Die mitreißende Liebe von Ben und Faith zwischen Dunkelheit und Farbklecksen. Ein fesselnder New-Adult-Roman von Debüt-Autorin Rebekka Wedekind.
Ben genießt sein Single-Leben in Chicago in vollen Zügen – bis seine neue Nachbarin nebenan einzieht. Faith ist jung, schön, nicht auf den Mund gefallen und beherrscht problemlos die Regenbogenstrecke bei Mario Kart. Vom ersten Moment an ist er fasziniert von ihrer geheimnisvollen Art sowie den vielen Farbklecksen auf ihren Klamotten und beschließt, sie näher kennenzulernen. Eigentlich kein Problem für den immer gut gelaunten Assistenzarzt, aber im Gegensatz zu seinen bisherigen Eroberungen ist Faith wenig begeistert von seinem Charme. Egal, was Ben versucht, er prallt jedes Mal gegen eine Mauer aus Geheimnissen und Ölfarbe. Mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl schafft er es, nach und nach einzelne Steine zu lockern. Doch was er schließlich hinter ihrer Mauer entdeckt, lässt die Farbkleckse auf Faiths Kleidung zu einem Bild werden, das genauso bunt wie dunkel ist …
4,75 Sterne für dieses wirklich, wirklich gute und vor allem wichtige Debut!
Die Autorin hat einen Liebesroman geschrieben, der nicht nur von dem üblichen 0815 Schema abweicht, sondern auch unfassbar wichtige Dinge anspricht, ohne dabei wie ein Bildungsroman rüberzukommen. Der Spaß und das Interesse gehen an keiner Stelle verloren und ich glaube, hier schafft es jemand einen traditionellen Liebesroman mit viel Fingerspitzengefühl auch mit aktuellen Strömungen und Themen zu verbinden. Alles ein bisschen vage gehalten, aber wir wollen ja niemanden spoilern! ;)
Die einzigen zwei (sehr subtilen) Anmerkungen meinerseits sind ein recht schnelles Ende (da wünsche ich mir, ganz egoistisch, noch ein bisschen mehr Zeit) sowie ein, zwei kleinere Momente, in denen ich mir entweder vorher gern noch den ein oder anderen Hinweis gewünscht hätte oder nicht zu 100% mit den Handlungen und Reaktionen der Charaktere übereinstimme. Das alles trübt allerdings das großartige Gesamtbild nur wenig und ich kann gar nicht stark genug betonen wie erfrischend, lebendig und wichtig dieses Buch ist <3
Entdeckt habe ich dieses Buch eigentlich nur durch Zufall, aber ich bin wirklich so froh, diese Reihe für mich entdeckt zu haben. Ich finde auch den Titel sehr clever gewählt, denn „Keeping Faith“ ist eine ziemlich perfekte Umschreibung dafür, worum es in dem Buch geht 😁
Die Geschichte wird aus Bens Perspektive erzählt, und zwar durchgehend. Das ist meiner Meinung nach nicht nur wirklich gut gelungen, es ist auch in der Hinsicht sehr besonders und selten, als dass die männliche Perspektive sonst oft nur eine zusätzliche, zweite Sicht ermöglicht.
Die Handlung ist eher ruhig, und das Drama findet auf einer Ebene statt, die ich sehr berührend fand. Ich war von Anfang an gefesselt und mochte Ben und seine Freunde sofort. Die lernen wir nämlich schon auf den ersten Seiten kennen, als sie bei einem Männerabend gegeneinander Super Mario Kart spielen.
Meine Fähigkeiten in Super Mario Kart beschränken sich darauf, ständig in die falsche Richtung zu fahren, und erst nach Ewigkeiten festzustellen, dass ich die ganze Zeit auf den falschen Splitscreen geschaut habe. Nicht so aber Faith, Bens neue Nachbarin. Sie ist unschlagbar gut und schafft sogar die Regenbogenstrecke. Ernsthaft, ich weiß wirklich nicht, wie man das überhaupt hinbekommt ins Ziel zu fahren, aber sie schafft das mit links. Das beeindruckt nicht nur mich, sondern auch Ben.
