"Alles hat seinen Preis. Erst recht ein Leben wie das unsere."Der letzte Ball naht und mit ihm die neue Ära der falschen Bräute. Während die Prinzen ums Überleben ringen, stellt sich Mary ihrer Vergangenheit und den gestohlenen Kindern, sowie einer Hexe, die seit zwölf Wintern Trauer trägt. Sie erkennt, dass jede Geschichte einem Spiegel gleich je nach Blickwinkel eine andere Wahrheit zeigt. Und sie muss sich entscheiden: für den Mut oder die Sicherheit; für das Leben oder den Augenblick. Nur eines ist gewiss: jede Entscheidung hat ihren Preis.
Meine Schreibbiografie beginnt wie die hunderter Autoren: Ich liebe Buchstaben seit ich denken kann. Schwarze Wörter auf weißem Papier, ein Hauch von Staub, das Knistern beim Umschlagen, eine verborgene Geschichte. Wie passt eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckel? Wie kann sie uns so sehr gefangen nehmen und fesseln, dass wir selbst nach dem kleinen Wort ENDE noch in ihr verweilen, des Nachts von ihr träumen?
Bücher – sie besitzen eine ganz eigene Art von Magie. Wir werden zu Helden, zu Weltrettern, zu Liebenden. Und wenn wir ein Buch zuschlagen, dann bleibt immer ein Stück von uns in seinem Herzen zurück. Solange, bis wir uns erneut auf die Reise begeben und uns an die Stellen erinnern, an denen wir schon einmal entlanggekommen sind. Bücher. Magie und Kunst. Lasst euch verzaubern!
Der dritte Band ist geprägt von Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. All die Schicksalsfäden, die sich verwoben haben, drohen zu zerreißen und man erkennt immer mehr, dass das Offensichtliche nicht immer der Wahrheit entsprechen muss. Geschützte Geheimnisse werden offenbart, grausame Rituale vollzogen und der Wunsch nach einer friedlichen Zukunft ins Wanken gebracht.
Es hatte eine Zeit gegeben, da er dachte, dass einzelne Leben keinen Wert besäßen. Er hätte nicht fataler irren können. Jedes Leben, und mochte es noch so unbedeutend sein, trug einen Teil zum großen Ganzen bei. Fehlte es im Getriebe der Zeit, konnte alles geschehen. Ein Flucht fortbestehen und ein Reich untergehen. Zitat Seite 556 (im Sammelband)
Ein großartiger Abschluss dieser wieder mal wunderschön geschriebenen Trilogie, die man nicht so leicht weglesen kann. Man muss schon aufpassen, mitdenken, die Figuren verfolgen auf ihren verwunschenen Wegen, was eine wahre Freude war, doch auch ein Weg gespickt mit vielen Dornen. Besonders gefreut hat mich, dass auch das Märchen von Jorinde und Joringel einen kleinen Anteil beigetragen hat. Das mag ich auch besonders gerne und wird eigentlich nur selten erwähnt, wenn ich so darüber nachdenke.
Julia Adrian hat jedenfalls die Essenz der Märchen, das düstere, das grausame und die Philosophie dahinter perfekt in diese Geschichte verpackt und mit einer perfekt verflochtenen Geschichte verbunden, die viele Rätsel aufgab, die nach und nach gelöst wurden. Liebe und Hass, Krieg und Frieden, Gewalt und Mitgefühl, Verlust und Hoffnung, ... ein Potpourri der Gefühle in all ihren Schattierungen erlebt man beim Lesen und die Spannung steigt am Ende immer mehr! Der Abschluss ist wunderschön und rundet das ganze perfekt ab <3
Am Ende gibt es übrigens auch eine Übersicht aller wichtigen Personen aus den Königreichen. Grade für den Anfang vielleicht ganz hilfreich, denn es sind viele Figuren, die wir hier durch die Geschichte begleiten! Das sehr persönliche Nachwort der Autorin ist übrigens auch lesenswert ;)
"Herbst im Blut" ist der 3. Band der "Winters zerbrechlicher Fluch" Reihe von Julia Adrian. Ich weiß gar nicht so recht, was ich sagen soll. Ich bin so unglaublich traurig, dass diese Geschichte nun zu Ende ist und ich hoffe, dass die Autorin noch viele weitere Märchenadaptionen schreiben wird!
Ich würde die Reihe so beschreiben: Düster, episch, märchenhaft, anders und phänomenal. Empfehlen würde ich die Bücher allen Märchenfans, die kein Problem mit blutrünstigen Szenen haben. Diese Bücher sind ganz bestimmt nichts für schwache Nerven! Die Geschichte ist sehr komplex und nicht unbedingt für Leute gedacht, die ein leichtes, zuckersüßes Märchen suchen. Es handelt sich um ein schonungslos düsteres Märchen für Erwachsene. Von mir gibt es auf jeden Fall 5 Sterne!
