Von Bestsellerautorin Kristina eine bewegende Geschichte über die große Liebe, Verlust und zweite Chancen.
Ich denke oft daran, dich zu vergessen, und merke dann, dass das unmöglich ist. Wie könnte ich jemanden vergessen, der ein Teil von mir geworden ist?
Anna und Fitz, die erste große Liebe – zwei, die irgendwie unzertrennlich schienen. Bis zu jenem Tag, an dem Anna flüchtete. Vor Fitz, ihrer Freundin Caro, ihrer Verantwortung und allem, was sie liebte. Erst Jahre später kehrt sie unerwartet nach Hause zurück. Doch in ihrer früheren Heimat führen alle Spuren auch unweigerlich zu Fitz. Die Begegnung mit ihm lässt die intensiven Gefühle zwischen ihnen wieder aufflammen. Anna begreift, dass es eine zweite Chance nur geben kann, wenn sie sich endlich den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit stellt. Doch wann ist es zu spät, um zu bereuen?
Das Buch „Alles,, was wir liebten“ von Kristina Moninger, das am 18.06.2019 erscheint, war das erste Buch der Autorin das ich gelesen habe.
In diesem Buch geht es um Anna, eine junge Frau, die vor zehn Jahren Hals über Kopf ihren Heimatort verließ. Sie ließ alles zurück, ihre beste Freundin Caro, ihre große Liebe Fitz, denn sie flüchtete vor ihrer Verantwortung. Nun kehrt sie ohne Vorwarnung zurück in ihren Heimatort um sich ihrer Verantwortung zu stellen und endlich die dunklen Erinnerungen der Vergangenheit loswerden zu können. Das Cover des Buches sowie der Klappentext haben mich sofort angesprochen und neugierig auf das Buch gemacht. Ich habe sofort angefangen zu lesen und die Story hat mich bis zum Ende nicht losgelassen. Man wollte immer wieder weiterlesen. Der Schreibstil der Autorin hat dazu ebenfalls beigetragen, da sie die Geschichte zum Einen aus der heutigen Sicht erzählte und zwischendurch immer wieder Rückblenden auf die Zeit von vor zehn Jahren machte. Die Geschichte nahm dadurch immer mehr Fahrt auf, aber trotzdem wurde die Spannung immer aufrecht erhalten, dadurch dass man nicht sofort erfährt was vor zehn Jahren passiert ist. Die Geschichte zieht sich aber auch nicht durch diesen ungewöhnlichen Schreibstil in die Länge, sondern die Hauptfigur Anna deckt auch erst langsam auf, was vor zehn Jahren passiert ist. So kann man mit ihr mitleiden und mitfiebern. Anna wirkt in der Geschichte auf den Leser wie eine ganz normale junge Frau, die sich nach langen Jahren des Quälens dazu entscheidet, sich ihrer Verantwortung zu stellen. Der Leser kann sich somit gut mit ihr identifizieren, da er sie als Person kennenlernt, die er auch ganz normal auf der Straße treffen könnte.
„Alles, was wir liebten“ ist ein Buch für alle Leser und Leserinnen, die gerne einen Roman lesen der die Geschichte einer ganz normalen jungen Frau erzählt, die sich mit Problemen auseinandersetzen muss, die eventuell jeder schon einmal hatte. Das Buch ist spannend und kann somit sehr schnell verschlungen werden. Dadurch dass es in dem Buch auch um etwas härtere Probleme geht, würde ich es erst für Leser und Leserinnen ab 14 Jahren empfehlen.
Fazit: Das Buch „Alles, was wir liebten“ von Kristina Moninger ist spannend geschrieben und erzählt neben der ganzen düsteren Problematik auch eine Liebesgeschichte mit einer gewissen Romantik. Somit kommt der Leser auf seine vollen Kosten. Ich würde das Buch sofort meiner besten Freundin weiterempfehlen, da ich denke dass jeder der sich für die Thematik des Buches interessiert, dieses gelesen haben sollte.
