Ahnungslos reisen Lucie und Jem mit einer Austauschgruppe in die USA. Doch als ihr Flugzeug am Denver Airport notlandet, wird ihnen schnell klar: Die Welt, wie sie sie kennen, gibt es nicht mehr. Die Flugbahn überwuchert, das Terminal menschenverlassen, lauern überall Gefahren. Sogar die Tiere scheinen sich gegen sie verschworen zu haben: Wölfe, Bären, Vögel greifen die Jugendlichen immer wieder in großen Schwärmen an. Was ist bloß geschehen? Während ihrer gefahrvollen Reise durch die neue Welt erfahren sie von einem Kometeneinschlag. Und von ein paar letzten Überlebenden in einer veschollenen Stadt. Aber wie sollen sie die erreichen, wenn die ganze Erde sich gegen sie verschworen hat?
Thomas Thiemeyer (*1963) is a German illustrator and writer.
He studied art and geology in Cologne. His first children's book was published in 1989 by the Ravensburger publishing house, where Thiemeyer already worked as graphic advisor. 2 years later he became freelance artist. As freelance artist, he illustrates plays, children's books, book envelopes and much more. Among others he has worked for Heyne, Arena, Fantasy Productions, Beltz & Gelberg, HarperCollins, Random House and Wizards of the Coast. In recent time he co-operated with the American director Darren Aronofsky. His work was distinguished several times with Kurd Laßwitz prize and the German Fantasy prize.
In 2004 his debut novel "Medusa" was published by Droemer Knaur. The international success was followed by "Reptilia" in 2005 and "Magma" in 2007. All his novels have become best-sellers. His works were translated into numerous languages: Spanish, Dutch, Czech, Polish, Russian, Korean as well as Slovenian.
Thomas Thiemeyer lives in Stuttgart with his wife and two sons.
Stell dir vor du steigst in einen Flieger und statt an deinem eigentlichen Ziel,landest du in der Zukunft. Menschen gibt es nicht mehr und die Natur hat sich die Welt zurück erkämpft. So ergeht es den Protagonisten in Evolution.
Ich habe das Buch durch Zufall entdeckt,weil mir das Cover ins Auge gefallen war,auch der Klappentext klang interessant und daher hatte es eine Chance verdient. Bisher hat es mir auch ganz gut gefallen. Es liest sich zudem auch recht schnell,sodass man quasi durch die Seiten fliegt. Was ich bisher relativ unnötig fand ist Lucies Gabe. Das hätte man meiner Meinung nach auch einfach weglassen können,aber vielleicht spielt diese Gabe ja in den Folgebänden ja noch eine Rolle. Zum jetzigen Zeitpunkt denke ich aber,die Grundstory ansich würde genug Stoff für eine Reihe bieten.
Ein Flugzeug mit unter anderem einer Gruppe deutscher Austauschschüler an Bord gerät in Turbulenzen und nach einer Notlandung auf einem großen Flughafen, der seltsam herruntergekommen ist, stellen sie fest, dass sie in der Zukunft gelandet sind, in einer Welt, in der es keine Menschen mehr gibt und die Tiere mit erschreckender Intelligenz den Planeten zurück erobert haben. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, tolle Charaktere, viel eingestreutes Wissen über Natur und Klima und eine richtig spannende, abenteuerliche Reise, auf die sich die Schüler machen. Ich freue mich schon auf die nächsten Teile.
Ich bin schon seit Jahren ein großer Fan von den Büchern von Thomas Thiemeyer, daher war für mich klar, dass ich das neueste Werk sofort starten musste.
Die Welt, die in "Die Stadt der Überlebenden" geschaffen wurde, ist einfach klasse. Die Beschreibungen machen die Welt zu einem echten Erlebnis, denn sie wird nicht nur mit unglaublich viel Detailliebe beschrieben, sondern ist dabei auch noch kreativ, spannend und gefährlich. Die Charaktere durch diese Welt hat sehr viel Spaß gemacht, denn es gibt immer wieder neues zu entdecken oder es lauern Gefahren.
Die Charaktere haben mir generell gut gefallen, auch wenn sie teilweise etwas sehr stereotypisch waren.
Auf das gesamte Buch gesehen passiert nicht so wahnsinnig viel, aber durch die spannende Welt und einige interessante Wendungen wird es definitiv nicht langweilig.
Ich bin jetzt schon total gespannt wie es weitergeht und ich befürchte das wir da noch eine Weile warten müssen.
Wow...war das spannend! Spätestens als Lucie, Jem und die anderen in Denver Notlanden mussten, konnte ich mich kaum mehr von den Seiten lösen. Ich wollte herausfinden, warum der Flughafen von Pflanzen überwuchert ist, warum weit und breit kein Mensch zu finden ist etc. Was meine Neugier weiter ansteigen ließ, waren die Kapitel aus der unbekannten Sicht - vor allem da sie gezeigt haben, dass unseren Charaktere bei wem auch immer nicht willkommen sind und daher in großer Gefahr schweben. Die Auflösung bzw. ein Teilaspekt davon hat mir echt Gänsehaut bereitet. Die Ereignisse kurz vor Ende dieses ersten Teils waren unglaublich spannend und nervenaufreibend...Am liebsten würde ich sofort mit Band 2 weitermachen!
