Was ist Arbeit? Welche Formen gibt es? Und was bedeutet welche Arbeit fur Frauen? Diesen Fragen geht das vorliegende Buch nach, indem es Frauen zu Wort kommen lasst, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts politisch engagierten. Sie erzahlen uber kaum erforschte Formen von Arbeit und erinnern an vergessene Moglichkeiten feministischer Politiken. Diese Frauen und ihre Organisationen waren sich keineswegs immer einig; sie debattierten intensiv uber Themen wie Bildung, Beruf, hauswirtschaftliche Arbeit, Fabrikarbeit, Heimarbeit und Dienst. In einem stimmten sie allerdings Nicht weniger als das Wohlergehen der Menschheit und der Welt hangt von den Frauen, von ihrer Arbeit und ihrer feministischen Urteilskraft ab. Die Autorin nimmt diese Perspektive ernst und gewinnt daraus neue Einsichten in die Geschichte der Arbeit und der Frauenbewegung, aber auch Impulse fur aktuelle feministische Debatten.