Ich habe keine Angst vor Geistern, ich fürchte die Lebenden. Helena zieht in eine leerstehende Hütte auf einer abgelegenen Lichtung. Umgeben von dichtem Wald und hohen Bergen, wagt sie einen Neuanfang. Rasch freundet sie sich mit ihren Nachbarn Anuk und Salim an. Das Leben in der selbst gewählten Isolation scheint perfekt.Aber der Schein trügt ...Zu Beginn sind es nur Kleinigkeiten wie verschwundene Gegenstände, doch die Bedrohung nimmt stetig zu. Um herauszufinden, wer mit ihnen spielt, müssen sich die drei ihrer Vergangenheit stellen. Denn Geheimnisse verbirgt jeder von ihnen, und nur eins davon ist tödlich. Doch das Licht am Ende entlarvt alle Lügen.
„What the fuck?“, „wait what?!“, „Waaaaas?“, „Oh holy guacamole!“ - ein paar der Gedanken die mir so und ähnlich nicht nur einmal beim Lesen durch den Kopf gingen. Das schonmal vorweg für euch.
Ich muss zwar sagen dass ich ein paar Seiten gebraucht habe um mich einzulesen, denn der Schreibstil der Autorin ist speziell und besonders. Aber schnell wird man mitgerissen und merkt wie außergewöhnlich es ist. Wir begleiten Helena, die ganz schön ihre Päckchen zu tragen hat - „Altlasten“ physischer und psychischer Natur! Gerade letzteres beschreibt Claudia Giesdorf unglaublich eindrucksvoll und detailliert. Man fühlt richtiggehend die aufkommende Panikattacken, Ticks, Zwänge, Beklemmungen,… Ich könnte mir vorstellen dass die ein oder andere Ausführung manchen Lesern „zu viel“ sein könnte; ich kann nur für mich sprechen, und ich fand es einfach außergewöhnlich, stark und furchteregend genial! Mit einem flüssigen und wirklich besonderen Schreibstil hat es Claudia G. geschafft mich so richtig zu packen und nicht mehr loszulassen! Ich war mitten auf der Lichtung und Teil des Protagonistengrüppchens. Und ich glaube ich habe selten bei einem Psychothriller (!) Post-its gesetzt für tolle Zitate etc., hier gab es so viel Tiefgründiges zu finden!
Massiv beeindruckt hat mich auch das letzte Drittel der Handlung. Der Showdown der sich ankündigt, die Auflösung die mich kurz stocken lies („Was das soll es jetzt gewesen sein?“) um dann *BAMM!* wird alles nochmal in einer gekonnten Präzision über den Haufen geworfen um nochmal alles zu ändern! Unbeschreiblich gut!! Und diese Art von endgültigem Ende hatte ich so absolut nicht erwartet und ich glaube auch noch nirgends sonst so oder so ähnlich gelesen. Ich. Bin. Begeistert. Ausrufezeichen. Und verweise gern nochmal an meine Gedanken zu Beginn oben. Highlight! Ende. (Wortspiel hihi)
𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧 Kurz und knackig: ihr lest gerne Thriller oder würdet mal wieder gern ein so richtig gutes Buch lesen? Dann ganz einfach: Lest dieses Buch!
Dieser außergewöhnliche Thriller handelt von Helena, die in eine abgelegene Hütte in einem Wald zieht, um den Dämonen ihrer Vergangenheit zu entkommen. Sie trifft auf ihre Nachbarn Anuk und Salim, die beide ihre eigenen Schicksale bewältigen müssen und schon bald freunden die drei sich an, doch diese Harmonie ist nicht von langer Dauer. Zuerst sind es nur einzelne Gegenstände die verschwinden und bald stellen sie fest, dass sie sich alle in großer Gefahr befinden.
Meine Meinung: Wo soll ich anfangen? Es gibt zu diesem Buch so viel zu sagen 🤯 Starten wir bei den Protagonisten. Das muntere Selbsthilfetrio bestehend aus Helena, Anuk und Salim ist absolut großartig, authentisch und mit viel Tiefe beschrieben. Besonders Anuk mit ihrer pragmatischen und trockenen Art hat mich oft laut lachen lassen. Salim ist ebenso großherzig wie liebenswert und ihn muss man einfach gern haben. Klingt für einen Thriller irgendwie alles viel zu Friede-Freude-Eierkuchen, oder? Keine Sorge. Es gibt ja noch unsere Helena, die in einzelnen Rückblenden ihre Geschichte erzählt, welche mich entsetzt und erschüttert hat. Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt dann auch noch der Plot-Twist daher, der die gesamte Geschichte abrundet, ohne dabei gekünstelt oder erzwungen zu wirken. Der Schreibstil ist außergewöhnlich, aber im positiven Sinne. Man findet eine sehr klare Sprache, die sich besonders auf Helenas Gefühle konzentriert und dabei auch zeitweise poetisch anmutet. Claudia Giesdorf hat in meinen Augen immer den richtigen Ton getroffen und die Szenen on point beschrieben 😊 Die gesamte Story ist spannend, fesselnd und ich konnte meinen Blick kaum von den Seiten abwenden. Weiter möchte ich hier jedoch nicht über den Inhalt sprechen um niemanden zu spoilern 🤫 Nur so viel sei verraten: Dieses Ende habe ich nicht kommen sehen 😳