Die Geschichte mochte ich sehr gern. Diese ist mal nicht diese nullachtfünfzig Fantasygeschichte im Jugendbuchformat, sondern zumindest für mich einmal etwas ganze anderes. So vereint sie alles mögliche zwischen Zeitreise-, Fantasy-, Science Fiction- und Abenteuergeschichte, gut geschüttelt und dann auf Papier gebracht, mit einen Schuss Liebesgeschichte, wobei diese aber recht unschuldig und kindlich ist. Dazu kommt das sehr interessante und spannende Worldbuilding einer zerstörten Zukunft, in welcher die Tiere wieder die Oberhand gewonnen haben. Dadurch und auch auf andere Art und Weise gibt es immer wieder sehr spannende Wendungen und es kommt zu recht nervenzehrenden Szenen, die wirklich gut geschrieben waren. Dennoch wirkte dieser erste Band der Trilogie eher wie ein Einführungsband und endet dementsprechend auch mit einem recht großen Cliffhanger, so dass ich gleich zum zweiten Band greifen werde.
Inhalt: Anstatt an ihrem Ziel anzukommen, muss das Flugzeug der Austauschgruppe rund um Jem in Denver notlanden. Doch was die Passagiere dort erwartet, ist kaum in Worte zu fassen: Der Flughafen ähnelt einer High-Tech-Welt aus längst vergessener Zeit, Pflanzen überwuchern nahezu alles, was von Menschenhand vor langer Zeit erschaffen wurde, selbst die Tiere scheinen anders. Zutraulich und doch gefährlich. Für die Passagiere beginnt bei der Suche nach anderen Menschen ein Kampf ums eigene Überleben.
Meinung: Zu einem neuen Jugendbuch von Thomas Thiemeyer konnte ich natürlich nicht nein sagen und musste sofort zum Hörbuch greifen.
Nach dem Prolog, einer Szene, die vermutlich aus den Folgebänden stammt, startet das Buch direkt am Flughafen, wo es für die jungen Protagonisten auf den Weg zum Austauschjahr nach Amerika gehen soll. Doch noch während des Fluges kommt es zu Turbulenzen, ehe ein gleißendes Licht das Flugzeug erfüllt.
Thomas Thiemeyer lässt dem Leser in den ersten Kapiteln Zeit, die Charaktere kennenzulernen. Dennoch war ich mit ihrer Vielzahl beim Hörbuch kurzfristig beinahe überfordert. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Jem und Lucie erzählt, später kommen jedoch noch weitere hinzu, die allesamt von einer dritten Person erzählt werden.
Aufgrund technischer Probleme wird die Flugroute geändert und die Passagiere landen in Denver. Ab hier schlägt Thomas Thiemeyers Weltenentwurf mit voller Wucht zu. Die erste Auffälligkeit war die Abwesenheit von Elektrizität, dann ist alles von Pflanzen überwuchert, der Flughafen gleicht einem Gewächshaus. Doch das ist erst der Anfang, denn diese fremde Welt hat noch viel mehr zu bieten – vor allem Gefahren.
Als das erste Mal eine "fremde" Perspektive kam, bin ich beinahe erschrocken. Ohne zu spoilern, kann ich jedoch nur sagen, dass es insbesondere diese Kapitel waren, die zusätzlich die Neugier wecken und man stets auf Antworten wartet. Die Spannung wird ebenfalls durch das stets präsente Gefühl, beobachtet zu werden, geschürt. Auch die Kapitelcliffhanger schürten den Drang, stets weiterhören zu wollen und mehr als einmal hätte ich den Autor am liebsten für den darauffolgenden Perspektivenwechsel geschüttelt.
Der Weltenentwurf selbst ist absolut genial. Thomas Thiemeyer hat kein Sci-Fi-Szenario erschaffen, denn sämtliche High-Tech ist bereits "alt". Umso gelungener und auch gruseliger wirkt die Welt, in der die Passagiere aufgeschlagen sind: Alles ist von Pflanzen überwuchert, die Tiere sind so zutraulich, teils ganz anders als die uns bekannten Tiere. Das, was technisch bei uns noch in den Kinderschuhen steckt oder reine Wunschgedanken sind, stammt dort aus einer längst vergessenen Zeit. Gemeinsam mit den Figuren fand ich Stück für Stück heraus, was geschehen war und bekam so eine wundervolle Sicht auf die auf wissenschaftlichen Thesen basierende Welt.
Als die Geschichte dann kurz davor stand, immer in gleichen Bahnen zu, flocht Thomas Thiemeyer weitere Ideen ein, die mich begeistern konnten und die Komplexität des Weltenentwurfs um einiges steigerten. Ich möchte darauf nicht näher eingehen, doch es sei verraten, dass mir die ersten Szenen ein Grinsen ins Gesicht zauberten – warum, müsst ihr selbst herausfinden.
Während sich die Lage für die Gruppe Jugendlicher immer weiter zuspitzt, neue Entwicklungen die Neugier schürten, steigt die Bedrohung konstant an, ehe der Autor den ersten Band vorerst zufriedenstellend beendet. Natürlich sind noch sehr viele Fragen offen, auf die ich mich in den Fortsetzungen sehr freue.
Der Erzählstil des Autors ist wie erwartet fesselnd. Thomas Thiemeyer hält sich nicht mit unnötigen Beschreibungen auf und schafft dennoch eine Atmosphäre, die den Leser mitzureißen weiß. Gelungene Charaktere, die erst nach und nach ihre Tiefe aufzeigen, runden das Gesamtbild ab. Der Sprecher Mark Bremer war absolut authentisch - insbesondere natürlich bei Jems und den weiteren „männlichen“ Perspektiven. Ich fand es auch sehr gelungen, dass verschiedene Ton-Effekte (Durchsagen am Flughafen, im Flugzeug oder später mit den "Walkie-Talkies") eingefügt wurden, was das Hörbuch zu einem besonderen Erlebnis machte.