Anna hat vor 10 Jahren ihren Heimatort und ihre große sang und klanglos verlassen. Ohne ein Wort des Abschieds. Jetzt Leben sie in Münschen, arbeitet als Leherin. Sie schreibt Fitz Briefe, keinen schickt sie ab. Doch die letzte Nachricht will sie ihm persönlich überbringen. Meinung Eine Geschichte die im Einstieg leicht und locker erscheint. Aber eine gewisse Dramatik und emotionale Tiefe besitzt. Wer kennt das nicht. Nach Jahren wieder in seine Heimat zu kommen die alte Clique wiederzusehen. Vieles blieb unausgesprochen, Missverständnisse, Verletzte Gefühle. Die beste Freundin die so sehr vom ihrem Lebendstraum abgewichen ist. Die sich von einem Dobermann ich einen Chihuahua verwandelt hat. Und der Mann für den schon immer dein Herz schlug, das erste Aufeinandertreffen. Die Geschichte wird abwechselnd in Gegenwart und Vergangenheit erzählt. Große Leseempfehlung 🌟🌟🌟🌟/🌟🌟🌟🌟🌟
Der Liebesroman „Alles, was wir liebten“ von Kristina Moninger ist am 18.06.2019 im Tinte & Feder - Verlag erschienen und spielt die meiste Zeit in dem kleinen Dorf Seelingen in den Bergen, 1,5 Stunden Autofahrt von München entfernt.
Anna lebt und arbeitet in München, seit sie vor 10 Jahren nach einem tragischen Unfall aus ihrem Heimatdorf geflohen ist. Doch sie hat nicht nur ihre Heimat, ihre Freunde und ihre Familie zurückgelassen, sondern auch ihre große Liebe Fitz, die sie nicht vergessen kann. Auch wenn sie sich ewig davor gescheut hat, kehrt sie nun völlig unerwartet nach Hause zurück, wo sie auf all die Menschen trifft, die sie damals mit ihrer übereilten Abreise verletzt hat. Als sie dann Fitz gegenübersteht, entfachen sofort wieder die intensiven Gefühle. Doch Anna weiß, dass es mit ihnen nur was werden kann, wenn sie ihm endlich alles erzählt. Vor ihr liegt eine sehr emotionale Zeit, die geprägt ist, von ihrem inneren Konflikt, Fitz die Wahrheit zu sagen und ihn dadurch gegebenenfalls zu verlieren oder aber die Vergangenheit für sich zu behalten und auf die große Liebe zu verzichten.
Das Cover dieses Romans ist wundervoll und passt fantastisch zu dieser Geschichte. Es spiegelt meiner Meinung nach die vorherrschende Stimmung großartig wider. Gleiches gilt für den Klappentext, der mir auch sehr gefällt. Erst dieses sehr emotionale Zitat aus dem Roman und dann der sehr gelungene Spannungsaufbau, ohne dabei zu viel zu verraten.
Ein paar Abende habe ich für dieses Buch gebraucht, das mich zufrieden, aber auch etwas betroffen zurücklässt.
