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Berlin - Moskau: Eine Reise zu Fuß

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Wolfgang Büscher ist zu Fuß von Berlin nach Moskau gelaufen. Allein. An die drei Monate dauerte die Wanderung. Im Hochsommer hat er die Oder überquert, an der russischen Grenze die Herbststürme erlebt und vor Moskau den ersten Schnee. Büscher erkundet Menschen und Orte, teils entlang Napoleons Weg und ziemlich exakt and dem der Heeresgruppe Mitte. Berlin – eine einzigartige Reise, farbig, lebendig und fabelhaft erzählt.Dieses Buch ist «unvergesslich und hat gute Aussichten, einmal zu den Klassikern der Reiseliteratur zu zählen – noch vor Bruce Chatwins Büchern.» (Süddeutsche Zeitung)«Reiseerfahrungen, die zum Besten gehören, was in den letzten Jahren in deutscher Sprache erschienen ist.» (Der Spiegel)

241 pages, Kindle Edition

First published January 1, 2003

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About the author

Wolfgang Büscher

45 books8 followers

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7 (2%)
Displaying 1 - 27 of 27 reviews
Profile Image for Peter.
401 reviews236 followers
September 8, 2018
Das Nachwort rückt Büscher mit diesem Werk zwischen Döblin und Céline. So weit würde ich nicht gehen, manche Teile haben mich in Stimmung und Leseduktus allerdings an Jack Kerouacs "On the Road" erinnert. Dieses Buch ist weit mehr als nur der Bericht einer Wanderung. Es lässt uns teilhaben am Zustand und langsamen Werden der Länder, durch die der Autor zieht, vor allem Belarus und Russland. Ihm, den die Einheimischen eher für einen abgerissenen Landstreicher halten, schlägt nur selten die sprichwörtliche slawische Gastfreundschaft entgegen. Vielmehr kämpft er mit einer Mentalität, die trotz der formalen Abschaffung der Kommunismus, immer noch von jener Zeit geprägt ist. Um in den Worten des Autors zu sprechen: "Ungeheure Mengen Schrott hatte das Kriegsregime (er spricht zuvor vom Krieg der Russen gegen sich selbst) hinterlassen. Hausschrott. Staatsschrott. Essundtrinkschrott. Autoschrott. Atomschrott. Stadtlandflussschrott. Benimmschrott. Kirchenschrott. Seelenschrott."

Aber es gibt auch eine andere Seite, die ihn zum Ende seines Marsches zu seiner eigenen Verwunderung auf die Frage, wie ihm Russland gefalle antwortet: "Ich liebe es." Und so fasst er seine Tage in dem Satz zusammen: "Am Abend verfluche ich Russland, einer Grobheit wegen oder wegen eines unfassbaren Stumpfsinns, und am anderen Tag beschämte mich eine unerhörte Hilfe, eine wildfremde Gastfreundschaft."

Büscher machte seine Reise vor 15 Jahren, deshalb wird heute vieles besser, moderner sein. Inwiefern sich das auf den Charakter der Menschen ausgewirkt hat, bleibt offen. Ich hoffe, dass Karl Marx recht hat, wenn er sagt: Das Sein bestimmt das Bewusstsein.
Profile Image for Mina.
190 reviews23 followers
July 15, 2023
Wolfgang Büscher begibt sich 2001 auf eine außergewöhnliche Reise: Er wandert von Berlin bis nach Moskau auf den Spuren seines Großvaters, der mit der Deutschen Wehrmacht in Russland fiel - wo genau ist ungeklärt.

Auf seinem Weg durch Polen, Belarus und Russland sammelt er Begegnungen und Geschichten, die vom Krieg erzählen, vom Eisernen Vorhang, von der Gesellschaft selbst. Er vermag es, die eigenen Kämpfe während der Wanderschaft, innerlich wie äußerlich, aber auch die Lebensrealitäten in den Städten und Dörfern auf seinem Weg pointiert zu beschreiben, immer auf Augenhöhe, immer als Menschenfreund. Fast durchgehend blitzt die Geschichte durch und so erfährt man einiges, wird aber auch zur Recherche angeregt, was es mit einzelnen Begebenheiten auf sich hat.