Wie weit kann ein psychisch und seelisch verwunderter Mensch gehen, um Rache auszuüben? Glaubt ihr das ein Mensch aus Verzweiflung zu allem in der Lage ist? Psychische und physische Gewalt kann nicht nur zerstören, sondern auch stärken, oder? Quasi ein dunkler Fleck in unserer voll von Narben geprägte Seele hinterlassen, aus dem sich ein rachsüchtiges Monster entwickelt. – Um diese und viele weitere spannende Themen geht es in „das Licht am Ende“. Herzlichen Dank Claudia Giesdorf für das Rezensionsexemplar. Wow, was für eine krasse, spannende Story. Claudia erzählt hier die Geschichte von Helena. Eine junge Frau, die alles hinter sich lassen und mitten in einer leerstehenden Waldhütte ziehen will, um einen Neuanfang zu starten. Dort lernt sie untere anderem einige Nachbarn kennen und scheint sich zunächst einmal wohlzufühlen. Bis sie einiges aus der Vergangenheit einholt… Helena, unsere Protagonistin in diesem Buch, ist eine zurückhaltende, stark paranoide Frau, deren Gefühlschaos und Emotionen in der Handlung die stärkste Rolle spielen. Sie hat eine unvergessliche Vergangenheit, deswegen ist sie auch auf ihre Art und Weiße „eigenartig“. Sie traut keinem so schnell und hat schnell Zweifel. Ängste und Sorgen begleiten sie permanent und bestimmen somit ihre Gefühlslage. – Claudia schafft es auf eine phänomenale Art, eine höchst authentische und absolut glaubwürdige Protagonistin zum Leben zu erwecken. Der Leser ist immer an ihrer Seite und bekommt detailliert mit, wie sie die Impulse im Alltag aufnimmt und all die Ereignisse kompensiert. Sie hat keineswegs die typische „Opferrolle“ in diesem Buch und wirkt trotzt all ihren Problemen, impulsiv, sentimental und glaubhaft. Die Handlung ist für mich exzellent durchdacht und ohne jegliche Schwächen erfolgreich umgesetzt worden. Die Einleitung der Geschichte ist relativ kurz und knapp gehalten und führt den Leser somit schnell mitten in das Geschehen. Sie gibt dem Leser kaum Zeit zum „aufatmen“. Somit bekommt der Leser auch schnell ein Überblick über das Geschehen und kann problemlos, Orte, Charaktere und Beziehungen zuordnen. Ganz wichtig im Laufe der Geschichte die Details in den verschiedenen Kapiteln, die Ereignisse der einzelnen Charaktere und die daraus entstehenden Resultate. Denn sie alle ergeben am Ende einen plausiblen, absolut nachvollziehbaren Sinn. Ein sehr besonderes Merkmal in diesem Buch ist, wie Claudia Emotionen, Eindrücke und Gefühle beschreibt. Damit kommen wir auch zum Erzähl-Schreibstil. Es gibt Geschichten, in denen muss man Ort und Gegend nicht ausführlich beschreiben, damit die Geschichte lebendiger wird. Genau so eins ist auch „das Licht am Ende“. Ich mein, natürlich wird erzählt, wo sich die Geschichte spielt und in was für einer Gegend die Protagonistin lebt und was für eine Landschaft sie um sich herumhat. Doch finde ich das alles für das Verständnis der Leser, absolut zweitrangig. Das Buch kommt mit einigen absolut Klasse geschrieben Dingen aus. Zum Beispiel die Emotionen – wir haben so intensive, detailreiche und so authentische Einblicke in die Gefühlslage der Protagonistin. Ihre Gedanken, die der Leser vollkommen miterlebt, ihre Wahrnehmung über die Ereignisse und die sich daraus resultierenden Reaktionen und Gefühle sind alles so detailreiche und aussagekräftige Informationen in der Geschichte, welche die Handlung so tiefgründig, traurig und absolut atemberaubend wirken lässt. Abschließend kann ich hier sagen, dass die Grundidee der Geschichte, die Charaktere, die Umsetzung und das Ende ein absolut genialer Psychothriller für extrem spannende Lesestunden ergeben. Ich habe das erste Buch „Seelenschnitte“ von Claudia Giesdorf gelesen und jetzt das. Mal sehen, was für Highlights mich noch erwarten. Claudia, du musst schneller schreiben. :D Absolute Kauf-Leseempfehlung mit 5 von 5 Sternen. Genialer Psychothriller!!!
>>Ich habe keine Angst vor Geistern, ich fürchte die Lebenden.<<
...Und ich fühle mich vom Buch irgendwie total veräppelt... "Das Licht am Ende" von Claudia Giesdorf beginnt ziemlich spannend. Insbesondere war ich nach dem ersten Drittel sehr neugierig auf ihre Vergangenheit und in wie weit sie diese wohl einholen wird... Die Stimmung, die sich gleich zu Beginn beim lesen aufbaute war sehr bedrückt, irgendwie schaurig und ich habe mich unglaublich auf's Weiterlesen gefreut! Ja und dann begann für mich auch schon das Desaster... Ich frage mich wirklich ernsthaft, warum traumatisch/psychisch wirklich extrem belastete Protagonisten sich grundsätzlich immer in Liebesgeschichten stürzen müssen... für mich auch hier wieder nicht nachvollziehbar und leider ein Aspekt den ich einfach komplett überflüssig fand, hier wäre meiner Meinung nach Freundschaft mehr gewesen... Auch den "Täter" hatte ich schon zu Beginn im Gefühl, daher war das leider keine Überraschung und ich konnte leider nur mit den Augen rollen, denn ab dem Zeitpunkt, an dem klar wird wer es ist war vieles, was ich zu Beginn interessant fand irgendwie total in den Hintergrund gerückt und diesen Aspekt, der damit aus Helenas Leben aufgerollt wird fand ich ebenfalls unrealistisch und für meinen Geschmack total überzogen. Ja und dann kam das Ende... da ich nicht spoilern möchte gehe ich natürlich nicht näher drauf ein, was jedoch für mich blieb, war das Gefühl von leider verplemperter Lesezeit...
Als erstes möchte ich Claudia danken dass ich bei der Lesrunde zu diesem Buch dabei sein durfte.
Das Cover gefällt mir mega gut. Es passt perfekt zum Inhalt und ist knallig. Das fällt auf.