Anna ist eine junge, selbstbewusste Frau, die als Lehrerin in München arbeitet. Ihre freie Zeit verbringt sie mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit, aber eigentlich nur, um keine Gedanken an ihre Vergangenheit zuzulassen. Sie ist immer noch auf der Flucht vor einem traumatischen Ereignis in ihrer Jugend. Doch durch einen Zufall wird sie am 10. Jahrestag damit konfrontiert und entscheidet sich, endlich nach Hause zu fahren und sich der Situation zu stellen. Und tatsächlich sieht sie sich den Problemen gegenüber, die sie so auch angenommen hat. Ihre beste Freundin hat sich völlig verändert und macht ihr Vorwürfe, dass sie einfach so abgehauen ist. Trotzdem gibt sie ihr die Chance, alles zu erklären, ohne sie zu verurteilen. Auch Fitz ist erstmal sehr distanziert, doch die Gefühle beider wallen sofort wieder auf und Anna hat mit ihrem schlechten Gewissen zu kämpfen. Anna ist ein sehr authentischer Charakter. Man spürt sofort, wie unglücklich sie ist und wie sehr sie etwas aus ihrer Vergangenheit belastet. Sie ist wunderbar dreidimensional entwickelt, mit der nötigen Tiefe. Want und Need sind klar herausgearbeitet und ihr Handeln ist zu jeder Zeit nachvollziehbar. Anna hat ordentlich zu kämpfen bzw. zu leiden, bevor sie ihr Ziel dann erreicht. Trotzdem konnte ich mit ihr irgendwie nicht gänzlich warm werden. Zum Teil wirkte sie auf mich ein wenig übergriffig. Es schien, als wolle sie alles aus ihrer Vergangenheit direkt wieder gutmachen, um ihr Gewissen zu beruhigen, nur übergeht sie dabei die Bedürfnisse und Gefühle anderer. SPOILER ANFANG: Ihre beste Freundin Caro erzählt Anna von ihren Beziehungsproblemen und macht deutlich, dass sie nicht möchte, dass Anna sich einmischt. Trotzdem läuft sie irgendwann bei Caro zu Hause auf und macht deren Mann Vorwürfe. Dabei nimmt Anna in Kauf, dass Caro dadurch noch mehr Probleme bekommen könnte. SPOILER ENDE Trotzdem ist Anna für meinen Geschmack eine sehr gelungene Figur.
Fitz, Anna’s damalige große Liebe, ist mir sehr viel näher. Ich fand ihn auf Anhieb sympathisch. Er ist sehr ehrgeizig und arbeitet hart für seine Ziele. Die Figur ist ebenfalls authentisch, dreidimensional und in seinem Denken und Handeln nachvollziehbar. Auch er hat das traumatische Ereignis in der Vergangenheit zu verarbeiten, hat sich diesem aber gestellt. Als Leser/in spürt man auch bei ihm die intensiven Gefühle für Anna, aber auch die Verletzung, die sie mit ihrer Flucht verursacht hat. Als Bruder hat er mir ebenfalls gut gefallen. Er tut alles, um seine Schwester zu beschützen, muss aber lernen, dass man nur helfen und beschützen kann, wenn die betroffene Person es selbst möchte.
Caro fand ich ganz besonders gelungen. Sie hat eine ganz schöne Bürde zu tragen. Als ich dann erfuhr, was ihr Problem ist, hatte ich sofort Mitleid mit ihr. Dass es dann später aber noch so einen krassen Twist gibt, SPOILER ANFANG weil sie sich nicht traut, sich aus der Beziehung zu befreien SPOILER ENDE, hätte ich nicht gedacht und ist genial.
Auch die anderen Nebenfiguren gefallen mir sehr. Jeder hat eine bestimmte Rolle. Anna’s Mutter, die sich um den Ruf der Familie sorgt, Anna’s Vater, der sich um seine Tochter sorgt, Caro’s Mutter, die nur die Vorzüge bei Caro’s Ehemann sieht, anstatt das Wohlergehen ihrer Tochter. Vieles ist so typisch für die speziellen Situationen, aber eben auf den Punkt gebracht. Viel zu oft werden genau diese Einstellungen und Äußerungen leider tabuisiert. Wirklich toll!
Auch die Handlung hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Autorin hat eine sehr gelungene Spannungskurve mit überraschenden Twists und guten bzw. zum Genre passenden Konflikten entwickelt. Es werden verschiedene Themen u.a. in Nebenhandlungen bearbeitet, SPOILER ANFANG wobei mich das Thema „häusliche Gewalt“ in diesem Roman am meisten betroffen gemacht hat, d.h. vielmehr die Hilflosigkeit des Opfers, die die Figur zu derartigen Handlungen treibt. SPOILER ENDE
Aber wie liest sich das Buch nun?
Es sind 42 längere Kapitel + Prolog + Epilog, die auf zwei Zeitebenen (jetzt und damals) in der ICH-Form aus Anna’s Sicht im Präsens geschrieben sind. Das hat mir sehr gefallen, um mich gut in die Protagonistin hineinversetzen zu können.