Was Faith betrifft, bin ich mit ihr nicht hundertprozentig warm geworden. Das liegt nicht unbedingt daran, dass sie sehr distanziert ist und niemanden an sich heran lässt, denn das ist nach allem, was sie durchgemacht hat, total verständlich. Es ist eher der Punkt, dass mir nicht richtig klar war, was Ben so sehr an ihr festhalten ließ. Denn anfangs will er gar nicht sehen, dass er sich verliebt hat. Und sie kennen sich auch weder besonders gut, noch behandelt ihn Faith so, dass sie es verdient hätte, dass er nicht aufgibt. Er will sie aber unbedingt von sich überzeugen, was wirklich süß ist, aber er bekommt oft nicht viel von ihr zurück, was mir irgendwie doch sehr leid tat. Ich denke, ich konnte nicht ganz verstehen, dass Faith auf Grund ihres Zustands keine professionelle Hilfe mehr in Anspruch nimmt. Denn sind wir mal ehrlich, sie hat mehr schlechte Tage als gute, und wenn sie am Ende nicht tatsächlich ein wenig mehr Einsatz für sich selbst gezeigt hätte, wäre ich auch nicht wirklich von ihren Gefühlen für Ben überzeugt gewesen. Wahrscheinlich brauchte es einfach einen Grund für sie weiterkämpfen zu wollen, und Ben ist es auf jeden Fall wert, finde ich.
Er ist geduldig, sagt immer das Richtige, hat Humor, ist aufopferungsvoll, aber auch ehrlich und direkt. Er ist zuverlässig, liebevoll und hat eine Vorliebe für Zimtschnecken. Tja, wenn das nicht wirklich überzeugend ist, dann weiß ich auch nicht 😅 Hatte ich erwähnt, dass er Arzt ist? Die Nebenhandlung im Krankenhaus, durch die wir auch schon Grace kennenlernen, hat mir nämlich total gut gefallen.
Insgesamt eine tolle und im guten Sinne ungewöhnliche Geschichte mit viel Tiefgang ❤️
Ein New Adult Roman, der komplett aus der Sicht des männlichen Protagonisten geschrieben ist. Mal eine willkommene Abwechslung, genauso wie das berufliche Umfeld (Assistenzarzt im Krankenhaus). Auch das Cover versprach eine deutlich andere Geschichte als sonst in diesem Genre üblich!
Doch leider fand ich dann zwischen den Buchdeckeln eine stereotype Story. Denn charakterlich ist Ben genauso klischeehaft wie all die anderen Typen in den Romanen dieses Genre. Total von sich selbst überzeugt, er weiß um seinen Wirkung auf Frauen und ist auch kein Kostverächter. Und natürlich hat er seiner hübschen Kollegin klar gemacht, dass ihre regelmäßigen Abstecher in den Abstellraum nicht zu einer Beziehung führen werden. Nur die Tussi will es nicht kapieren. Solche Typen kann ich gar nicht leiden, und dieses Überhebliche passt eigentlich auch nicht zu dem Ben, den ich in anderen Situationen erlebte. Mit seiner Lieblingspatientin Mrs. Roberts oder mit seiner kleinen Nichte. Aus Faith wird man auch nicht sehr schlau, sie gibt ja auch kaum was von sich preis. Aber wahrscheinlich ist es genau das, was Bens Interesse überhaupt geweckt und seinen Ehrgeiz angestachelt hat.
Obwohl die Story an sich einige schöne Momente hatte, fallen die Charaktere doch alle wieder sehr 08/15 aus. Schade. Ben fiel mir doch mehrmals auf die Nerven, ganz besonders wenn er ständig erwähnen musste was sich in seiner Hose tut sobald er seine neue Nachbarin auch nur erblickt. 80% der Beziehung der beiden war aufs Laken zerwühlen reduziert, obwohl Ben ja ständig betont wie besonders sie doch für ihn ist (zugegeben, in diesem Fall war es ja auch eher sie, die nicht mehr als das Körperliche zuließ). Obwohl die Autorin Deutsche ist, spielt der Roman in Chicago und wirkt auch sonst sehr amerikanisch. Ich habe für mich allerdings festgestellt, dass ich das gerade bei diesem Genre eher nicht so gut finde.
Süße Geschichte. Ich mochte den Schreibstil sehr. Auch der respektvolle Umgang der Charaktere hat mir richtig gut gefallen, wenn auch sie ziemlich stereotyp gestaltet waren (er der Aufreißer, sie ist "anders" als die anderen Frauen). Ich mochte es, dass das ganze Buch aus der männlichen Sicht geschrieben ist. Leider waren mir die medizinischen Details zu unrealistisch, welche einen zentralen Teil des Plots einnahmen. Für alle, die nicht im medizinischen Bereich arbeiten oder solche Details gut ausblenden können, sicher sehr empfehlenswert.
