Това е най-съкровената изповед, която великата Роми Шнайдер прави за житейския и творческия си път.
Една мрачна дъждовна вечер в Кьолн тя разказва на журналистката и нейна близка приятелка Алис Шварцер за майка си, също актриса, която е била сред фаворитките на Хитлер, за втория си баща, за лудешката си страстна връзка с Ален Делон, за любовта си с актьори и режисьори, за трагичната съдба на единствения си син.Двете разговарят за любовта и за актьорската професия, за върховете и паденията в бляскавата кариера на Роми. По онова време – през декември 1976 година – тя е отчаяна и разгневена. И в този проникновен разговор се показва като дръзка и смела и същевременно като плаха и колеблива, като новаторка, но и като конформистка, като жена с необикновена дарба, но и като човек, разяждан от съмнения.Благодарение на тази вълнуваща изповед на Роми Шнайдер ще видите истинското лице на една от най-красивите и талантливи актриси на ХХ век.
Alice Schwarzer is a German journalist, a prominent contemporary feminist and founder and publisher of the feminist journal EMMA, as well as a columnist of Germany's best-selling tabloid, Bild.
Romy Schneider hat mich schon als Kind fasziniert. Zugegeben, in erster Linie lag das an ihrer Rolle als Sissi in den bekannten Filmen, die auch heute noch jedes Jahr zur Weihnachtszeit wieder ausgestrahlt werden. Und ich schaue sie auch immer wieder. Und gerade diese Rolle wollte Romy Schneider so gerne ablegen. Romy Schneider war eine sehr talentierte und interessante Frau, die leider viel zu früh starb und viele Schicksalsschläge erleiden musste. Das ist mir durch dieses Buch wieder bewusst geworden. Eine sehr interessante Biografie, gut geschrieben, ausführlich und mit vielen persönlichen Einblicken in Romys Leben. ❤️
Mir hat dieser Einblick in das Leben von Romy Schneider sehr gut gefallen, die ich - wie ich zugeben muss - bislang nur von den Sissi-Filmen kenne, was aber vielleicht auch durch mein Alter zu erklären ist, denn die Sissi-Filme spielt es jedes Jahr, die späteren Filme werden heutzutage kaum im Fernsehen ausgestrahlt (oder die Ausstrahlung beworben). Das Buch hat mir aber eindeutig Lust gemacht, mich auch mit ihrem weiteren Schaffen auseinander zu setzen. Es ist auch das erste Mal, dass ich etwas von Alice Schwarzer lese, die ich eigentlich auch nur vom Hörensagen kenne und ich muss sagen, mir hat ihre Perspektive gut gefallen. Natürlich legt sie den Finger auf das Männer- und das Frauenbild der Zeit, aber ich fand diesen Blickwinkel durchaus spannend und nicht so moralgeschwängert, dass ich mich jetzt bevormundet gefühlt hätte. Schade fand ich nur dass das Vorwort zur E-Book-Auflage teilweise ganze Passagen aus dem späteren text vorweggenommen hat, da hätte ich es besser gefunden, wäre tatsächlich ein ganz eigenständiger Text noch entstanden.
diese Biografie ist sehr detailliert und spannend. Sie lässt nichts aus und beschreibt teils auch den damaligen Zeitgeist und wichtige Themen die mit den Frauen der Zeit angefangen haben (Feminismus, Vergewaltigung, Abtreibung, Verhütung) und die damaligen Probleme, z.b. von Männern abhängig zu sein, gerne aber auch frei sein zu wollen, von Müttern und Stiefeltern abhängig zu sein, und dem Druck der auf Menschen lasten kann.
ca. ab der Hälfte fand ich das Buch schwieriger zu lesen, da Romys Geschichte zwar noch nicht auserzählt wurde, ich aber doch gefühlt schon alles gelesen hatte.
Schwarzer, Feministen erzählt eine Geschichte einer Frau mit Mitgefühl und die Einsicht einer Journalistin die Lebenslange kämpft für die Rechte den Frauen. Eine die beste Bücher über Romy Schneider.
Toll! Richtig interessant und die Schreibweise war auch super! Provokant, wütend und sarkastisch, so und nicht anders muss eine Biografie geschrieben sein.
Ein interessanter Gegenpol zu meinem anderen neu erworbenen 1-Euro-Buch über Ingrid Bergman. Diese Buch ist aus dem Kölner Oxfam-Shop und hat vorne eine Widmung von Alice Schwarzer drin, für einen Ludwig. Über Romy Schneider steht nichts drin, was ich nicht schon wusste, nur ist es hier eben noch von der Autorin mit einem leicht feministischen Überbau versehen und ein wenig psychologisch gedeutet. AUCH ein interessantes Leben, das von Romy Schneider, aber so ganz anders als das von Ingrid Bergman. Dabei hatte Romy anscheinend sogar die glücklichere Kindheit, aber irgendwie war sie ein ganz anderer Charakter. Immer dieses masochistische Theater mit den Männern, immer diese Pillen, immer kompliziert, puh.
Im Gegensatz zu "Ich, Romy" (Hrsg. Renate Seydel) viel weniger geschönt und, jedenfalls liest es sich so, ehrlicher - dafür mit einem dicken Guss Schwarzer-Ideologie überzogen. Das muss man mögen oder überlesen können, dann ist dieses Buch weitaus empfehlenswerter als "Ich, Romy", denn es bedient sich der und zitiert die gleichen Quellen, stellt sie aber in einen sinnvoll(er)en Kontext, und verschweigt nichts was - ich theorisiere - dem durchschnittlichen Leser der Nachkriegsschauspielerinnenbiografie (das ist ein Genre, doch!) sauer aufstoßen könnte.