Ein mitreißender Roman über Loslassen und Neuanfang, über Vergebung und Versöhnung in der Weite der kenianischen Savanne.
Manchmal muss man fortgehen, um bei sich selbst anzukommen.
Die junge Berlinerin Alexandra hat eine Weltreise mit ihrem Freund geplant, doch kurz vor der Abreise verschwindet Paul samt Wohnmobil mit einer anderen Frau. Alex bleiben ein Abschiedszettel und ein gebrochenes Herz. Als ihre Nachbarin sie bittet, ihre Tochter zu finden, mit der sie seit Jahren keinen Kontakt hat, spürt Alex, dass sich hinter dem Wunsch ein altes Familiengeheimnis verbirgt, und will helfen. Auf ihrer Suche, die sie in die Savanne Kenias führt, begegnet Alex nicht nur dem attraktiven Gabriel, sondern seit langer Zeit endlich wieder sich selbst.
Sehr schön und einfühlsam geschriebenes Buch. Es zeigt unaufgeregt, wie die Vergangenheit der Vorfahren die eigene Gegenwart beeinflusst. Daneben gibt es aber auch noch sehr schöne Beschreibungen der Savanne, vor allem die Morgenpirsch macht mir Lust das alles selbst anzuschauen.
Meine Meinung: Das Buch ist einfach nur toll. Vom Ende der Geschichte bin ich immer noch total hin und weg. Aber beginnen wir am Besten ganz vorne.
Für Alexandra, nur Alex gerufen, bricht eine Welt zusammen als ihr Freund sie plötzlich einfach so sitzen lässt. Dank ihrer Nachbarin, fliegt sie daraufhin nach Afrika und dort lernt sie erst richtig zu leben. Und was noch wichtiger ist, sie findet sich selbst.
Man hat dank der lebendigen Schreibweise der Autorin einfach immer das Gefühl direkt neben Alex zu stehen, mit ihr zu fühlen, Afrika zu erkunden. Man wird regelrecht ins Buch eingesogen. Auf einmal steht man mitten in der Savanne und kann Elefanten, Zebras, Knus und andere Tiere beobachten.
Fazit Ich habe die Geschichte sehr genossen und kann sie nur jeden empfehlen. 5 von 5 ⭐️
Das Buch habe ich gerade so verschlungen - bestimmt weil es um mein liebstes Thema Afrika geht bzw. dort spielt. Recht spannendes Familiendrama gemischt mit aufregenden Erlebnissen und dem Leben in Afrika. Große Empfehlung!