Als erstes muss ich sagen dass ich leider Schwierigkeiten mit dem Schreibstil hatte. Mir war es zu dramatisch und aufgebauscht geschrieben. Empfindungen der Charaktere wurden sehr detailliert beschrieben was mir nicht so gefiel. Ich bin mir Thriller mit knackigem und angenehmen Schreibstil gewohnt. Es wird auf jeden Fall nicht für jedermann sein. Zu diesem Buch passt es zwar aber mir war es doch zu viel.
Das Buch punktet allerdings mit einer tollen Story. Die Geschichte ist spannend aufgebaut. Man will immer wissen wie es weitergeht und was noch alles ans Licht kommt. Gewisse Teile waren auch echt krass. Es verdient das Genre Psychothriller! Die Charaktere waren alle sehr speziell. Salim und Anuk waren mir auf Anhieb sympathisch. Sehr interessante Charaktere die auch total glaubwürdig und authentisch waren. Man hat ihnen ihre Art und ihr Verhalten total abgekauft. Mit Helena tat ich mich am Anfang schwer. Sie ging mir auf die Nerven mit ihrem Verhalten. Aber das änderte sich gegen Ende wo sie endlich mal gekämpft hat. Das gefiel mir sehr und somit hat sie die tollste Charakterentwicklung durchgemacht.
Das Ende und der Showdown fand ich auch klasse. Am Ende gab es auch eine Überraschung mit der ich nicht gerechnet hätte. Toll gemacht
Fazit: Ein Buch dass mit speziellen Charakteren und speziellem Schreibstil auffällt. Mir gefiel es wirklich gut auch wenn ich einen Stern Abzug gebe für den, mühsamen Schreibstil.
Da mir aber ansonsten alles gefiel vergebe ich 4/5 Sternen.
„Das Licht am Ende“ Claudia Giesdorf ▫️◾️▫️ Das neue Buch von Claudia Giesdorf enthält den Vermerk „Psychothriller“ und ja, es handelt sich durchaus um einen. Ich würde jedoch lügen, würde ich sagen, ich hätte ihn auch als einen solchen empfunden. Aber der Reihe nach. ▫️◾️▫️ Wir begleiten Helena, die in eine abgelegene Hütte zieht, welche sich auf einer Waldlichtung weit abseits der Städte befindet. Nur zwei weitere Hütten stehen noch auf der Lichtung, nur zwei weitere Personen, die Helena nahe sind. Die rüstige und herzliche Anuk und der sensible Salim mit seinem Hund Earl Grey werden schnell zu Freunden von Helena. Das Leben scheint perfekt und schön, wäre da nicht ein Geheimnis, das diese Idylle trübt, ein Geist, der das Leben der drei aus der Bahn zu werfen droht. ▫️◾️▫️ Nun ja, ein Thriller also. Gut und schön, wenn wir es dabei belassen, dann hat ein Freund des Genres sicher seinen Spaß daran - Punkt - Ende der Rezi für den Thriller. ▫️◾️▫️ Für mich persönlich hat sich aber sehr schnell etwas anderes herauskristallisiert. Es ist mehr ein Drama denn ein Thriller. Ein Buch, welches auf sehr persönlicher Ebene die Thematiken Misshandlung, Fanatismus, Schuld und Vergangenheitsbewältigung beschreibt. Ängste, Gedanken oder Erinnerungen können Biester sein und einen zerstören und im schlimmsten Fall auch Andere ins Unglück stürzen. Aber wie dagegen ankämpfen? Viele Wege gibt es, aber sie zu gehen erfordert Mut oder/und Unterstützung. Für mich geht es in diesem Buch genau um das. Darum, sich selbst wiederzufinden und aufzustehen, zu lernen, den Kopf über den Nebel der Vergangenheit zu heben. Ein Kampf, der so viel schwerer ist, als man sich vorzustellen vermag, der uns aber mit jedem Tag stärker macht. ▫️◾️▫️ Claudia Giesdorf schafft es, dem Leser diesen Kampf näherzubringen und das mit einer sprachlichen Gewalt, die es in diesem Genre leider viel zu selten gibt. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5 von 5 Sterne
Claudia Giesdorf hat mit “Das Licht am Ende” ein unglaubliches Buch geschaffen. Was für ein Psychothriller! Und gleichzeitig ist er so... poetisch geschrieben, wie kann das sein?! [TW: Erniedrigung, Fanatismus, Gewalt, häusliche Gewalt, Kindesmisshandlung, Mord, OCD, PTSD, sexuelle Belästigung, sexuelle Beziehung trotz Abhängigkeitsverhältnis Anwalt/Klientin, Totschlag, Unfall, unprofessioneller Abtreibungsversuch]
Helena zieht in eine leerstehende Hütte auf einer abgelegenen Lichtung. Doch wieso ist sie dort und was ist in ihrer Vergangenheit geschehen? Nach und nach erfahren wir mehr über sie und auch über Anuk und Salim, die einzigen Menschen, die ebenfalls dort wohnen. Sie alle haben ihre Gründe, weshalb sie auf dieser Lichtung sind. Eines Tages verschwinden plötzlich Gegenstände aus ihren Hütten, und sie spüren, wie die Bedrohung stetig zunimmt. Um herauszufinden, wer mit ihnen spielt, müssen sich die drei ihrer Vergangenheit stellen.
An den Triggerwarnungen kann man erahnen, was alles in diesem Buch thematisiert wird. Es ist definitiv keine leichte Kost und Helenas Geschichte ist grausam, brutal und unsagbar traurig. Ich habe gar keine Worte für das, was ich gelesen habe. Vergangenheitsbewältigung ist der rote Faden dieses Buches und wir erleben hautnah mit, wie alle drei Figuren mit ihrer eigenen Vergangenheit umgehen. Denn wie verarbeitet man ein Trauma? Jede*r muss das für sich selbst entscheiden. Anuk, die mit ihrem ganzem Wesen “Fick dich” verkörpert und sich nichts mehr sagen lässt. Salim, der sanftmütig ist und nicht weiß, wohin mit den Schuldgefühlen. Sie alle haben schreckliches durchgemacht und müssen sich dennoch dem Leben stellen.
