In einer Welt, in der nur die Wahrheit zählt, kann eine einzige Lüge alles verändern. Melia ist ein Mitglied der Ruína und als solches ist die Wahrheit tief in ihr verwurzelt. Doch durch den Auftrag, ein mysteriöses Buch aus vergessenen Zeiten ausfindig zu machen, gerät das Vertrauen in ihre Schwesternschaft ins Wanken. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und flieht. Aber außerhalb der Stadtmauern Mentiras liegt eine Welt, in der die Wahrheit kein Gewicht hat, in der Lügen und Betrügereien zum Alltag gehören. Hier trifft sie auf Jaron, einen verstoßenen Wächter. Und obwohl sich Melia der Gefahr bewusst ist, schenkt sie dem Mann mit den stechend grünen Augen ihr Herz…
Nominiert für den Fantasy-Literaturpreis »Seraph« 2019
Der Klappentext hat mich direkt angesprochen, so dass ich sehr gespannt war, was mich hier erwarten würde. Nur weiß, ich bis heute nicht wirklich wie ich diese Geschichte bewerten soll. Ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob ich jetzt eine Dystopie gelesen habe oder eher Fantasy. So verwirrend wie das Genre war für mich dann auch die Welt in der diese Geschichte spielt. Ich finde diese war nicht ganz ausgereift und an einigen Stellen vielleicht etwas unlogisch. Das Worldbuilding hätte mehr ausgearbeitet werden müssen bzw. vielleicht für den Leser etwas mehr erklärt werden sollen. Den ersten Teil der Geschichte fand ich auch etwas langatmig. Es passierte auch nicht wirklich viel Spannendes. Zum Ende hin wurde dann gut die Spannung aufgebaut. Aber ich würde nicht sagen, dass sie mich so gefangen genommen hat, dass ich auch Band 2 weiterlesen möchte. Die Charaktere fand ich in Ordnung aber auch nicht wirklich sympathisch oder interessant. Für mich hat sich die Protagonistin auch viel zu schnell verliebt und noch schneller hat sie leider auch das Vertrauen in fremde Menschen aufgebaut, die sie dann hinterrücks hintergangen haben.
Fazit: Interessante Grundidee, die in meinen Augen aber nicht ganz ausgereift ist.
Brecht ihr oft Bücher ab oder haltet ihr bis zum Ende durch? Ich lese Bücher meistens fertig auch wenn ich merke, dass mir das Buch nicht wirklich gefällt. Ich bin immer der Meinung, dass ich es erst dann richtig beurteilen kann, wenn ich es auch bis zum Ende gelesen habe. Den zweiten Teil von Mentira werde ich aber nicht lesen. Dabei klang der Klappentext so vielversprechend, mit einer geheimnisvollen Stadt in der nur Frauen leben und in der lügen nicht erlaubt sind . Naja, bis so auf die ein oder andere vielleicht... Gleich zu Anfang hatte ich Probleme damit, dass mir die Story zu gehetzt war und eins das andere jagte und mir alles viel zu schnell ging. Das hat sich nachher zwar gelegt, dafür kam ich dann mit der geschaffenen Welt (zwei Städte liegen nicht mal einen Tagesritt auseinander und haben quasi keinen Kontakt zueinander) und der Protagonistin (sehr vertrauensselig und mir viel zu naiv) einfach nicht zu recht. Nein, das war einfach nicht mein Ding. 2,5 von 5 ⭐.
In ihrem Debutroman Mentira beweist Hiemer ihr schriftstellerisches Können. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und einladend. Er vermittelt ein gutes Bild von der Welt, in der Melia sich bewegt: Ein postapokalyptisches Setting, in dem es keinen Strom mehr gibt und jede Stadt für sich für ihr Überleben kämpft - etwas, das ich aufgrund des Klappentextes so gar nicht erwartet hätte und das mich positiv überrascht hat.
Leider kam ich aus diversen Gründen aber nicht richtig in die Geschichte hinein, obwohl ich es so sehr gewollt habe. Wer vor hat, das Buch zu lesen, sollte diese Rezension besser nicht lesen, da sie Spoiler enthält.
