. Beim Lesen habe ich oft vergessen, wie jung sie eigentlich ist, nur damit es mir dann in der nächsten Szene wiedermal schmerzhaft bewusst gemacht wurde, wenn sie auf eine schwierige Situation reagiert, wie es eben nur eine sehr behütet aufgewachsene 18-Jährige tun kann. Oft musste ich den Kopf über sie schütteln, aber viel öfter noch wollte ich sie fest in den Arm nehmen, weil ich sie so geliebt habe.
Auch ihre Krebserkrankung wurde ganz ohne Kitsch und Schönmalerei in all ihrer Schrecklichkeit dargestellt – wahrscheinlich liegt das daran, dass die Autorin selbst einmal Krebs hatte und wohl wusste, wovon sie spricht, was sich auch im Detailreichtum zeigt, mit dem Evas Therapie beschrieben wird. Ich konnte nicht anders, als mit ihr mitzuleiden, und obwohl die Krebsforschung inzwischen natürlich schon viel weiter ist als im Jahre 1976 und ich über viel, viel mehr Grundwissen verfüge als Eva es zu Beginn des Buches tut, habe ich beim Lesen dieses Buches noch eine ganze Menge gelernt.
Kurz – ich habe dieses Buch geliebt, wie ich selten ein Buch geliebt habe, und ich bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass es auf meiner 2016-Bestenliste landen wird. Warum gibt es also trotzdem nur 4 und keine 5 Sterne? Das liegt vor allem daran, dass es doch ein paar Dinge gab, die mir – obwohl sie für die Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, wahrscheinlich typisch sind – irgendwie bitter aufgestoßen sind. Eva hat ein paar ziemlich esoterische und vor allem einige wirklich antiquierte Ansichten, die ich gerne als negatives Ergebnis ihrer konservativen Erziehung lesen würde, das aber innerhalb des Buches einfach nicht reflektiert wird. Vor allem ihre unterschwellig oft sexistischen Gedanken gegenüber anderen Frauen sind mir doch sehr auf die Nerven gegangen, und obwohl sie – die doch eigentlich so selbstbewusst und stark ist – sich ausgerechnet in einen Mann verlieben muss, der mit Sätzen wie „Im nächsten Leben will ich eine Frau werden – ohne Hirn lebt es sich so viel leichter!“ um sich wirft, ist mir absolut schleierhaft. Vor allem ist mir das aufgefallen, da ich den Roman selbst, mit seinen wahnsinnig gut ausgearbeiteten weiblichen Figuren, eigentlich eher feministisch lesen würde.
Was mir dafür aber – für die 70er wohl recht revolutionär – ganz gut gefallen hat war, dass Eva offen und eindeutig als bisexuell beschrieben wird. Man muss also mit diesen zeitbedingten Schwächen also wohl einfach klar kommen und sich dafür über die Stärken freuen – trotzdem sind mir diese Dinge oft genug negativ aufgefallen, dass ich das Buch nicht guten Gewissens mit vollen fünf Sternen bewerten kann.
Alles in Allem habe ich „Zwei Frauen“ wirklich, wirklich, wirklich gerne gelesen. Es ist eines dieser Bücher, die nicht nur unterhaltsam sind sondern einen irgendwie als Menschen einfach verändern, und das ist wahnsinnig toll. Ich kann es wirklich jedem nur empfehlen und bin unheimlich froh, es endlich gelesen zu haben.
May 10, 2013
This was a reread. The last time I read it was about 20 years ago so it wasn't exactly fresh in my mind but it was surprising how familiar some parts of it were after all these years.
The story is set in the mid 1970s and is about 18 year old Eva Martin who gives up her family and her childhood to train for her dream of becoming a prima ballerina. Just as she reaches her goal she collapses and is diagnosed with cancer. She shares her room in the clinic with Claudia, a 26 year old loud mouth who has been in and out of remission for years. The young women seem to be opposites in every way but they strike up a friendship that helps them through the trials ahead.
From the summary of the story the book sounds like sentimental twaddle but in fact it is raw depiction of a cancer patient who is given only months to live. The story is based on experiences in the author's own life and is written as a kind of memoir. I don't know if the book was ever translated into English.
The story is set in the mid 1970s and is about 18 year old Eva Martin who gives up her family and her childhood to train for her dream of becoming a prima ballerina. Just as she reaches her goal she collapses and is diagnosed with cancer. She shares her room in the clinic with Claudia, a 26 year old loud mouth who has been in and out of remission for years. The young women seem to be opposites in every way but they strike up a friendship that helps them through the trials ahead.