Der Schreibstil von Kristina Moninger ist großartig. Er ist locker und flüssig, aber mit unheimlich viel Tiefe und sehr gefühlvoll. Die Dialoge finde ich sehr lebendig und sprachlich zum Genre bzw. den Figuren passend. Auch die atmosphärischen Beschreibungen und die Beschreibungen des Settings haben mich voll abgeholt und sind beeindruckend.
Ganz besonders haben mir der Prolog, der Epilog und die Anfänge der Kapitel gefallen. Es sind Briefe bzw. Ausschnitte aus Briefen, die einen die Handlung noch besser nachvollziehen lassen und mich absolut berührt haben. Großartig!
Mein Fazit nach 329 Seiten:
„Alles, was wir liebten“ zeigt, wie wichtig es ist, offen und ehrlich über die eigenen Gefühle zu sprechen und nicht vor der Wahrheit oder möglichen Konsequenzen zu fliehen. Glücklich ist man erst, wenn man mit sich selbst im Reinen ist.
Wer eine bewegende Jugendliebesgeschichte sucht, in der auch die Themen „Freundschaft“, „häusliche Gewalt“ und „Familie“ bearbeitet werden, der dürfte mit diesem Roman gut beraten sein.
Von mir erhält dieses Buch eine klare Kaufempfehlung (4/5 Sternen), weil es eine so realistische Geschichte mit absolut authentischen Figuren ist. Es könnte auch alles nebenan passieren. Nichts wirkt konstruiert. Ein Sternchen ziehe ich ab für die Protagonistin, d.h. für ihre Übergriffigkeit mit der sie anderen Figuren hilft, um ihr Gewissen zu beruhigen. Hier hätte ich mir mehr Einfühlungsvermögen gewünscht, um den Leser/die Leserin nochmehr zu berühren.
Insgesamt ist es ein sehr gelungener Roman, den ich nur weiterempfehlen kann.
Vielen Dank an Kristina Moninger für diese Geschichte.
Eine gefühlvolle Geschichte über die erste große iebe und über die Vergangenheit.
Alles, was wir liebten
von Kristina Moninger
erschienen im Tinte&Feder Verlag im Juni 2019
Klappentext
Anna und Fitz, die erste große Liebe – zwei, die irgendwie unzertrennlich schienen. Bis zu jenem Tag, an dem Anna flüchtete. Vor Fitz, ihrer Freundin Caro, ihrer Verantwortung und allem, was sie liebte. Erst Jahre später kehrt sie unerwartet nach Hause zurück. Doch in ihrer früheren Heimat führen alle Spuren auch unweigerlich zu Fitz. Die Begegnung mit ihm lässt die intensiven Gefühle zwischen ihnen wieder aufflammen. Anna begreift, dass es eine zweite Chance nur geben kann, wenn sie sich endlich den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit stellt. Doch wann ist es zu spät, um zu bereuen?
Meine Meinung
Die Geschichte beginnt mit einem Brief, den Anna an Fitz geschrieben hat. Sie hat ihn verlassen und eigentlich wollte sie es nicht. Aber es war etwas passiert, wofür sie sich die Schuld gab und wofür es anscheinend keine Wiedergutmachung gab.
Kristina Moninger schreibt wieder gefühlvoll über ihre Protagonisten. Die Vergangenheitsbewältigung ist auch hier wieder ihr Thema. Man kann davor weglaufen, aber irgendwann holt es einen wieder ein und dann möchte man es gerne aufklären oder wieder gut machen.
So wie Anna! Was ist in diesem Sommer in ihrer Heimat passiert, dass die erste große Liebe zwischen Fitz und ihr zerbrochen ist. Auch die beste Freundin Caro hat keinen Kontakt mehr mit Anna. Nach 10 Jahren kommt Anna wieder nach Hause und stellt sich der Vergangenheit. Kristina Moninger erzählt Annas Geschichte immer abwechselnd in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Annas Gedanken eröffnen die Kapitel der Gegenwart. Man spürt förmlich, wie schwer es ihr fällt, die Brücke zu Fitz und auch zu ihrer besten Freundin Caro wieder zu betreten.
Anna unsicher und mit Schuldgefühlen belastet. Schafft sie es, sich davon zu befreien?
Fitz hat er Anna vermisst? Wie reagiert er auf ihr auftauchen?