Die Geschichte geht ans Herz und sie ist so voller Gefühl welches nicht so laut und dramatisch daher kommt. So erstmal zum Cover, dass Cover ist so schön und für mich passt es perfekt zu den beiden. Die Farben spiegeln Faith und Ben ihrer Geschichte so gut wieder. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und man kommt schnell in die Geschichte rein. Die beiden Protagonisten werde ich so schnell nicht vergessen können weil sie so echt und authentisch sind. Ich fand es auch sehr interessant, dass die Autorin es aus der Sicht des Mannes erzählt hat, was mir sehr gut gefallen hat. Am Anfang waren es so richtig typische Männergedanken, wenn es sowas überhaupt gibt aber so wie wir Frauen uns das vorstellen. Aber im Laufe der Geschichte hat man richtig bemerkt, wie sehr Ben sich verändert und seine Gedanken eine richtige Tiefe bekommen haben. Das Ende war sehr schön und nicht so klischeehaft sondern wie das gesamte Buch, einfach ganz sanft und feinfühlig. Danke an die Autorin für dieses tolle Buch.
Buchname: Keeping Faith - Farben der Liebe: Roman Autor: Rebekka Wedekind Seiten: 332 (Print) Verlag: Feelings; Auflage: 1. (1. November 2019) Sterne: 5
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in blauen und roten Buchstaben im oberen Bereich. Man sieht lauter Farbflecke in blau und rot. . .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen) Die mitreißende Liebe von Ben und Faith zwischen Dunkelheit und Farbklecksen. Ein fesselnder New-Adult-Roman von Debüt-Autorin Rebekka Wedekind. Ben genießt sein Single-Leben in Chicago in vollen Zügen – bis seine neue Nachbarin nebenan einzieht. Faith ist jung, schön, nicht auf den Mund gefallen und beherrscht problemlos die Regenbogenstrecke bei Mario Kart. Vom ersten Moment an ist er fasziniert von ihrer geheimnisvollen Art sowie den vielen Farbklecksen auf ihren Klamotten und beschließt, sie näher kennenzulernen. Eigentlich kein Problem für den immer gut gelaunten Assistenzarzt, aber im Gegensatz zu seinen bisherigen Eroberungen ist Faith wenig begeistert von seinem Charme. Egal, was Ben versucht, er prallt jedes Mal gegen eine Mauer aus Geheimnissen und Ölfarbe. Mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl schafft er es, nach und nach einzelne Steine zu lockern. Doch was er schließlich hinter ihrer Mauer entdeckt, lässt die Farbkleckse auf Faiths Kleidung zu einem Bild werden, das genauso bunt wie dunkel ist …
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere: Die Hauptprotagonistin ist Faith Der Hauptprotagonist ist Ben
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung: !!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Oh wow :) Mir hat das Buch total gut gefallen. Ich bin ganz verzaubert von Ben und Faith. Die zwei waren einfach so süß zueinander :D Ich habe so gelacht mit Faith und Ben aber ich habe auch sehr geweint.. Das Buch hatte meiner Nach die volle Bandbreite an Emotionen parat. Was mir richtig gut gefallen hat. Ich habe die Beiden sofort in mein Herz geschlossen. Denn sie waren einfach nur zauberhaft. Das Buch konnte ich nur sehr schwer aus der Hand legen, so hat es mich in seinen Bann gezogen. Habe es auch relativ schnell beendet. Es war einfach total flüssig. Es hat einfach alles gepasst. Ich fande das Buch total erfrischend. Deshalb bekommt es von mir auch eine klare Leseempfehlung und sehr verdiente 5 Sterne. Freue mich schon tierisch auf weitere Bücher der Autorin. Ihr Debüt-Roman ist Rebekka auf jeden Fall schon mal sehr gelungen. Mach einfach weiter so :)