In der Gegenwart flieht Helena und erinnert sich nicht mehr daran, wer sie ist oder was passiert ist. Sie und wir lernen durch ihre wiederkehrenden Erinnerungen immer mehr über ihre Vergangenheit und was auf dieser Lichtung passiert ist. Ich habe so mit Helena mitgelitten und die Auflösung fand ich genial. Große Leseempfehlung von mir!
Wow, was für ein Buch. Psychothriller deluxe und nichts für zarte Gemüter. Ein intensives Leseerlebnis, das unter die Haut geht und dort bleibt, wie ein Tattoo. . Auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit zieht Helena in die Abgeschiedenheit des Waldes. Ihre Nachbarn: Salim, ein Unternehmensberater, der ein paar Wochen Auszeit im Jahr braucht, und Anuk, eine leicht schrullige Einsiedlerin, die Kindermode näht und sich ihre Zeit mit Netflix vertreibt. . Helena findet sich auf der ruhigen Lichtung bald zurecht. Bis Dinge anfangen zu verschwinden und sich das Grauen bei der kleinen Hüttenansammlung einnistet. Aber wessen Vergangenheit holt sie ein? Welche Geheimnisse verbergen Salim und Anuk? Oder wird Helena von ihren eigenen Geistern heimgesucht? . Woha.. ich weiß gar nicht wie ich beschreiben soll, welchen Eindruck dieses Buch bei mir hinterlassen hat. Claudia Giesdorf schreibt fesselnd und detailliert, bleibt dabei aber auf Kurs. Emotionen werden bildlich und nachvollziehbar dargestellt. Das Grauen setzt sich fest. Der Schrecken begleitet einen während des Lesens. . Helenas Gefühlswelt, ihre Gedanken, ihre Ängste werden auf eine Art und Weise beschrieben, wie ich es noch nie gelesen habe. Als würde man selbst mitfühlen, irgendwie ist es aber auch abstoßend und gleichzeitig so echt, dass man sich selbst darin ein bisschen verliert. . Die Geschichte spielt in der Gegenwart, macht aber auch Exkurse in die Vergangenheit der Figuren. So lernt man diese nicht nur oberflächlich kennen, sondern kann ihr Verhalten, ihre Macken, ihre Gewohnheiten wirklich verstehen. . Gleichzeitig weiß man nicht so wirklich, wohin die Story geht. Passiert tatsächlich das Offensichtliche? Steckt da mehr dahinter? Wer verbirgt etwas? . Fazit: Ein Psychothriller, der die Fantasie beflügelt und dabei durch die unverblümte Darstellung körperlicher und psychischer Unterdrückung besticht.
I read this after a strong recommendation from one of my friends, and the 3 star rating is definitely its-me-not-the-book type of situation. The story was too focused on sex and sexual abuse for my liking.
Apart from that, the main character is quite inconsistent to serve the plot, which only gets worse with the big twist at the end, which reveals a series of narrative cheats the book could've done without. It would've been much better had the author avoided such cheats, creating better foreshadowing while maintaining the surprise at the end (I wasn't that surprised as I had an inkling before the reveal came).
That being said, the author does an amazing job creating scene tension. Some parts drag a little, but overall it's well paced. It reads well, and I can see that many fans of domestic and psychological thrillers would enjoy this.
Helena zieht in eine leerstehende Hütte auf einer abgelegenen Lichtung. Umgeben von dichtem Wald und hohen Bergen, wagt sie einen Neuanfang. Rasch freundet sie sich mit ihren Nachbarn Anuk und Salim an. Das Leben in der selbst gewählten Isolation scheint perfekt.
Aber der Schein trügt ...
Cover Das Cover finde ich sehr schön, es passt aber auch perfekt zur Geschichte und zu allem was so passiert. Durch die gewählten Farben merkt man schon wie düster es werden kann aber ich habe mir gedacht es sind doch nur Blätter. Aber man wird eines besseren belehrt.
Schreibstil So der Schreibstil ist für einige eher schwierig gewesen, weil er nicht so ist wie man es so kennt. Aber ich war regelrecht gefangen in den Stil, er mich so gefesselt das ich Probleme beim Aufhören hatte. Wenn ich einen Tag ohne Verpflichtungen hätte,wäre das Buch in einem Rutsch gelesen worden.
Inhalt Es ist ein Psychothriller der mich an einigen Stellen mehr als geschockt zurück gelassen hat aber auch an manchen Stellen sanft und voll Hoffnung war. Die Protagonisten war eine junge Frau, die in ihrem Leben schon sooo viel durch gemacht hat. Wie kann ein Mensch das ertragen, war immer und immer wieder mein Gedanke. Sie zieht in den Wald und finde das erste Mal wirklich Menschen die sie lieben. Alle beide auf ihre Art und Weise. Ich möchte nicht zu viel sagen weil ich finde das kann einen guten Thriller kaputt machen. Aber ich fand ihn super umgesetzt und Claudia du hast mich geschockt. Nicht so sehr mit dem Ende sondern mehr mit der Protagonistin und ihrer Geschichte...... Es waren wirklich gute Leserunden und dieses Buch gehört wie dein erstes in dem Bereich (Seelenschnitte) zu meinen Favoriten. Danke dir auch für die gute Johanna, so habe ich mich (ich glaube das erste Mal in einem Buch wiedergefunden, also meinen Namen).
Fazit Ein Buch welches unter die Haut geht und dort eine Weile bleibt. Ein tolles Buch mit Suchtfaktor und einer Protagonistin die mein Herz gestohlen hat..... Lest es wenn ihr auf Psychothriller steht, die euch nicht mehr Loslassen.