Hier noch ein paar Infos zum Hörbuch: 8 Stunden und 52 Minuten / Ungekürzte Ausgabe Sprecherin: Mara Hinberg Von mir würde die Sprecherin 5 Sterne bekommen. Verlag: SAGA Egmont
Achtung: Wer die "Dreizehnte Fee" und die "Winters zerbrechlicher Fluch" Reihe noch nicht gelesen hat, liest hier bitte nicht weiter: ........................................................ Besonders genial finde ich, dass die Autorin zwei Reihen geschrieben hat, die völlig unterschiedlich sind und doch auch einen kleinen gemeinsamen Nenner haben. Ich weiß zwar nicht, ob das so gedacht war, aber eine Reihe endet genau dort, wo die andere beginnt. Zusammenhang gibt es jedoch keinen? Mich würde interessieren, ob die Autorin selbst eine Verbindung zwischen den beiden Reihen zieht.
Das fulminante Finale einer grandiosen Reihe! Ich habe die komplette Reihe förmlich verschlungen, so ergreifend, emotional und spannend war sie geschrieben. Die Geschichte ist komplex und zunächst undurchschaubar, doch wenn man einmal den Durchblick erlangt hat, ist es ein wahres Leseerlebnis. Besonders das Ende hat nochmal so viel aus dem Buch herausgekitzelt und mich wirklich mitgerissen.
Fazit: Die gesamte Reihe ist definitiv weiterzuempfehlen und bereits jetzt ein Jahreshighlight für mich! <3
Klappentext: "Alles hat seinen Preis. Erst recht ein Leben wie das unsere."Der letzte Ball naht und mit ihm die neue Ära der falschen Bräute. Während die Prinzen ums Überleben ringen, stellt sich Mary ihrer Vergangenheit und den gestohlenen Kindern, sowie einer Hexe, die seit zwölf Wintern Trauer trägt. Sie erkennt, dass jede Geschichte einem Spiegel gleich je nach Blickwinkel eine andere Wahrheit zeigt. Und sie muss sich entscheiden: für den Mut oder die Sicherheit; für das Leben oder den Augenblick. Nur eines ist gewiss: jede Entscheidung hat ihren Preis.
Cover: Das Cover ist passend zum Titel in Herbstfarben gestaltet. Das Kleid, welches für Winters Fluch steht, bricht immer mehr. Ich finde das Cover einfach märchenhaft und passend zum Buch.
Schreibstil: Der Schreibstil hat sich nicht verändert. Er lässt sich wunderbar lesen und durch den Perspektivenwechsel erfährt man sehr viel. Etwas schade ist, dass bei den E-Books lediglich beim letzten Teil ein Glossar enthalten ist. Dies wäre beim ersten Teil sehr hilfreich gewesen.
Handlung: Die Geschichte beginnt dort, wo Band 2 aufgehört hat und ist wieder von Seite 1 bis zur letzten Seite mega spannend. Es gab auch einige Wendepunkte die ich definitiv nicht erwartet hätte. Was mir so richtig gefallen hat ist, dass das Märchen richtig düster war. Ebenso war es zum Teil sehr blutig. Das Ende hat mich noch Tage nachher beschäftigt und ist so emotional geschrieben.
Fazit: Ein so wahnsinnig tolle Geschichte, dir schön düster und blutig ist.
Nie hätte ich gedacht, dass diese Reihe so komplex ist in ihrer Handlung.
Viele Sachen, die nur eine Kleinigkeiten sind, gehören zu einem größeren Ganzen. Nichts passiert umsonst wie man feststellen darf. Die Geschichte entblättert sich hier Stück für Stück und geht dabei nicht immer freundlich mit den Charakteren um. Manche leiden mehr andere weniger, aber doch ereilt es jeden. Es ist schwierig was in Worte zu fassen ohne die Handlung groß zu spoilern. Über ein paar Wendungen habe ich mich gefreut, andere haben mich geschockt und wiederum andere hätte ich mir anders gewünscht. Der dritte Band hat mir emotional viel abverlangt. Marys Geschichte hat sich als so viel mehr entpuppt.
Leider bin ich ein wenig traurig um das Ende und ich weiß leider nicht so recht was ich damit anfangen soll.
„Alles hat seinen Preis. Erst recht ein Leben wie das unsere.“ Der letzte Ball naht und mit ihm die neue Ära der falschen Bräute. Während die Prinzen ums Überleben ringen, stellt sich Mary ihrer Vergangenheit und den gestohlenen Kindern, sowie einer Hexe, die seit zwölf Wintern Trauer trägt. Sie erkennt, dass jede Geschichte einem Spiegel gleich je nach Blickwinkel eine andere Wahrheit zeigt. Und sie muss sich entscheiden: für den Mut oder die Sicherheit; für das Leben oder den Augenblick. Nur eines ist gewiss: jede Entscheidung hat ihren Preis. Quelle: amazon.de
Meinung:
Es war das Lachen, das mich den nächtlichen Flur entlanglockte, fort von der Treppe , über die Vater hinabzusteigen pflegte, über die kalten Steinfliesen und an den Zimmern der schlafenden Zofen vorbei bis zu Mutters Gemach.
Das Cover unterscheidet sich nur minimal von den anderen der Reihe. Das Kleid zerspringt nun ganz, die Farbe ist anders, doch ansonsten ist es gleich wie die anderen beiden. Ich finde das Cover aber am eindrucksvollsten.