Es ist schon gefühlt ewig her, dass ich eine Romanze gelesen habe (abgesehen von Uni-Büchern, aber jeder, der behauptet, dass er Uni-Bücher in seiner Freizeit mit Freude liest, ist ein verdammter Lügner) und ich kann schon mal vorweg sagen, ich habe es nicht bereut. Aber von vorne: Keeping Faith - der Debüt-Roman von Rebekka Wedekind - ist irgendwann in meiner Instagram-Time-line aufgetaucht, durch Lese-Freunde von früher und obwohl es nicht dem Genre entspricht, bei dem ich sofort ohne drüber nachzudenken zugreifen würde, hat mich hier vor allem das Cover überzeugt. Ich hab es gesehen und mich hat es sofort angesprochen, es war schlicht, aber hat einfach perfekt zum Titel gepasst und war insgesamt einfach so rund und stimmig. Eigentlich ist es auch genau das, was ich über dieses Buch schreiben kann, es ist einfach verdammt rund und stimmig. Rebekka beschreibt eine Liebe die nicht laut und schnulzig entsteht, sondern leise und so real, als wäre man dabei gewesen. Der Einstieg findet ohne viele Umschweife statt, das Buch hat weder unnötige Längen, noch hat man das Gefühl in absolut klischeehafter "Cheezyness" zu ertrinken. Mir hat es besonders gefallen, dass das Buch aus der Sicht des männlichen Protagonisten geschrieben worden ist und dass dabei, das Klischee des Aufreißers - wie man dem Klappentext entnehmen konnte - in keiner Weise bestätigt wurde. Die Figuren haben Tiefgang und wirken echt, ich hatte nie das Gefühl, dass jemand "gelenkt" gewirkt hat. Ich fand es auch sehr gelungen, wie die Nebencharaktere und auch die Nebengeschichten mit einbezogen wurden und dass man nie das Gefühl hatte, es dreht sich in diesem Buch nur um diese zwei Personen. Die Kunst von Faith hat sich sehr lebendig und nachvollziehbar angefühlt, es wirkte nicht aufgesetzt und unnötig aufgebauscht und bei der Maus-Käse-Sache hatte ich schon ein bisschen Herzchen in den Augen! Alles in allem ist dieses Buch perfekt für einen Tag auf dem Sessel, mit der Lieblingsdecke und Eiscreme. Genauso hat sich das Lesen des Buchs für mich angefühlt - wie ein Seelentröster zum Lesen. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und bin auf neue Werke der Autorin gespannt.
Assistenzarzt Ben nutzt sein Single-Dasein in der wenigen Freizeit, die er hat, richtig aus und genießt sein Leben. Mehr als lockere Affären braucht er nicht. Zumindest, bis seine neue Nachbarin nebenan einzieht. Wie eine Furie stürmt sie den - zugegeben etwas lauteren - Abend mit seine Jungs mit Bier vor der Konsole. Ben ist gleich von Faith' aufbrausender Art und den vielen Farbkleksen auf ihren Klamotten fasziniert. Dazu kommt, dass sie eine wahre Zockerqueen zu sein scheint und die Regenbogenstrecke bei Mario Kart aus dem FF beherrscht. Doch Ben merkt schnell, dass sein Charme bei Faith nicht so ankommt, wie er es normalerweise bei Frauen gewohnt ist. Bei ihr stößt er auf Granit. Er gibt nicht auf und versucht alles, in ihre Nähe zu kommen. Dazu gehören genauso kleine, spontane Treffen auf der Rettungstreppe, wie Farbschlachten in Faith' Wohnzimmer-Atelier.
„Keeping Faith – Farben Der Liebe“ ist der gelungene New-Adult-Debüt-Roman von Rebekka Wedekind. Die Geschichte wird uns in einem flüssigen, schön zu lesenden Schreibstil und aus Bens Perspektive erzähl. Damit bleibt Faith für uns genauso mysteriös, wie für Ben selber, was es für uns spannend bis zum Schluss macht. Die geheimnisvolle Faith ist verschlossen, aber stark. Sie ist frech, aber auch schüchtern. Als beide sowas wie Freunde werden, ist klar, dass es Regeln braucht, die den Umgang miteinander festlegen. Ihre Launen machen Ben mit der Zeit wahnsinnig, doch ihm ist klar, dass es das wert ist und so gelangt er peu à peu in ihr Leben und erfährt das Geheimnis, unter dem sie so leidet und das hinter ihrer abweisenden Art steckt.
Auch die Nebencharaktere und Bens Krankenhausgeschichte sind sehr gelungen - und gut in die Handlung integriert.
Fazit: Eine schöne Katz- und Maus Liebesgeschichte voller Schmerz und Trauer und gebrochener Regeln 💕
Das Cover finde ich sehr süß und absolut passend zur Story.