Urteil: „Die Stadt der Überlebenden“ ist ein gelungener Auftakt einer komplexen Welt, in der alles von Menschen erschaffene längst vergangen ist. Der Klappentext gibt nicht im Ansatz preis, was wirklich dahinter steckt. Konstante Spannung und Gefahr, neue Entwicklungen und gelungene Charaktere schaffen ein Gesamtwerk, das fesselt und mitfiebern lässt. Thomas Thiemeyers Werk wurde von Sprecher Mark Bremer auf mitreißende Art Leben eingehaucht. Verdiente 5 Bücher für den Auftakt der „Evolution“-Trilogie.
Die Reihe: 1. Evolution – Die Stadt der Überlebenden 2. Evolution 2 – Untertitel steht noch nicht fest (Erscheinungstermin Januar 2017) 3. Evolution 3 - Untertitel steht noch nicht fest (Erscheinungstermin Juli 2017)
Rezension: Als ich das Buch in der Vorschau des Verlags entdeckt habe, war ich sehr gespannt. Jetzt muss ich sagen, dass es meine Erwartungen leider nicht erfüllt hat. Da die Schüler der Austauschgruppe alle zwischen 15 und 16 Jahre alt sind, dachte ich, es würde sich um ein Jungendbuch handeln. Nach dem Lesen habe ich dann mal die Altersempfehlung des Verlags nachgeschaut, die bei „ab 12 Jahren“ liegt – und so ist das Buch auch geschrieben. Die Charaktere entwickeln in der ganzen Geschichte keine Tiefe, obwohl zumindest Jem und Lucie einander Teile ihrer Vergangenheit anvertrauen. Allerdings sind das dann meist Erklärungen für das aktuelle Verhalten und somit auch keine neuen Informationen. Daher bleibt Lucie das verträumte Mädchen und Jem der mühsam kontrollierte Junge. Die meisten anderen Jugendlichen, die der Austauschgruppe angehören, bestehen auch bloß aus einer Schicht Klischee. Olivia, Paul und Arthur sind die Gamer-Nerds und Technik-Freaks, Marek ist ein überheblicher Macho und Katta ein eingebildetes Püppchen. Nur Zoe ist wandelbar und anpassungsfähig, sodass sie immer wieder andere Seiten von sich zum Vorschein bringt. Wirklich komplex ist aber keine Figur.
Diese Einfachheit und in gewissem Maße auch die Oberflächlichkeit erstrecken sich auch auf viele Teile der Handlung. Nach ihrer Notlandung müssten die Charaktere feststellen, dass sie in einer Welt gelandet sind, in der die Menschheit so gut wie ausgestorben ist. Das bedeutet, dass auch ihre Familien und Freunde nicht mehr existieren. Doch diese Tatsache wird nur einmal kurz angesprochen, danach scheinen die Charaktere das alles bereits verarbeitet zu haben, denn sie sind teilweise regelrecht vergnügt. Tiefere Emotionen werden nicht geschildert. Das trifft genauso auf die Liebesgeschichte zu. Die beiden betroffenen Charaktere kennen sich ungefähr fünf Tage, aber schon sind sie unglaublich verliebt und alle wissen es, sie trauen sich bloß nicht, sich das einzugestehen. Abgesehen von der Tatsache, dass das echt schnell ging, sind diese Gefühle auch an keiner Stelle spürbar. Selbst die wenigen blutigen Szenen des Buches sind sehr vorsichtig, sanft und kindgerecht beschrieben, sodass auch da keine Emotionen ausgelöst werden. Hinzu kommt außerdem, dass die Handlung so glatt läuft wie sie es nur in Kinderbüchern tut. Der Flieger ist nach der Bruchlandung ein Haufen Schrott, aber niemand ist verletzt. Die Figuren brauchen ein Fortbewegungsmittel, also schließen sie einen Bus kurz, dessen Akku wundersamerweise nach 200 Jahren immer noch genug Saft hat, dass sie ihn nach draußen fahren können, um ihn anschließend über Solarplatten aufzuladen. Und wenn wirklich gar nichts mehr geht, gibt es ja immer noch MARS, den Roboter, der ihnen zu Hilfe eilen kann.
Obwohl auch die Dramatik an vielen Stellen an eine sehr junge Leserschaft angepasst ist, besitzt das Buch durchaus spannende Szenen. Zunächst einmal stellt sich die Frage, was genau auf der Erde eigentlich passiert ist. Schritt für Schritt findet der Leser gemeinsam mit den Charakteren die Lösung und dabei wird es immer unheimlicher. Ebenfalls für Spannung sorgen die vereinzelten schwarzen Seiten mit weißer Schrift, denn dort sind Dialoge der Feinde der notgelandeten Menschen abgedruckt. So weiß der Leser oftmals schon vor den Charakteren, was als nächstes passieren wird. Ab einem gewissen Zeitpunkt gibt es außerdem Einblicke in die Stadt der Überlebenden. Obwohl diese Einblicke nur kurz sind, haben sie dafür gesorgt, dass mir vor dem Moment graute, an dem die Austauschgruppe die Stadt finden würde. Dort stimmt etwas ganz und gar nicht – doch die Auflösung hat der Autor sich für den zweiten Band aufgehoben.
