TOLINO-ALLIANZ-Bestseller!! Platz 1 Bestseller BOD Poppys neuer „Papa“ erfüllt dem sechjährigen Mädchen jeden Wunsch. Er sagt, er liebt sie und überhäuft sie mit Geschenken. Poppys Mutter ist glücklich. Sie kann sich endlich kaufen, was immer sie möchte. Alles wäre gut, gäbe es da nicht die eine Sache … Erste * Jahreshighlight! * Erschüttender Psychothriller * Michael Ein wahrer Sog * Der Blick in die Seele eines Kindes * Sehr fesselnd „Einer der stärksten und gewagtesten Romane dieses Jahres, der auf wahre Begebenheiten beruht. Diese Geschichte ist sowohl herzerwärmend als auch unerträglich, vital und außerordentlich beängstigend, und wird von seiner liebenswerten Heldin Poppy beflügelt.“ WAZ
Worum geht´s? Poppy zieht mit ihrer Mutter zu deren neuen Freund. Zunächst scheint alles toll, der neue Freund ist reich und Poppy wird jeder Wunsch erfüllt. Doch der Schein trügt, den hinter der netten Fassade des Stiefvaters steckt ein Monster ungeahnten Ausmaßes.
Meine Meinung: Ich habe dieses Buch ohne große Vorrede gelesen und war mir gar nicht bewusst, welches Thema hier aufs Tableau geworfen wird. Schonungslos und zutiefst emotional thematisiert Astrid Korten hier ein Tabu und schockt mit der Stimme der kleinen Poppy, die ein solches Martyrium durch leiden musste. Zunächst fand ich schwer einen Zugang zur Geschichte, da die Autorin die 6 jährige Poppy selbst zu Wort kommen ließ und ich es anfangs mühsig empfand, dies zu verfolgen. Jedoch wurde Poppy älter und auch ihre Wortgewandtheit nahm zu, sodass das Lesen von Seite zu Seite leichter wurde. Korten packt viel zwischen die Zeilen und schockt durch eine unglaubliche Familie, mit der die tapfere Poppy zusätzlich noch gestraft ist. Während des Lesens durchlebt man ein Wechselbad der Gefühle, welche von totaler Fassungslosigkeit und Trauer bis hin zu Wut reichen. Und auch lachen kann und muss man. Mit der kleinen, unglaublich tapferen Poppy, die ihren Weg geht, nie aufgibt und doch einmal zu oft die Erwachsenenrolle einnehmen musste. Der Epilog des Buches lässt mich dann noch mehr ins Straucheln kommen. Denn dieses Buch ist keine Fiktion, kein klug durchdachter Psychothriller, es ist die grausame Realität und die Geschichte einer Frau, die sich nie traute, offen über Erlebtes zu reden. Es macht mich sprachlos, denn, obwohl Poppy keine Schuld trifft, wirft es ein kolossales Makel auf das Leben, sodass ein Verschweigen die lebenswertere Alternative ist.
Fazit: Ein Buch, welches wichtig ist, für alle, die mit einem solchen Trauma leben müssen. Nicht das Opfer trifft die Schuld und auch Scham ist hier fehl am Platz! Lesenswert, für alle, die es aushalten können.
Ich habe bewusst nicht angesprochen, was Poppy widerfährt. Auch das Buch kommt ohne Triggerwarnung aus. Ich denke, die Geschichte wirkt noch mehr, wenn man unwissend drauf zu steuert.
INHALT Die kleine Poppy und ihre Mutter ziehen zu dem neuen Partner der Mutter. Raus aus einer kleinen Wohnung, hinein in ein, in Poppys Augen, großes braunes Schloss. Alles scheint perfekt. Sie bekommt viel Aufmerksamkeit von dem Mann, den Sie Papa nennen soll, den sie aber lieber Herr Onkelmann nennt. Poppy merkt, im Gegensatz zu ihrer Mutter, schnell, dass Herr Onkelmann zu viel Interesse an ihr zeigt, und Dinge tut, die ein Papa mit seiner Tochter nicht tun sollte. Ein jahrelanges Martyrium beginnt.
MEINUNG Wow. Dieses Buch macht einen einfach nur wütend und lässt einen wirklich sprachlos zurück. Astrid Korten behandelt in diesem Buch ein sehr heikles und gewagtes Thema. Kindesmissbrauch. Und was das ganze noch schlimmer macht? Es beruht auf wahren Begebenheiten. Es erzählt die Geschichte einer Freundin der Autorin. Dennoch schafft sie es, das ganze nicht überzogen oder aufmerksamkeitsgeil zu formulieren sondern sehr einfühlsam und intensiv. Poppy ist so ein kluges und tolles Mädchen, deren Vertrauen und Unschuld innerhalb kürzester Zeit zerstört wird. Man wollte dieses Mädchen einfach nur aus dem Buch ziehen und ihr sagen, dass man für sie da ist. Dass das nun zu Ende ist. Mir hat es wirklich das Herz gebrochen, wie ihr Stiefvater sich langsam an die kleine ran gemacht hat und mit welch perfiden "Tricks" er Poppy dazu bewegt hat, nichts zu verraten. Ihr zu vermitteln, dass das ganz normal ist. Das war wirklich einfach ekelhaft und abstoßend. Über ihre Mutter möchte ich gar nicht anfangen zu reden. Da bekomme ich direkt Puls. Poppy ist während dieses ganzen Martyriums auf sich alleine gestellt. Ihre Mutter interessiert sich nur für sich und ihren nächsten Suff. Und das obwohl sie auch merkt, das Ihr Mann mehr Interesse an ihrer Tochter zeigt als an ihr. Durch einen Zufall fliegt alles aus. Doch das war nicht das Ende, im Gegenteil... Und schon passiert, jetzt hab ich wieder Puls... Es ist wirklich ein sehr emotionales Buch, das nicht wirklich etwas für schwache Nerven ist, dennoch empfehle ich jedem es zu lesen, da es einem doch die Augen öffnet.