Zu allererst möchte ich sagen, dass ich etwas vollkommen anderes erwartet habe und deshalb vermutlich nicht objektiv bin. Ich hätte mir gewünscht, dass die Menschen in Mentira nicht lügen können, weil sonst irgendetwas Schlimmes passiert... Und dass Melia in eine Situation gerät, in der sie weder Lügen noch die Wahrheit sagen kann und sich deshalb einen anderen Weg suchen muss. Darum ging es aber ganz und gar nicht - nun also von nicht erfüllten Erwartungen zur Realität:
Von diesem zuvor erwähnten postapokalyptischen Endzeit-Setting bekommt der Leser leider nicht allzu viel mit. Statt in heruntergekommenen, halb zerstörten Gebäuden unserer Zeit leben die Charaktere in Burgen und Schlössern. Was ist mit dem Überbleibsel von heute geschehen? Und obwohl einige elektronischen Geräte und Tools offenbar unbeschadet blieben, werden sie nicht genutzt, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Stattdessen näht man Sonnensegel, die die Burg vor Sonneneinstrahlung schützen sollen.
Ich habe mich gefühlt, als erzähle man mir eine Geschichte; erlebt habe ich sie aber nicht. Die Handlung war stellenweise konfus und unglaubwürdig. So berichtet Melia zu Beginn davon, wie schwer Mentira bewacht wird und dass eine Flucht quasi unmöglich ist. Als sie es jedoch darauf ankommen lässt, klappt alles wie am Schnürchen. Gut, vielleicht wirklich wahnsinniges Glück - doch auch Jaron und Ruby schaffen es unbemerkt nach Mentira und wieder hinaus.
Unglaubwürdig waren in meinen Augen auch die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander. Die vermeintlich besten Freundinnen Melia und Zohera werden in Nachbarszellen eingekerkert. Während die eine in ihrer Zelle gefangen gehalten wird, wird die andere in ein Gästezimmer umquartiert, erkundet die Burg und verknallt sich in den Unterdrücker, statt auch nur einmal zu versuchen, ihre Freundin zu befreien. Währenddessen setzt ein ihr eigentlich völlig Fremder alles daran, Melia zu befreien, weil er sich nach 5 Minuten in sie verliebt hat und ein anderer ist geradezu besessen von ihr aus nicht erklärlichen Gründen. Leider fallen wahnsinnig viele Namen, die für die Handlung nicht wichtig sind, was nicht zum besseren Verständnis beiträgt. Interessant fand ich Kilian und Nathan und ihr Zerwürfnis. Beide irgendwie geheimnisvoll. Der eine freundlich, der andere düster. Doch wer von den beiden ist tatsächlich der Böse? (Wenn es denn einen Bösen gibt...) In der Schattenstadt kann man sich nicht wirklich auf Freundlichkeit und Ehrlichkeit verlassen. Vielleicht doch alles nur Lug und Betrug.
Es gibt also eine Flucht, eine Gefangennahme, ein verzwicktes Familiendrama, ein Rebellenclan, viele wechselnde Gesichter und ein großes Problem und man versteht einfach nichts. Warum flieht Melia aus Mentira? Warum wurde Melia gefangen genommen? Statt eingeladen oder abgefangen? Warum hat man ihr ihre Rolle nicht einfach erklärt? Mit ein wenig besserer Kommunikation, wäre das Buch ohne unötige Dramen vermutlich zu schnell zu Ende gewesen. Warum wurde die Familie entzweit? Was hat es mit den Rebellen auf sich? Sind sie gut oder böse, stark oder bemitleidenswert? Hier steckt Potenzial und ich wünsche mir unbedingt ein paar mehr Hintergrundinformationen zu ihrer Situation und der Gesellschaft generell.
Liebste Textstellen:
"Alle Menschen in unserer Stadt kämpften gegen den wohl härtesten Gegner, den man haben konnte: sich selbst."~S. 213
"Anscheinend ist ihm dein Schmerz nicht mehr genug, Kilian. Hatte Nox überhaupt die leiseste Ahnung, was dieser Satz bedeutete? Meine Qualen waren doch nichts, was man aufwiegen konnte. Dass er sich anmaßte, mir zu erzählen, sie seien nicht qualvoll genug, war ein Schlag in die Magengrube."~S. 357
Zusammenfassend:
Hervorragender Schreibstil! Interessante, neue Idee! - Leider verwirrend. Die Beziehungen entwickeln sich zu schnell und unauthentisch. Emotional konnte das Buch mich nicht abholen.