Fazit: Die Idee hinter dem Buch finde ich innovativ, gut durchdachte und nur an wenigen Stellen konstruiert. Es gibt außerdem einige spannende Szenen, besonders wenn die Geschehnisse gerade nicht von der Austauschgruppe erzählt werden. Ganz überzeugt hat mich das Buch dennoch nicht. Zum einen sind die Charaktere platt und die Emotionen nicht nachvollziehbar, zum anderen verläuft die Handlung viel zu glatt für ein Jugendbuch. Obwohl die Charaktere zwischen 15 und 16 Jahre alt sind, entspricht das Buch von der Aufmachung her eher einem Kinderbuch. Da Intensität und Dramatik auf Sparflamme liefen und mich das Buch deshalb lange nicht so mitgerissen hat wie erwartet, bekommt „Evolution – Die Stadt der Überlebenden“ nur drei Schreibfedern.
Im deutschen Sprachgebrauch definiert der Begriff „Evolution“ allgemein die langsame, bruchlos fortschreitende Entwicklung besonders großer oder großräumiger Zusammenhänge. Jem und Lucie finden sich nach einer Notlandung nicht länger in der Welt wieder, die sie zuvor verlassen haben – sondern in einem menschenverlassenen, von Pflanzen bewachsenen Areal, in dem es die gesamte Tierwelt auf sie abgesehen zu haben scheint. Mit dem Terminus „Evolution ist unaufhaltsam. Evolution ist unausweichlich. Sie macht vor niemandem halt. Auch nicht vor uns“ führt Star-Autor Thomas Thiemeyer in das Szenario seiner gleichnamigen Jugendbuchtrilogie aus dem Arena-Verlag ein. Wie mir die Lektüre gefallen hat, das erfährst du in der folgenden Rezension.
Der rasante Beginn ermöglicht dem Leser einen reibungslosen, flotten Einstieg in das Geschehen. Thiemeyer schafft es, seine jugendliche Zielgruppe schnell an das Szenario heranzuführen und für sich zu begeistern. Das Buch ist leicht zu lesen, die Kapitellänge ziemlich kurz, sodass man für die Lektüre keinen hohen Zeitaufwand benötigt und auch „Lesemuffel“ hiermit ihren Spaß haben dürften.
Das Szenario hat viel Potenzial. Ich konnte mir bei den lebhaften Schilderungen des Autors die überwucherte Umgebung, die sich buchstäblich von der Natur zurückgeholt wurde, gut vorstellen und innerhalb dieser Welt von wilder Schönheit versinken. Thiemeyer trägt sekundär zivilisationskritische Noten heran, indem er seine Vision einer unbeschadeten, friedlichen Landschaft teilt. So würde es hier ohne Menschen aussehen – das ist der Ton, der dabei mitschwingt und, ohne zu sehr mit dem moralischen Zeigefinger zu argumentieren, zum Nachdenken anregt.
Wir verfolgen hauptsächlich Jem und Lucie als tragende Protagonisten, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird. Bei der Figurenausarbeitung habe ich mir weitaus mehr Tiefe gewünscht. Die Charaktere kratzen oft lediglich an der Oberfläche, die Motive nur grob skizziert. Leider bedient sich der Autor dabei vergangener, hölzerner Klischees, die schon lange nicht mehr den jugendlichen Zeitgeist treffen. Einige Personen wirken so stark marionettenhaft, ja starr in ihrem eigenen Tun und nicht wie einzelne schillernde Individuen, die zum Treffen eigener Entscheidungen befähigt sind.
Zudem weiß „Die Stadt der Überlebenden“ nicht so recht, wo es hinmöchte. Ich habe den zweiten Band im direkten Anschluss gelesen und konnte keinen thematischen Abbruch erkennen. Das vorliegende Buch hat keinen eigenen Spannungsbogen; innerhalb der Trilogie kein Alleinstellungsmerkmal; kein wirkliches Ziel, auf das es hinarbeitet. Es mangelt an einer antreibenden Kraft, die das Geschehen nach vorne treibt; und so wirkt der Roman teilweise nur wie eine Aneinanderreihung etappenweise spannender Sequenzen. Hier wünsche ich mir mehr Konsequenz bei der Ausarbeitung einer eigenen Grundhandlung für jeden Band der Trilogie, die im Schatten des Gesamtkonzepts steht.
Letztendlich lässt sich sagen, dass dieser Auftakt zur Jugendbuchreihe „Evolution“ ein nettes Leseabenteuer für eine junge Zielgruppe ist – mehr aber auch nicht. Ich fühlte mich über dreihundertfünfzig Seiten hinweg gut unterhalten, einen bleibenden Eindruck konnte der Roman in mir jedoch nicht hinterlassen. Daher spreche ich speziell für diejenigen eine Empfehlung aus, die sich vom Klappentext angesprochen fühlen.
„Evolution“ ist ein rasantes Leseabenteuer mit interessantem Grundszenario, das trotz einiger erzählerischer Schwächen kurzweilige Unterhaltung bietet.
