Während Ava Garcia um ihr inneres Gleichgewicht ringt und um die Entscheidung, ihr ungeborenes Kind zu behalten oder nicht, kämpft Paul Faber um ihre Liebe und eine gemeinsame Zukunft. Angesiedelt im Nordwesten Schottlands sowie am Bodensee erzählt "Wild wie die Wellen des Meeres" die vielschichtige Beziehung zwischen den beiden Liebenden. Anna Stern folgt der Familiengeschichte von Ava Garcia bis weit in die Vergangenheit, parallel dazu schildert sie die Gegenwart von Paul Faber. Stern gelingt ein beeindruckender Roman über den Umgang mit Trauer, die Präsenz der Vergangenheit und die trügerische Authentizität von Erinnerungen.
Wunderschön geschrieben und gestaltet spannend aufgebaut. Für mich waren bloss die Ausführungen zu den Vögeln stellenweise zu lang. Aber mir ist bewusst, dass das zur Person und somit zur Geschichte gehörte. Die Stelle, wo Paul Ava im Krankenhaus wäscht, ist etwa vom Berührendsten was ich je gelesen habe. Ich freue mich definitiv auf weitere Bücher von Anna Stern
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3.5 Sterne Superschön geschrieben! Ich bin mir noch nicht ganz sicher, was ich von der Story halten soll, aber fand es extrem spannend wie nach und nach immer mehr von Avas und Pauls Beziehung ans Licht gebracht wurde.