FAZIT Ein Buch das einem nahe geht, hilflos fühlen lässt und einen in den Grundfesten wirklich erschüttert.
"Die sechsjährige Poppy lebt mit ihrer Mutter in einem heruntergekommenen Vorstadtviertel. Eines Tages ziehen sie in eine prachtvolle Villa zu dem neuen Mann ihrer Mutter. Der neuer „Papa“ erfüllt Poppy jeden Wunsch. Er sagt, er liebt sie, kann mit ihr Erwachsenengespräche führen, und überhäuft sie mit Geschenken. Poppys Mutter ist glücklich. Sie kann sich endlich kau-fen, was immer sie möchte. Alles wäre gut, gäbe es da nicht die eine Sache … "
Wie soll man so ein Buch bewerten? Vorallem eine Geschichte die auf wahrer Begebenheit beruht und die Autorin auch Poppy persönlich kennt. Machen wir es heute kurz : es handelt von jahrelangen sexuellem Missbrauch eines Kindes. Die Geschichte geht unter die Haut. Das Buch hat ca. 200 Seiten und der jahrelange Missbrauch wird zeitlich immer nur kurz aufgegriffen, sodas man nur wenige Details aus dem jeweiligen Lebensabschnitt von Poppy erfährt. Ich bin froh über diese Distanz gewesen, weil ich sowas einfach nur schrecklich finde. Ein Zuhause sollte einem Kind Sicherheit und Geborgenheit geben. Die Mutter von Poppy macht mich nur wütend und ich würde sie so gerne schütteln. Poppy hätte sie gebraucht und versagt in allen Lebenslagen. Sie schützt ihre Tochter nicht. Das Ende ist schockierend und es bicht mir mein Herz. Ich hätte in manchen Situationen etwas mehr über Poppy erfahren und auch wie sie als Erwachsene mit dem Missbrauch umgegangen ist. Ob ich dieses Buch empfehlen kann? Wer ein solche Thematik vertragen kann, sollte es lesen.
"Wieso wird die täglich millionenfach stattfindende Vergewaltigung von Kindern beschönigend nur als sexueller Missbrauch bezeichnet?" (Lilo Keller) An ihrem sechsten Geburtstag werden Poppy und ihre Mutter von einem großen Auto abgeholt. Bisher lebte Poppy mit ihrer Mutter in sehr einfachen Verhältnissen. Doch soll alles anders werden, sie sollen nun bei Pick-up leben, wie ihn ihre Mutter nennt, in seinem braunen Schloss. Pick-up hat ein Gesicht wie eine Bowlingkugel, sagt ihre Oma und eigentlich ist er viel zu alt für Mama. Doch nun muss Mama nicht mehr putzen, den Pick-up hat viel Geld und Mama geht deshalb ständig shoppen. Außerdem soll ich nicht mehr Onkelmann zu ihm sagen, sondern Papa. Auch Haare waschen darf Mama nicht mehr, das macht jetzt Papa bei mir. Und er sagt, dass er mich ganz toll lieb hat und das er nun auch mit mir verheiratet ist. Doch bei Mama habe ich das Gefühl, das sie nicht so richtig glücklich ist. Das Leben von Poppy und ihrer Mutter wäre so schön, wenn da nicht diese eine Sache wäre.
