In seinem neuen Sommerroman entführt uns Bestsellerautor Janne Mommsen noch einmal auf die idyllische Nordseeinsel und in Greta Wohlerts kleine Inselbuchhandlung. In der Fortsetzung seines Literatur-Spiegel-Bestsellers erzählt er eine anrührende Geschichte über einen Lesekreis, der gleich mehrere Leben verändert. Ein Kurzurlaub zwischen zwei Buchdeckeln für alle, die von frischer Seeluft träumen.Sandra Malien lebt in einem kleinen Haus am Strand. Durch Zufall landet die quirlige Enddreißigerin in dem Lesekreis der kleinen Inselbuchhandlung. Hier treffen sich Bücherliebhaber, aber auch diejenigen unter den Insulanern, die abends nicht allein vor dem Fernseher sitzen wollen. Besonders sympathisch ist Sandra der charmante Schulleiter Björn. Nur hat Sandra ein Dass sie nicht lesen und schreiben kann, ahnt auf der Insel niemand. Eines Tages trifft Sandra Björn unverhofft an ihrer Lieblingsstelle am Strand wieder, sie verbringen einen atemberaubendend schönen Nachmittag auf der großen Düne. Für Sandra ist danach Sie hat sich Hals über Kopf in diesen Mann verliebt. Aber hat ihre Liebe trotz aller Geheimnisse eine Chance?
Die Bücherinsel - Janne Mommsen Sandra Malin lebt in einem kleinen Haus am Strand. Durch Zufall landet die quirlige Mittdreißigerin in dem Lesekreis der kleinen Inselbuchhandlung. Hier treffen sich Bücherliebhaber, aber auch diejenigen unter den Insulanern, die abends nicht alleine vor dem Fernseher sitzen wollen. Besonders sympathisch ist Sandra der charmante Schulleiter Björn. Nur hat Sandra ein Problem: Dass sie nicht lesen und schreiben kann, ahnt auf der Insel niemand.
Eines Tages trifft Sandra Björn unverhofft an ihrer Lieblingsstelle am Strand wieder, sie verbringt einen atemberaubend schönen Nachmittag auf der großen Düne. Für Sandra ist danach klar: Sie hat sich Hals über Kopf in diesen Mann verliebt. Aber hat ihre Liebe trotz aller Geheimnisse eine Chance?
Nachdem mir der erste Teil dieser Reihe rund um die Bücherinsel so gut gefallen hat, wollte ich die Reihe definitiv fortsetzen! Ich wollte unbedingt zurück auf die Insel und mich wieder von einer traumhaft schönen Kulisse entführen lassen. Selbst wenn ich den ersten Teil nicht gelesen hätte, hätte ich sofort zu diesem wunderschönen Cover mit den Beiden Strandkörben gegriffen, denn dieses lädt sofort zum träumen ein. Janne Mommsen hat es auch in diesem Teil geschafft, mich mit seinem unglaublich leichten, flüssigen und sehr bildhaften Schreibstil vollständig in die Geschichte abtauchen zu lassen. Es hat wirklich gut getan, einige Charaktere aus der kleinen Inselbuchhandlung wieder zu treffen und besonders die quirlige Sandra näher kennen zu lernen, die sich irgendwann ihrem Schicksal, dass sie weder schreiben noch lesen kann, stellen muss und will. Und auch hier ist es gar nicht wichtig zu wissen, auf welcher Insel sich die Geschichte abspielt. Die reine Vorstellungskraft reicht, um sich im Ort des Geschehen komplett wohlzufühlen und einfach für ein paar Stunden aus dem Alltag in den „Urlaub“ zu flüchten.
Wem es genauso ergehen soll wie mir, sich entführen lassen möchte, den Ort vor seinen Augen aufleben zu lassen sollte unbedingt zu diesem Buch greifen. Abtauchen garantiert.
Sandra lebt auf einer Nordseeinsel und schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch, denn sie hat ein großes Problem: sie kann nicht lesen und schreiben. Von ihrem Geheimnnis weiß niemand, auch nicht die Leute aus ihrem Buchkreis.
"Die Bücherinsel" ist eine ganz nette und unterhaltsame Geschiche mit einem wunderschönen Setting auf einer Nordseeinsel. Interessant fand ich auch die Analphabeten-Thematik und finde es auch gut, dass solche Themen in Büchern aufgegriffen werden.