Der Schreibstil der Autorin ist immer noch sehr anspruchsvoll, man muss manchmal Sätze zweimal lesen, doch man verliert sich trotzdem sofort in der Geschichte. Hier gibt es immer noch viele Perspektiven, aber mittlerweile ist klar, wer wer ist und es ist schon leicht die Figuren auseinander zu halten.
Auch dieser Band schließt nahtlos an den zweiten Teil an. Mary und der Jäger sind bei Winter und die anderen bereiten sich auf den Endkampf vor.
Diese Rezension wird wahrscheinlich ziemlich kurz werden, da ich einfach nicht zu viel verraten will und das Buch ja auch nicht sonderlich lang ist. Dadurch, dass ich die drei Bücher recht zeitnah gelesen habe, kam ich wieder sehr gut in die Geschichte. Wenn längere Zeit verstreicht bin ich ziemlich sicher, dass man sich sehr schwer tut, weil es einfach so viele Chraktere und Handlungsstränge gibt, die man sich merken und auseinanderhalten muss. Im ersten Band hatte ich damit meine größten Probleme, jetzt am Ende ging es schon sehr gut.
Was mir bei diesem Teil besonders gut gefallen hat war, dass man mehr über die Vergangenheit zu Winter erfährt, wieso sie in dem Wald ist und was mit ihren Schwestern passiert ist. Diese Geschichte fand ich einfach mega interessant und endlich verstand ich auch Winter besser. Es war schon lange klar, dass sie nicht die Böse in dem Buch ist, trotzdem blieb es lange Zeit offen, wer nun wirklich Böses will und wer nicht. Wie die Autorin die Geschichte von Winter erzählt hat, hat mich berührt, ich hatte Gänsehaut beim Lesen.
Abgesehen von Winters Geschichte geht aber auch die von Mary, Philipp, Tarek und Duncan weiter. Besonders Mary macht eine einzigartige Wandlung durch, mit der ich so nicht gerechnet habe. Ich muss sagen, dass ich Duncan in diesem Band dann auch noch mehr mochte, als in den vorherigen. Er wirkte zuerst etwas verrückt und so als wolle er Böses, da er gegen die falschen Bräute vorgehen wollte, dabei wollte er sich nur von dem Fluch befreien, was in diesem Teil klar wird. Bis zum Ende von diesem Teil mochte ich Duncan dann doch recht gerne.
Aber zurück zu Mary. Ihre Geschichte nimmt eine so unvorhergesehene Wendung, dass ich mir wirklich ein paar Tränchen verdrücken musste. Zuerst lässt uns die Autorin glauben, dass das Schlimmste überstanden ist und dann reißt sie den Lesern nochmal das Herz raus. Ich war … traurig. Anders kann ich es nicht beschreiben. Ich habe mit Mary gefühlt, ihr Leben hat mich traurig gemacht und erst gegen Ende habe ich nochmal sowas wie Hoffnung gefühlt. Eine wahre Achterbahn der Gefühle. Ich kanns euch gar nicht beschreiben, aber wiegt euch nie in Sicherheit bei diesem Buch!
Was noch wirklich super war, waren die Drachen. Lange hörte man nur von Drachentötern und endlich sieht man auchmal die Drachen selbst. Ich liebe ja alles, was mit Drachen zu tun hat und diese haben die Geschichte einfach perfekt abgerundet. Durch sie gab es einen großen Knall, obwohl es auch schon vorher einen gab (ich sage nur die besondere „Maske“) wodurch das Buch einfach nie langweilig wurde.
Das Ende war schön. Emotional, traurig, hoffnungsvoll und dann kommt auch noch ein neuer Charakter hinzu. Ich fand das Ende für das Buch einfach perfekt und hätte mir kein anderes wünschen können.
Fazit:
Ein gelungener Abschluss für eine wirklich tolle Reihe. Ich frage mich immer noch, wieso ich so lange mit dem Lesen gewartet habe. Die Geschichte von Mary geht in eine ganz andere Richtung, als man sich denkt und auch Winter steckt voller Überraschungen. Ich gebe diesem Band 5 Sterne.
"Alles hat seinen Preis. Erst recht ein Leben wie das unsere."
Der letzte Ball naht und mit ihm die neue Ära der falschen Bräute. Während die Prinzen ums Überleben ringen, stellt sich Mary ihrer Vergangenheit und den gestohlenen Kindern, sowie einer Hexe, die seit zwölf Wintern Trauer trägt. Sie erkennt, dass jede Geschichte einem Spiegel gleich je nach Blickwinkel eine andere Wahrheit zeigt. Und sie muss sich entscheiden: für den Mut oder die Sicherheit; für das Leben oder den Augenblick. Nur eines ist gewiss: jede Entscheidung hat ihren Preis.