Meine Meinung: Dieses zauberhafte Cover mit dem roten Klatschmohn verbirgt eine ganz unfassbar traurige Lebensgeschichte von Poppy. Ich kenne die Autorin schon von einigen Bücher und war von dem Klappentext sehr gespannt auf diese Geschichte. Besonders da ich weiß, dass Astrids Bücher oft sehr viel realistischen Hintergrund haben. Der Schreibstil war flüssig, locker und chronologisch nach Jahren angelegt. Poppys Geschichte beginnt dabei im Jahre 1976 und reicht bis heute. Vieles dabei erfahre ich hauptsächlich aus den Jahren 1976–1998. Poppy ist ein sehr aufgewecktes, aufgeschlossenes Mädchen, auch wenn sie aus sehr einfachem Elternhaus stammt. Bei ihrer Mutter wächst sie mehr schlecht als recht auf. Die beiden haben nicht sehr viel zum Leben und was sie haben, geben sie auch schnell aus. Auch arbeiten gehen scheint ihre Mutter nicht gerne zu tun, da ist es kein Wunder, das sie sich nach einem reichen Mann Ausschau hält. Der 62-jährige Pick-up scheint zu Beginn ein recht netter Mann zu sein, auch wenn er eigentlich Poppys Großvater sein könnte. Was mich jedoch sofort stutzig macht, ist das er sich gerne mit Poppy umgibt, oft ihre Haare wäscht, badet und jeden Sonntag sie nackt ablichtet. Währenddessen vergnügt sich ihre Mutter lieber vor den Fernseher. Dass diese Baderituale zusehends merkwürdiger werden, kann Poppy zu der Zeit noch nicht begreifen, dazu ist sie einfach noch zu jung. Zudem traut sie sich niemandem etwas zu sagen, weil sie nicht möchte, das jemand sie deshalb auslacht. Deshalb behält sie alles, was ihr Papa mit ihr macht für sich, den schließlich, sagt er, das dies alles richtig ist. Dieses Buch hatte ich in Nu ausgelesen, weil mich Poppys Geschichte so unfassbar entsetzt, traurig und sogar wütend gemacht hat. Auch Poppys Familie hat mich erschüttert, eine Großmutter, Onkel und Tante denen Geld und Luxus wichtiger ist und wo ich mich frage, was nehmen sich diese Menschen heraus? Besonders dann, wenn Poppy und ihre Mutter eigentlich Hilfe bräuchten und dann niemand da ist, der ihnen zur Seite steht. Selbst Pick-ups Tochter, bei der ich das Gefühl hatte, das sie ihren Vater sehr genau kennt, schaut einfach nur zu. Niemand scheint Poppys körperliche, aber auch seelische Veränderungen wahrzunehmen. Dieses Buch rüttelt einen auf, selbst wenn man die Not, Poppys Schicksal oder ähnliches schon kennt, macht es einen fassungslos. Das dann die 14-jährige Poppy gegen Ende sogar mehr auf ihre psychisch labile Mutter aufpassen muss und nicht anders herum, macht mich wütend. Ich fragte mich öfters in diesem Buch, ob da nicht auch Ämter aber vor allem Menschen versagt haben. Keiner scheint Poppys innere Rufe zu hören, geschweige den zu verstehen. Besonders wütend hat mich das Ende gemacht, als die Spirale im Grunde von vorne beginnt. Ich war total geschockt und konnte nicht begreifen, wieso ihre Mutter und Großmutter so eine Entscheidung trafen. Oft wäre ich am liebsten in das Buch gesprungen, hätte Poppy da rausgeholt und sie in meinen Armen gehalten, so hat mich dieses Buch berührt. Ich bin froh, das Astrid Korten sich nicht scheut Thematiken aufzugreifen, vor der viele von uns die Augen verschließen. Den diese geschieht zu tausendfach jeden Tag und es könnte sogar in unserer Nachbarschaft sein. Ich freue mich das Poppy ihre Geschichte Astrid erzählt hat und das es ihr heute gut geht. Für mich ist dieses Buch ein wichtiger Beitrag, um einen Blick in die Seele eines Kindes mitzuerleben und um Missbrauch zu verstehen. Lest dieses Buch es ist wichtig, den ich glaube das es viel häufiger bei uns passiert als wir ahnen. Ich jedenfalls kann es nur empfehlen und gebe 5 von 5 Sterne.
Ein schockierendes und berührendes Buch, mit einem sehr wichtigen Thema!
Klappentext:
Die sechsjährige Poppy lebt mit ihrer Mutter in einem heruntergekommenen Vorstadtviertel. Eines Tages ziehen sie in eine prachtvolle Villa zu dem neuen Mann ihrer Mutter. Herr Onkelmann, wie Poppy ihn nennt, überhäuft sie mit Geschenken, wäscht ihr Haar, unternimmt mit ihr lange Reisen in seinem riesigen Auto.
POPPY IST SEIN KLEINER LIEBLING. ES IST IHR GEHEIMNIS. ABER MANCHMAL WERDEN GEHEIMNISSE ZU GROSS.
Meine Meinung:
Ich fange mal mit dem Cover an, es wirkt eher schlicht, und lässt einen nicht erahnen was da auf einen zukommt. Denn das Buch ist alles andere als schlicht. Es ist dann aber doch irgendwie sehr stimmig und ich finde das Cover sehr schön gewählt.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von Poppy erzählt, beruht auf einer wahren Begebenheit und fängt an, als sie 6 Jahre alt ist. Mit 6 Jahren weiß man manche Sachen noch nicht richtig einzuordnen. Sie merkt aber natürlich schon, dass gewisse Dinge seltsam sind, die Herr Onkelmann, da macht. Mich hat es erschüttert und traurig gemacht, das Poppy sich niemanden wirklich anvertrauen kann und total auf sich alleine gestellt ist. Sie muss sich mit um ihre Mutter kümmern, weil die Mutter ihr Leben alleine nicht bewältigen kann. Bei der Familie hat Geld einen sehr großen Stellenwert, da wird gerne auch mal über vieles hinweggesehen. Man hat das Gefühl, ihnen ist es mehr oder weniger egal, wie es Poppy geht. Auf Warnsignale, die eindeutig zeigen sollten, das etwas gewaltig schiefläuft, wird gar nicht richtig reagiert und eingegangen. Man wünscht sich so sehr, das irgendjemand mal genauer hinschaut und sie die Hllfe bekommt, die sie nach diesen ganzen grauenvollen Jahren so dringend benötigt. Ich hatte so oft das Bedürfnis, die Mutter zu schütteln und ihr zu sagen: "Schau verdammt nochmal, was mit deiner Tochter passiert! Tu etwas!" Aber wahrscheinlich wäre das eh nicht angekommen.
