Ich. Habe. Es. Geschafft.
Und ich muss diesmal ausnahmsweise ein paar Worte mehr los werden...
Ich hatte mich auf dieses Buch wirklich gefreut! "Abgeschnitten", der Thriller von Sebastian Fitzek, der gemeinsam mit Michael Tsokos entstanden ist, hat mir damals super gefallen. Gerade das Hintergrundwissen, dass der Autor weiß, wovon er schreibt, wenn es um Obduktionen etc geht... gerade davon hab ich mir - in Verbindung mit der wirklich spannend klingenden Geschichte und dem Wissen, dass sie auf einer wahren Begebenheit beruht - absoluten Nervenkitzel erhofft. Und am Ende war das ganze Buch einfach eine Enttäuschung.
Die Handlung ist dabei nicht mal schlecht. Was passiert ist durchaus spannend und man will wissen, was dem Ganzen zu Grunde liegt, wie es aus geht. Aber der Schreibstil, die platte Wortwahl, ständige, absolut lahme und zusammenhangslose Wiederholungen, die nach "ich muss irgendwas unbedingt nochmal einbringen!" klingen, völlig einfallslose Namen und Geschehnisse, übertriebene Brutalität, die nichts mehr mit Spannung zu tun hat und eine - in meinen Augen - richtig unnötige Wendung am Ende... Ne, absolut nicht meins.
Tut mir Leid, Herr Tsokos, aber in meinen Augen ist dieses Buch ein absoluter Flop. Schade!