Band 2 werde ich auf jeden Fall lesen. Nicht, weil mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hätte, sondern weil ich mir einige Antworten auf all die Fragen in meinem Kopf wünsche. Außerdem kann Hiemer noch so viel aus der Geschichte machen - vorhersehbar ist das Ende auf jeden Fall schonmal nicht. Kaum ein anderes Buch lässt mich so verwirrt zurück.
5/5 Sterne Mentira 1: Stadt der Lügen von Christina Hiemer Carlsen Verlag „**In einer Welt, in der nur die Wahrheit zählt, kann eine einzige Lüge alles verändern.** Melia ist ein Mitglied der Ruína und als solches ist die Wahrheit tief in ihr verwurzelt. Doch durch den Auftrag, ein mysteriöses Buch aus vergessenen Zeiten ausfindig zu machen, gerät das Vertrauen in ihre Schwesternschaft ins Wanken. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und flieht. Aber außerhalb der Stadtmauern Mentiras liegt eine Welt, in der die Wahrheit kein Gewicht hat, in der Lügen und Betrügereien zum Alltag gehören. Hier trifft sie auf Jaron, einen verstoßenen Wächter. Und obwohl sich Melia der Gefahr bewusst ist, schenkt sie dem Mann mit den stechend grünen Augen ihr Herz… Nominiert für den Fantasy-Literaturpreis »Seraph« 2019 Lass dich von Christina Hiemer in eine magische Welt entführen, in der Wahrheit und Lüge um die Vorherrschaft ringen. Eine bildgewaltige Fantasy-Serie über Liebe, Verrat und Mut. Textauszug: »Dieses Buch«, sie blickte mich aus weit aufgerissenen Augen an, »irgendetwas stimmt damit nicht.« »Wieso?«, fragte ich, obwohl ich längst wusste, was sie meinte. Ich spürte es. Das war kein normales Buch. //Alle Bände der magisch-düsteren Fantasy-Liebesgeschichte: -- Mentira 1: Stadt der Lügen -- Mentira 2 (erscheint im Februar 2020)//“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem Carlsen Verlag / Impress für das Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab. Da dieses Buch einen Debütroman darstellt, möchte ich an dieser Stelle zuerst ein Lob an die Autorin aussprechen, dann es ist ihr ausgezeichnet gelungen einen fantasievollen, intensiven und detailreichen Roman zu schreiben mit einem sehr interessanten Plot vor fantastischer Kulisse. Ich mag Dystopien sehr und diese besticht durch düstere Elemente, geheimnisvolle Ereignisse und mysteriöse Charaktere. Zum einen haben wir Melia, die ein kleiner Freigeist ist und sich nach Abendteuern und Freiheit sehnt, aber dennoch mit den ihr anerzogenen Regeln nicht wirklich brechen kann und will. Killian, ein Herrscher, der zwar authoritär wirkt aber eigentlich nur unter der Fuchtel seines allgegenwärtigen Vaters steht und alles tut um in dessen Augen zu bestehen. Dann sind da noch Nathan und Jaron, beides sehr sympahtische und liebenswerte Männer, denen das Schicksal und ihr eigener Werdegang nicht immer gerecht mitgespielt haben. Als weiteren absolut genialen Punkt finde ich die unvorhersehbarkeit der Ereignisse und der Entwicklung der Charaktere an sich, da sie auf ihrem Weg auch immer wieder neuen Herausforderungen begegnen, sich diesen stellen müssen und sich selbst neu entdecken lernen. Der Plot überzeugt mit vielen Wendungen mit denen man nicht im geringsten rechnet, denn immer wenn man gerade dabei einem Faden zu folgen und zu glauben das Ende oder die Auflösung zu finden, geschieht etwas völlig anderes und man beginnt praktisch wieder von vorn. Wundervoll ausgearbeitet und für den Leser auf sehr hohes Spannungsniveau gebracht. Besonders begeistert hat mich aber auch, dass die ganze Geschichte so dunkel und finster rüberkommt, dass man kaum Atem holen kann, man spürt förmlich die Schatten über einen hinweg kriechen. Weiter oben erwähnte ich schon Killian, ich