Zum Schreibstil lässt sich sagen, dass er wirklich toll ist und sich sehr gut lesen lässt. Die Autorin beschreibt die Dinge anschaulich, aber nicht zu extrem. Dadurch das man aus der Sichtweise eines Kindes die Handlung erzählt bekommt, hat mich die Geschichte noch mehr gefesselt und berührt, aber auch fassungslos gemacht.
Dieses Buch werde ich so schnell nicht wieder vergessen. Und ich lese sehr viel im Bereich Thriller und Horror, auch harte Sachen, aber Poppy war wirklich etwas Besonderes. Für mich persönlich ist der richtige Horror, nicht der Thriller der am blutigsten ist, sondern die tiefen Abgründe des Menschen, wahre Begebenheiten. Die Wahrheit ist viel grausamer, als was sich jemals ein Autor ausdenken könnte. Gerade im Zusammenhang mit Kindern. Diese Geschichte ist so extrem wichtig und ich hoffe, das Menschen ihre Augen mehr öffnen und mehr auf ihre Umwelt achten und nicht die Augen verschließen, weil das der bequemere Weg ist. Mich hat es im Nachwort sehr gefreut, das Poppy ihr Leben in den Griff bekommen hat und sich doch noch alles zum Guten gewendet hat. Eine sehr starke bemerkenswerte Frau! Andere Menschen wären an so einem Schicksal zerbrochen.
Fazit:
"Poppy" ist ein trauriges, aufwühlendes, schockierendes aber auch sehr berührendes Buch. Für mich war es auf jeden Fall ein Jahreshighlight. Ich kann es weiterempfehlen, an Leute die solche Thematiken lesen können. Ansonsten sollte man etwas vorsichtig sein, das Buch ist wirklich keine leichte Kost. Von mir gibt es ganze 5 Sterne!
This entire review has been hidden because of spoilers.
„Poppy“ lebt mit ihrer Mutter Patricia in ärmlichen Verhältnissen. Als Patricia einen reichen älteren Mann kennenlernt, scheint vieles zu schön um wahr zu sein. Sie leben in einem großen Haus, haben viel Geld und Luxus, und Poppy wird mit Geschenken überhäuft. Aber leider ist die kleine Poppy sehr weit vom Glück entfernt, denn ihr Leben wird zur reinsten Hölle, denn ihr Stiefvater beginnt sie zu missbrauchen. Über Jahre leidet Poppy Qualen und keiner scheint es zu bemerken. Astrid Korten erzählt die Geschichte aus Sicht von Poppy in verschiedenen Altersstufen aus der Sicht von Poppy selbst. Was es noch grausamer macht ist, dass diese Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht.
Meine Meinung:
Das Cover von „Poppy“ wirkt selbst so unschuldig und rein, eine kleine zerbrechliche Blume, so zerbrechlich wie ein kleines Kind.
Ich glaube bisher hat mich noch kein Buch so sehr bewegt wie die Geschichte von der kleinen Poppy. Eine reinste Achterbahnfahrt an Emotionen hat mich während dem Lesen begleitet. Trauer, Wut, Fassungslosigkeit, Ekel um nur ein paar zu nennen. Ich habe Tränen vergossen, weil mich diese Geschichte so sehr berührt hat. Man möchte kaum glauben wie grausam Menschen sein können, aber das ist leider die brutale Realität.
Astrid Korten scheut sich nicht Tabuthemen in die Hand zu nehmen und dafür hat sie meinen größten Respekt. Es muss darüber gesprochen werden und niemand darf sich davor verstecken. Die Autorin hat hier Poppy eine Stimme gegeben, Poppy und vielen anderen Missbrauchsopfern.
Die Autorin beeindruckt mich mit ihrem fesselnden und gleichzeitig einfühlsamen Schreibstil. Sie beweist das richtige Maß an Fingerspitzengefühl. Es muss hier nicht knallhart ins Detail gegangen werden um deutlich zu verstehen, was Poppy von ihrem Stiefvater angetan wird. Auch so wird alles ganz klar und erschüttert einen bis ins Mark. Mir lief es immer wieder eiskalt den Rücken herunter.
Der kleine naive Humor, der mal kurz aufblitzt, hilft über die emotionale Brutalität hinweg zu kommen, aber ohne die Geschichte in irgendeiner Art zu verharmlosen.