Büschers Reisebericht geht so viel weiter über die Berichterstattung der einzelnen Etappen hinaus. Nüchterne Beschreibungen wechseln sich mit persönlichen Eindrücken ab, und das in einer durchaus literarisch gekonnten Sprache. Etwas wunderte ich mich darüber, dass der Großvater im Laufe der Wanderung kaum mehr eine Rolle spielte, aber vielleicht kommt man seinen Ahnen ja durch eine “Reise zu sich Selbst” sogar näher als durch das Aufsuchen von bestimmten Orten.

Für mich war die Lektüre ein ergiebiger Einblick in die Seelen dreier Länder und in die Herausforderung einer solch langen Wanderschaft. Abgeschreckt hat mich dies derweil nicht, vielmehr angespornt, auch mal länger zu Fuß unterwegs zu sein.
Profile Image for Daria.
175 reviews42 followers
May 1, 2024
Resistere al fascino della letteratura di viaggio è difficile, ma forse dovrei farlo più spesso.

Le premesse di questo racconto sono emozionanti: il narratore percorre a piedi la distanza tra Berlino e Mosca in tre mesi, valicando confini e dormendo dove capita, ma l’esecuzione mi ha lasciata un po’ fredda. Nel viaggio non è solo importante la meta, ma anche, e soprattutto, la compagnia. Camminare a fianco di Wolfgang Büscher è stata un’esperienza frustrante, perché l’autore-narratore nasconde sotto una lirica fumosa le sue vere emozioni e i suoi sentimenti, le ragioni di questo viaggio si intuiscono ma non sono mai davvero svelate, e la sua poco velata misoginia è un filtro pesante da ignorare guardando il mondo attraverso i suoi occhi. Interessante la descrizione dei luoghi (una mappa nel libro avrebbe aiutato moltissimo, ma con una minima fatica si può seguire anche con l’aiuto di Google Maps), soprattutto mi è piaciuta la parte su Boris-Gleb e la casa dell’eremita nel bosco miracoloso. Avrei voluto soffermarmi di più sui luoghi e sulle persone, invece troppe volte mi sono sentita intrappolata dentro la testa del narratore.

Una lettura leggera ma che non mi ha lasciato tanto. 2,5 **
136 reviews1 follower
February 18, 2012
Ein paar vermischte Gedanken:

- Die ersten Kapitel (Wanderung durch Deutschland und Polen) sind langweilig und aufgeplustert. So als ob der Autor sich unbedingt beweisen musste, dass er gebildet schreiben kann. Ab Nordpolen wird es aber sehr viel lesbarer und interessanter. Also durchhalten.

- Es fehlt der Grund für diese Reise und dies störte mich. Gab es einen Buchvertrag, eine Wette, Abenteuerlust? Warum schreibt der Autor nicht, was ihn in Gang setzte. (Haha, ein Wortspiel)

- Der Autor ist schon älter und daher ist das Buch eher rückwärtsgewand, die Partisanen wandern stets mit. Das ist aber keine Kritik, sondern einfach eine Feststellung. Was mich daran aber ein bißchen ärgert, ist, dass ich nun nicht weiß, ob die Rückwärtsgewandheit von den Russen, Weißrussen und Polen, die der Autor getroffen hat, kommt oder vom Autor selbst.
Entweder "Wer nach dem 2.WK fragt, bekommt Antworten zum 2.WK" oder "Egal wonach man fragt, immer kommt als Antwort 2.WK". Dies ist mir nicht klar geworden. Wäre aber eine wichtige Information gewesen, wenn man wirklich etwas über die Länder wissen will.