Der Schreibstil ist so schön, leicht und locker zu lesen. Ich glitt durch die Geschichte und konnte gar nicht aufhören zu lesen.
Das Buch ist aus Bens Perspektive geschrieben, sodass Faith auch für den Leser ein Mysterium ist. Das ist wirklich unglaublich spannend und die Seiten flogen nur so dahin. Ben ist Assistenzarzt und ein Frauenheld, er liebt Kaffee und Bier, ist ein charmanter, gut aussehender junger Mann. Dem normalerweise die Frauen reihenweise zu Füßen liegen, aber nicht Faith. Faith ist eine stürmische, verschlossene, starke, freche und auch schüchterne junge Frau. Sie wird Bens neue Nachbarin und hat gar kein Interesse mehr Zeit mit ihm zu verbringen.
Es war sehr spannend zu lesen wie Ben versucht in Faiths Nähe zu kommen. Ich konnte seinen Gedankengängen sehr gut folgen und er ist mir unglaublich sympathisch.
Das Buch ist einfach so schön und greift mehrere tiefgründige Aspekte auf.
Zudem sind die Nebencharaktere wirklich großartig, manche habe ich sofort ins Herz geschlossen. Auch hatte ich bei bestimmten Szenen Tränen in den Augen, da das Buch und die Charaktere mich einfach berührt haben.
Grandioses Debüt und ich freue mich schon auf weitere Bücher der lieben Autorin.
Ein wunderschönes Wohlfühlbuch mit herrlich authentischen und sympathischen Charakteren. Eine Geschichte die direkt ins Herz geht.
Ich habe mich unheimlich gefreut Keeping Faith von Netgalley zu bekommen. Schon zu ff.de Zeiten habe ich Rebekkas Geschichten sehr gemocht, so waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Und das Cover, wundervoll und passend zur Story.
Die Protagonisten gefielen mir von Anfang an schon sehr. Der Einstieg in das Buch war mega einfach und auch sehr lustig. Ben und Faith geben ein tolles Paar ab. Die Chemie zwischen den Beiden stimmte total, obwohl sie so gegensätzlich waren, oder vielleicht gerade deshalb. Das Buch war sehr emotional und hat mich zum Lachen gebracht, aber auch ein paar Tränchen sind geflossen.
Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.
Faith hinterlässt bleibenden Eindruck als sie nachts farbverschmiert in Bens Wohnung stürmt und sich über die Lautstärke einer Gaming-Session mit seinen Kumpels beschwert. Spätestens nachdem sich herausstellt, dass sie auch noch die Regenbogenbrücke bei Mario Kart problemlos beherrscht, ist für ihn klar, dass er sie kennenlernen will. Dies gestaltet sich für den Assistenzarzt allerdings schwieriger als erwartet, denn immer wenn er ihr näher kommt, blockt Faith ab und zieht ihre Mauern noch höher. Als es ihm endlich gelingt ein paar Steine zu lockern, offenbart sich die dunkle Wahrheit ihrer Geheimnisse.
Bisher habe ich noch nie New Adult ausschließlich aus der Sicht des männlichen Protagonisten gelesen. Das war wirklich mal was anderes und irgendwie erfrischend. Ben war mir auf Anhieb sympathisch. Er ist hilfsbereit, geduldig und beweist einiges an Kampfgeist, denn Faith ist wenig begeistert von seinem Charme und den zahlreichen Annäherungsversuchen. Das ist für Ben eine ganz neue Erfahrung, denn bisher hatte er ziemlichen Erfolg bei der Damenwelt. Doch Faith ist keine Frau für eine Nacht. Ich habe mitgefiebert, mir Gedanken gemacht, was sie verbergen könnte und mit Ben gelitten, wenn sie ihn abgewiesen hat. Ich war ebenso wie er fasziniert von ihrer Stärke und Direktheit und erschrocken über ihre Zerbrechlichkeit und Verschlossenheit. Es war ein ständiges hin und her, ein Gefühlschaos bis hin zur nagenden Frustration. Emotional, herzzerreißend und auch tiefgründig.
Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Das liegt vor allem an zwei Gründen: 1) Der männliche Protaginist war mir von Beginn an unsympathisch. Er ist oberflächlich und nimmt alles für selbstverständlich. Im Verlauf der Geschichte bessert sich das zwar ein bisschen, dafür kommen dann aber stalkerähnliche Tendenzen dazu, aber gut, welche Frau steht nicht darauf, wenn der Mann, wenn sie Tür nicht öffnet, einfach über das Fenster in die Wohnung steigt? 2) Ich verstehe es beim besten Willen nicht, warum deutschsprachige AutorInnen so oft meinen, es würde eine Geschichte aufwerten, wenn sie im englischsprachigen Raum spielt. Für diese Geschichte würde es keine Rolle spielen, ob das jetzt in Chicago oder Berlin spielt - und noch dazu kommt, dass ein besonders Wortspiel (er nennt sie Mäuschen, darauf aufbauend kommen dann noch einige Analogien und Vergleiche) so im Englischen gar nicht funktionieren würde, da das im Englischen einfach kein Kosename ist - ganz abgesehen davon, dass ich es schon immer fragwürdig gefunden habe, eine erwachsene Frau mit einem kleinen Nagetier zu vergleichen, wo zudem noch die Konnotation "graue Maus" mitschwingt, aber gut. So etwas nervt mich leider ungemein.
Für mich leider nur 2 Sterne... Der Schreibstil ist eigentlich ganz gut und auch das aus Sicht von Ben erzählt wird, ist mal was ganz neues. Tatsächlich hat mich die Geschichte einfach nicht mitgerissen und ich musste mich etwas durch quälen. Irgendwie hat mir ein bisschen Drama gefehlt. Ich hatte etwas mehr Plot erwartet. Dennoch war‘s nicht komplett blöd und vielleicht lese ich auch noch die Folgebände.
Dieses Buch ist mir durch sein verspieltes Cover aufgefallen und hat mich neugierig werden lassen. Das Klappentext klang ziemlich vielversprechend, besonders die Tatsache, dass wir es in der Geschichte mit der Regenbogenstrecke von Mario Kart zu tun hat, hat mich schon überzeugt – hier traten wunderbare, alte Erinnerungen in mir wieder hervor :)
Da es sich um den Debütroman der Autorin Rebekka Wedekind handelt, war sie mir vorher nicht bekannt. Das durfte sich jetzt nun ändern, da ich bei der Leserunde zu ihrem Werk von "Keeping Faith - Farben der Liebe" mitmachen durfte, weswegen ich mich sehr gefreut hab und ich mich noch einmal für das Rezensionsexemplar bedanken möchte!
Der Einstieg in das Buch fiel mir ausgesprochen leicht. Es ist das erste Werk, dass ich gelesen hab, das nur aus der Sicht des männlichen Protagonisten, Ben, geschrieben wurde. Daran musste ich mich nicht lange gewöhnen, es fiel mir leicht und ich wurde mit ihm sehr schnell warm. Natürlich hat es mich zu Anfang gewurmt, dass er so ein Macho war und mit Frauen nichts ernstes im Sinn hatte – solche Männer gefallen mir normalerweise nicht. Als er dann aber auf Faith trifft, ändert sich seine Denkweise langsam aber sicher. Was hat es mit dieser Frau nur auf sich? Ist sie es wert, dass er sich für sie ändert? Lange tappte ich im Dunkeln, was sich hinter dem Charakter von Faith verbirgt, da ich als Leser eben nichts aus ihrer Perspektive erfahre. Ihr erster Auftritt bei den Jungs ist herrlich und ich habe mich köstlich über ihren Schlagabtausch und ihre Abzocke bei Mario Kart amüsiert, die Frau ist echt taff und nicht auf den Mund gefallen!
Als sie und Ben sich näher kommen, verhält sie sich aber alles andere als normal und ich frage mich, was sie bedrückt. Oft regte mich ihr Verhalten sogar auf und wirkte auf mich ziemlich kindisch, was mir die Protagonistin Faith eine Zeit lang auch wieder unsympathischer machte. Ich wurde einfach nicht schlau aus ihr und ihrem Handeln. Da war ich sehr verblüfft, wie gut Ben damit umgeht und dass er an ihr dran bleibt, das wünscht sich sicher jede Frau– auch dann noch umworben zu werden, wenn man mal nicht so funktioniert oder seinen Launen freien Lauf zu lassen.