Sandra fand ich sympathisch, abergefühlt kam sie manchmal ein wenig zu leicht durchs Leben und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es niemanden aus dem Lesekreis aufgefallen ist, dass sie nicht lesen und schreiben kann.
Trotz der interessanten Thematik kratzt die Geschichte größtenteils nur an der Oberfläche, so dass sie nicht allzu lange in Erinnerung bleiben wird.
Hauptprotagonistin im zweiten Band der Reihe rund um die Inselbuchhandlung ist Sandra, die wir bereits in "Die kleine Inselbuchhandlung" kennen gelernt haben. Sie lebt seit fünf Jahren auf der Insel und ist bereits ein festes Mitglied der kleinen Inselgemeinschaft. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Putzfrau auf einer Fähre und genießt das Leben direkt am Meer. Einzig die Inhaberin der Buchhandlung weiß, dass Sandra Analphabetin ist. Als Kind von Schaustellern mit laufenden Wohnsitzwechsel hat sie ungenügend lesen und schreiben gelernt. Ihr ganzes Leben hat sich Sandrea immer irgendwie durchgeschummelt und ist bis jetzt ganz gut damit durchgekommen. Seitdem sie die Eltern und die Schaustellerei verlassen hat, lebt sie auf der nordfriesischen Insel und hat sich in die wunderschöne Natur verliebt. Sooft wie möglich ist sie im Freien unterwegs und genießt das Meer, die Dünen und das Watt. Nebenbei hat sie sich auch in die Menschen auf der Insel ein kleines bisschen verliebt. Obwohl Sandra nicht lesen und schreiben kann, liebt sie alle möglichen Geschichten, die sie als Hörbücher konsumiert. In ihrem Kopf denkt sie sich immer wieder selbst Erzählungen aus. Als sich in Gretas Buchhandlung der Lesekreis trifft, gesellt sich Sandra dazu und liest angeblich aus einem Buch vor, das niemand kennt. Sie erzählt allerdings ihre eigene Geschichte, die sie auswendig im Kopf gespeichert hat und rechnet nicht damit, dass die Anderen von ihren Zeilen begeistert sind. Sie wird eingeladen weiter beim Lesekreis mitzumachen, doch ihr Analphabetismus hindert sie daran. Gleichzeitig gefällt ihr der neue Grundschullehrer Björn, der neu zum Lesekreis dazugestoßen ist. Als sie ihn an ihrer Lieblingsstelle in den Dünen trifft und sie einen netten Nachmittag zusammen verbringen, verliebt sich Sandra in Björn. Doch wie lange kann sie ihr Geheimnis vor ihm bewahren? Meistens lässt such die Vergangenheit nicht für immer verbergen...
Janne Mommsen Bücher lese ich immer wieder gerne. Seine Naturbeschreibungen sind sehr bildhaft und stimmungsvoll. Sie laden zum Träumen ein. Die Insel und das Inselleben wird wieder sehr atmosphärisch beschrieben. Man fühlt sich einfach wohl bei diesem Setting und kann die Seele baumeln lassen. Kein anderer versteht es die Naturlandschaften diverser Nordseeinseln besser zu beschreiben als Janne Mommsen. Durch den flüssigen und locker-leichten Schreibstil findet man sofort in die Geschichte, in der der Autor das Thema des Analphabetismus aufnimmt. Man erfährt wie fantasievoll Menschen, die nicht lesen und schreiben können, andere täuschen können. Ich stelle es mir allerdings wirklich ermüdend vor mit diesem Problem leben zu müssen. Seitdem ich eine Lesebrille tragen muss, bemerke ich immer wieder wie oft ich Dinge ohne Brille nicht entziffern kann. Gar nicht lesen zu können, kann ich mir gar nicht vorstellen....