bin immer wie magisch angezogen von den dunkelsten Charakteren, und hier haben wir einen der mich wirklich überraschen konnte und vollkommen begeistern. Was nicht heißen soll, dass ich die anderen Charaktere nicht mochte, ganz im Gegenteil denn man schließt sie ziemlich schnell ins Herz. Aber Killian war eine Nummer für sich und hat sich ganz schnell zu meinem Lieblingsprota im Buch entwickelt. Dieser erste Teil der Diologie hat mich dermaßen begeistert, dass ich es kaum erwarten kann den zweiten Teil zu lesen und hoffe auch dort auf viele Drehungen und Wendungen, Überraschungsmomente und ein Wiedersehen mit den Charakteren und ein eventuelles Kennenlernen von Neuen. Außerdem bin ich spannt was diese Welt mir noch zu bieten hat und womit ich mich überraschen lassen kann. Allein schon das Cover macht Lust auf mehr, aber der Inhalt verpflichtet mich regelrecht auf mehr, mehr und nochmals mehr. #fantasy #youngadult #liebesroman #sciencefiction #rezension #rezensionsexemplar #roman #bookstagram #christinahiemer #carlsenverlag #darkdiamonds #bücher #bücherliebe #booklover #reading #bookadict #Mentira1StadtderLügen #leseratte #bücherwurm #bookworm #bookaholic #lesen #lesenmachtglücklich #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #ichliebelesen #buchnerd #ichliebebücher
Da ich mir vorgenommen habe, Bücher der AutorInnen zu kaufen, denen ich auf Instagram folge und sie so auch in der „echten Welt“ zu unterstützen, ist mein Augenmerk recht schnell auf den Dilogieauftakt ‚Mentira – Stadt der Lügen‘ gefallen. Die Idee hinter der Geschichte, eine Stadt der Wahrheit, eine Stadt der Lügen finde ich so genial. Der Klappentext verrät nicht, dass es sich hier um eine Dystopie in einer postapokalyptischen Welt handelt. Doch gerade diese Welt hat das Buch ungemein spannend gemacht, ebenso das Versprechen auf fantastische Elemente. Ein toller Mix! Die Charaktere mochte ich eigentlich alle sehr und eine Liebesgeschichte ist zumindest in Teil 1 nicht wirklich Thema.
Melia wächst in Mentira auf, unter den Schwestern der Ruína. Diese Gemeinschaft, die nur aus Frauen besteht, hat sich der Wahrheit verplichtet, sie lügen nicht, sie betrügen nicht. Und doch merkt Melia, dass sie nicht dazugehört. Sie fühlt sich angezogen von der Fremde, die vor den Schlossmauern beginnt. Als sie den Auftrag bekommt, den Schlüssel zu einem uralten Buch zu finden, nutzt sie die Gelegenheit zur Flucht – um schließlich eine Wahrheit zu finden, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird.
Melia ist eine sehr sympathische Protagonistin, wenn auch sehr vertrauensselig. Wissbegierig und auch ein bißchen aufmüpfig hinterfragt sie die Regeln der Schwesternschaft und verstößt sogar gegen sie. Das wird natürlich nicht toleriert. Eigentlich. Denn Melia darf dennoch Teil der Ruína bleiben. Allerdings macht ihr danach ein Teil der Schwestern das Leben noch schwerer. Vor allem Kalyra, Mitglied des Rats, der die Geschicke in Mentira leitet, quält sie während der Unterrichtsstunden und lässt sie ihre Abneigung spüren. Trotz eines Fluchtversuchs Melias beißt sie sich anschließend durch. Bis sie die Chance ergreift nach Sombra zu entkommen, der Schattenstadt, der Stadt der Lügen und Intrigen. Man merkt jedoch schnell, dass es auch in der Stadt ohne Moral rechtschaffende und gute Menschen gibt, ebenso wie es in Mentira Intrigen und Listen gibt. Auf dem Weg nach Sombra trifft Melia schließlich Jaron. Und hier finde ich auch einen einzigen Kritikpunkt: Mir ging das zu schnell mit Jaron. Wie Melia fast schon ein bißchen naiv Vertrauen fasst, wie er ihr, ohne viel nachzufragen, hilft. Doch das ist Meckern auf höchstem Niveau.
