Ich glaube, das ist der mit Abstand beste Sonnleitner Fall bisher (Wobei Zwillinge der Finsternis zumindest recht lustig war...).
Vorweg: Eine Sachen sind wirklich unlogisch. Der Fall ist recht schnell durchschaut. Die Auflösung am Ende viiiiel zu schnell und knapp, einfach nur eine Auflistung der Fakten.
Man darf nicht zu lange drüber nachdenken, wie genau die Hypnose funktionieren soll. Man muss sich wundern, wieso Bob und Justus so doof sind und Peter alleine lassen. Gerade Justus wäre, meiner Meinung, an dem Punkt geistig schön viel weiter gewesen.
Aber jetzt endlich zu den Positiven Dingen: Eine ungewöhnliche Umgebung für einen ??? Fall, psychologisch interessant, ziemlich gefühlvoll und emotionsreich, spannend. Peters Angst in der Achterbahn, Justus' Unwohlsein als die Wahrsagerin ihn so zu "durchschauen" scheint, die Sorge von Justus & Bob um Peter... alles sehr gut geschrieben. Ich hab sogar ein-zwei Mal nachsehen müssen ob ich den Autoren verwechsle, weil der übliche nervige Klamauk von ihm wirklich fast nicht vorkommt.
Und die Endszene hat mich wirklich zum Lachen gebracht. Eiskalt von Peter :D
Das Buch werde ich sicher noch mal lesen.