Caro von einer selbstbewussten jungen Frau zu einer verängstigten Ehefrau und Mutter geworden.
Die Seiten füllen sich mit Gefühlen und Träumen, aber über allem schwebt ein Unheil. Der Autorin ist es wieder gelungen, alle Emotionen an richtiger Stelle unterzubringen. Die Geschichte von Anna und Fitz lässt einen auch am Ende vom Buch nicht los.
Von mir gibt es 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung.
Anna ist geflüchtet, geflüchtet vor der Erinnerung, der Liebe und der Freundschaft. 10 Jahre lang lebt sie mit der Gewissheit sich nicht erinnern zu können. 10 Jahre die sie sich vor dem Erinnern fürchtet. Und dann beschließt sie, das sie so nicht weiter machen kann, nicht mehr mit der Sehnsucht nach der Heimat und den Bergen leben will, nicht mehr mit der Angst und den Alpträumen zurecht kommt und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Ich kenne bereits Bücher der Autorin und habe mich sehr auf das neue Buch gefreut, der Schreibstil von Kristina Moninger ist flüssig und modern, die Handlungsorte gut gewählt und toll beschrieben. Aber ich bin mit Anna nicht warm geworden, ich kann ihre Handlungen damals wie heute nicht nachvollziehen. Auch Fitz und Caro haben es nicht in mein Herz geschafft. Anna's Mutter hat mich enttäuscht, einzig der Vater, der kaum erwähnt wurde wirkt auf mich lebensnah. Leider kann ich aus diesem Grund nur 3 Sterne vergeben auch wenn die Story an sich interessant ist und die Lehre, die ich aus dem Buch ziehe, eben das man sich der Vergangenheit stellen sollte, denn sie holt einen immer ein und man kann nur im inneren Frieden mit sich leben wenn man mit sich im Reinen ist, wirklich dem entspricht was ich selber denke, hat es das Buch nicht in mein Herz geschafft. Leider, denn ich weiss das ich die andern Bücher von Kristina Moninger wirklich mag.
Vielen Dank an NetGalley und den Tinte & Feder Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Meine ehrliche Meinung ist hierdurch nicht beeinflusst worden.
Zum Inhalt: Ich denke oft daran, dich zu vergessen, und merke dann, dass das unmöglich ist. Wie könnte ich jemanden vergessen, der ein Teil von mir geworden ist?
Anna und Fitz, die erste große Liebe – zwei, die irgendwie unzertrennlich schienen. Bis zu jenem Tag, an dem Anna flüchtete. Vor Fitz, ihrer Freundin Caro, ihrer Verantwortung und allem, was sie liebte. Erst Jahre später kehrt sie unerwartet nach Hause zurück. Doch in ihrer früheren Heimat führen alle Spuren auch unweigerlich zu Fitz. Die Begegnung mit ihm lässt die intensiven Gefühle zwischen ihnen wieder aufflammen. Anna begreift, dass es eine zweite Chance nur geben kann, wenn sie sich endlich den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit stellt. Doch wann ist es zu spät, um zu bereuen?