Krass und Uff, das ist das erste was mir direkt zu Das Licht am Ende von Claudia Giesdorf einfällt. Das Buch war ein Psychothriller genauso wie ich ihn mag. Fesselnd, anders kann ich es nicht sagen.
Man rätselt mit, hat vielleicht schon eine Ahnung, fühlt sich bestätigt und doch völlig überrascht. So ging es mir, als ich die letzten Seiten gelesen habe.
Der Einstieg fiel mir erst nicht ganz so leicht. Ich musste ich an diesen Schreibstil erst gewöhnen und doch hat mich das Buch direkt gefesselt. Einfach weil es auch anders war.
Das Cover allein passte schon voll zum Inhalt des Buches, spielt es doch hauptsächlich in einer Waldlichtung, wo sich eine kleine Siedlung befindet. Abgeschottet von der Außenwelt, passieren hier plötzlich Dinge, die nicht passieren dürften.
Wie weit geht ein Mensch der seelisches Unheil erfahren hat und damit auch psychisch verwundet ist? Ist dieser Mensch in der Lage seine Vergangenheit hinter sich zu lassen, die grausam erscheint und mit Gewalt verbunden ist? Gewalt die physisch und psychisch stattgefunden hat. Geht dieser jemand gebrochen aus seiner Vergangenheit hervor oder ist derjenige daran gewachsen? Ist dieser jemand in der Lage so etwas wie Rache zu spüren?
Alles Fragen die ich mich während des Lesen gestellt habe. Wir lernen in diesem Buch Helena kennen. Eine junge Frau, zu der genau diese Fragen passen. Ich habe beim lesen mitgelitten als sie über ihre Kindheit und ihrem Leben berichtet hat. Kann eine Person wie Helena so etwas verarbeiten?
Ich möchte nichts weiter über den Inhalt verraten ohne der Gefahr zu laufen euch zu spoilern. Aber in den letzten Tagen hat mich dieses Buch einfach nur gefesselt.
Die beiden Nebenprotagonisten Anuk und auch Salim sind mir sehr ans Herz gewachsen. Gern hätte ich erfahren, wie es den beiden ergangen ist, ob sie weiterhin in der kleinen Siedlung ihre Zeit verbringen. Ob sie der Wahrheit auf der Schliche gekommen sind oder so weiter leben wie bisher.
Gesagt sei auch das dieses Buch triggern kann, Gewalt ist ein Thema das immer wieder im Buch auftaucht. Überlegt euch, ob ihr es dann lesen wollt.
Ich kanns nur empfehlen, wenn man gerne Psychothriller liest. Ich habe mitgefiebert und versucht die Wahrheit mit aufzudecken. Ein Buch, das mich an seine Seiten gefesselt hat.
Helena versucht ihrer Vergangenheit zu entkommen und flieht auf eine kleine, fast unbewohnte Lichtung im Wald. Nur Salim mit seinem Hund Earl Grey und Anuk hat sie als Nachbarn, die beide auch ihre Päckchen zu tragen haben. Aber genau das verbindet die drei, sie sind anders als alle Anderen. Schrittweise fängt Helena an sich sicher zu fühlen, doch dann steht wortwörtlich ihre Vergangenhiet vor der Tür..und sie hat nichts Gutes im Sinn.. Dieses Buch hat mich vor allem durch seinen Schreibstil begeistert. Es gibt viele Stellen an denen man kurz innehalten und noch einmal über das Gelesene nachdenken muss. Die Autorin schreibt sehr bildlich und greift Fragen und Gedankengänge auf, die man selbst garantiert auch schon einmal so im Kopf hatte. Die Story verläuft eher ruhig und trotzdem passiert unheimlich viel. Auch die Charaktere schließt man direkt ins Herz. Sie haben Ecken, sie haben Kanten und sie sind auf ihre spezielle Weise einfach liebenswert und verleihen der Geschichte Lebendigkeit. Und wenn man denkt, das Buch wäre vorbei und alle Probleme wären gelöst, da kommt die Autorin nochmal mit einem fiesen Plot-Twist um die Ecke und überlässt den Leser sich selbst mit seinen Gedanken. Fies und genial gleichzeitig. Dieses buch wird mir noch sehr lange im Gedächtnis bleiben und ist es definitiv wert gelesen zu werden!
4,5 Sterne Oh ja, das Buch hat mir gut gefallen. Toller lyrischer und 'anders als normal'er Schreibstil der super zum Buch, dem Thema und der Hauptperson Helena gepasst hat. Helena versucht den Schatten ihrer schrecklichen Kindheit, gefangen in den Klauen einer Sektengemeinschaft zu entfliehen. Entkommen dem einen physisch und psychisch zerstörenden Alltag, rutsch sie gleich in den nächsten. Die Spirale beginnt von vorne. Auch Anuk und Salim, beide spielen eine große Rolle in dem Roman, haben ihr Päckchen zu tragen. Eine einsame Lichtung am Waldrand bringt alle drei zusammen und die Geschichte nimmt ihren Lauf... Spannendes Buch das einen zu keiner Zeit langweilig. Gespickt mit verstörenden Erzählungen keine leichte Kost. Ein großes Lob an die Autorin die mir meine 'Angst' vor Selfpublisher*innen genommen hat und mich nach einigen Enttäuschungen wieder offen dafür gemacht hat.
