Abenteuer New York: Nadine Sieger lernt viel über die Kunst des Datings, das kollektive Truthahn-Essen an Thanksgiving und die leichte Art, Freunde zu gewinnen. Sie nimmt Lektionen in Rastlosigkeit, schlägt sich in Saunas und Schwimmbädern herum und geht der Frage nach, ob New Yorker tatsächlich dick werden. Ein Jahr in New York - ob das reicht?
4.5 Sterne Auf jeden Fall eines der besten Bücher der Reihe. Vorher war New York nur eine Stadt, die ich aus dem Fernsehen kannte, mich aber nie wirklich angezogen hat. Jetzt kann ich verstehen, weshalb es so viele Leute an diesen Ort treibt, der vielfältiger wahrscheinlich kaum sein könnte. Nadine Sieger hat ein tolles Bild der Stadt gezeichnet, ohne dabei das Persönliche zu vernachlässigen, was den Charme dieser Berichte erst aus macht. Ein toller Mix aus Anekdoten und Tipps für den eigenen New York Besuch.
Ich liebe Reiseberichte. Und eigentlich stand New York nie auf meiner persönlichen Reiseliste, aber dank Nadine ist es doch etwas höher in meiner Reiseliste gestiegen.
Auf das Buch "Ein Jahr in New York" bin ich eher zufällig gestoßen. Da ich gerne verreise bzw. Städtetrips unternehme, habe ich im Buchladen speziell nach Reiseberichten gesucht. Besonders Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, zieht mich schon lange an - welche Stadt würde da also besser passen als New York?
Die Autorin Nadine Sieger reist mit ihrem Journalistenvisum für ein Jahr von Hamburg nach New York und nimmt uns mit in ihren Alltag. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der New Yorker Underground, Nadine Sieger schlägt sich quer durch New York, angefangen von den Bezirken Harlem und Brooklyn, weiter bis nach Manhatten und Chinatown. Sie erzählt nicht nur aus ihrem Privatleben, sondern führt uns zu bekannten Plätzen und Sehenswürdigkeiten, empfiehlt Cafés und Restaurants und bringt uns den New Yorker Lifestyle näher. Mit ihrer offenen Art bringt sie das Ganze mit so viel Charm, Liebe und Humor rüber, dass ich mir in einigen Augenblicken gewünscht hätte, alles selbst bzw. gemeinsam mit ihr erleben zu dürfen.
Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass ich das Cover übrigens auch sehr gelungen finde - gelbe Taxis "Cabs", Fahrradfahrer, Wolkenkratzer.. genauso stelle ich mir New York vor!
Fazit: Ein absolut gelungener, charmanter und lesenswerter Reisebericht. "Ein Jahr in New York" wird definitiv nicht mein letztes Buch aus der "Ein Jahr in... - Reihe" gewesen sein! Großer Fernwehalarm!
Das Buch an sich war ganz unterhaltsam, wobei mir etwas mehr Alltag und weniger Kultur (inzwischen kann ich selbst Abhandlungen zum amerikanischen Dating schreiben) recht gewesen wäre....