- Es gibt Menschen, die trinken sehr oft Alkohol.
Profile Image for Odgerel.
111 reviews3 followers
May 11, 2020
War ein interessantes Buch über eine anspruchsvolle Reise. Die Idee von Berlin nach Moskau zu Fuß zu gehen ist sehr spannend. Die Geschichte über die Länder und die Einheimische waren sehr interessant jedoch gab es viele Stellen wo es nicht klar war was genau der Verfasser ausdrucken wollte. Mir fehlte auch bisschen Einführung zu wann genau diese Reise stattfunden hat. Von dem Kontext, Geschichten hatte ich den Eindruck vielleicht irgendwann in neunziger geschehen zu haben aber es war in 2001. Musste ich in google nachschlagen...
650 reviews2 followers
May 3, 2020
This book made my brain ache. You don't feel as if you're on the walk with Büscher. Rather, you're sitting in an airless room, while he's showing you slides and lecturing to you. The somewhat heightened, poetical language is distancing. A real drain.
Profile Image for Lukas.
42 reviews
November 16, 2025
Ich zitier mich mal kurz selbst: "Als nächstes muss ich unbedingt wieder ein lustiges Buch lesen". Das hat jetzt so semigut geklappt. Und warum ich eine Großausgabe in meinem SuB hatte, weiß auch nur Gott. Mein Rücken und meine Ohren sind unwiederlegbar auf Seniorenniveau, aber meine Augen sind maximal 50!

Egal. Ich bin ja generell sehr ungebunden was Genres angeht. Einzig mit historischen Romanen und Selbsthilfebüchern werde ich irgendwie nicht warm, vielleicht kommt das aber auch nochmal. Jedenfalls handelt es sich bei "Berlin-Moskau" um einen Reisebericht. Da hab ich bisher auch noch nicht so viele von gelesen und kann da auch gar nicht so viele Vergleiche ziehen. Es gibt einen deutschen der für seine abenteuerlichen Reiseberichte bekannt ist und von dem hatte ich auch was vergessen, aber ich komm grad nicht auf seinen Namen.

Damit mir ein Reisebericht gefällt, muss mich in erster Linie die Reiseroute, das Ziel und vor allem der Hintergrund der Reise gefallen. Das Ziel, Moskau, interessierte mich jetzt nicht so sehr, aber der Hintergrund und die Route, bzw. Art der Reise um so mehr. Auf den Fußstapfen seines Opas machte sich Wolfgang Büscher ebenfalls zu Fuß auf den Weg von Berlin nach Moskau. Allerdings nicht aus kriegstreiberischen Gründen. Auf seinem Weg, immer weiter nach Osten, erzählt er von den unterschiedlichen Menschen die er trifft. Erzählt deren Geschichten und damit auch die schreckliche Geschichte unserer Nachbarländer mit Nazideutschland. Das alles erzählt er irgendwie spannend und sehr süchtig machend. Die NZZ (Neue ZüRcher, nicht ZürIcher Zeitung) hat das gabz treffend formuliert: Das pochende Vorwärtsgehen schlägt einen in den Bann. So wie Wolfgang nicht aufhören könnte zu laufen, so konnte ich nicht aufhören zu lesen und beide hatten wir einen Kohldampf.

Was auch sehr stark ist, am Anfang ist eine Karte mit seiner Route abgebildet, da kann man dann auch immer seinen Ort im Buch lokalisieren. Hat was von diesem Where is my friend Snapchat Ding. Nur eben Analog.

Ich fand das Buch klasse und kann es nur weiterempfehlen, auch wenn man vielleicht noch nicht so im Reisebericht-Ding drin ist. Für mich war es wieder ein guter Start in das Genre.

So wie Wolfgang über den Dnjepr und nicht über den Amazonas gelaufen ist, so lauft ihr besser in eine Buchhandlung und nicht zu Amazon um das Buch zu kaufen!
Profile Image for Christian.
17 reviews1 follower
October 19, 2025
Eine Reise wie ein Strom, en passant Historisches, Erinnerungen, Erlebnisse, Emotionen, Kuriositäten und vieles mehr. Sehr guter Stil, der in Teilen an einen Gedankenstrom erinnert... lesenswert!
Profile Image for Felix Zilich.
475 reviews62 followers
April 8, 2015
“Однажды ночью, когда лето было в самом разгаре, я закрыл за собой дверь и отправился в путь: прямо на восток, насколько это было возможно…”

Немецкий журналист Вольфганг Бюшер (сорока девяти лет от роду) однажды ночью взял рюкзак, одел берцы и пошел пешком в Москву.Бюшер никогда не был выживальщиком, увлеченным путешествеником или просто туристом. Обычный городской житель, спокойный и меланхоличный. Брёл себе три месяца по шоссе, останавливаясь в дешевых гостиницах и где придется. Большие города он на своём пути чаще всего обходил стороной, но в лес тоже не совался, в палатке не ночевал.

