Eine unglaubliche Flucht- und Liebesgeschichte aus der DDROstberlin im Frühjahr 1989: Ein junges Paar will fliehen. Der Ingenieur Winfried Freudenberg und seine Frau, eine Chemikerin, fassen einen abenteuerlichen Plan – in einem selbst gebauten Ballon wollen sie über die Mauer in den Westen fliegen. In einer kalten Neumondnacht brechen sie auf. Am nächsten Morgen findet die Westberliner Polizei in einem Villengarten die Leiche des Mannes. Sturz aus großer Höhe. Von der Frau fehlt jede Spur. Die Ermittlungsbehörden auf beiden Seiten der Mauer stehen vor einem Rätsel. Was ist in jener Nacht geschehen?25 Jahre später wird die Autorin Caroline Labusch von einem Freund auf diesen wahren Fall aufmerksam gemacht. Gemeinsam begeben sie sich auf die Spuren des letzten Berliner Mauertoten. Dabei stoßen sie auf die bewegende Liebesgeschichte eines ungleichen Paars.
Das Buch handelt von Winfried Freudenberg, der im März 1989 versuchte, mit einen selbstkonstruierten Ballon, aus Berlin-Blankenburg in den Westen zu fliehen. Seine Geschichte wird immer mal wieder an die Oberfläche geholt, weil er das letzte Opfer eines gescheiterten Fluchtversuches aus der DDR war, ungefähr ein halbes Jahr vor der Grenzöffnung. Winfried Freudenberg stammte aus dem Nachbardorf meines Heimatortes im ehemaligen Sperrgebiet. Und er arbeitete laut diesem Buch in Berlin eine Zeit lang genau in der kleinen Straße, in der auch ich eine Zeit lang gearbeitet habe. Zufälle gibt’s. Caroline Labusch hat zwei Geschichten wunderbar miteinander verknüpft: die zentrale des Fluchtversuchs und die der Recherche. Sie hat für dieses Buch und das Theaterstück „Der Ballon - ein deutscher Fall“ zahlreiche journalistische Recherchen aus dem Jahr 1989 umfangreich ergänzt, hat die ehemalige Ehefrau getroffen, Physiker konsultiert und Stasi-Akten recherchiert. Sie erzählt die Geschichten auf spannende, semi-chronologische Weise, charakterisiert treffend und bildhaft, aber nicht kitschig und ordnet nüchtern und kritisch ein. Zusammenfassung: Sehr gutes Storytelling für ausgezeichnete journalistische Arbeit.
Wat kan Duits leuk zijn! Hoeveel prachtige uitdrukkingen er bestaan om een gevoel of manier uit te drukken. Wist niet dat het zo rijk was en daarbij erg leuk, Maar ook triest verhaal.