Glück ist in der kleinsten Hütte von Nicole Dau Erscheinungsdatum 2.5.2019, gelesen dank Netgalley als Ebook (Epub) Genre: Erfahrungsbericht Bei diesem Buch fällt mir die Bewertung ein wenig schwer - einerseits hat mich die Geschichte rund um den Bau und Bezug eines Tiny Hauses auf der Basis eines Bauwagens fasziniert und gefesselt. Die Geschichte mit allen Um- und Hinundherwegen war unterhaltsam, der Schritt des Hausbaus mutig und das Ergebnis wird als faszinierend geschildert. Leider gab es außer einem Vorher-Bild des Bauwagens keine Illustrationen im Buch - vermute ich, da sich die Lesedatei beim Versuch dieses Bild aufzubauen komplett aufgehängt hat und ich auch nach einem Neustart des Buches nichts außer dem vergeblichen Versuch dieses Bild aufzubauen mehr ansehen konnte. - Daher konnte ich dieses Cover auch nicht vom Lesegerät fotografieren und meinen Rezis beigeben. Den Schreibstil der Geschichte würde ich als eher turbulent bezeichnen. Nicole springt im Geschehen hin und her, strukturiert weder zeitlich noch inhaltlich auch nur einigermaßen konsequent. Wer Lust hat über die Möglichkeit fast ohne Budget ein individuelles Tiny Haus zu bekommen lesen möchte ist hier richtig. Wen chaotischer Schreibstil nicht stört, der wird gut unterhalten. Das Buch bietet aber keine Tipps für Menschen, die selbst so etwas planen und keine in irgendeiner Form dramaturgisch aufgebaute Geschichte. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen und wähle 4, weil die chaotische Autorin mir durch die Geschichte sympathisch wurde. #Netgalleyde #GlückistinderkleinstenHütte #Kathrinliebtlesen
Ich kannte bisher kein „Tiny House“ .Deshalb war die Geschichte für mich sehr interessant. Als Leser erfährt in diesem Buch einiges über den Ausbau des „Tiny Houses“ der Autorin und ein wenig vom Leben darin.
„Das Glück ist in der kleinsten Hütte“ ist sicherlich keine Anleitung, und kein Bauplan für das Errichten eines Tiny houses. Leider sind Zeitsprünge in den langen Kapiteln, ich musste erst sortieren, wo die Handlung zu einem anderen Zeitpunkt und an einem anderen Ort nahtlos weiterging. Außerdem gibt es Längen und es gibt einige überflüssige und manchmal unverständliche englische Ausdrücke und merkwürdige Füllwörter . Diese wären sicherlich nicht notwendig gewesen um diesen interessanten Bericht zu schmücken. Nicole Dau schreibt sehr offen, direkt und anschaulich, streckenweise sehr amüsant und auch nachdenklich, über ein notwendige Umdenken. Leben heißt auch Verantwortung gegenüber unserem Planeten.
Man muss deshalb nicht gleich dogmatisch oder gar fanatisch werden! Jeder hat einen anderen Lebensstil, Träume und Vorstellungen von seinem Leben. Ich empfand die Handlungsweise der Autorin und ihres Partners mutig und bewundernswert.
Nicht nur darüber reden, sondern auch handeln ! Der Weg ist das Ziel …„Jeder Weg fängt mit einem ersten Schritt an“ – Nicole und Carsten sind ihn gegangen!!!
Als zukünftige Tiny-House-Bewohnerin konnte mir dieses Buch auf erfrischende Art und Weise nahe bringen worauf mein Mann und ich uns einlassen. Vorteile und Nachteile werden mit Charme und Witz erzählt. Natürlich bleibt es ein subjektiver Erfahrungsbericht, der jedoch vieles Enthällt mit dem wir uns ebenso konfrontiert sehen und werde in den nächsten Monaten sicher schmunzeln und denken: 'ja, so war das auch bei Nicole und Carsten'. Ich wünschte Carstens neues Bauwagenprojekt wäre nicht für die Waschmaschine sondern für Gäste, die ihr Buch gelesen haben und sie besuchen wollen 🦋
2.5 Sterne, abgerundet. Ich fand den Schreibstil nicht gut (geschrieben, wie man mit Freunden spricht) und inhaltlich hat es sich oft wiederholt. Ich hätte mir außerdem mehr Informationen und Fakten gewünscht, z.B. Preise für Ausgaben, Rechtliches, was es zu beachten gibt. [Nein, ich habe nicht vor ein Tiny House zu bauen.] Das ist für mich eins der typischen Beispiele dafür, dass heute echt jede_r ein Buch schreiben und veröffentlichen kann, was auch noch erfolgreich vermarktet wird - was es aber nicht verdient hat. #sorrynotsorry
Die Autorin spricht sich dagegen aus, Wohnungen und Häuser barrierefrei zu bauen oder zu renovieren. Bestenfalls ist das total unempathisch, schlimmstenfalls ableistisch.