Info zum Buch: Titel: Evolution. Die Stadt der Überlebenden Autor: Thomas Thiemeyer Seiten: 360 Buchart : HC Verlag: Arena Bestellcode: 978-3-401-60167-0 Erhältlich : 07 / 2016 Kosten : € 16,99 Alter: 12 Buchrichtung: Jzgendbuch Vorgängerbände: - Folgebände: - Verfilmung: - Inhalt: Ahnungslos reisen Lucie und Jem mit einer Austauschgruppe in die USA. Doch als ihr Flugzeug am Denver Airport notlandet, wird ihnen schnell klar: Die Welt, wie sie sie kennen, gibt es nicht mehr. Die Flugbahn überwuchert, das Terminal menschenverlassen, lauern überall Gefahren. Sogar die Tiere scheinen sich gegen sie verschworen zu haben: Wölfe, Bären, Vögel greifen die Jugendlichen immer wieder in großen Schwärmen an. Was ist bloß geschehen? Während ihrer gefahrvollen Reise durch die neue Welt erfahren sie von einem Kometeneinschlag. Und von ein paar letzten Überlebenden in einer verschollenen Stadt. Aber wie sollen sie die erreichen, wenn die ganze Erde sich gegen sie verschworen hat? Meinung: Das Buch war ja in jeden Munde und ich wurde Neugierig , da es nun so gehypte wurde. Aber irgendwie war es halt nicht mein Hype. Die Story ist nicht schlecht, ehrlich sogar gut, aber die Umsetzung hätte besser sein können. Es war öfters ziemlich langatmig und das Spannende war dann zack wieder vorbei. Das Buch geht um ein Flugzeug das Notlanden muß und auf einmal in einer anderen Zeitschleife ist. Viele Jahre nach unserer Zeit, ich glaube ca 250 Jahre. Die Natur hat sich die Städte zurück geholt und es gibt sehr eigenartige Tiere die sich über die Jahre weiter entwickelt haben. Es geht eher um Jem und Lucie die beiden lernt man im Buch näher kennen, zwei Jugendlichen mit ihren Problemen und warum sie aus Deutschland nach Amerika zum Austausch fliegen. Dann verschwinden Leute als eine Gruppe sich auf dem Weg machen um Hilfe zu holen.Die Gruppe merkt sie sind nicht alleine , sie werden beobachtet. Dann werden Jem und Lucie getrennt und versuchen wieder zueinander zu finden, das ist nicht so einfach, den sie werden zu gejagten. Beim lesen kam mir der Sinn an 'Im Legend' , so in der Art kann man sich wohl die Stadt vorstellen wie sie aussieht. Wie gesagt die Geschichte ist gut, aber war mir doch etwas zu langweilig, mir hat der Pep gefehlt :( Da das Ende aber soviel offen lässt freue ich mich auf Band2. Pluspunkte: - Die Orte wurden gut beschrieben Minuspukte: - Mir hat der Pep gefehlt Cover: - Es macht auf jedenfall neugierig
Just very boring. And I know it is later explained, but I still feel like most of it doesn't really make sense. Also the characters are extremely bland and 90% of the time feel like sterotypes. Why is Marek such an asshole? Oh, he just is and don't even think of him as human he just is scumb. Why is Jem great? Oh, you know he is just the protagonist so he is unquestionably good. Over all a 2 star rating because it is very forgettable, but also infuriating enough to not deserve 3 Stars
Die Geschichte ist wirklich klasse. Man kann gar nicht aufhören weil man einfach wissen will wie es weitergeht. Bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band.
Ich bin mir ziemlich unsicher, wie mir Evolution gefallen hat.
Einerseits finde ich die Welt, die Thomas Thiemeyer geschaffen hat, absolut faszinierend und sehr detailliert erzählt, so dass man sich diese gut vorstellen kann.
Andererseits waren viele spuckte für mich so abwegig, dass es für mich mehr Fantasy als Dystopie war.
Die Charaktere konnte ich ehrlicherweise auch relativ schlecht einschätzen.
Das Ende ist relativ offen. Dadurch bleibt man gespannt wie es weitergeht.
Ich bin jedoch unsicher, ob ich die Reihe fortsetzen möchte 🤔
Voll meins, Zeitreise, spielt jedenfalls in der Zukunft, andere Lebewesen und die Natur scheint sonderbar. Fehlt eigentlich nur der Doctor, dann könnte es auch ein Doctor Who Roman sein 😁 bin gespannt, wie es weiter geht. Allerdings hört es sich richtig und besser als wenn man es selber liest, gerade wegen der Zischelsprache.
Ahnungslos reisen Lucie und Jem mit einer Austauschgruppe in die USA. Doch als ihr Flugzeug am Denver Airport notlandet, wird ihnen schnell klar: Die Welt, wie sie sie kennen, gibt es nicht mehr. Die Flugbahn überwuchert, das Terminal menschenverlassen, lauern überall Gefahren. Sogar die Tiere scheinen sich gegen sie verschworen zu haben: Wölfe, Bären, Vögel greifen die Jugendlichen immer wieder in großen Schwärmen an. Was ist bloß geschehen? Während ihrer gefahrvollen Reise durch die neue Welt erfahren sie von einem Kometeneinschlag. Und von ein paar letzten Überlebenden in einer verschollenen Stadt. Aber wie sollen sie die erreichen, wenn die ganze Erde sich gegen sie verschworen hat?
Sprecher:
Nach Hörfunkvolontariat, Schauspielschule und Sprecherausbildung machte Mark Bremer seine Berufung zum Beruf. Seitdem ist er mit großem Erfolg im Einsatz. In der Dokumentation fühlt er sich genauso zuhause, wie beim „Bambi“, „Echo��� oder dem „Deutschen Fernsehpreis“. Unzähligen Schauspielern lieh Mark Bremer seine Stimme im Synchron. Außerdem ist er bei Magazin-, Hörspiel-, Hörbuch-, Industriefilm- und Werbeproduktionen zu hören.