Meinung
"Herbst im Blut" ist der dritte Band der düsteren und märchenhaften Winters zerbrechlicher Fluch Trilogie von Julia Adrian. Das Buch ist am 11. November 2019 im Drachenmond Verlag erschienen. Die Drei Teile des Mehrbänders sind als Einzelbände in ebook Format erhältlich. Der Drachenmond Verlag hat allerdings einen wunderschön gestalteten Sammelband, in Form einer Klappenbroschur, herausgebracht. Nach dem Motto, die Geschichten der Autoren mit Liebe und Leidenschaft in Buchform zu bringen, und sie individuell und liebevoll zu gestalten, haben sie auch Frau Adrians Werk in ein Kleinod verwandelt. Ich liebe Märchen, Märchenadaptionen und Erzählungen mit Märchenaspekten. Julia Adrian hat mich mit ihrem Dreiteiler rund um die Dreizehnte Fee, die Hunderte Jahre geschlafen hat um von der wahren Liebe wachgeküsst zu werden, vollkommen in ihren Bann gezogen. Vor allem da der Prinz kein edler Retter war und die Wachgeküsste keine unschuldige Prinzessin. Ich habe mich sehr über diese weitere besondere Begebenheit von Julia Adrian gefreut und bin ihr gerne, nun schon zum dritten Mal, in die sechs Reiche diesseits der Eisberge gefolgt.
Jeder kennt Cinderella, das arme Mädchen, das von ihrer gehässigen Stiefmutter und ihren gemeinen Stiefschwestern schändlich behandelt und mit Arbeit überhäuft wird. Bis eines Tages der Prinz auf der Suche nach einer Frau auf sie aufmerksam wird. Sie verschwindet nach dem Ball spurlos und dem Prinzen bleibt nichts von ihr als ein gläserner Schuh. Aber er will sie suchen, sie finden und sie zu seiner Königin machen. Doch was wäre, wenn Cinderella dem Prinzen aus einem bestimmten Grund über den Weg gelaufen ist? Wenn ein Zauber der Grund dafür ist, dass er den Blick nicht von ihr abwenden kann? Was wenn Cinderella nur ein gut platziertes Puzzlestück ist und das insgesamte Bild soviel größer und gefährlicher ist? Was für ein Plan verbirgt sich dahinter und wessen Werkzeug könnte Cinderella sein? Was hat es mit dem geheimnisvollen Fluch auf sich, der angeblich auf den Königskindern liegt? Und was ist mit der Prinzessin die der Prinz eigentlich heiraten sollte und die als verschmähte Braut vor den Trümmern ihres Lebens steht? Ihr Name ist Mary. Und das ist ihre Geschichte...
... ansonsten möchte ich zum Inhalt nicht wirklich etwas verraten außer, dass es viel mehr ist als nur Marys Geschichte. Jeder Leser sollte am besten selbst in Frau Adrians erschaffene Welt eintauchen, die mit leisen Anklängen an verschiedenste Märchen erinnert und doch soviel mehr birgt. Der vielschichtige und facettenreiche Geschichtenaufbau setzt sich auch in diesem dritten Band fort und die verschiedenen Perspektiven lassen den Leser in viele Leben blicken, unterschiedliche Ansichten erfahren und vielseitige Beweggründe erkennen. Nachdem der Leser immer weiter ins Verderben geführt wird, entblättert sich Verborgenes in einzelnen Schichten. Es bleibt düster, grausam, blutig und bedrohlich. Aufkeimende Hoffnungsfunken erlöschen schnell wieder und trotzdem hält man sich an Märchen fest, in denen das Gute letztlich über das Böse siegt. Doch die Grenzen verschwimmen und man sieht kein Licht am Ende des Tunnels. Für mich blieb die Spannung kontinuierlich oben und ich habe Seite für Seite in neugieriger, und manchmal ängstlicher, Erwartung gelesen. Auch wenn sich der Bücherliebhaber vielleicht ein anderes gewünscht hätte, so ist das Ende doch passend gewählt und von beeindruckender Konsequenz.
Erzählt wird von vielen verschiedenen Charakteren, wobei einige öfter zu Wort kommen, andere seltener und manche gar nur ein einziges Mal. Fließend führt die Autorin durch die Geschichte. Fantasievoll, poetisch, ein wenig besonders und flüssig - einfach schön zu lesen. Die Sprache ist zur Geschichte passend und das Erzähltempo angenehm. Marys Kapitel werden jeweils mit einer Aussage ihrer verstorbenen Mutter eingeleitet. Zum besseren Verständnis gibt es am Anfang des Buches eine Aufzählung der sechs Königreiche, den zugehörigen Regenten und deren Nachkommen.
Fazit: "Herbst im Blut" ist der dritte und finale Band der düsteren Winters zerbrechlicher Fluch Trilogie von Julia Adrian. Eine vielschichtige und facettenreiche Geschichte, die nicht nur düster, sondern auch grausam, bedrohlich und blutig im wunderschönen Himmelskleid daherkommt, und soviel mehr ist, als es ein einzelnes Märchen je sein könnte. Von mir gibt es ***** Sterne.
Zitat
"Wir erzählen unseren Kindern Lügen, küssen ihnen die Stirn und lassen sie von einer besseren Welt träumen, an die wir verlernt haben zu glauben."
Der dritte Teil war der schwächste der Reihe. Auch das Ende war anders als erhofft, einige Wendungen kamen überraschend, die Märchenfiguren waren versteckt, es dauerte eine kurze Zeit, bis ich verstanden hatte, mit welchen Märchen wir es zu tun haben. Am Ende war ich jedoch froh, dass ich das Buch beendet hatte.