Всем понятно, что дорога из Берлина до Москвы с одной стороны безопасная, с другой стороны - хер знает, кто тебе на пустынной дороге встретится. Тем более, что Беларусь и Смоленщина - тот еще Мордор, а нашего путешественника постоянно тащит куда-нибудь в сторону Припяти или в лесную чащу, где возле монашеского скита кровоточат берёзы. Вроде бы, небольшой крюк, но если пешком, то каждые 50 километров - это лишние день или два пути.

Время действия, кстати, лето и осень 2001 года, поэтому события из большого внешнего мира типа “11 сентября” странника догоняют даже в самых диких курмышах.
Profile Image for Michella B..
133 reviews28 followers
February 24, 2016
Det var først midt i bogen at jeg fandt ud af, hvorfor den ikke rigtig 'tændte' mig. Rejsen, og beskrivelserne her af, er utrolig fascinerende - tænk at personer har gået hele vejen fra Berlin til Moskva. Midt i bogen kommer de mest skrøbelige beskrivelser af Hviderusland. Jeg måtte highlighte dem i min bog, så jeg altid vil kunne vende tilbage og genlæse dem. Nogle kapitler efter træder håbløsheden frem, og tager pusten fra en som læser. Det er sanserigt og ubeskriveligt. Men det var først i mødet med disse fine, fine afsnit, at det gik op for mig, hvorfor jeg ikke brød mig om bogen.
Det var på grund af Wolfgang Büscher. Det er selvfølgelig altid farligt at sige, når der er tale om en biografisk tekst. Men for fanden, hvor jeg bare ikke bryder mig om ham. Magen til usympatisk person skal man lede længe efter. Og det er på den rigtig snigeren måde, hvor han ikke direkte in-your-face gør noget provokerende, men helt sagte skriver sig selv højere end de mennesker han møder. Det var fucking irriterende.
Profile Image for Alexander Belotserkovskiy.
69 reviews8 followers
January 30, 2018
Переводчик написал в послесловии: "люди 21 века не ходят, они летят в самолётах, едут в скоростных поездах и автомобилях, реже плывут по морю... На своих двоих преодолевают пространство разве что искатели приключений и безнадёжные романтики. Редкий тип."

В двух предложениях вся книга. Читается непросто, много образов, много сложных отсылок к другим обстоятельствам. Но в конце книги ощущаешь -"дошёл! ".

Эту книгу надо прочесть всем, кто спрашивает, зачем люди все ещё путешествуют пешком.
Profile Image for Chiara.
19 reviews3 followers
March 20, 2018
<>
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Yvonne.
209 reviews
June 15, 2021
Ich mag Wolfgang Büschers Bücher sehr. Mir gefällt die Art, wie er Landschaften, Menschen und Stimmungen darstellt und fühlbar macht.
Profile Image for Esther.
Author 3 books50 followers
April 14, 2016
Ein ungewöhnlicher Reisebericht einer ungewöhnlichen Reise.
Nicht nur, dass Wolfgang Büscher rund drei Monate zu Fuß unterwegs ist, es ist vor allem die Route, die seinen Weg zu etwas Außergewöhnlichem macht: er bricht von Berlin auf und geht nach Osten, entlang der Route, die Napoleon und später Hitler auf ihren Feldzügen gewählt haben. Wolfgang Büscher geht quer durch Polen und Weißrussland immer gen Osten bis Moskau.