Meinung:
Mark Bremer begleitet uns an der Seite von Jem und Lucie in diesem Hörbuch in die von Thomas Thiemeyer geschaffene dystopische Welt. Jem und Lucie lernen sich kurz vor Abflug zum Austausch in die USA kennen. Sie stoßen zu den anderen und der Flug beginnt. Doch wird dies kein normaler Flug. Plötzlich sind sie zwar in der USA, aber alles ist anders. Es sind keine Menschen zu finden und die gefundenen Technologien übersteigen das bisher Bekannte. Hinzu verhalten die Tiere sich ganz eigenartig, wenn nicht sogar feindselig. So machen sich Jem und Lucie mit ihren neuen Freunden auf die Suche nach den letzten Überlebenden und geraten in gefährliche Situationen. Der Weltenentwurf gefällt mir wirklich sehr. Ich kam ins Grübeln und fragte mich, was könnte uns Menschen "ausrotten". Was passiert mit der Technik und wie holt die Natur sich unsere Städter zurück ? Wie entwickeln sich die Tiere, wenn der Mensch als Spitze der Nahrungskette verschwunden ist ? Natürlich ist die Entwicklung bei Evolution bisher unrealistisch, aber da dort auch noch ein paar Jahre hingehen, könnte es auch wirklich in die Richtung gehen. Bei den Charakteren bin ich ein wenig zwiegespalten. Zum einen haben wir Jem, der wirklich Überlebenswillen hat und mich häufiger überrascht. Zum anderen haben wir Lucy, die eine Andersartigkeit aufweist. Dazu kommen noch die typischen anderen Charaktere bei einer Jugendgruppe in solchen Büchern: ein bis zwei Nerds, ein Macho, eine Sportskanone, ein Püppchen und ein paar Erwachsene dazu, die aber schnell vergessen sind. Hinzu kommt eine Liebesgeschichte, die sehr plump ist. Da die Charaktere aber so ab 15 Jahre beginnen, bin ich vielleicht nicht so ganz die Zielgruppe und kann kein wirkliches Verhältnis zu ihnen aufbauen oder auch einige Verhaltensweisen nicht so ganz nachvollziehen. Das Ende ist ein Cliffhanger und ich werde sofort weiterhören.
Mark Bremer als Sprecher war für mich im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, konnte mich später aber doch überzeugen. Hinzu kommen gute Effekte wie bei den Flugzeugdurchsagen oder den Computerstimmen.
Fazit:
Thomas Thiemeyer erschafft in Evolution eine wirklich spannende dystopische Welt. Die jungen Charaktere sagen mir nicht alle zu, doch die spannende Reise der Gruppe habe ich doch gerne verfolgt und wurde häufig überrascht. Mark Bremer als Sprecher konnte mich dann doch überzeugen und die "Spezialeffekte" runden das Ganze noch ab. Da das Hörbuch mit einem Cliffhanger endet, werde ich direkt das Nächste hören.
Mit dem Prolog startet Thomas Thiemeyer gleich sehr spannend in seine neue Trilogie "Evolution". Nur mit einem Taschenmesser bewaffnet, muss sich der fünfzehnjährige Jem drei Wölfen stellen.
Danach steigen wir eine Woche vor diesem Ereignis in die Geschichte ein und erfahren, wie Jem in diese brenzlige Situation geraten ist. Er und Lucie sind beide spät dran. Sie müssen sich beeilen, denn ihr Flug nach Amerika wurde soeben das letzte Mal aufgerufen. Beide machen einen Schüleraufenthalt, der jedoch ganz anders herauskommt als geplant. Während dem Flug gibt es Pannen und sie müssen in Denver notlanden.
Der fünfzehnjährige Jem, der wohl keine ganz einfach Kindheit hinter sich hat und aufpassen muss, dass er nicht auf die schiefe Bahn gerät, war mir sofort sympathisch. Er ist eigentlich der typische Anti-Held, der in der Situation über sich hinauswächst. Lucie ist eine sehr ruhige, vorsichtige und ängstliche Person, so dass die Jungs schnell das Gefühl bekommen, sie beschützen zu müssen.
Die Idee von "Evolution. Die Stadt der Überlebenden" ist nicht neu, doch Thomas Thiemeyer weiss von der ersten Seite an zu fesseln und beweist, dass er sich mit der Materie auskennt. Die Jugendlichen finden sich in einer Welt wieder, die sie zwar auf der einen Seite kennen, sich auf der anderen Seite jedoch völlig verändert hat. Die Pflanzen- und Tierwelt hat anscheinend das Zepter in die Hand genommen und ist für viele (böse) Überraschungen verantwortlich. Dieser erste Band besticht mit einem rasanten Tempo, einem hohen Spannungsbogen und einem grandiosen Setting, so dass ich mir die Story sogar sehr gut auf der Kinoleinwand vorstellen kann.
Die Zusammensetzung der Gruppe ist meiner Meinung nach jedoch etwas gar gewollt. Da ist der von sich selber überzeugte, draufgängerische Beau und auch die Nerds dürfen nicht fehlen, denn die sind noch sehr hilfreich. Insgesamt sind mir die Charaktere doch etwas zu blass geblieben. Thomas Thiemeyer setzt ganz klar auf Tempo und Spannung.