Wow was für ein Buch 😱 Leute, ganz im Ernst: Lest es! Es ist so so so unfassbar gut! 🩸 Kein Name. Kein richtiges Zuhause. Keine Liebe. Nur Strafe, Züchtigung und Gewalt. So wächst Zwei alias Juli alias Helena auf. In einer gottesfürchtigen Gemeinschaft. Nach einem einschneidenden Erlebnis flieht sie. Und landet bei David. In der nächsten Gefangenschaft. Wir lernen sie kennen als sie in eine Hütte auf einer Lichtung im Wald zieht. Und in einer (Zweck)-Gemeinschaft mit Anuk und Salim lebt. Alles scheint gut. Bis plötzlich seltsame Dinge passieren. Eine Bedrohung kommt über die Lichtung. Es scheint als ob die Vergangenheit alles einzureißen droht. 🩸 Dieser Psychothriller hält, was er verspricht: komplexe, undurchsichtige Protagonisten; ein Setting abseits der Zivilisation; Psychoterror; erschreckende und brutale Einblicke in die Kindheit und jungen Erwachsenenjahre der Protagonistin; ein absolut fesselnder, beklemmender und düsterer Schreibstil; ein Ende, das es in sich hat und die Story auf den Kopf stellt, aber völlig passend auflöst. 🩸 Ich habe lange keinen so verdammt perfiden und spannenden Thriller mehr gelesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Danke dir Claudia, dass du mich in den Wald geschickt hast 🏠 🌳 🩸 5 ⭐️ und eine absolute Leseempfehlung für alle Thrillerfans! Hier geht es ans Eingemachte!
Oops, I did it again.. 📚 • I think most of you guys heard or read (or both - sorry for the freak-rage-voicemails 😂) how bad my first and last review example of 'Das Dorf' was and that I said I'll probably never want one again. Sooo...yeah...I did it again 😂 BUT! This time I won a copy of the psychothriller 'Das Licht am Ende' by lovely and funny Claudia Giesdorf! I got to know the book by a really positive review by a friend and it sounded so good, that I couldn't resist, even though I was a bit skeptical 😁😁 so, first of all, thanks a lot for sending me your book, Claudia! ❤ and now peeps, I can tell you that I didn’t get disappointed a second time cause this book was fucking fantastic! • You know this feeling, when you're home alone and reading and everything's quiet and peaceful? You're absorbed in a good book and you think of nothing else? And suddenly there's a creaking of the floor in the other room or something falls on the ground with a loud bang and you startle? Any sound that normally doesn't happen if you don't move gives you the creeps and you sit there in slight shock, trying to listen if there are more sounds and noises coming but your heart is already louder than everything else? After a while you're sure that you just imagined the noise or that it was one of the electric devices and you go back to what you did before. And suddenly the creaking of the floor happens again...but closer? THIS is the kind of quiet fear you'll feel while reading this book. It's not about a serial killer that cuts people into pieces and you find them at the shore and it's about a lot of blood and all this stuff. Not at all. It's a book that plays games with your mind and giving you subtle creeps that go much deeper than any bloody scene could, cause it's all about your imagination. And Claudia knows how to give you the creeps and make your heart pound. • So to start at the beginning, I can tell you that it took me some time to get into the style of writing cause I think I never read a thriller that is written in such a poetic way. It's somehow philosophic for scary things but once you're in, you can't get out. I'd say it might not be something for everyone cause the way of writing is not light but it's so cool. It gives the reader a good insight of what's happening in the mind of Helena and why she is like she is. How a fucking bad life can ruin and break you. What kind of compulsions can evolve from this. And even if I can't judge if Helena's compulsions are explained in the right way, you can definitely feel it somehow. It's a bit strange at the beginning but once you get familiar with her habits you just accept them. It's totally interesting and the story switches from present to past in a way that makes the story even more horrifying. The characters are reliable and authentic and let me tell you one thing: I fucking LOVE Anuk! 😍 she hates people (love at first page for me 😂) and is unbelievable authentic in her whole self. She's life itself and I laughed a lot about her. And even Salim is portrayed so lovely. • Helena's past will make you unbelievable sad and the present will make you anxious in a slow but certain way. You feel there's something coming and you don't wanna be in their skin. Thrill on its best! ❤ And peeps, the end...the end seems to come real quickly but it's not the end. The real end is absolutely not forecastable and I loved it. The whole book was thrilling and I didn't want to take a break while reading cause it absorbed me at some point completely. I finished the book in the middle of the night cause I couldn't wait to find out what's about to happen. • I can tell you that this book left me speechless for a while after finishing it and I loved it. There might be some spelling mistakes that I noticed and after sleeping a night over it there might be 1-2 things where I'm not sure if they make sense and I'd have wished more detailed closure on them but it didn't make the book less good. I'll read anything out of your hands, Claudia, and believe me, I wouldn't say that if I didn't mean it 😁 the peeps who follow me for a while know how honest I am and that I'd roast any book that's shitty...*cough* das Dorf *cough* 🤣 but I can also say it aloud when a book is fucking amazing and that's what I think about this one. So, good job and well done! And peeps? READ IT! Much love ❤
Helena hat es bisher nicht leicht im Leben gehabt. Nach ihrer traumatischen Kindheit und weiteren einschneidenden, vor allem negativen Erfahrungen zieht sie sich in die Abgeschiedenheit des Waldes zurück, um zur Ruhe zu kommen. Hier bezieht sie eine von drei Hütten auf einer Lichtung, die anderen beiden werden jeweils von Salim und Anuk bewohnt, mit denen sie sich schnell anfreundet. Als plötzlich Dinge verschwinden und weitere mysteriöse Dinge geschehen, müssen die drei sich ihrer Vergangenheit stellen, um der Ursache auf den Grund zu gehen und sich zu schützen…
Ein Psychothriller, wie ich ihn liebe: Eine dichte Atmosphäre, die beinahe mit Händen zu greifen ist. Der abgeschiedene Wald als Ort der Ruhe und gleichzeitig lauernde Bedrohung. Vor der dieser Kulisse geschehen kuriose Dinge, die nicht zu übersehen, aber auch nicht lebensbedrohend sind und deshalb immer wieder die Frage aufwerfen, ob das Gehirn einen Streich spielt oder es Nachwirkungen der Traumata sind, die die Figuren durchlebt haben. Die Protagonisten sind sehr vielschichtig und es geht in den kurzen Kapiteln immer tiefer in sie hinein und die Gefühle und Erfahrungen werden so authentisch beschrieben, dass sie in meiner Vorstellung immer deutlichere Konturen annahmen.