Was mich ebenfalls mitgenommen hat ist, dass Poppy niemanden, wirklich niemanden hat, dem sie sich anvertrauen konnte. Wenn sich selbst die Mutter, die eigentlich der wichtigste Anlaufpunkt für ein Kind ist, sich nicht im geringsten für ihr eigenes Kind interessiert, wenn die eigene Familie nur ans Geld denkt, wie soll man dann den Mut finden, sich jemanden anzuvertrauen? Selbst als Poppy immer mehr seltsame Anzeichen aufweist, wie z.B. Essstörungen, schenkt man dem keine allzu große Bedeutung. Scham und Angst werden immer größer. Aber liebe Missbrauchsopfer, bitte vertraut euch jemandem an. Es ist nicht eure Schuld und kein Mensch, absolut keiner, darf euch so etwas antun. Nehmt Hilfe in Anspruch.
Fazit: „Poppy“ ist nichts für schwache Nerven, aber es muss gelesen werden. Astrid Korten gibt dem so wichtigen Thema ein Gesicht und zeigt, dass man die Augen nicht verschließen darf, dass man genau hinschauen soll und wenn einem etwas merkwürdig vorkommt, macht den Mund auf und schweigt nicht. Das Buch ist herzzerreißend und man möchte ständig hinein springen um Poppy zu umarmen und aus diesem grauenvollen Umfeld befreien. Poppy ist ein starkes mutiges Kind und junge Frau, die meinen allergrößten Respekt verdient. Auch dafür, dass sie im erwachsenen Alter diese Geschichte mit der Autorin geteilt hat. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und hoch verdiente fünf von fünf Sternen.
🏵️😓Rezensionsexemplar😓🏵️ (unbezahlte Werbung) -Zur Verfügung gestellt von Astrid Korten-
😓🏵️🤐POPPY🤐🏵️😓 -Psychothriller-
Autorin: Astrid Korten Verlag: Independently published (Amazon) oder BoD-Books on Demand Preis: 9,90€, Taschenbuch Seiten: 238 Seiten ISBN: Amazon: 9781704778860 BoD: 9783749496327 Alter: (meiner Meinung nach ab 16 Jahren) Erscheinungsdatum: 3. November 2019
5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐ "Absolutes Highlight"
😓🏵️🤐🏵️😓🏵️🤐🏵️😓🏵️🤐🏵️😓🏵️🤐🏵️😓🏵️🤐🏵️ Inhaltsangabe: Entnommen von: www.bod.de Die sechsjährige Poppy lebt mit ihrer Mutter in einem heruntergekommenen Vorstadtviertel. Eines Tages ziehen sie in eine prachtvolle Villa zu dem neuen Mann ihrer Mutter.Der neuer „Papa“ erfüllt Poppy jeden Wunsch. Er sagt, er liebt sie, kann mit ihr Erwachsenengespräche führen, und überhäuft sie mit Geschenken.Poppys Mutter ist glücklich. Sie kann sich endlich kau-fen, was immer sie möchte.Alles wäre gut, gäbe es da nicht die eine Sache … 😓🏵️🤐🏵️😓🏵️🤐🏵️😓🏵️🤐🏵️😓🏵️🤐🏵️😓🏵️🤐🏵️ Weitere Informationen: https://instagram.com/astridkorten?ig... 🏵️ https://www.astrid-korten.com/ 🏵️ https://instagram.com/astrid_korten?i... 🏵️ https://www.facebook.com/astridkorten 🏵️ https://www.facebook.com/Astrid.Korte... 🏵️ https://www.amazon.de/gp/aw/d/1704778... 🏵️ https://www.bod.de/buchshop/poppy-ast... 😓🏵️🤐🏵️😓🏵️🤐🏵️😓🏵️🤐🏵️😓🏵️🤐🏵️😓🏵️🤐🏵️ Hallo ihr Süßen💕 Ich weiß, wie viele Bücher ich schon von Astrid gelesen habe, aber was ich weiß, ist das *POPPY* mit Abstand ihr bestes Werk bis jetzt ist. Astrid Korten ist für mich der Inbegriff an Psychothriller und es gibt eigentlich kein Buch von ihr, das mich nicht begeistern konnte. So musste ich auch unbedingt *POPPY* lesen. Denn so schlicht und fantastisch das Cover ist, so aufregender und wichtiger ist die Handlung. Dieses Buch ist ein Meisterwerk und ein Schatz, denn es ist verdammt Wertvoll und so unglaublich wichtig. Denn Astrid gibt denen eine Stimme, die am wenigsten gehört werden. Nämlich der kleinen 6 Jährigen Poppy. Einem kleinen, sehr mutigen und tapferen Kind. Einem Kind das missbraucht wurde und niemand wollte ihr damals zuhören. Poppy steht für mich für jede kleine geschundenen Seele, auch für die jenigen die den Missbrauch nicht überlebt haben. Poppy gibt jeden Kind ob Mädchen oder Jungen eine Stimme und hat eine ganz klare Botschaft parat! "Hört verdammt nochmal zu wenn ich mit euch Spreche!" "Schaut nicht weg!" Denn auch wenn etwas so unmöglich erscheint, so unwahrscheinlich und unglaublich, so bedeutet dies nicht das es nicht auch genau so passiert seien könnte und jede Sekunde auf dieser Welt passiert. Astrid Korten, hat ein Meisterwerk erschaffen was für mich der absolute Inbegriff von Psychothriller bedeutet. Denn dieses Buch ist sehr leise, es ist still und es geht unter die Haut. Am liebsten wäre ich durch die Seiten gesprungen, hätte Poppy gepackt und einfach nur beschützt. Dieses Buch blickt in die Tiefe einer Kindlichen Seele und ihren Gedanken. Es beschreibt die Hoffnungslosigkeit und die grauenvolle Taten. Dafür musste die Autorin nicht einmal ins Detail gehen, denn die Atmosphäre dieses Buches ist genug. Ich danke Astrid, das sie Kindern eine Stimme gibt und hoffe das es der wahren Poppy, heute gut geht. Dieses Buch ist sehr aufwühlend und unfassbar zugleich, denn es macht Sprachlos und einfach nur wütend. Es gibt nichts schlimmeres als wenn man als Kind gesagt bekommt, daß alles nur Einbildung sei. Doch heute gibt die Protagonistin Poppy jeden eine Stimme und sie schreit sehr laut und liebe Poppy, ich habe dich gehört! Danke für dieses ganz besondere Buch. Lieben Gruß Sonja/Shaaniel
Astrid Korten hat ein mutiges und wichtiges Buch geschrieben. Mutig, weil sie darin die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte eines Kindes aufgreift, das über Jahre von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht wird. Das ist kein Spoiler, das ist eine Tatsache, der man sich vor der Lektüre bewusst sein muss. Denn damit wird klar: Das ist alles andere als eine leichte Lektüre.