Leider weiß ich immer noch nicht, was ich von dieser ganzen Trilogie halten soll. Das world Building ist toll, die Idee äußerst interessant, aber irgendwie gibt es keine Figur, die mir wirklich am Herzen liegt; dafür gibt es so viele Perspektivenwechsel und Charaktere, dass einem schwindlig wird. Gewisse Passagen habe ich sicher immer noch nicht (richtig) verstanden. Ist die Serie deshalb schlecht? Sicher nicht! Sie hat was, das ich aber nicht verstehe und mich trotzdem nicht loslässt. Werde ich sie weiterempfehlen? Leider nein. Dafür hat sie mich zu wenig überzeugt.
Der grosse Ball naht und die Königreiche rüsten für einen Krieg. Während die Prinzen ihre eigenen Kämpfe austragen und der rote Orden seinen grossen Auftritt plant, hat auch Mary eine wichtige Entscheidung zu treffen. Sie stellt fest, dass die Welt nie so schwarz-weiss war, wie sie immer dachte und dass es sich lohnt, jede Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Sie muss nun wählen. Mut oder Sicherheit. Liebe oder Leben. Und egal wofür sie sich entscheiden wird, jemand muss immer leiden.
Aufbau und Ausdruck
Ich liebe Julia Adrians Schreibstil. Er ist nicht gerade einfach, aber bringt er genau die richtigen Gefühle und Emotionen herüber. Nichts wird beschönigt, doch genau dadurch finde ich die Geschichte auf eine düstere und manchmal grausame Weise wunderschön. Wie bei den beiden vorherigen Teilen wechseln die Sichtweisen sehr rasch, was zwar eine gewisse Konzentration und Aufmerksamkeit erfordert, ich für diese Geschichte dennoch für sehr passend halte.
Plot
Wow! Es passiert noch einmal richtig viel. Nie steht etwas still und als Leser ist man sofort gefesselt. Man will nichts verpassen und unbedingt wissen, wie die Geschichte enden wird. Es gab mehr als nur eine unvorhergesehene Wendung, sodass ich immer wieder aufs Neue überrascht werden konnte. ACHTUNG SPOILER Das Ende war zwar nicht im herkömmlichen Sinne ein Happy End, war aber auch nicht keines. Es war offen und liess im Leser Hoffnung zurück. Ein Gefühl, das durch ein absolute kitschiges Happy End nie hätte erzeugt werden können. Als ich das Buch zuklappte, brauchte ich eine ganze Weile für mich, um noch mal alles tief einsinken zu lassen.
Charaktere
Mary mochte ich zwar schon immer, aber in diesem Teil ist sie über sich hinausgewachsen, hat ihre Ängste besiegt, was ich bewundernswert fand. Sie ist das perfekte Beispiel für eine positive Charakterentwicklung. Gefallen haben mir auch die drei Königssöhne, die alle ihre eigene Rolle zu tragen hatten. Ich liebte jeden auf eine andere Art und ich fand es schön, dass ein Love Triangle mal nicht in Feindseligkeit oder übertriebenem Konkurrenzkampf enden musste. Besonders ans Herz gewachsen ist mir auch Winter, deren Rolle sich im Laufe der Geschichte drastisch geändert hat. Ich würde sogar sagen, dass sie eine meiner Lieblinge war. Sie hatte etwas Melancholisches an sich, das man nur durch die Stärke hindurchschimmern sehen konnte, wenn man ganz genau hinschaute. Speziell möchte ich auch noch den Goldkönig erwähnen. Für einen Grossteil der Geschichte bedauerte und verabscheute ich ihn gleichzeitig, doch für eine kurze Weile trat sein wahres Wesen zum Vorschein, das mein Herz erwärmt hat. Es gäbe noch so viele weitere nennenswerte Charaktere, von denen ich nun nicht erzählen werde, die die Geschichte dennoch durch ihren Beitrag so wunderbar machen, wie ich sie schlussendlich finde.
Fazit
Der perfekte Abschluss zu einer fantastischen Reihe, die mich vollkommen begeistert hat. Ich habe gelacht und geweint und will mich nicht mehr von den Figuren trennen, die mir so ans Herz gewachsen sind. Hundertprozentig lesenswert!
"Herbst im Blut" von Julia Adrian (Winters zerbrechlicher Fluch 3)
Mit "Herbst im Blut" endet nun die Trilogie "Winters zerbrechlicher Fluch". Das Buch schließt nahtlos an den zweiten Teil an und es ist zu empfehlen, sie der Reihe nach zu lesen. Das Cover ist wieder wunderschön schön und Cinderellas Kleid strahlt diesmal in einem Goldton. Ich war sehr neugierig darauf, zu erfahren, wie die Geschichte endet.
Während alles auf einen großen Krieg hinausläuft und die Prinzen auf dem letzten Ball um ihr Überleben kämpfen, muss Mary sind nicht nur ihrer Vergangenheit, sondern auch der Hexe und den gestohlenen Kindern stellen und eine Entscheidung treffen. Doch egal, für welchen Weg sie sich entschließt, sie wird einen Preis zahlen müssen.
