„Mama? Ich will nicht ins Altenheim.“ Rudi ist gestrandet. Sein Mann hat ihn betrogen, geschlagen und brutal vor die Tür gesetzt. Seinen Job hat er auch verloren. Jetzt gibt es erst einmal nur einen Ort, wo er unterkriechen Mitten im Nirgendwo, im Haus seiner Eltern. Die haben allerdings weder Zeit noch Lust, ihren erwachsenen Sohn zu hätscheln, also denken sie sich etwas anderes aus … Dominik ist Altenpfleger. Nach einer schweren Enttäuschung lebt er gerne auf dem platten Land im hohen Norden. Hier ist alles beständig, er hat seine Ruhe und das Kapitel Beziehungen hat er gründlich abgeschlossen. Wer braucht schon Liebe? Ca. 60.000 Wörter Im normalen Taschenbuchformat hätte diese Geschichte ungefähr 300 Seiten.
Ich hatte nicht gedacht, dass mir die Geschichte so gut gefällt, ehrlich gesagt 😉 Aber sie ist einfach spitze! Rudi und Dominik sind tolle Charaktere, die auf mich absolut nicht flach wirken oder ähnliches. Ich liebe Rudis Mama! Sie ist die coolste Nebenperson seit langem 🙈😂 Wobei der Papa auch nicht zu verachten ist 😁 Tja, David ist einfach ein Arsch, null Komma null Sympathiepunkte. Das hat die Autorin prima umgesetzt. 😉 Ich war von Anfang an voll in der Geschichte drin, diese liest sich flüssig mit Drama, Humor und Liebe 💕 Und der ein oder anderen expliziten Szene 🔥 Ich habe besonders zu Beginn wahnsinnig mit Rudi gelitten, später extrem mit Dominik. Wie die Autorin die Arbeit und Situation im Altenheim beschrieben hat, war wirklich gut. Nicht zuviel und nicht zuwenig Informationen. Es war eine schöne Lesezeit und daher vergebe ich gerne fünf Sterne, mit klarer Leseempfehlung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich mag die Geschichte. Die Protagonisten habe ich sofort ins Herz geschlossen, besonders Rudi, der – und das ist eindeutig die Schuld seiner Eltern- ein bisschen „alltagsuntauglich“ und hier wirklich über sich hinausgewachsen ist.
„Liebe und andere Problemlösungen“ hat mich sehr gut unterhalten und ich empfehle das Buch gerne weiter.