Magisches Dreieck
Neben der beeindruckenden Atmosphäre, die für Spannung und durchaus auch ein wenig Grusel und den Figuren, die für ein authentisches Szenario sorgen, besticht die Autorin durch ein besonderes sprachliches Ausdrucksvermögen. Mit Empathie und weitreichenden philosophischen Ansichten, Sprachbildern und geschickt eingearbeiteten Erinnerungen hat sie einen ganz besonderen Lesegenuss erschaffen. „Ich glaube, die fundamentalste Aufgabe von Eltern ist es, ihren Kindern beizubringen, was Liebe ist. Bedingungslose, reine Liebe, die an nichts geknüpft ist. […] Diese Liebe, die elterliche Liebe, bildet ein Gefäß, in dem man Erfahrungen sammeln und verarbeiten kann. Im dem man sich selbst unter all den Eindrücken finden kann.“
Ich fand „Das Licht am Ende“ von Claudia Giesdorf absolut genial. Das Cover ist schön gestaltet und auch wenn es etwas unscheinbar ist, spiegelt es doch schön den Inhalt wieder.
Das Buch ist von vorne bis hinten rundum gelungen. Es war nicht mein erstes Buch der Autorin, aber es hat mir sogar noch eine Spur besser gefallen als „Seelenschnitte“. Einfach, weil es „runder“ gewirkt hat. Dadurch, dass die Protagonistin von „Seelenschnitte“ innerlich zerissen war, hat sich das auch im Schreibstil gespiegelt, was nicht immer einfach zu lesen war. Davon war hier nichts zu spüren. Man kam leichter in die Geschichte hinein. Das Buch lässt sich gut lesen, aber da der Schreibstil doch etwas außergewöhnlich ist, muss man aufmerksam bleiben. Die Autorin schreibt sehr wortgewandt, bildlich, präzise und messerscharf. Man hat das Gefühl, direkt in der Geschichte zu sein und fühlt mit den Charakteren mit. Helenas Werdegang ist echt außergewöhnlich und auch wenn ich mich (zum Glück) nicht mit ihr identifizieren kann, kann ich sie gut verstehen und konnte jeden ihrer Schritte nachvollziehen. Durch das Buch habe ich auch wieder gelernt bzw. bin daran erinnert worden, dass nicht jeder den gleichen Werdegang hat und nicht jeder gleich behandelt wird (sei es von Freunden, Familie, der Gesellschaft.) Und nur weil man etwas selbst anders gemacht hätte, anders gehandelt hätte, heißt das nicht, dass Beweggründe unlogisch sind. Man müsste sich viel mehr in andere hineinversetzen, viel mehr versuchen seinen Gegenüber zu verstehen, um seine Beweggründe nachvollziehen zu können.
Das Setting des Buches fand ich interessant gewählt und rückblickend betrachtet, hätte man kein besseres finden können. Die Charaktere fand ich auch toll und deutlich ausgearbeitet. Da gibt es absolut nichts zu meckern.
Das Ende hab ich überhaupt nicht kommen sehen und fand ich grandios gelöst. „Das Licht am Ende“ ist ein wahnsinnig gutes Buch, welches sich kein Psychothriller-Fan entgehen lassen sollte.
Ich habe keine Angst vor Geistern, ich fürchte die Lebenden. ("Das Licht am Ende" ~ @claudia.giesdorf) • Schon mit nach dem kurzen Prolog "Wurzeln" war ich vom angenehm eleganten Schreibstil der Autorin überzeugt, der dem gesamten Werk von vorne bis hinten eine einzigartige Stimmung verleiht. Bei anderen Thrillern rausche ich meist durch die Seiten, um so schnell wie möglich hinter das ganze Geheimnis zu kommen; hier war der Weg das Ziel und durch eingeschobene Einblicke in Vergangenheit und Zukunft entstanden mehrere Spannungsbögen nacheinander und parallel. • Zum Lesen habe ich verhältnismäßig lange gebraucht, was ich vor allem dem Innenleben und den Erinnerungen der Protagonistin zuschreibe, denn oft musste ich das Buch aus der Hand legen, um das Gelesene sacken zu lassen. • Definitiv ein Thriller der anderen Art - besonders wegen der ausführlichen Beschreibung von Helenas Ängsten, Zwängen und Träumen - aber gerade dadurch wirklich faszinierend zu lesen. Die behandelten Thematiken gehen direkt unter die Haut und sind (wie in der Danksagung erwähnt) präsenter und realer als wir es uns häufig eingestehen wollen. • Im Laufe des Buches kamen mir einige Plottwists in den Sinn, die mir möglich erschienen, weshalb mich das Ende nicht völlig überrascht hat. Trotzdem habe ich die letzten Kapitel in einem Rutsch verschlungen und kann behaupten, dass mich die Geschichte beeindruckt und nachdenklich gleicher Maßen zurückgelassen hat (Ich muss ja sagen, dass mir besonders Johanna zwischen den Seiten sehr ans Herz gewachsen ist. ;)). • Ich empfehle "Das Licht am Ende" denjenigen Thrillerliebhabern, die sich gerne in die Psyche anderer versenken, mit körperlicher und geistiger Gewalt (in Büchern!) klarkommen und gerne auf Gedankenwanderung gehen.
Das Licht am Ende „Ich war hier, aber ich würde immer DORT sein.“
.
Worum geht´s?
.