"In jedem von uns steckt ein Feigling und ein Held. Meistens sind wir keins von beiden. Sosehr wir uns auch darum bemühen, das eine nicht zu sein und das andere zu werden. Die Welt ist nicht schwarz oder weiß. Sie ist bunt und ungerecht. Unberechenbar und fehlerhaft wie wir Menschen." . Cover: Das Cover des Buches ist ein absoluter Hingucker in jedem Bücherregal. Die Farben sind so intensiv und voller Energie und Liebe. . Schreibstil: Der Schreibstil von Kristina Moninger ist sehr gut. Die Geschichte ist emotional und herzzerreißend. Die Geschichte wird aus Anna's POV erzählt, aber ein Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit findet auch hier statt - finde ich sehr gut. Dadurch erfährt man vieles was in der Gegenwart fehlt. . Charaktere: Die Hauptprotagonisten Anna Albrecht und Fritz „Fitz“ Kellermann sind wie soll ich sagen herzlich, hilfsbereit und beide sind durch das Geschehen von damals gebrochen. Anna ist damals davongelaufen, da sie Angst vor der Wahrheit hat. Ihre Schuldgefühle scheinen sie bis aufs Übelste zu erdrücken und haben sie sehr verändert. Sie wirkt total zerbrechlich und schließt alle aus ihrem Leben aus. Fitz ist ein sehr entschlossene und sympathischer Mensch und die Zeit die er ohne seine Freundin verbracht hat hat ihn natürlich auch sehr verändert sowie der Tod seiner Schwester Johanna. Da Anna nun wieder in ihrer Heimat ist, kann ich es auch gut nachvollziehen, dass er manchmal die Beherrschung verliert und einfach wütend ist. Was mir gefallen hat ist, dass die Liebe zwischen den beiden nie vergangen ist... Sie ist präsent, auch wenn sie noch nicht zusammen sind. . Meine Meinung: Ein emotionaler Roman, der sehr viel über das Vergessene, über die Ängste der Vergangenheit sowie der Gegenwart erzählt. Aber auch über die schönen Seiten der Rückkehr... Freundschaft, Träumen, Wahrheit... und wiederum die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, dem Tod und der Sucht, aber auch das Helfen einer alten guten Freundin bleibt auch nicht zu kurz erzählt.
>>Es gibt nicht die eine Wahrheit. Es gibt viele davon. Sie alle ergeben ein Muster, ein Bild, das erst vollständig ist, wenn sich das letzte Mosaik fügt. << ...eines der vielen wundervollen Zeilen aus „Alles, was wir liebten“ von Kristina Moninger. Ein Roman, der unglaublich berührend ist und mein Herz vollends getroffen hat. ____ Anna und Fitz, die erste große Liebe – zwei, die irgendwie unzertrennlich schienen. Bis zu jenem Tag, an dem Anna flüchtete. Vor Fitz, ihrer Freundin Caro, ihrer Verantwortung und allem, was sie liebte. Erst Jahre später kehrt sie unerwartet nach Hause zurück. Doch in ihrer früheren Heimat führen alle Spuren auch unweigerlich zu Fitz. ____ Hier stellt sich die Frage, was ist passiert? Was ist so furchtbar, dass es die Liebe zweier Liebenden zerstört, eine Liebe in tausende von Teilen zerschmettert und die Flucht vor allem als einziger Ausweg erscheint. Da ich den Inhalt nicht vorweg nehmen möchte, werde ich diese Frage natürlich nicht im Detail beantworten, aber ich kann sagen, dass es in Annas und Fitz Leben ein Schlüsselereignis gab und viele kleine Drumherum, die die damals jungen Menschen jeweils für sich innerlich zerrissen hat. Wie man mit Schicksalsschlägen umgeht lernt man im Leben, man macht Fehler, man ist manchmal ein Feigling und läuft davon, doch am Ende zählt doch der Mut den man aufbringt um sich dem Ganzen zu stellen. Mich hat dieser Roman wirklich sehr berührt und die Art wie die Autorin hier die Geschichte von Anna und Fitz erzählt ist einfach ganz ganz wunderbar! Die Autorin steckt so unheimlich viel Gefühl und Liebe in die Zeilen, dass das Lesen einfach zum richtigen Abtauchen wird. Wer tragische, komplizierte Liebesgeschichten mag und einen Sinn für die Bedeutsamkeit für das was zwischen den Zeilen liegt mag, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen, mir hat es ausgesprochen gut gefallen!
Etwas zum Inhalt: Es sind 10 Jahre vergangen, als wir auf Anna treffen. Sie ist nach München geflüchtet und hat sich dort ihr "neues" Leben aufgebaut. Langsam erfahren wir, wie Anna und Fitz sich damals kennen und sogar lieben lernten. Eine wahnsinnige Liebesgeschichte, wie man sie sich nicht besser vorstellen könnte. Auf diesem Weg lernen wir auch noch ihre Beste Freundin Caro kennen. Aber trotz allem konnte Anna in diesen vergangenen 10 Jahren nie damit abschließen, was damals passiert war. Sie plagen schwere Schuldgefühle, die sie Tag für Tag verfolgen. Deshalb beschloss sie, zurück nach Hause zu fahren. Dabei wird klar, dass ihre Beste Freundin Caro ein ziemlich übles Geheimnis mit sich herum trägt und warum Fitz und Anna damals kein Glück miteinander gefunden hatten...