Leider gibt es aber auch einige Kritkpunkte. Bereits seine letzten beiden Romane konnten mich nicht mehr ganz überzeugen. Trotzdem habe ich mir auch den zweiten Band der Inselbuchhandlung "Die Bücherinsel" zugelegt. Die Fortsetzung fällt aber leider noch ein bisschen schwächer aus. Sandra ist zwar eine sehr sympathische Protagonistin, die mit allerlei Tricks ihren Analphabetismus zu verbergen weiß, sich aber oftmals nicht wie eine Frau in ihrem Alter verhält. Ihre Energie, ihre tolle Beobachtungsgabe und ihr Tatendrang haben mir aber sehr gut gefallen. Sandra versteht es trotz ihres Handicaps mit Optimismus durchs Leben zu gehen. Die weiteren Figuren bleiben allerdings sehr an der Oberfläche, vorallem diejenigen, die in diesem zweiten Band ganz neu dazugekommen sind. Die Liebesgeschichte zwischen Sandra und Björn konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Hier fühlte ich keinerlei kribbeln und kein Band zwischen den Beiden. Obwohl ich es nicht gerne kitschig mag, hätte man hier etwas mehr daraus machen können.
Ich weiß, dass es Janne Mommsen besser kann und hoffe sehr, dass seine weiteren Romane wieder an "Zwischen den Bäumen das Meer" (mein Lieblingsbuch) oder "Friesensommer" anschließen können.
Fazit: Ein sehr leichter unterhaltsamer Roman - am besten als Urlaubslektüre geeignet - der stimmungsvolle Landschaftsbeschreibungen beinhaltet. Leider bleibt die eigentliche Geschichte sehr an der Oberfläche, jedoch verzaubert das Inselflair und das Thema Bücher einen Buchliebhaber sehr schnell. Wer gerne träumt und sich nicht an einer wenig tiefgehenden Geschichte stößt, hat hier die perfekte Lektüre gefunden.
„Von Anfang an war der Büchertempel ein magischer Ort für Sandra gewesen. Irgendeine besondere Energie ging von den Bänden in den schattigen Räumen aus, und das hatte bis heute nicht nachgelassen.“ (Zitat Seite 26)
Inhalt Bis vor fünf Jahren hat Sandra, nun Mitte dreißig, zusammen mit ihren Eltern auf Jahrmärkten einen Autoscooter betrieben, seither lebt sie auf der Insel. Die Schönheiten der Natur und der Gezeiten begeistern sie täglich aufs Neue. Doch plötzlich kommt Unruhe in ihr bisher beschauliches Leben, einerseits durch den neuen Schulleiter Björn, der ihr mehr als sympathisch ist, andererseits durch die Tatsache, dass sie spontan dem Leserkreis von Gretas kleiner Inselbuchhandlung beigetreten ist. Sandra besitzt viele Bücher, aber es sind Hörbücher, denn sie kann weder lesen noch schreiben. Nur Greta kennt ihr Geheimnis und macht ihr ein Angebot. Wird Sandra es annehmen?
Thema und Genre Auch im zweiten Roman dieser Serie um eine kleine Inselbuchhandlung geht es wieder um Bücher und das Leben auf einer kleinen Insel, um Freundschaft und um die Liebe. Doch das wichtigste Thema sind diesmal die Probleme und der Alltag heimlicher Analphabeten.
Charaktere Sandra liebt ihr Leben auf der Insel, doch als Analphabetin ausgerechnet einem Leserkreis beizutreten und sich auch noch in einen Deutschlehrer zu verlieben, bringt sie in eine persönliche Krise. Das Verbergen ihrer Schwäche kostet viel Energie, dazu kommen ihre Schwindeleien. Trotz ihres Alters fehlen ihr der Mut und das Selbstbewusstsein, sich den Tatsachen zu stellen. Die Haltung dieser Protagonistin schildert die Problematik sehr realistisch.
Handlung und Schreibstil Die Geschichte spielt in einem überschaubaren Zeitraum von einigen Wochen. Die straffe Handlung wird durch Schilderungen der Vielfalt der Natur, des lebhaften Insellebens und des Lesekreises ergänzt. Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen und entspricht dieser Wohlfühlliteratur. Die bisher drei Bände dieser Serie um eine kleine Inselbuchhandlung können unabhängig voneinander gelesen werden und auch die Reihenfolge spielt keine große Rolle.
Fazit Ein Unterhaltungsroman mit Inselfeeling. Perfekt, um den Alltag auszublenden und wenigstens in Gedanken ans Meer zu reisen.