Es geht um Helena – eine junge Frau, die alleine in eine einsame Hütte auf einer Lichtung im Wald einzieht. Um ihrer Vergangenheit zu entfliehen, um Ruhe zu finden, um eventuell das Licht zu finden – denn ihr gesamtes Leben bestand bisher nur aus Dunkelheit…
Doch plötzlich wird die einsame Ruhe auf der Lichtung gestört und sie und ihre zwei Nachbarn, die genauso ihrer Vergangenheit zu entfliehen versuchen, fragen sich, wessen Vergangenheit sie drei denn nun eingeholt hat...
.
Meine Meinung
.
Holy shit! Ich habe eine neue Lieblingsautorin! Das Buch hat mich nicht in Ruhe gelassen. Es ist düster, es ist verstörend...
Und doch behandelt es Themen, die auch in der Realität leider aktuell sind – Sekten, Kindermisshandlung, psychische und physische Gewalt...
Wie weit würdest du gehen, um Rache zu üben und was passiert mit unserem Gehirn, wenn weder der Körper noch der Geist sich der Gewalt widersetzen können?
Es ist schockierend zu lesen, wie Helena ohne eine eigene Persönlichkeit, ohne eigenen Willen aufwachsen musste und eine Grausamkeit nach der anderen erfahren musste.
Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, aber genau richtig für das Thema des Buches!
Ich habe mit Helena mitgelitten, mit ihr gehofft und war auch oft von den Handlungen angewidert. Und doch muss man einfach wissen, wie es endet. Gibt es am Ende überhaupt ein Licht für Helena?
Dieses Ende habe ich nicht erwartet, obwohl ich viele Theorien hatte.
Ein sehr gelungener Psychothriller, den man kaum aus der Hand legen mag!
😱 🆁🅴🆉🅴🅽🆂🅸🅾🅽 😱 🅼🅴🅸🅽 🅵🅰🆉🅸🆃 Helena hat kein leichtes Leben, als Kind wurde sie bereits schlecht behandelt. Das zieht sich durch ihr ganzes Leben. Wer mit Gewalt und Schikane nicht umgehen kann, sollte hier definitiv nicht reinlegen, denn das Buch ist einerseits Psychisch zerstörend aber verdammt gut geschrieben. Ich selbst habe nur raten können wer, wie und was getan hat, wer für alles verantwortlich ist und warum. Doch tappt man selbst als Leser die ganze zeit im Dunkeln. Dazu passend der ausgewählte Ort, den die Lichtung im Wald, mit den wenigen Häusern, lässt sehr zurückgezogen wirken. Anuk und Salim habe ich sofort ins Herz geschlossen, trotz das beide auf ihre Art seltsam sind. Helena hingegen machte mir Gedanken, spielt sie ihre Angst? Hat sie wirklich Angst? Oder steckt da weit mehr dahinter als man denkt? Vllt ist auch jemand ganz anderes an der ganzen Miesere schuld? Das findet man nur heraus wenn man das Buch liest. mir hat es sehr gut gefallen, ich war hin und weg, ebenso gespannt was mich noch so erwarten wird wenn ich weiter lese. Sehr überraschend klare Leseempfehlung #blogger #instablogger #buchblogger #buch #claudiagiesdorf #daslichtamende #psychothriller
Ein mitreißender, spannender und auch mitunter schmerzhafter Thriller, bei dem die Seiten nur so dahinfliegen. Lediglich das Ende hat mich eine Winzigkeit verärgert, in der Art, wie das Verhalten von Helenas Mutter – für mich etwas plötzlich – entschuldigt wurde. Das ist aber ein rein persönliches Empfinden, da ich in der Richtung selbst vorgeprägt bin und vermutlich mehr von Helenas Wut in mir trage als andere. Auf jeden Fall sehr empfehlenswert und von der ersten bis zur letzten Seite spannend.
Eigentlich hat mir das Buch echt gut gefallen, aber das Ende hats für mich dann ziemlich ruiniert. Nachdem das ganze Buch auf den heftigen Emotionen der Ich-Erzählerin aufgebaut ist, kann ich nicht nachvollziehen, wie genau diese Emotionen am Ende nur gespielt sein sollen. Unzuverlässiger Erzähler geht meiner Meinung nach anders.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Der Leser begleitet Helena, die in eine Hütte auf einer Lichtung gezogen ist, weg vom Stadtleben und vor allem: weg von ihrer Vergangenheit. Aber kann sie wirklich vor ihr fliehen? Es gibt vor allem zwei Elemente, die dieses Werk für mich FANTASTISCH machen. Zum einen die Spannung: ein nicht greifbares Unbehagen schleicht sich von Anfang an ein und bevor man es weiß, wird man als Leser in den Strudel der unterschwelligen Angst hineingezogen. Die Geschichte baut sich kontinuierlich zu einem filmreifen Finale auf, bei dem dann alle Vorhänge fallen.
Und zweitens, die Sprache! Claudia Giesdorf ist eine Meisterin darin, die Welt und menschliche Erfahrungen in magische Worte zu kleiden. Sie verwendet starke Bilder, die einen von Anfang an in das Innere der Protagonistin eintauchen lassen. Dennoch lässt sie einen gerade genug im Unbekannten zurück, so dass man nie weiss, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Neben der Poesie der Worte fand ich es bemerkenswertswert, wie Claudia Stilmittel verwendet, um den Gemütszustand der Protagonistin zu verdeutlichen. Auch war die Lichtung der perfekte Spiegel für ihre innere Reise.
Hinweis: dieses Buch ist nichts für schwache Nerven! Auf einigen Seiten habe ich das Buch kurz zuklappen müssen, um mich von dem Gelesenen zu erholen.
Eine Schlüsselbotschaft für mich war, dass wir mehr sind als die Summe unserer Erfahrungen. Wir können uns aus Trauma erheben und es für uns nutzen, anstelle Opfer zu sein. Ich hoffe, dass dieses Buch irgendwann in mehreren Sprachen erhältlich sein wird. Claudias literarische Stimme sollte international gehört werden. 🙌🏻 💪 .