From the summary of the story the book sounds like sentimental twaddle but in fact it is raw depiction of a cancer patient who is given only months to live. The story is based on experiences in the author's own life and is written as a kind of memoir. I don't know if the book was ever translated into English.
September 1, 2019
Man möge jetzt meinen, hier gibt es nichts zu lachen. Nach dem Lesen stürzt man sich bestimmt in schwere Depressionen.
Auch wenn es sich hier um keine Komödie handelt, ist es aber nicht nur traurig.
Es mag jetzt vielleicht unpassend klingen, aber ich fand das Buch in erster Linie sehr spannend und unerwartet lebendig, auch wenn der Tod nicht selten auf der Matte steht.
Man weiß eben doch oft nicht, wie sich die Krankengeschichten der einzelnen Personen auf der Krebsstation entwickeln werden. Es gleicht einer Cosinus-Funktion.
Uns werden so starke Persönlichkeiten präsentiert, deren Ecken und Kanten noch ganz ungeschliffen sind, dass man gar nicht anders kann, als sie zu bewundern. Sie sind sehr tiefgreifend gezeichnet, als hätten wir hier eine Biographie über reale Personen. In gewisser Hinsicht ist die Handlung ja wirklich aus dem Leben der Autorin gegriffen...
Was ich auch hervorheben möchte, ist, dass man einen sehr guten Überblick über die Krankheitsgeschichte, Diagnose und unbeschönigte Details der Symptome und des Krankenhausalltags dargeboten bekommt. Alles wirkt sehr realistisch.
Eva selbst als Erzählerin ist ein sympathischer Charakter mit all ihren Ecken und Kanten.
Es ist vielleicht ein eher schwerer Stoff, aber dieser wird locker übermittelt und zaubert auch das ein oder andere Lächeln auf das Gesicht des Lesers. Ich denke, dass man in diesem Buch viel über das Leben lernen kann!
Auch wenn es sich hier um keine Komödie handelt, ist es aber nicht nur traurig.
Es mag jetzt vielleicht unpassend klingen, aber ich fand das Buch in erster Linie sehr spannend und unerwartet lebendig, auch wenn der Tod nicht selten auf der Matte steht.
Man weiß eben doch oft nicht, wie sich die Krankengeschichten der einzelnen Personen auf der Krebsstation entwickeln werden. Es gleicht einer Cosinus-Funktion.
Uns werden so starke Persönlichkeiten präsentiert, deren Ecken und Kanten noch ganz ungeschliffen sind, dass man gar nicht anders kann, als sie zu bewundern. Sie sind sehr tiefgreifend gezeichnet, als hätten wir hier eine Biographie über reale Personen. In gewisser Hinsicht ist die Handlung ja wirklich aus dem Leben der Autorin gegriffen...
Was ich auch hervorheben möchte, ist, dass man einen sehr guten Überblick über die Krankheitsgeschichte, Diagnose und unbeschönigte Details der Symptome und des Krankenhausalltags dargeboten bekommt. Alles wirkt sehr realistisch.
Eva selbst als Erzählerin ist ein sympathischer Charakter mit all ihren Ecken und Kanten.
Es ist vielleicht ein eher schwerer Stoff, aber dieser wird locker übermittelt und zaubert auch das ein oder andere Lächeln auf das Gesicht des Lesers. Ich denke, dass man in diesem Buch viel über das Leben lernen kann!
July 14, 2023
Ich habe das Buch mittlerweile bereits mindestens zwei mal gelesen. Eine interessante Geschichte über 2 Frauen, die an Krebs erkranken und sehr unterschiedlich mit der Erkrankung umgehen
March 12, 2024
A very touching story about survival, finding yourself, and how the power of thought can impact your whole life - negative or positive is your choise
September 4, 2021
Dieses Buch ist soooo trostspendend, wirklich.
Ich für meinen Teil kann sagen, dass all meine Probleme verglichen mit den Problemen, welche in dem Buch beschrieben wurden, so winzig, so mickrig wirken. Kann ich nur empfehlen
Ich für meinen Teil kann sagen, dass all meine Probleme verglichen mit den Problemen, welche in dem Buch beschrieben wurden, so winzig, so mickrig wirken. Kann ich nur empfehlen
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