Die Autorin hat mich mit ihrem außergewöhnlichen, aber flüssigen und lebendigen Schreibstil schnell wieder in eine Welt hineingezogen, in der nichts ist, wie es scheint. Und obwohl das Worldbilding erneut sehr ausschweifend und bildgewaltig beschrieben ist, blieb doch genug Raum für die eigene Fantasie. Wir verfolgen die Geschichte wieder aus vielen unterschiedlichen Perspektiven, doch mittlerweile sind mir die meisten Charaktere bekannt. Es gibt immer wieder kurze Hinweise und Anspielungen auf bekannte Märchen und das Rätselraten hat mir gut gefallen. Die Verwirrung, die ich in Teil eins und zwei verspürte, hielt noch eine Weile an. Julia Adrian hat jedoch auch im letzten Teil nicht mit Dramatik und unvorhersehbaren Wendungen gespart. Sie packt den Leser und trägt ihn von einem schockierenden Moment zum nächsten. Etwas zwiespältige Gefühle kamen wieder bei den sehr blutigen und grausamen Szenen hoch und teilweise hatte ich das Gefühl, mein Magen würde sich umdrehen. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse, offene Fragen und Geheimnisse werden gelüftet, neue Erkenntnisse ans Licht gebracht und die noch losen Fäden nach und nach zusammengeknüpft. Ob und mit wem Mary am Ende glücklich wird und ob es ein Happy End für alle gibt, verrate ich an dieser Stelle nicht. Für mich war das Ende anders als erwartet. Nur soviel... Julia Adrian ist immer für eine Überraschung gut. Für den dritten Teil der Reihe gibt es 4 Sterne ⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung für Erwachsene.
Ich bedanke mich bei der Autorin für das Rezensionsexemplar. . [unbezahlte Werbung/ Verlinkungen #HerbstimBlut #juliaadrian #drachenmondverlag #rezensionsexemplar #bookstagram #buchwerbung #leseempfehlung #booklover #reading #bookadict #leseratte #bookaholic #lesen #fantasybuch #märchenadaption #lesenmachtglücklich #instabooks #readingtime #ilovebooks #bookstagramergermany #buchblogger #booksofinsta #bookbloggerin #buchbloggerin #lesenmachtspaß #fantasybook
Das Finale um Mary von Athos hat nochmal eine ordentliche Schippe von Allem draufgelegt.
Noch brutaler, noch herzzerreißender und noch magischer geht es in die letzte Runde im Kampf um das Fortbestehen der sechs Königreiche. Nach all den schrecklichen Dingen, die Mary und ihren Weggefährten zugestoßen sind, müssen sie nun ihren letzten großen Kampf ausfechten. Mary steht vor der Entscheidung ihres Lebens und hälft den Schlüssel zum Frieden in ihren Händen. Frieden bedeutet aber nicht automatisch ein Happily Ever After für alle Beteiligten, allen voran Mary selbst.
Nachdem die beiden Vorgängerbände einer wahren emotionalen Achterbahnfahrt glichen, hat mich ‚Herbst im Blut‘ völlig fertig gemacht. Es gibt noch mehr Erzählperspektiven, noch mehr Geheimnisse, noch mehr Intrigen, eine ordentliche Ladung Herzschmerz und einige wirklich eklige Momente. Hier wird die Blutmagie ordentlich ausgereizt und zur Krönung der abscheulichen Absonderlichkeiten verrutscht auch jemandem das falsche Gesicht. Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Da konnten die Charaktere über noch so viele abgetrennte Pferdeköpfe steigen und auf Darmschlingen ausrutschen. Marys Reise entwickelt einen so unheimlichen Sog, dass ich das Finale in einem Rutsch gelesen habe. Man lacht und leidet mit ihr und den übrigen Bewohnern dieser magisch-düsteren Welt mit, wünscht ihnen nur das Beste und vermutet doch irgendwie, dass es nicht für jeden ein Happy End geben wird.
Dennoch ein perfekter Abschluss einer besonderen Reihe.
FAZIT
Wer die ersten beiden Bände kennt, weiß, worauf er sich bei ‚Herbst im Blut‘ einlässt. Märchenhafte Fantasy mit vielen Schauermomenten, Monstern, Drachen, Hexen, rachsüchtigen Königen und gebrochenen Herzen. Der Abschluss der Trilogie ist vermutlich gerade wegen des Endes nicht jedermanns Sache, für mich hat es aber wunderbar gepasst und die Hoffnung auf ein späteres Wiedersehen mit den Überlebenden bleibt.
„Herbst im Blut“ ist das packende Finale der düsteren Märchenadaption von Julia Adrian. Mary wird langsam klar, dass vieles, was sie früher sicher zu wissen glaubte, nur ein Trugbild war. Jetzt ist es an ihr, zu entscheiden, welchen Weg sie einschlagen möchte. Doch jede Entscheidung hat ihre bitteren Konsequenzen. Das gilt auch für die Prinzen, die nicht nur um ihr eigenes Überleben, sondern auch um die Zukunft ihrer Reiche und deren Bewohner kämpfen müssen. Alles hat seinen Preis und nicht jeder ist bereit, ihn auch zu zahlen. Wird es eine neue Ära der falschen Bräute geben oder ist es Zeit für einen Neuanfang?