A fluffy, undemanding book that combines the triple pleasures of books, a lovely island, and a romance. In this second book of a series situated around an independent bookstore on a small island in the North Sea, the protagonist is Sandra, who makes a living as a cleaning lady on the ferry. One day she wanders into a book club meeting at the island bookstore, and is immediately included in the group. The fly in the ointment is that Sandra, having had a spotty education due to her parents' lives as itinerant fair workers, is essentially illiterate. This becomes a problem when the book club decides to branch out into writing, and when Sandra falls for Bjorn, the middle school principal. On top of that, Sandra feels duty-bound to return to the traveling fair, despite her love of the island, its beaches, and its inhabitants.
One can guess how it ends : love, literacy and the lure of the island will prevail!
Die Themen sind mal etwas anders als in klassischen Inselromanen. Hier geht es um Analphabetismus und die damit verbundene Scham. Außerdem spielt das Leben als Schaustellerfamilie eine große Rolle. Das war beides sehr interessant zu lesen. Aber trotz dieser starken Themen ist die Geschichte wieder sehr seicht geschrieben. Die Charaktere sind bis auf die Hauptfigur sehr flach. Und dass der Name der Insel sowie der Nachbarinsel nie direkt genannt wird, obwohl aus vielen Details klar ersichtlich ist, dass es sich um Föhr und Amrum handelt, finde ich albern.
Aaah, nein, das war (für mich!) ein seltenschlechtes Buch! Irgendwie eine gute Idee, oberflächlich abgearbeitet mit bunten Farben ausgemalt, aber ohne Tiefgang. Alles fällt so an seinen Platz, die Charaktere haben wenig Tiefe und selbst Konzepte wie Putzfrau oder Analphabetismus haben noch eine dicke Schicht rosa Zuckerwatte. Plus natürlich eine schrecklich berechenbare Liebesgeschichte, auch hier dümpelt alles an der Oberfläche vor sich hin bis es ganz am Ende einfach an seinen Platz fällt.
So gerne ich die anderen Bücher dieses Autors mochte, so ungerne mochte ich dieses. Aus der Thematik hätte man so viel machen können und es ist so platt rübergekommen. Als ob es in zwei Tagen hätte fertig sein müssen. Schade.
Hauptprotagonistin im zweiten Band der Reihe rund um die Inselbuchhandlung ist Sandra, die wir bereits in "Die kleine Inselbuchhandlung" kennen gelernt haben. Sie lebt seit fünf Jahren auf der Insel und ist bereits ein festes Mitglied der kleinen Inselgemeinschaft. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Putzfrau auf einer Fähre und genießt das Leben direkt am Meer. Einzig die Inhaberin der Buchhandlung weiß, dass Sandra Analphabetin ist. Als Kind von Schaustellern mit laufenden Wohnsitzwechsel hat sie ungenügend lesen und schreiben gelernt. Ihr ganzes Leben hat sich Sandrea immer irgendwie durchgeschummelt und ist bis jetzt ganz gut damit durchgekommen. Seitdem sie die Eltern und die Schaustellerei verlassen hat, lebt sie auf der nordfriesischen Insel und hat sich in die wunderschöne Natur verliebt. Sooft wie möglich ist sie im Freien unterwegs und genießt das Meer, die Dünen und das Watt. Nebenbei hat sie sich auch in die Menschen auf der Insel ein kleines bisschen verliebt. Obwohl Sandra nicht lesen und schreiben kann, liebt sie alle möglichen Geschichten, die sie als Hörbücher konsumiert. In ihrem Kopf denkt sie sich immer wieder selbst Erzählungen aus. Als sich in Gretas Buchhandlung der Lesekreis trifft, gesellt sich Sandra dazu und liest angeblich aus einem Buch vor, das niemand kennt. Sie erzählt allerdings ihre eigene Geschichte, die sie auswendig im Kopf gespeichert hat und rechnet nicht damit, dass die Anderen von ihren Zeilen begeistert sind. Sie wird eingeladen weiter beim Lesekreis mitzumachen, doch ihr Analphabetismus hindert sie daran. Gleichzeitig gefällt ihr der neue Grundschullehrer Björn, der neu zum Lesekreis dazugestoßen ist. Als sie ihn an ihrer Lieblingsstelle in den Dünen trifft und sie einen netten Nachmittag zusammen verbringen, verliebt sich Sandra in Björn. Doch wie lange kann sie ihr Geheimnis vor ihm bewahren? Meistens lässt such die Vergangenheit nicht für immer verbergen...