Glücklicherweise können sich im Laufe der Geschichte fiele Dinge klären, die das Paar schlussendlich zusammen bringt, wie ich es mir von Anfang an gewünscht habe. Auch Faith schließe ich nach und nach in mein Herz und lerne sie zu verstehen, wenn es auch etwas länger gebraucht hat. Doch nicht nur die beiden bescheren dem Leser einen höheren Puls, denn es ereignen sich auch nebenbei noch Dinge in der Geschichte, die mich nicht kalt gelassen haben. Die Story war durchweg spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weswegen ich es in einem Rutsch durchlesen musste.
Der Schreibstil der Autorin ist frech, locker und wortgewandt und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Nach und nach sind mir alle Protagonisten, ja wirklich alle, ans Herz gewachsen. Die Wandlungen, die gerade Faith durchmacht, sind schön und ich bin froh, dass sie sich immer mehr und mehr öffnet und Ben an und in ihr Herz lässt. Man kann von der Geschichte auf jeden Fall etwas lernen, nämlich, dass man sich um seine Gesundheit, egal ob körperlicher oder seelischer Natur, kümmern sollte und es keine Schande ist, sich helfen zu lassen. Solche Krisen lassen außerdem Herzen zusammen wachsen und was man zusammen durchsteht, macht schlussendlich gemeinsam stärker. Der Name Faith, der für Glauben steht, hat diese Schlüsse noch mal schön untermalt.
Für eine tiefgründige, aber auch witzige und manchmal nervenaufreibende Geschichte vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung! *****
In dem Buch „Keeping Faith - Farben der Liebe“ von Rebekka Wedekind geht es um Ben und Faith. Ben ist Single und genießt seine Freiheit sehr. Bis er auf Faith, seine neue Nachbarin trifft. Mit Farbklecksen auf den Klamotten und ihrer direkten Art ist er von Anfang an von ihr hin und weg. Dennoch ist in Faith Leben nicht immer alles farbenfroh, dahinter steckt viel mehr. Und auch ist sie nicht direkt von Bens charmanter Art so angetan, wie er von ihr.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht, aber auch mit den ganzen Farbklecksen ein Hingucker. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und auch da die Geschichte sich in Chicago abspielt, da ich dort schon einmal war.
Der Schreibstil war für mich sehr angenehm, locker und leicht zu lesen. Die ruhige Atmosphäre war schön und hat mich direkt mitgenommen. Das Buch wurde aus der Sicht vom männlichen Protagonisten geschrieben. Es war somit mal etwas komplett neues für mich. Dadurch hebt sich das Buch, für mich persönlich, von anderen New Adult Romanen ab. Da die meisten NA Bücher, jedenfalls die ich kenne oftmals abwechselnd aus beiden Perspektiven geschrieben werden.
Das Buch startet humorvoll und wirklich grandios in die Geschichte. Ich kann nur eins dazu sagen: Die Autorin ist gleich mit der Tür ins Haus gefallen! :D Ich war so perplex, dass ich die ersten Zeilen gleich noch einmal lesen musste. Es gab nicht all zu viel Drama in der Handlung, was mir auch sehr gut gefiel.
Ich mochte die Charaktere Ben & Faith beide sehr gerne. Obwohl mir Ben im Laufe der Handlung am sympathischsten wurde. Das mag auch daran liegen, dass ich von ihm mehr erfahren konnte als über Faith. Ben war liebevoll und aufmerksam, so hatte ich ihn zunächst erst überhaupt nicht eingeschätzt. Faith zeigt auch von Anfang an einen sehr starken Willen, sie weiß ganz genau was sie möchte und sagt oft direkt ihre Meinung. Ich konnte ihre Handlungen manchmal nicht ganz verstehen, da sie nicht viel von sich und ihrem Leben preis gab. Ihre Vergangenheit wurde erst gegen Ende aufgeklärt. Danach konnte ich Faith Reaktionen besser nachvollziehen. Ich dachte oft während der Story, was ist denn jetzt ihr Problem oder warum entzieht sie sich denn jetzt der Situation? Ich fand es aber gut, dass es erst gegen Ende aufgeklärt wurde, was dahinter steckt, so blieb die Spannung die ganze Zeit aufrecht erhalten. Ben war ein wirklich toller Charakter und dachte sich auch das ein oder andere Mal was denn jetzt plötzlich in Faith gefahren sei. Irgendwann ging sie ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf, mit der ganzen Farbe in ihrem Leben. Er war äußerst geduldig mit ihr, ob ich das an seiner Stelle auch gewesen wäre, weiß ich nicht. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass Faith kein wirkliches Interesse an Ben hat. Aber auch nur, da ich erst zum Schluss wusste was sie so belastet in ihrem Leben.