Der dritte und finale Band der Trilogie schließt sich nahtlos an den zweiten Teil an. Zwar sind einige Identitäten und Zusammenhänge inzwischen enthüllt worden, aber immer noch liegt vieles im Dunkeln. Mary muss sich mit ihrer Vergangenheit versöhnen, um ihr Schicksal in der Zukunft anzunehmen. Die Entwicklung ihrer Figur hat mir außerordentlich gut gefallen, denn sie zeigt Stärken und Schwächen und gibt niemals auf. Auch bei den anderen Charakteren bleibt es bis zum Ende spannend und die schnellen Perspektivwechsel sorgen dafür, dass es nie langweilig wird. Die Autorin streut geschickt über die gesamte Handlung eindeutige oder verschlüsselte Hinweise ein, die sich am Schluss zu einem riesigen und komplexen Puzzle zusammenfügen. Jede noch so kleine Andeutung fügt sich letztendlich in das Gesamtbild ein, was ich persönlich sehr beeindruckend finde. Dieses sehr düstere Märchen ähnelt stellenweise einem blutigen und grausamen Albtraumszenario, dem man sich jedoch nicht entziehen kann. Trotzdem verbleibt immer ein Funken Hoffnung auf das Gute, was unabdingbar für ein Märchen sein sollte. Ich habe bis zum Schluss mitgehofft und mitgezittert und wurde absolut nicht enttäuscht.
Mein Fazit: Der actionreiche und herzzerreißende Abschluss der Reihe bildet ein grandioses und stimmiges Finale und kann von mir nur eine ganz klare Leseempfehlung bekommen!
In dem letzten Teil der Reihe fallen wahrlich die Masken. Wer ist Freund und wer ist Feind? Wem kann Mary noch vertrauen? Ein Krieg droht auszubrechen, doch wird Mary alles für Winters zerbrechlichen Frieden aufs Spiel setzen?
Ich bin mit hohen Erwartungen an das Buch gegangen, da die vorherigen Bände mich schon so begeistert haben und ich wurde nicht enttäuscht! In dem dritten Teil der Triologie erfährt man mehr über die Hintergründe der verschiedenen Personen und muss entscheiden, wem man vertrauen kann. Es zeigt sich wieder, dass jeder ein doppeltes und dreifaches Spiel spielt. Auch Mary konnte mich hin und wieder überraschen und es war sehr schön zu sehen, wie sie immer wieder über sich hinauswächst und lernt mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Der Schreibstill ist genauso bezaubernd wie in den anderen Teilen und Julia Adrian schafft es wieder einmal, Bilder vor seinen Augen entstehen zu lassen. Es wird wieder aus verschiedenen Sichten geschrieben, was einem die Möglichkeit gibt, das Geschehene aus allen Seiten zu sehen. Dabei wird es während dem Lesen durch die vielen unerwarteten Wendungen niemals langweilig und die Spannung bleibt bis zum Schluss. Das Ende ist sehr emotional und es bleibt viel Raum zum Interpretieren. Trotzdem werden alle Fragen beantwortet.
Fazit:
Ein absolut packendes Finale mit vielen überraschenden Wendungen und Cliffhanger. Die vielen Figuren waren unglaublich detailreich und man konnte auch ihren Wachstum beobachten. Es ist eines meiner Jahreshighlights und ich freue mich jetzt schon auf das nochmal lesen
Der Abschluss dieser märchenhaften Trilogie bietet wieder reichlich düstere und grausame Momente und ein Finale mit Drachen. Jedoch wirkt vieles leider ein wenig plötzlich und kommt zu einem ebenso abrupten Ende. Ich denke, diese Reihe enthält einige durchaus interessante Ideen und Momente, sowie eine faszinierende Welt und Atmosphäre, aber die Umsetzung wirkt insgesamt etwas... dünn. Als wären die Idee insgesamt etwas zu groß. Dieser Eindruck entsteht zum einen auch dadurch, dass die Bücher alle mit um die 300 Seiten eher kurz sind für das Fantasy-Genre, hier hätte es mehr Raum bedurft, um die Ideen weiterzuspinnen und die Spannung tu steigern, sowie die Charaktere anschaulicher zu entwickeln. Ich denke, mir hätte es auch besser gefallen, wenn die Perspektiven entweder auf maximal 3-4 Charaktere beschränkt worden wären, oder z.B. ein allwissender Erzähler genutzt worden wäre. Es fällt zuweilen schwer, eine Verbindung zu einzelnen Charakteren aufzubauen, wenn man ständig zu anderen springt. Auch wäre vielleicht eine gespaltene Timeline interessant gewesen, sodass man die Geschehnisse, die in der 'Elterngeneration' passiert sind, direkt miterleben hätte können, statt sie durch Erzählung oder Flashbacks vermittelt zu bekommen.
Insgesamt ist Winters zerbrechlicher Fluch jedoch durchaus eine Lektüre wert wenn man märchenhafte und düstere Fantasy mag. 3,5 von 5 Sternen.
Julia Adrian legt erneut ein berührendes Werk vor, das in Stil und Sprachgewalt wohl nur schwerlich zu übertreffen ist. Sie beweist damit einmal mehr, wie schön die deutsche Sprache sein kann.