Die Autorin beweist ein großes Einfühlungsvermögen in ihre Figur. Poppy ist echt, von ihrer kindlichen Naivität bis hin zu Verzweiflung und Wut einer nahezu Erwachsenen. Im Zentrum steht eine allumfassende, kaum zu ertragende Hilflosigkeit. Einer Hilflosigkeit, die daraus entsteht, dass die ihr schutzbefohlenen Menschen um sie herum wegsehen und sie an keiner Stelle auf Unterstützung hoffen darf. Dieses Kind führt in seinem Leid ein Schattendasein zwischen dem allein auf oberflächlichem Wohlstand ausgerichteten Dasein der Mutter und deren viele Jahre älterem neuen Mann, der Poppy seine ganze Aufmerksamkeit schenkt. Je jünger Poppy ist, umso verdeckter geschieht der Missbrauch. Auch in ihrem Erzählen geschieht er zwischen den Zeilen. Aber dass etwas nicht stimmt, beschleicht den Leser genauso schnell wie die Sechsjährige, die noch nicht einmal genau in Worte fassen kann, was mit ihr geschieht.
Schicksale wie Poppys sind auch heute noch allgegenwärtig. Es gibt Studien, die davon ausgehen, dass 3 von 10 Kindern Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch haben. Und noch immer wird weggesehen, werden die Opfer allein gelassen in ihrem Schmerz, ihrer Wut, ihrer Verzweiflung. Dass Poppy an dieser Erfahrung nicht zerbricht, dass sie überlebt, ist allein ihrer unglaublichen Stärke zuzuschreiben. Dafür verdient sie allen Respekt den man aufbringen kann. Denselben möchte ich auch der Autorin aussprechen, die Poppy stellvertretend eine Stimme geliehen hat und ein Thema aufgreift, über das niemand gerne spricht, egal, in welcher Zeit wir uns befinden. Das macht es aber nicht weniger real.
Fazit: Poppys Geschichte gehört erzählt, allein, damit einmal weniger Menschen wegsehen. Astrid Korten hat mit diesem Roman ein schwieriges Thema aufgegriffen, das sie mit großer Eindringlichkeit und einer authentischen Figur umsetzt. An manchen Stellen hätte ich mir etwas weniger Dialoge und mehr Innensicht der Figur gewünscht. Dadurch bleibt das ein oder andere etwas im luftleeren Raum hängen. Dennoch verdient dieses Buch 4/5 Sterne.
Poppy von Astrid Korten ist ein Psychothriller, der auf einer wahren Begebenheit basiert und sich mit dem Thema Kindesmissbrauch auseinandersetzt. Die Geschichte wird aus der Perspektive der kleinen Poppy erzählt und beleuchtet ihr Schicksal nach dem Umzug mit ihrer Mutter zu einem neuen, vermögenden Mann, den sie „Onkelmann“ nennt.
Zusammenfassung und Spoiler Der Umzug: Die sechsjährige Poppy lebt mit ihrer Mutter in ärmlichen Verhältnissen. Eines Tages zieht ihre Mutter mit ihr zu ihrem neuen, wohlhabenden Freund, den Poppy "Onkelmann" nennt. Zunächst scheint es, als hätten sich die Lebensumstände der beiden dramatisch verbessert.
Der Missbrauch: Der „Onkelmann“ überschüttet Poppy mit Geschenken, doch bald beginnt er, sie sexuell zu missbrauchen. Die Mutter, die mit ihren eigenen Problemen wie Alkohol und dem neuen, luxuriösen Lebensstil beschäftigt ist, ignoriert oder verdrängt, was vor ihren Augen geschieht. Poppy ist auf sich allein gestellt und fragt sich, ob das, was sie erlebt, normal ist.