Meinung: Die Geschichte ist sehr schön und flüssig geschrieben. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es gibt im Buch immer einen Wechsel zwischen dem "Damals" und der "Gegenwart", was mir sehr gut gefallen hat. Die Charaktere sind mir alle ins Herz gewachsen, sehr gut aufeinander abgestimmt und konnte gar nicht glauben, als das Buch dann beendet war und ich alle darin zurücklassen musste... An einigen Stellen konnte ich mich sogar ein wenig in der Geschichte wiedererkennen, da es mich oft an meine erste große Liebe erinnert hat. Ich kann kaum in Worte fassen, was das Buch in mir bewirkt hat, aber es erinnert mich sehr an mich. Es ist okay Fehler zu machen, nur man muss sie sich auch eingestehen können und der Wahrheit ins Licht blicken.
Fazit: Für mich ein sehr gelungenes Buch, dass auf jeden Fall 5 Sterne verdient und einem noch so viel mehr auf dem Weg mitgibt...
Zum Buch: Ich denke oft daran, dich zu vergessen, und merke dann, dass das unmöglich ist. Wie könnte ich jemanden vergessen, der ein Teil von mir geworden ist?
Anna und Fitz, die erste große Liebe – zwei, die irgendwie unzertrennlich schienen. Bis zu jenem Tag, an dem Anna flüchtete. Vor Fitz, ihrer Freundin Caro, ihrer Verantwortung und allem, was sie liebte. Erst Jahre später kehrt sie unerwartet nach Hause zurück. Doch in ihrer früheren Heimat führen alle Spuren auch unweigerlich zu Fitz. Die Begegnung mit ihm lässt die intensiven Gefühle zwischen ihnen wieder aufflammen. Anna begreift, dass es eine zweite Chance nur geben kann, wenn sie sich endlich den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit stellt. Doch wann ist es zu spät, um zu bereuen?
Meine Meinung: Eine Geschichte, die mich von Anfang an gefesselt hat. Durch den locker leichten und flüssigen Schreibstil fliegen die Seiten nur so dahin. Nicht nur die Geschichte sondern auch die Protagonisten sind sympathisch und authentisch. Anna erzählt uns die Geschichte aus ihrer Sicht, so lassen sich ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen sowie Zweifel hervorragend nachvollziehen und nachempfinden.
Die Geschichte an sich beschäftigt sich mit einer Thematik, die tiefgründig, realistisch und bildlich sehr gut beschrieben ist. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch. Unvorhersehbare Ereignisse und viele Emotionen runden das Ganze ab.
Fazit: Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Man hofft, leidet und liebt mit den Protagonisten. Ich habe sehr viele schöne Lesestunden gehabt und vergebe 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne
Buchtitel: alles was wir liebten Autorin: Kristina Moninger Länge: 329 Seiten Erscheinungsdatum: 18. Juni 2019
KLAPPENTEXT Ich denke oft daran, dich zu vergessen, und merke dann, dass das unmöglich ist. Wie könnte ich jemanden vergessen, der ein Teil von mir geworden ist? Anna und Fitz, die erste große Liebe – zwei, die irgendwie unzertrennlich schienen. Bis zu jenem Tag, an dem Anna flüchtete. Vor Fitz, ihrer Freundin Caro, ihrer Verantwortung und allem, was sie liebte. Erst Jahre später kehrt sie unerwartet nach Hause zurück. Doch in ihrer früheren Heimat führen alle Spuren auch unweigerlich zu Fitz. Die Begegnung mit ihm lässt die intensiven Gefühle zwischen ihnen wieder aufflammen. Anna begreift, dass es eine zweite Chance nur geben kann, wenn sie sich endlich den schrecklichen Ereignissen der Vergangenheit stellt. Doch wann ist es zu spät, um zu bereuen?