Der Schreibstil von Thomas Thiemeyer ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Das Setting beschreibt er so bildhaft, dass ich mir den überwucherten Flughafen in Denver oder auch andere Szenen sehr gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird abwechselnd aus Jems und Lucies Perspektive erzählt, was noch mehr Abwechslung bringt.
Fazit: "Evolution. Die Stadt der Überlebenden" fesselt von der ersten Seite an und durch ein grandioses Setting, ein rasantes Tempo, hohe Spannung und viele Überraschungen kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Eher blasse Charaktere und eine etwas zu konstruierte Gruppe trüben den Lesespass nicht. Ich könnte mir Thomas Thiemeyers neustes Werk sogar sehr gut als Film vorstellen.
Lucie und Jem sind beide unglaublich sympathische Charaktere aber gerade Lucie hat es mir total angetan. Sie hat eine ganz bestimmte Aura und ist absolut einzigartig. Ich habe es als Hörbuch gehört und fand den Sprecher sehr angenehm. Die knapp über 7 Stunden sind wie im Flug vergangen und auch wenn das ein oder andere Kapitel sich etwas gezogen hat, hätte ich mir dennoch gewünscht, dass es an einigen Stellen mehr in die Tiefe geht. Rund um eine gelungene Geschichte! Mysteriös, apokalyptisch und super spannend!
Das Cover gefällt mir gut. Es passt sehr gut zur Geschichte und ist wirklich gut gemacht. Vor allem der Blickwinkel gefällt mir gut, aber auch die Gesamtaufmachung ist gut gestaltet. Die Schrift fällt zwar auf ist aber nicht zu groß und auffällig gehalten.
Meine Meinung
Mir hat dieses Buch recht gut gefallen, nur hat mir etwas das Wow gefehlt. Die Spannung stellte sich bei mir erst recht zum Schluss ein, trotzdem war es ein gutes Buch welches ich bedenkenlos weiterempfehlen kann.
Geschichte ****(*)
Die Idee der Geschichte gefiel mir gut und war gut umgesetzt. Sie hatte eine gleichmäßige Steigerung und war nicht langatmig, trotzdem hätte der Geschichte etwas mehr Spannung gut getan. Mir hat die Geschichte trotzdem recht gut gefallen, außerdem steckte eine gewisse Art von Wahrheit drin. Denn ich glaube schon, dass die Natur sich irgendwann bei den Menschen für ihr Handeln rächt. Vielleicht nicht auf die Art wie im Buch, aber diese Sichtweise gefiel mir trotzdem sehr gut. Es gibt mittlerweile einige Geschichten dieser Art, aber doch ist jedes auf seine Art anders. Dieses fand ich um einiges Besser als die anderen Bücher dieser Art.
Protagonisten *****
Die Protagonisten haben mir alle gut gefallen. Es sind zum Großteil Jugendliche die alle sehr unterschiedlich sind. Trotzdem versuchen sie gemeinsam ihre Situation zu meistern, dabei entpuppen sich einige reifer als andere. Auch Rivalität spielt hier wie bei Jugendlichen üblich eine Rolle. Trotzdem hatte jeder seine guten Seiten, auch wenn man so manch einen im Laufe der Geschichte am liebsten schütteln würde. Erwachsene kommen nur recht kurz vor, was aber zur Geschichte gehört.
Schreibstil *****
Der Schreibstil des Autors gefiel mir wirklich gut. Er war sehr flüssig, so dass man sich sofort in die Geschichte und Protagonisten reinversetzen konnte. Erzählt wurde die Geschichte aus mehreren Sichtweisen, aber hauptsächlich aus Jem’s und Lucie’s Sicht. Dies war aber zu keiner Zeit verwirrend. Der Schreibstil ist wie für für Jugendliche gemacht, leicht und schnell lesbar, wodurch man die 360 Seiten recht schnell gelesen hat.
Gefühl/ Emotionen ****
Ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten reinversetzen und konnte mit ihnen mitfühlen. Nur etwas mehr Spannung hätte das Buch für mich haben können. Trotzdem war ich in der Lage auch die Angst der Jugendlichen nachzuvollziehen. Da sich im Laufe des Buches auch Freundschaften entwickelten, konnte ich die Wahl wer sich mit wem anfreundete sehr gut verstehen. Man erlebt aber auch Momente des Ärgers, denn nicht jeder handelt so wie man es gerne hätte, oder entpuppt sich als Idiot. Aber auch dies gehört zu einer Jugend Fantasy- Geschichte dazu.
Fazit
Mir hat das Buch recht gut gefallen, so dass ich es auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Nur die Spannung stellte sich für mich etwas spät ein, was eventuell daran liegt, dass ich nicht zur Zielgruppe gehöre. Trotzdem empfand ich es als ein gutes Buch das eine interessante Geschichte beinhaltet. Auch emotional ist man in der Lage sich in die Protagonisten reinzuversetzen. Ich gebe dem Buch für Jugendliche eine klare Leseempfehlung.
Ich weiß nicht wo ich anfangen soll! Dieses Buch hat mich einfach so stark mitgerissen, dass ich es nahezu verschlungen habe. So schnell habe ich schon lang kein Buch mehr gelesen!!! Zum Inhalt möchte ich nichts weiter sagen, da ich Spoiler vermeiden möchte.