Er bringt uns die Regionen, durch die er läuft und ihre Menschen mit eindrücklichen Bildern nahe.
Ich persönlich hatte keine Vorstellung von Polen oder Weißrussland, nun schwirren mir Bilder von weiten Feldern, langgezogenen Wäldern, menschenleeren Autobahnen, verdreckten Hotels und wenig freundlichen Restaurants vor Augen.
Vor allem die Beschreibungen der Begegnungen mit den Menschen aus dieser Wildnis, dieser Abgeschiedenheit und diesen enttäuschten Gebieten wirken nach. Es ist immer viel Alkohol im Spiel, Elend und Armut, Ablehnung und Misstrauen. Wenige Begegnungen, die sich durchweg angenehm gestalteten.
Wolfgang Büscher empfindet seine Wanderung teilweise selbst als absurd, schwindelt sich selbst vielleicht auch bisschen Mut und gute Laune an, beschreibt so manche Situation mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Verrückt aber bewundernswert, eine solche Strecke unter diesen Umständen zu absolvieren.

Der Autor ist auf den Spuren von historischen Orten und Kriegsschauplätzen und bringt in seinem Reisebericht einiges an geschichtlichen Informationen unter.

Vor allem aber ist er in den Fußstapfen seines Großvaters unterwegs, den er nie kennen gelernt hat, der auf dieser Strecke sein Leben gelassen hat und dem er etwas mitzuteilen hat, für das er all diese Kilometer auf sich nehmen wollte. Bewegend.
Profile Image for Peter.
599 reviews26 followers
December 24, 2014
23.03.2014 Ich habe sehr viel Lob zu diesem Buch vernommen. Also lese ich jetzt nicht nur über Kakanien (Musil) sondern auch über eine Fußreise von Berlin nach Moskau.16.04.2014 Ich komme nicht zu diesem Text weil Musil einfach zuviel Zuwendung braucht.
05.06.2014 Jetzt habe ich dieses Buch doch noch gelesen - gottseidank! Wenn ich aus dem Bauch heraus schreibe fällt mir dunkel ein. Irgendwie ein müdes, ausgeschundenes dunkles Buch. Büscher ist als Wanderer zwischen den Landschaften nicht derjenige der müde ist, sondern vielmehr die geschlagenen Landschaften durch die sein Weg führt, sind müde und grau. Selbst im Osten ist der Osten woanders. An so vielen Toten und der großen unendlichen Ungerechtigkeit (Grausamkeit)der Kriegszeit führt sein Weg scheint es, auch heute noch unmittelbar vorbei. Dabei gelingen Büscher großartige Bilder und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Handl legen. Ein schnörkelloser Text der seine ganze Schönheit aus diesen kurzen Sätzen und niemals wehleidigen Ansagen bezieht. Welche Sprachbilder Büscher imstande ist zu schaffen kann man an diesem Beispiel sehen: "(...) so sehr hatte der Krieg die Erde gedüngt, dass immer noch Sammler nach Helmen und Waffen und Orden wühlen".
Profile Image for Vibeke.
10 reviews2 followers
February 12, 2017
Boka er basert forfatterens tre måneder lange vandring alene til fots fra Tyskland til Moskva. Gjennom 2500 km gikk han til fots gjennom Øst-Tyskland, Polen, Hvite-Russland og Russland, et landskap mettet av historie, der Napoleon og Hitler, kommunistiske og postkommunistiske regimer har satt dype spor. Büscher var blant annet inspirert av boka "Om å gå i is" av Werner Herzog, etter Herzogs fotmarsj fra München til Paris i 1974.

Den tyske filosofen Martin Heidegger oppfattet den moderne reiselysten som uttrykk for en nesten sykelig flakkende nysgjerrighet. De reisende turistene vil egentlig ikke erfare, men bare se, ikke lære og forstå, men oppleve og konsumere inntrykk. Det samme kan også sies om reiselitteraturen/reiseskildringer som boksjanger.