Die Geschichte um Mary steht der "Dreizehnten Fee" denn auch in fast nichts nach. Einzig zu bemängeln habe ich die zunehmende Komplexität, die sich aus dem Schreibstil ergibt - Adrian schafft es zwar gekonnt, uns immer wieder zwischen den Zeilen lesen zu lassen, doch ungefähr in der Hälfte der Trilogie (resp. des Hardcovers) wurde ich des Ratens müde und wünschte mir präzisere Erklärungen und klare Aussagen. Die Geschichte rund um Aurora blieb mir z.B. bis zum Schluss ein Rätsel..
Trotzdem habe ich die E-Books innert weniger Tage ausgelesen. Zu hoch war der Spannungsbogen, zu engagiert folgte ich den unterschiedlichen Protagonisten, als das ich das Buch hätte aus der Hand legen können. An keiner Stelle der Geschichte hatte ich das Gefühl, schon einmal etwas ähnliches gelesen zu haben. Die Wendungen sind zahlreich und unvorhersehbar. Klare Leseempfehlung.
Das Cover sieht einfach wieder unglaublich schön aus und passt super zu den ersten beiden Teilen und natürlich auch zur Geschichte. Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich wieder überzeugen, denn er ist und bleibt unglaublich flüssig, spannend, düster und mysteriös - am liebsten würde man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Da die Kapitel aus den verschiedenen Sichten geschrieben sind, kann man sich auch dieses Mal wieder besser in die Charaktere hineinversetzen und es bleibt so auch abwechslungsreich. Mary ist und bleibt mein Lieblingscharakter, denn es ist wirklich sehr interessant zu sehen, wie sehr sie sich im Laufe der drei Bücher verändert hat. Aber auch in diesem Teil erfährt man nochmal unglaublich viel über sie Charaktere und nichts ist so, wie man es sich am Anfang gedacht hat. Insgesamt ein wirklich gelungener und toller Abschluss, der düster und echt spannend war. Ich kann diese Reihe nur empfehlen, besonders allen, die gerne Märchen lesen. 4,5/5 Sterne
Inhalt: Mary steht nun vor einer wichtigen Entscheidung, die nicht nur sie, sondern alle Reiche, betrifft. Wie entscheidet sie sich?
Der letzte Teil der Winters zerbrechlicher Fluch Trilogie hat mir echt gut gefallen. Die Fragen und Lücken, die noch offen waren, schließen sich endlich und die Geschichte setzt sich wie ein Puzzle zusammen. In allen drei Büchern hat mir der etwas ungewöhnliche, märchenhaft Schreibstil sehr gut gefallen und mich richtig in die Welt hineingezogen. Es gibt überraschende Wendungen und auch sonst hat mich der Abschluss total gefesselt. An manchen Stellen war die Geschichte so emotional, dass ich weinen musste, an anderen hätte ich am liebsten einen Freudentanz aufgeführt.
Mir hat die ganze Reihe gefallen und gerade der dritte Teil hat mich echt begeistert. Für jeden, der die ersten zwei Teile gelesen hat, ist dieser hier ein MUSS.
"Herbst im Blut" ist das große Finale der Geschichte rund um Mary.
Es ging hier sehr actionreich zu. Viele Twist, viele Auflösungen, noch mehr Märchen die alles in allem ein unfassbar spannendes Finale bilden, das absolute Sogwirkung hat.
Und das Ende!!! Es hat mich zerstört. Ich war emotional am Ende, wollte den eReader gegen die Wand werfen und nur noch schreien und heulen. Also wer auf Happy Ends steht wird hier leider nicht fündig.
Die gesamte Reihe ist eine absolute Leseempfehlung und ein Muss für Märchenliebhaber!
Kenn ihr das? Ihr brennt vor Neugierde, wie eine Geschichte weitergeht und gleichzeitig wollt ihr den letzten Teil nicht lesen, weil ihr die Welt noch nicht verlassen wollt? Ich wäre gerne noch Stunden und Tage bei Mary von Athos, Tarek und Phillipp geblieben, aber ihre Geschichte ist nun einmal zu Ende erzählt.
Ich möchte so wenig wie möglich spoilern, daher halte ich mich sehr vage: Die Auflösung der Handlungsstränge war für mich rundherum gelungen und die lore dieser Welt eine der am schönsten, die ich im Fantsy-Genre lesen durfte. Das Finale war grandios erzählt und vom Tempo und der Länge her genau richtig. Jeder Charakter hat sein Ende bekommen, mal ausführlicher, mal nur in feinen Nuancen angedeutet. Und das Ende war eins dieser Enden, die für traurige, grausame Geschichten einfach perfekt sind - bittersüß mit einem Funken Hoffnung.
Definitiv ist Julia Adrian mit dieser Romanreihe sehr weit nach oben in den Olymp meiner Lieblingsautorinnen gestiegen und ich freue mich auf weitere Bücher, denn der melancholische, märchenhafte Erzählstil gepaart mit der Liebe zum komplexen Worldbuilding hat mich einfach völlig überzeugt!
2.5 stars I don't really know what to say about this book. I really loved the first bok of this trilogy but I have to say i was rather disapointed with the ending of this series. For those of you who started with this series I would still say finish it and hopefully you will be more satified. Don't get me wrong there are some points of the story that I enjoyed but the conclusion of all the plotpoints just wasn't for me. But I totally get that a lot of people liked the last book. I still say that I enjoyed this series and that I look forward to read other books from this autor.