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Norden und Süden
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August 30, 2026
Mit „Jane Eyre“ war „Norden und Süden“ der zweite Klassiker, den ich dieses Jahr unbedingt lesen wollte. Beide sind für meinen Geschmack ja nicht gerade dünn und auch Bücher, für die ich mir wirklich Zeit nehmen musste. Und als ich „Norden und Süden“ gelesen habe, sind mir viele Parallelen zu „Jane Eyre“ aufgefallen.
Beide Geschichten sind sehr charaktergetrieben und auch sehr biografisch erzählt, was die Protagonistinnen betrifft. Beide erleben so viel, haben eine ähnliche Willensstärke und entwickeln sich im Laufe der Geschichte extrem weiter. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mich in Margaret noch ein bisschen mehr verliebt habe, weil ich mich so oft in ihr wiedergefunden habe. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass dieser Roman etwa 40 Jahre später als die Romane von Jane Austen geschrieben wurde und damit mitten in einer völlig anderen gesellschaftlichen Realität, die unserer jetzigen ähnlicher ist, spielt, aber Margaret hat mich auf eine andere Art erreicht.
Und natürlich abseits dieser unglaublich schönen, langsamen und yearninghaften Liebesgeschichte: das ganze Setting. Die Vergleiche zwischen dem Norden und Süden Englands, die Industrialisierung, die Eisenbahn, die Konflikte zwischen Fabrikbesitzern und Arbeitern, die wachsenden Industriestädte und vor allem die soziale und wirtschaftliche Ungleichheit; all das war so anders als die Klassiker, die ich sonst gewohnt bin.
Ich fand diesen historischen Kontext sehr spannend, weil man merkt, wie sehr sich die Gesellschaft zu dieser Zeit verändert hat aber wieviel sich aus dieser Zeit in unserer Gegenwart eingenistet hat. Margaret dabei zuzusehen, wie sie als standesbewusste junge Frau im Laufe der Geschichte ihre eigenen Vorstellungen hinterfragt und sich schließlich in einen Selfmade-Mann verliebt, war einfach wunderschön. Ich habe es soooo geliebt! 5⭐️
Beide Geschichten sind sehr charaktergetrieben und auch sehr biografisch erzählt, was die Protagonistinnen betrifft. Beide erleben so viel, haben eine ähnliche Willensstärke und entwickeln sich im Laufe der Geschichte extrem weiter. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mich in Margaret noch ein bisschen mehr verliebt habe, weil ich mich so oft in ihr wiedergefunden habe. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass dieser Roman etwa 40 Jahre später als die Romane von Jane Austen geschrieben wurde und damit mitten in einer völlig anderen gesellschaftlichen Realität, die unserer jetzigen ähnlicher ist, spielt, aber Margaret hat mich auf eine andere Art erreicht.
Und natürlich abseits dieser unglaublich schönen, langsamen und yearninghaften Liebesgeschichte: das ganze Setting. Die Vergleiche zwischen dem Norden und Süden Englands, die Industrialisierung, die Eisenbahn, die Konflikte zwischen Fabrikbesitzern und Arbeitern, die wachsenden Industriestädte und vor allem die soziale und wirtschaftliche Ungleichheit; all das war so anders als die Klassiker, die ich sonst gewohnt bin.
Ich fand diesen historischen Kontext sehr spannend, weil man merkt, wie sehr sich die Gesellschaft zu dieser Zeit verändert hat aber wieviel sich aus dieser Zeit in unserer Gegenwart eingenistet hat. Margaret dabei zuzusehen, wie sie als standesbewusste junge Frau im Laufe der Geschichte ihre eigenen Vorstellungen hinterfragt und sich schließlich in einen Selfmade-Mann verliebt, war einfach wunderschön. Ich habe es soooo geliebt! 5⭐️
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