Auf jeden Fall sagt der Inhalt auf der Buchrückseite so wenig über das Buch aus, weshalb es einfach noch spannender war das Buch zu lesen. Es gab so viele Überraschungsmomente in diesem Buch, die ich teilweise noch einmal lesen musste, um mich zu vergewissern, ob sie überhaupt stimmen. Ich finde es einfach genial, wie der Autor einfach solch eine genial Idee hatte. Ein Buch mit dieser Thematik habe ich noch nicht gelesen. Es geht ja um Evolution, wie man schwer am Titel erkennen kann und es ist einfach klasse wie der Autor dieses komplexe Thema in solch eine spannende und "einfache" Geschichte gepackt hat. Wenn man das Buch liest erweitert man sein Wissen, da Thomas Thiemeyer die Begriffe der Evolution erklärt, aber auch weißt er auf entscheidende wissenschaftliche Ereignisse hin, die sich in den letzten Jahren abgespielt haben. Zum Schreibstil kann ich nur sagen, dass er einfach gehalten ist wie man es auch von einem Jugendroman erwartet. Es lässt sich echt flüssig lesen, dennoch kann man es einfach nicht so nebenbei lesen, da es einen echt zum nachdenken anregt. Es gibt mehrere Hauptcharaktere, jedoch liegt der Hauptfokus auf Lucie und Jem. Beide sind auf ihre Art und Weise besonders und bringen so einige Dinge mit sich, die man als Leser nicht wirklich erwartet. Was ich über alle Charaktere sagen kann, ist, dass sie Angst verspüren, auch wenn sie diese nicht zeigen. Diese Angst bekommt man auch als Leser zu fühlen. Generell die ganzen Gefühle der Charaktere, auch wenn es in der dritten Person geschrieben ist. Dafür gibt es einen fetten Pluspunkt, denn meistens fallen die Gefühle beim Schreiben in der dritten Person eher schwach aus, doch hier hatte ich das Gefühl, dass dem nicht so war. Zum Cover kann ich nur sagen, dass es echt gut zu der Geschichte passt. Man sieht die überwucherte Straße und mitten drauf eine Raubkatze. Um Vordergrund im Schatten sieht man die Jugendlichen welche sich vor dem Raubtier in Sicherheit gebracht haben. Ich finde das passt einfach zum Titel und zum Hauptthema, und zwar dem Überleben in dieser Wildnis. Die Aufmachung der Schrift ist echt genial, da sie einem ins Auge sticht und wenn man über das Cover fährt fühlt es sich da auch anders an. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass mich dieses Buch echt begeistert und mitgerissen hat. Ich empfehle es weiter und ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesen, denn wie jeder tolle erste Band, endet auch dieses Buch mit einem Cliffhanger.
Ich gebe "Evolution - Die Stadt der Überlebenden" von Thomas Thiemeyer insgesamt 5 von 5 möglichen Sternen.
„Die Stadt der Überlebenden“ von Thomas Thiemeyer ist der Auftakt seiner Evolution-Trilogie, die uns in eine Zukunft versetzt, in der die Tiere den Planeten zurückerobert haben.
Es ist schon eine Weile her, dass ich zuletzt etwas von Thomas Thiemeyer gelesen hatte und ich erinnere mich dunkel, dass mich die „Das verbotene Eden“-Trilogie seinerzeit nicht durchweg überzeugen konnte. Deshalb sprang ich dann auch erst relativ spät auf den Hype rund um seine neueste Jugendbuch-Reihe mit auf, welcher sich dann aber überraschenderweise als verdient bewährte.
Denn einmal angefangen konnte ich „Die Stadt der Überlebenden“ gar nicht mehr aus der Hand legen. Von der ersten bis zur letzten Seite fesselte mich dieser spannende Abenteuerroman an seine Seiten, sodass ich nur wenige Stunden später schon fertig war.
Kein Wunder, erweist sich der Plot doch durchweg als abwechslungsreich und aufregend. Schnell entwickelt sich eine eigentümliche Endzeit-Stimmung, ohne jedoch gleich biblische Ausmaße anzunehmen, und sorgt so für eine einnehmende Atmosphäre, die durchaus die ein oder andere Gänsehaut mit sich bringt. Im Laufe der Geschichte sammeln sich so einige Fragen an, von denen jedoch gerade so viele beantwortet werden, dass man als Leser nicht das Bedürfnis entwickelt, das schöne Buch frustriert an die Wand zu schmeißen. Das – in Kombination mit dem fiesen Cliffhanger – macht richtig schön Lust auf die Fortsetzungen.
Besonders gut gefallen hat mir die Authentizität der Besetzung. Sicherlich sind auch bei dieser Gruppe so einige Klischees zu finden und es wäre schön, wenn die Figuren im Laufe der Reihe mehr Tiefe erhalten würden, dafür fühlt sich ihre Interaktion so natürlich, so ECHT an, dass man es einfach genießen muss. Was wiederum ziemlich erstaunlich ist, da die Personenkonstellation an sich schon auffällig konstruiert ist. Ich bin gespannt, wie sich das noch entwickeln wird!
Fazit:
Thomas Thiemeyers „Evolution – Die Stadt der Überlebenden“ ist der gelungene Auftakt seiner neuesten Jugendbuch-Trilogie. Einmal angefangen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen, so spannend und aufregend gestaltet sich die Geschichte. Die Charaktere könnten noch ruhig noch etwas ausgearbeitet werden, sind dafür in ihrem Verhalten jedoch angenehm ungekünstelt. Insgesamt ein Buch, das auf jeden Fall Lust auf mehr macht!