Die Innenwelt des Kindes: Das Buch zeigt die schrecklichen Ereignisse aus der kindlichen Perspektive, was die Darstellung besonders berührend und beängstigend macht. Poppy entwickelt Abwehrmechanismen, um das Erlebte zu verarbeiten, und versucht, in einer Welt aus Fantasie und Realität zu überleben. Sie vertraut ihre Ängste und Erlebnisse niemandem an, da sie sich isoliert und unverstanden fühlt.
Konfrontation und die Folgen (Spoiler): Im Laufe der Geschichte wächst Poppy zu einer jungen Frau heran, die mit den traumatischen Erlebnissen ihrer Kindheit kämpft. Am Ende des Buches konfrontiert sie ihre Mutter mit der Wahrheit über den Missbrauch. Die Mutter streitet alles ab und verleugnet Poppys Erinnerungen. Sie behauptet, Poppy sei verrückt oder würde lügen, was Poppy erneut tief verletzt.
Das Ende: Das Ende des Buches zeigt, dass Poppy trotz allem einen Weg findet, mit ihrem Trauma umzugehen, auch wenn es nicht ohne Nachwirkungen bleibt. Sie hat nicht die volle Bestätigung von ihrer Mutter erhalten, doch sie findet schließlich Mut und Kraft, ihre eigene Geschichte zu erzählen. Es ist eine Geschichte über Resilienz und den Kampf, eine traumatische Vergangenheit zu überwinden, auch wenn das Ende nicht die vollständige familiäre Versöhnung bringt, die man sich als Leser wünschen würde.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Worum geht es? Die sechsjährige Poppy und ihre Mutter wohnen jetzt in einer prachtvollen Villa. Ihr neuer Papa erfüllt ihr jeden Wunsch. Er sagt, er liebt sie, kann mit ihr Erwachsenengespräche führen, und überhäuft sie mit Geschenken. Poppys Mutter ist glücklich. Sie kann sich endlich kaufen, was immer sie möchte. Alles wäre gut, gäbe es da nicht die eine Sache. In diesem Buch erzählt Astrid Korten die Geschichte der kleinen Poppy, die jahrelang von ihrem Steifvater sexuell missbraucht wird. Es handelt sich hierbei um eine wahre Begebenheit.
Wie hat es mir gefallen? Allgemein: Das Cover ist sehr schlicht gehalten und dennoch optimal getroffen. Das Grau spiegelt so viel Schlechtes und Tristes der Handlung wieder. Das Rot hingegen wirkt, wie Poppy mit ihren 6 Jahren, sehr unschuldig. Der Klappentext ist kurz und knackig gehalten und verrät nicht viel über die eigentliche Handlung. Er gibt nur einen kleinen Hinweis. An sich finde ich das sehr gut, doch bei diesem Thema wäre eine Trigger-Warnung doch wichtig.
Hauptteil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr kindlich, was in diesem Fall sehr passend ist, da die Geschichte in der Ich-Perspektive der kleinen Poppy geschrieben ist. Was ich als wirklich bewundernswert empfinde ist, dass die Autorin es schafft ihren Schreibstil mit Poppy zusammen wachsen zu lassen. Denn umso älter die Protagonistin wird, desto erwachsener wird auch der Schreibstil. Da es sich hier um eine wahre Begebenheit handelt, musste die Autorin die Gefühle und Geschehnisse der Betroffenen einfangen und wiedergeben. Dies ist ihr wirklich gut gelungen. Ich habe über die gesamte Handlung hinweg mitgelitten. Auch die Spannung war die ganze Zeit über da und wurde perfekt gehalten.
Die Charaktere: Die Charaktere wirkten alle unglaublich real, sodass sich dies positiv auf die Geschichte ausgewirkt hat und Gefühle optimal rübergebracht werden konnten. Ich wollte Poppy einfach nur in den Arm nehmen und für sie da sein.
Das Ende: Bei solchen Lebensgeschichten gibt es leider kein wirkliches Happy End, denn die Betroffenen müssen, auch wenn sie dem Missbrauch nicht mehr ausgesetzt sind, ihr ganzes Leben mit diesen Erinnerungen verbringen. Es war dennoch sehr bewegend und hat sehr zum Nachdenken angeregt.
Das Fazit: Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven und auch nichts für Betroffene. Wie ich oben schon erwähnte, sollte es zu diesem Buch dringendst eine Trigger-Warnung geben. Für Menschen, die jedoch gerne Psychothriller lesen und mit dem Thema Missbrauch umgehen können, ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Diese Geschichte geht definitiv unter die Haut!
Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit und hat mich sehr berührt. Ich habe es an einem Wochenende gelesen, habe mitgefiebert und mitgelitten und wollte einfach nur, dass es irgendwie gut endet, sofern das überhaupt möglich ist. Es handelt sich um eine Missbrauchsgeschichte, aus der Perspektive des Kindes, vom Beginn des Missbrauchs mit 6 Jahren bis zum Alter von 14 Jahren. Die ganze Zeit konnte ich einfach nicht fassen, wie isoliert Poppy ist, wie keiner etwas gemerkt hat und natürlich auch, wie die Mutter-, selber zutiefst unglücklich und alkoholkrank- einfach weggeschaut hat, um sich ein luxuriöses Leben mit allen materiellen Annehmlichkeiten zu erkaufen. Als Poppy wegen ihrer Magersucht ins Krankenhaus eingeliefert wird und sie sich ihrem Lehrer anvertraut, scheint der Ausweg aus Poppys Martyrium zum Greifen nah. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen und habe es bis nachts zu Ende gelesen. Danach konnte ich nicht mehr schlafen, so sehr hat mich die Geschichte erschüttert und natürlich habe ich mich die ganze Zeit gefragt, ob das heute noch so passieren könnte.. Den Missbrauch aus der Perspektive des 6-12 jährigen Kindes zu schreiben, fand ich stilistisch sehr gelungen. Ganz klare 5 Sterne, auch wenn ich danach nicht schlafen konnte!
Der Schreibstil ist flüssig und locker und die Autorin bringt es fesselnd und gleichzeitig auch einfühlsam rüber.
Die Geschichte wird von Poppy´s Sicht erzählt. Poppy ihre Geschichte beginnt im Jahr 1976 bis heute. An ihrem 6 Geburtstag zieht Poppy und ihre Mutter zu ihrem neuen Freund "Pick up" der am Anfang sehr nett scheint.In Wirklichkeit ist er nicht an ihre Mutter interessiert sondern an nur an Poppy. Pick up kümmert sich vom ersten tag alleine um Poppy und wäscht sie in regelmäßigen Abständen ihre Haare. Was mich sehr stutzig gemacht hat. Dann kam auch sehr schnell dazu das er Poppy jeden Sonntag nackt fotografiert hat. Die Mutter Patricia schaut weg und macht die Augen davor zu. Sie gibt lieber Geld aus und genießt die Zeit im Reichtum zu leben. Poppy hat mit 14 Jahren den mut gefasst sich jemand an zu vertrauen.
Eine sehr traurige und wahre Geschichte. Ich musste zwischen zeitlich das Buch zur Seite legen, weil es erschreckend, erschütternd, aufwühlend und fassungslos ist.
Das erste mal das ich ein Buch an einem Tag gelesen habe. 😳 (okay es waren nur 202 Seiten 😅)
~~Ich versuche ,mir vorzustellen wie es wäre, wenn Papa nicht von der Toilette zurückkehren würde. Würde das Geld in Mamas Handtasche reichen, um die Rechnung zu bezahlen? Und danach weiterleben zu können?Vermutlich nicht. Aber wir können immer noch einen Job für mich finden. Oder meinen echten Vater ausfindig machen und fragen, ob er uns zurückhaben will. Oder einen neuen Vater für mich finden. Er muss nicht mal sehr reich sein, nur ganz normal. (Poppy 9 Jahre)~~
Ich wusste gar nicht das dies eine Geschichte nach wahrer Begebenheit ist. Umso trauriger und schokierend ist es, was Poppy erleben musste. Allerdings konnte ich Verhaltensweisen mancher Personen einfach null nachvollziehen. Traurig das Geld bei manchen einen größeren Stellenwert hat, als ein Mensch! 😒 Der Schreibstil war nicht meins. Er war wirklich sehr sehr einfach gehalten. Und auch das Genre Psychothriller fand ich nicht so ganz passend. 🙈
Es ist natürlich super schwierig zu lesen und dass das Buch auf einer wahren Begebenheit beruht, macht es nicht einfacher. Aber wenn andere es durchleben mussten, sollte man zumindest ihren Geschichten lauschen. Der Schreibstil ist toll, die Geschichte bewegend und irgendwie schafft es die Autorin, dass man zwischendurch auch mal lacht. Tolles, wichtiges Buch, aber man sollte es nur lesen, wenn man sicher ist in der richtigen Verfassung zu sein. Hier unbedingt die Trigger Warnings checken. Jetzt geh ich etwas fröhliches lesen. :)
Ein großartiges Buch zu einem sensiblen Thema. Konnte es nicht in einem durchlesen, da ich es zwischendurch verarbeiten musste... Es is sehr spannend und flüssig geschrieben und hat mich von Anfang an immer weiterlesen lassen wollen. Mich wird diese Geschichte sicher noch länger beschäftigen und ich danke der Autorin und Poppy, für diese sehr berührende Geschichte. Dieses Buch hat mich wirklich sehr berührt.
Dieses Buch braucht keine reißerischen Darstellungen, wenn es um sexuellen Missbrauch geht. Andeutungen sind für das Kopfkino viel schlimmer. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle.
Unfassbare Geschichte, beruhend auf wahrer Begebenheit und gut wiedergegeben. Aus der Sicht der Protagonistin, des Opfers in verschiedenen Altersklassen. Dieses Buch muss gel den werden!
Astrid Korten trifft damit genau ins Herz und das fast schon zu tief. Es ist wirklich eine herzzerreißende Geschichte über ein Mädchen das missbraucht wird und dessen Mutter einfach nicht zuhören kann. Bei manchen Stellen musste ich es für ein paar Minuten kurz weglegen.