Janne Mommsen Bücher lese ich immer wieder gerne. Seine Naturbeschreibungen sind sehr bildhaft und stimmungsvoll. Sie laden zum Träumen ein. Die Insel und das Inselleben wird wieder sehr atmosphärisch beschrieben. Man fühlt sich einfach wohl bei diesem Setting und kann die Seele baumeln lassen. Kein anderer versteht es die Naturlandschaften diverser Nordseeinseln besser zu beschreiben als Janne Mommsen. Durch den flüssigen und locker-leichten Schreibstil findet man sofort in die Geschichte, in der der Autor das Thema des Analphabetismus aufnimmt. Man erfährt wie fantasievoll Menschen, die nicht lesen und schreiben können, andere täuschen können. Ich stelle es mir allerdings wirklich ermüdend vor mit diesem Problem leben zu müssen. Seitdem ich eine Lesebrille tragen muss, bemerke ich immer wieder wie oft ich Dinge ohne Brille nicht entziffern kann. Gar nicht lesen zu können, kann ich mir gar nicht vorstellen....
Leider gibt es aber auch einige Kritkpunkte. Bereits seine letzten beiden Romane konnten mich nicht mehr ganz überzeugen. Trotzdem habe ich mir auch den zweiten Band der Inselbuchhandlung "Die Bücherinsel" zugelegt. Die Fortsetzung fällt aber leider noch ein bisschen schwächer aus. Sandra ist zwar eine sehr sympathische Protagonistin, die mit allerlei Tricks ihren Analphabetismus zu verbergen weiß, sich aber oftmals nicht wie eine Frau in ihrem Alter verhält. Ihre Energie, ihre tolle Beobachtungsgabe und ihr Tatendrang haben mir aber sehr gut gefallen. Sandra versteht es trotz ihres Handicaps mit Optimismus durchs Leben zu gehen. Die weiteren Figuren bleiben allerdings sehr an der Oberfläche, vorallem diejenigen, die in diesem zweiten Band ganz neu dazugekommen sind. Die Liebesgeschichte zwischen Sandra und Björn konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Hier fühlte ich keinerlei kribbeln und kein Band zwischen den Beiden. Obwohl ich es nicht gerne kitschig mag, hätte man hier etwas mehr daraus machen können.
Ich weiß, dass es Janne Mommsen besser kann und hoffe sehr, dass seine weiteren Romane wieder an "Zwischen den Bäumen das Meer" (mein Lieblingsbuch) oder "Friesensommer" anschließen können.
Fazit: Ein sehr leichter unterhaltsamer Roman - am besten als Urlaubslektüre geeignet - der stimmungsvolle Landschaftsbeschreibungen beinhaltet. Leider bleibt die eigentliche Geschichte sehr an der Oberfläche, jedoch verzaubert das Inselflair und das Thema Bücher einen Buchliebhaber sehr schnell. Wer gerne träumt und sich nicht an einer wenig tiefgehenden Geschichte stößt, hat hier die perfekte Lektüre gefunden.
Diesmal steht Sandra im Mittelpunkt und ihre Farbenfreude. Sandra wohnt schon ein paar Jahre auf Föhr. Sie putz auf der Fähre und bei Greta in der Buchhandlung, wohnt bei Verleger Meinhard Gerke zur Untermiete und genießt die Farben ihrer Insel. Die Morgendämmerung, wenn sie im Meer schwimmen geht, die Farbenpracht, wenn die Sonne versinkt. Als sie auf Björn, Franziska und den Lesekreis stößt, erwachen Zweifel in ihr. Die Gruppe ist nett und es macht Spaß sich auszutauschen, aber wie soll man Bestandteil einer Lesegruppe sein, wenn man nicht lesen kann. Aber die Gruppe bestreitet auch neue Wege und Sandra ist dabei sich in Björn zu verlieben und möchte die Stunden mit der Gruppe nicht vermissen. Da biete Greta ihre Hilfe an.
Meine Meinung: Ich bin schon viel gereist in meinem Leben. Ich war noch nie auf Föhr, obwohl ich Norddeutschland lebe. Und trotzdem ist es ein wenig wie nach Hause kommen. Jahr für Jahr reise ich nach Föhr, mit Oma Imke, mit Greta und Florian, mit Jasmin und Thore, mit Jan, Sina und Leevke und nun mit Sandra. Jedes Jahr freue ich mich darauf von Janne Mommsen auf "die Insel" entführt zu werden.
