Ein Buch über fehlender Akzeptanz in der Gesellschaft und starken Frauen. Es werden achtzehn berührende Schicksale von Frauen auf der ganzen Welt auf so eindrucksvolle Weise erzählt. Jede einzelne Geschichte ist besonders, sei es in Ägypten, Indonesien, Österreich oder in New York.
"Dies ist kein auch über außergewöhnlichen Frauen. Schau in deinen Bekanntenkreis, schau in dich hinein und dort wirst du zum Teil auch deren Emotionen, Erlebnisse und Gedanken finden. Dies ist ein Buch über Geschichtenx die tagtäglich geschehen, überall auf der Welt."
"Geh auf die Straße und begegne den Menschen auf Augenhöhe, ohne dabei auf sie herabzusehen, nur weil du privilegierter bist als sie. Du hast dir dieses Privileg nicht erarbeitet, sondern geschenkt bekommen. Die Menschen hier können nichts für ihre Armut, du kannst aber etwas dafür, wenn du ihre Armut gegen sie hälst."
Ich persönlich lese kaum noch deutschsprachige Bücher, aber als ich mitbekommen habe, dass Menerva, die mit mir in derselben Schule war, ein Buch geschrieben hat, musste ich es einfach lesen. Leider gab es viele Parallelen zu ihren und meinen Erlebnissen in der Schule und es war einerseits traurig zu sehen, dass Kinder im jungen Alter bereits von Erwachsenen Lehrenden verspottet und mit Vorurteilen behandelt werden. Andererseits habe ich mich mit diesen Emotionen nicht mehr alleine gefühlt.
Menerva hat einen unglaublich angenehmen und fesselnden Schreibstil (!) Ich wünschte ich hätte das Buch schon früher gelesen und freue mich auf ihr zweites Werk "Vom Muttertier zum Wunderweib“.