Einen Schritt vom gutbeschilderten Wanderweg entfernt beginnt die geheimnisvolle Wildnis. Die drohende Gefahr, sich zu verlaufen, das lauernde Halbdunkel, aber auch endlich: die ersehnte Ruhe. Über die Lust, auf lichten und dunklen Wegen zu wandeln, schreiben Richard Powers, Annie Proulx, Martin Suter, Truman Capote, Anthony Doerr, John Irving u.v.m.
Diese Anthologie hat mir leider nicht ganz so gut gefallen, wie andere aus dem Diogenes Verlag, die ich schon gelesen habe (z.B. „Weihnachtszauber„). Obwohl ich hier deutlich mehr Autoren kannte und auch schon von ihnen das ein oder andere gelesen habe, konnten mich viele der Geschichten nicht überzeugen. Teilweise fand ich die Auswahl für diese Anthologie recht fragwürdig und teilweise sagten mir die Geschichten einfach nicht zu. Aber da kommt wieder das Gute an einer Anthologie: man kann dann einfach zur nächsten Geschichte von einem anderen Autor wechseln, die persönlich vielleicht mehr gefällt. Dennoch fand ich nicht alle Texte schlecht. Besonders gefallen hat mir der Auszug aus „Das geheime Leben der Bäume“ von Peter Wohlleben , weil er Informationen und Wissen einfach unglaublich anschaulich und interessant rüber bringen kann. Und als großer John Irving Fan hat mir natürlich der Auszug aus „Twisted River“ sehr gut gefallen!
FAZIT / BEWERTUNG
Durchwachsene Auswahl, mit der ein oder anderen Perle.