Dieses Mal wird die Geschichte um Sandra erzählt. Sie ist bereits in der kleinen Inselbuchhandlung aufgetaucht, als sie alle Titel nach Farben sortiert hat. Ein wunderbarer Anblick, mit einem tragischen Hintergrund. Sandra kann nur rudimentär lesen und schreiben. Als Schaustellerkind auf dem Rummel war sie immer auf Achse und so ist sie "durchs System" geflutscht. Für Menschen, wie Buchhändlerin Greta oder Grundschullehrer Björn eine Überraschung. Wie schummelt man sich so durchs Leben? Sandra hat da so ihre Tricks (die sie uns auch erzählt). Es hat mir sehr gefallen, wie Sandra ihre Geschichte erzählt hat, wie sie neue Freunde findet und sich weiterhin in den Lesekreis wagt. Man sieht Mut ist mal wieder der Beginn von Allem.
Passend zum Erscheinungsdatum des Buches wurde im Mai eine Studie der Universität Hamburg vorgelegt, aus der hervorgeht, dass 6,2 Millionen Deutsche Analphabeten sind, über die Hälfte davon sind deutsche Muttersprachler. Es wurde darüber gesprochen, wie groß die Hemmschwelle ist, sich Hilfe zu holen, wie lange es dauert als Erwachsener das Lesen und Schreiben zu erlernen, was als Kind so spielerisch aussieht und das sich viele Menschen sich Lernangebote oder Kurse gar nicht leisten können. https://alphabetisierung.de
Fazit:Schöne Fortsetzung, gute Sommerlektüre, aber wie immer viel zu schnell zu Ende.
Sandra lebt in einem kleinen Haus auf einer Insel. Niemand ahnt, dass sie weder lesen noch schreiben kann. Dann landet sie eines Tages ausgerechnet in einem Lesekreis der kleinen Inselbuchhandlung. Dort lernt sie auch Björn kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn.
Dieser Inselroman hat mir richtig gut gefallen. Es war das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe, und es wird definitiv nicht das letzte sein. Der Schreibstil war wunderbar leicht zu lesen, so dass ich sofort in die Geschichte einfinden und eintauchen konnte. Ich hatte das Buch dann auch ratzfatz fertig gelesen. Die Charaktere wurden alles sehr gut gezeichnet. Sandra war eine unglaublich sympathische Protagonistin, in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte. Ich habe mit ihr mitfühlen und mithoffen können. Ihre Situation als Analphabetin wurde sehr authentisch beschrieben und ich war gespannt und erstaunt, wie sie ihren Alltag meistern und ihre Schwäche verbergen konnte. Aber nicht nur die Personen waren toll beschrieben, sondern auch die wunderschöne Umgebung hat der Autor zum Leben erweckt. Ich hatte alles richtig toll vor Augen, weil es total bildhaft gezeichnet wurde. Ich habe mich beim Lesen dieser zauberhaften und tiefgehenden Geschichte rundum wohlgefühlt. Und ich war gespannt, wie sie ausgehen wird. Das Ende war dann auch absolut passend und perfekt für diesen schönen Roman.
Ich kann diesen warmherzigen Wohlfühl-Liebesroman absolut empfehlen und vergebe daher 5 von 5 Sternen.
Sandra ist vor ihrem bisherigen Leben auf eine Insel geflohen. Das Schaustellerleben ihrer Eltern wurde ihr zuviel und vor allem kann sie hier als einfache Putzfrau ihren Analphabetismus verbergen. Doch dann gerät sie in einen Lesekreis und verliebt sich ausgerechnet in Björn, der die Grundschule der Insel leitet. Das Buch bringt einen hervorragend in Urlaubsstimmung, aus der Geschichte zwischen Sandra und Björn und ihrem großen Problem hätte man aber mehr machen können. Der Schreibstil ist recht einfach - wobei sich bei der immer wieder zitierten Geschichte von den "Farben der Insel" zeigt, dass Janne Mommsen sehr gut mit Adjektiven umgehen und mit großer Phantasie die Stimmung auf der Insel herbeibeschwören kann. Das hätte ich mir auch innerhalb der Geschichte häufiger gewünscht. Vieles ist vorhersehbar und wirkliche Spannung kommt leider nicht auf. 2,5 Sterne für die leichte Urlaubslektüre mit vorhersehbarem Happy End.