Og Büschers bok handler i høyeste grad om å suge til seg inntrykk og observasjoner fra stedene og menneskene han passerer underveis, men jeg synes ikke det ødelegger for historien som fortelles. Med unntak av enkelte beskrivelser, spesielt da han er i Hvite-Russland og beskriver det meste og de fleste med adjektiver som trist, trøtt, mørkt og håpløst, synes jeg boka gir et nyansert og fint innblikk i landenes kulturer.
Profile Image for Jule.
86 reviews9 followers
March 4, 2010
Was für eine grosse Reise! Ich habe begonnen, das Buch während meiner Berliner S-Bahnfahrten zu lesen. Aber nun bin ich an dem Punkt, wo ich es noch morgens und abends im Bett verschlinge. Büschers Bericht seiner Wanderreise gen Osten ist so mitreissend und faszinierend. Ich sehe ihn meist vor meinem inneren Auge laufen. Am Ende hat er sich den grössten Gefallen selbst getan. Er kann jederzeit die Reise nachlaufen, er muss nur das Buch aufklappen und zu lesen beginnen. Ich bekomme selbst so viel Lust auf Abenteuer.
Profile Image for Janine.
22 reviews1 follower
July 11, 2007
This book belongs to my room-mate Guy. However I believe, it is currently burrow whit other book-brothers and -sisters in a large packing case in our cellar, Guy.

I like the idea to go from Berlin to Moskau by foot and look up to büscher for his courage to have done. Very exciting passages came out, sometimes in addition, quite uninteresting reports.

Nevertheless I had fun during reading the book and I'll recommend it to a friend of mine who recently bought new hiking boots!
11 reviews
December 5, 2010
interesting stories here, some poignant, some amusing. an unusual free flowing linguistic style. A great idea for a book. The author ingests a remarkable amount of chocolate given the limitations of his diet on the road.
Profile Image for Ffiamma.
1,319 reviews148 followers
May 26, 2013
a piedi verso l'est - attraversando germania, polonia, bielorussia, russia. paesaggi, volti, incontri, tantissimi passi, lo sguardo sempre attento alla bellezza nascosta, allo squallore, alla devastazione, ai volti, allo sfacelo. nu davaj, non ci si ferma fino a destinazione.
Profile Image for Harald.
484 reviews10 followers
September 29, 2023
Brief book about a long, demanding trip on foot from Berlin to Moscow in the summer of 2001 through countries still suffering from the devastations of WWII, Nazism, and Communism. Fans of British author and wanderer Femor will enjoy this book. I read the Norwegian version.
Profile Image for Frank Thun.
123 reviews10 followers
July 13, 2014
plain language, perceptive, open ended, non assumptive. great style, great hike
Profile Image for Jörg.
483 reviews52 followers
March 29, 2017
Wolfgang Büscher walked by foot from Berlin to Moscow, through Poland and Belarus. Mostly, he walked along roads. As straight as possible, following a path similar to the ones taken by the Wehrmacht in the last century and Napoléon a century before. He chose this route with his grandfather in mind who is accompanying him as his spiritual companion.

His mode of travelling lends the book a decisively different tone than the popular travel books by Chatwin or Theroux. It's mostly a solitary enterprise. From time to time, a friendly local gives him a ride. He touches base with a few contacts he collected before starting his endeavour: a Polish estate owner who rebuilds his family seat from before WWII, a museum director in Belarus, a guy in Minsk who joins him for an excursion to the Belorussian side of the border next to Tschernobyl. Other than that, he has brief conversations with hotel keepers, waiters, shop assistants. He acknowledges that he's usually the sole guest in the state-owned restaurants or hotels he stays at. Thus, it's difficult to get an image of the real countries. Büscher has a very peculiar view on his environment.

I liked reading about traveling through Poland, Belarus and Russia. Especially Belarus is a country rarely talked about. He describes it as a slow country, kind of a backwater to everything. It's the turning point of his travel. Until the Eastern border of Belarus, people always consider themselves to be "in the West". Only from this point onwards, the East (Russia) becomes closer to the West until Moscow is reached.

I enjoyed his descriptions of his contacts with the locals and his calm tone when depicting his environment. The one problem I have with Büscher, are his occasional efforts to be profound and philosophical. He then loses his aim and clarity without insights to be gained. The best example is his allegedly inspirational grandfather. Exactly two times, he's mentioned. When leaving Berlin and when approaching Moscow. Both times, his motive remains shallow, disconnected. The author is more convincing when staying with the facts.
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