MEINE MEINIUNG Im Buch wird hauptsächlich aus der Sicht von Anna berichtet. Immer wieder schwankt es zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Denn Anna ist vor 10 Jahren einfachso davon gelaufen. Sie hat Alles und Jeden zurück gelassen, denn sie hat etwas Böses getan. Zumindest glaubt sie das, genau weiß sie es allerdings nicht. Nun wird es langsam Zeit die Wahrheit zu erfahren, den das Ungewisse, welches ihr Bewusstsein ausblendet, macht sie regelrecht fertig. Was genau ist damals bloß passiert? Eine rührende Geschichte über alte Freundschaften, die wahre Liebe und dem Ich, welches einem zum Selbstschutz oftmals Probleme bereitet. Der Schreibstil der Autorin ist gefühlvoll und flüssig. Die Charaktere liebevoll ins Leben gerufen und der Ort, in den Alpen, könnte nicht perfekter sein. 🥰🥰🥰 „Hier oben war alles klein, weil einem die Natur zeigte, wie mächtig sie war. Man wurde bescheiden, man wurde ein wenig demütig und man vergaß all das, was das Leben unterhalb dieses Bergmassivs so kompliziert machte“ 🥰🥰🥰
In " Alles, was wir liebten " kehrt Anna nach vielen Jahren zurück in ihre Heimat, die sie damal fluchtartig verließ. Das sie dabei auch ihrer großen Liebe Fitz, sowie ihrer besten Freundin Caro begegnet, war abzusehen. Doch wie werden diese auf sie reagieren? Kann Anna über ihren Schatten springen und erklären, weshalb sie damals die Flucht ergriff? Und wie soll sie mit den wiedererwachten Gefühlen gegenüber Fitz umgehen? Die Story lässt sich leicht und flüssig lesen, bleibt dabei abwechselungsreich und spannend. Man darf mit Anna und Fitz mitfiebern und die verschiedensten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln aber auch das ein oder andere Tränchen zu vergiessen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, da ich erfahren wollte, was damals Anna bewegte fortgehen. Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 Sterne.
Mein absolutes Lieblingsbuch im Moment. Ich hab noch einige nach diesem gelesen aber ich muss sagen, dass mich kein Buch SO berührt hat. Zunächst einmal liebe ich die Berge und ich fühlte mich sofort heimisch! Diese dramatische Geschichte mit dem Unfall der passierte, diese Ungewissheit die erst am Ende aufgelöst wird. Es ist für mich ein absoluter Traum wie Anna und Fitz zusammen gekommen sind, die ganze Entwicklung die die beiden durchmachen mussten (teilweise zwangsweise). Diese ganze Beschreibung in den Bergen hat mich träumen lassen. Ich konnte in die Welt eintauchen, wollte meine Wanderschuhe rausholen und auch loslaufen. Und was gibt es schöneres als mit seiner Liebe einen Berg zu besteigen. Danke für diese wunderbare Geschichte!
Anfangs hatte ich Probleme in die Geschichte zu kommen. Es war immer abwechselnd mit dem Heute und dem Damals erzählt worden. Für mich waren die ersten Kapitel und somit gut die ersten 80-100 Seiten etwas ernüchternd. Teilweise waren mir dir Erzählungen zu den Bergen auch zu arg aber das liegt vielleicht daran das Wandern einfach nichts für mich ist😅
Die Geschichte selbst, als sie dann Auffahrt nahm fand ich sehr spannend, das Geheimnis bzw der mysteriöse Zwischenfall aus der Vergangenheit... ich konnte ab diesem Punkt das Buch dann nicht mehr aus der Hand geben.
Daher auch nur 4 Sterne, man muss der Geschichte eine Chance geben dann wird man nicht enttäuscht.
Anna und Fitz lernen sich als Teenager kennen und es funkt gewaltig zwischen ihnen. Sie schmieden pläne für eine gemeinsame Zukunft doch dann geschieht ein Unglück und Anna flüchtet.
Als sie 10 Jahre später wieder nach Hause kommt und Fitz wieder sieht kommen alle Gefühle wieder hoch oder waren sie nie verschwunden?