Fazit: Eine schöne Liebesgeschichte, die mich ab der ersten Seite umgehauen hat. Das einzige was ich mir noch gewünscht hätte, ist mehr von Chicago zu lesen. Es kam soweit ich mich erinnern kann der Michigan See kurz vor, da kam bei mir kurzzeitig richtiges Urlaubsfeeling auf. Es gibt noch zwei weitere Bände, auf die ich schon gespannt bin.
"Our memory is a more perfect world than the universe; it gives back life to those who no longer exist" - Guy de Maupassant
Zur unserer Protagonistin Faith sage ich nicht viel, ihr müsst sie selbst kennenlernen und sie verstehen.
"Also? Eine Runde Mario Kart? Ich schmiere mir auch gerne etwas Farbe ins Gesicht, dann bist du nicht alleine bunt." - S. 65 Ben
Ben dagegen ist die Perspektive die wir vom ersten Moment an kennenlernen und ich habe genau diesen Punkt absolut geliebt. Wir gehen von der männlichen Seite an das ganze ran und das ist mal anders. Ben ist ziemlich locker, unbeschwert und denkt eher selten nach. Er liebt seine Familie über alles und kann auch Verantwortung übernehmen - muss er auch bei seinem Job. Er ist äußerst ambitioniert in seinem Job und muss erstmal lernen was Liebe sein kann. Hach ja ich habe so viel gelacht, es gab so viele witzige Szenen. Es geht um das sich verlieben, Vertrauen und fallen lassen und das hat mir verdammt gut gefallen. Aber auch Trauer wird angesprochen. Es gab einige Stellen die wehgetan haben, doch es war das Leben, Leben lassen und loslassen. Es war also wirklich schön aber mit Faith und Ben muss man auch etwas Geduld haben, denn sie stehen sich gern selbst im Weg. Aber auf eine sehr sympathische Weise vor allem wenn man Ben kennengelernt hat und Faiths Leben. Die beiden haben echt eine erfrischende Dynamik. Ein echt schönes Buch.
Das Buch hat mir gut gefallen. Besonders, dass die Geschichte nur aus der Sicht von Ben geschrieben wurde. Es ist ja nicht üblich, dass die Geschichten aus männlicher Perspektive geschrieben werden. Ausgenommen dem Thema, um das es in dem Buch geht, ist das Buch nicht so spannend. Es passiert nicht sehr viel, aber genau das gefällt mir manchmal gut. Angenehm zu lesen.
Eine wundervolle Liebesgeschichte, die eigentlich fast schon ein bisschen zu erwachsen ist für die Genre-Bezeichnung New Adult. Es ist die Geschichte von Ben und Faith, die sich in Chicago als Nachbarn begegnen und nicht unbedingt den besten Start haben. Erzählt wird aus Bens Perspektive und mit der Zeit entwickeln sich seine Gefühl gegenüber Faith von anfänglichem Genervt sein über Anziehung bis hin zu Liebe. Dank seines Charmes hatte Ben bisher nie Probleme bei Frauen, doch bei Faith stößt er gegen eine Mauer. Obwohl die beiden relativ bald miteinander schlafen, gibt Faith nichts von sich preis. Ben hingegen wünscht sich nach und nach mehr als ein rein körperliches Arrangement, versucht sie an seinem Leben teilhaben zu lassen, stellt ihr Freunde und Familie vor. Faith hingegen zieht sie sich manchmal regelrecht zurück, wenn es ihr zu nah, zu intim wird. Einzig über die Bilder, die sie malt und die Farbkleckse, mit denen sie oft überdeckt ist, lassen Ben vermuten, wie bunt es in ihrem Inneren brodelt.
Toll an Keeping Faith ist, dass die dramatische Erkenntnis, als Ben endlich Faiths Geheimnis kennenlernt, nie übertrieben oder konstruiert daherkommt. Alles wirkt ganz natürlich und die Autorin Rebekka Wedekind geht behutsam mit dem Thema um. Faith hat gegen Ende einen kleinen Monolog und der ist ganz wunderbar und zeigt einerseits, wie reflektiert die Autorin an das Thema herangeht und andererseits, wie gut sie es in Worte fassen kann.
Der Roman ist angenehm zu lesen, das Cover eine Augenweide und Fans des Genres kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten und finden in Ben bestimmt einen neuen Bookboyfriend