Die Geschichte ist toll erzählt, Christina Hiemers Schreibstil einnehmend und flüssig. Ich weiß eigentlich bis zur großen Überraschung am Ende nicht, worauf alles hinauslaufen wird. Sowas mag ich sehr, es hält die Spannung aufrecht und fesselt ans Buch. Die Personen sind sehr vielschichtig und nicht nur schwarz oder weiß, selbst die Guten haben manchmal ein dunkle Vergangenheit, selbst die vermeintlich Bösen handeln teilweise aus Liebe oder haben einen Grund für ihre finstere Seite. Zu den meisten Charakteren kann ich eine Verbindung aufbauen, dabei hilft, dass man als Leser nicht nur Melias Sichtweise folgt, sondern auch Jarons und Kilians. Der personale Erzähler führt uns durch die Geschichte, durch die Welt und deren Geheimnisse.
Und so macht es unglaublich Spaß, die Welt um Mentira kennenzulernen. Es ist unsere Welt und doch ist sie es nicht. Die Geschichte spielt im Jahr 2352, 317 Jahre nach einer Katastrophe, in deren Folge die Alte Welt zu existieren aufgehört hat. Einzelne Relikte aus der Vergangenheit zeigen hier und da, dass es tatsächlich einmal unsere Welt war. Ein Bild, eine Speicherkarte. Warum die Menschen dort jedoch alles verlernt haben, keine Technik benutzen und wie im Mittelalter leben, bleibt (noch) ungeklärt. Nach und nach offenbart sich, was sich zugetragen haben muss (wobei ich auf noch mehr Details im zweiten Band hoffe), wie das Leben in den Städten pulsiert und floriert und wie trostlost und hart es außerhalb davon ist, zumal das Wetter teilweise in Extremen auftritt. Man bekommt einen kleinen Einblick in die Strukturen der Städte, in die Magie, die vorhanden sein muss und ich freue mich, dass es im zweiten Band mit Sicherheit noch mehr zu entdecken gibt. Und gut, dass ich vorgesorgt habe und die Fortsetzung schon griffbereit neben mir liegt. Das solltest du übrigens auch machen. Denn die Geschichte, die Welt und die Charaktere fesseln. Keine Lüge. 5 Sterne.
"Mentira war geprägt von einer einzigen Regel: Lüge nie! Betrüge weder dich noch deinesgleichen!" . Cover: Düster, schön. . Schreibstil: Christina Hiemer hat einen ordentlichen und angenehmen Schreibstil. Zwar bin ich anfangs sehr langsam in die Welt von Melia, Kilian und Jaron gekommen, aber nach und nach wurde es spannender. . Meine Meinung: Gut, ich war von der ersten Hälfte null angetan. Es war schleppend und Melia's Charakter hat mich auch nicht so sonderlich überzeugt. ABER: Die düstere Stimmung blieb von Anfang an bestehen und in der zweiten Hälfte ging es spannender und wahrlich cooler zu. :) Außerdem haben mir die verschiedenen Perspektivenwechsel gut gefallen, sodass ich einen besseren Eindruck der jeweiligen Personen bekam. . 🌟 3,5 /5 Sternen
Mentira - Stadt der Lügen - Christina Hiemer Verlag: Hawkify Books Taschenbuch: 14,99 € Ebook: 2,99 € ISBN: 978-3-947288-69-4 Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2018 Genre: Dystopie Seiten: 380 Inhalt: In einer Welt, in der die Wahrheit alles ist, was zählt, kann eine einzige Lüge alles verändern. Seit Melia denken kann, ist Lügen in Mentira streng verboten. Doch außerhalb der Stadtmauern liegt eine Welt, in der die Wahrheit kein Gewicht hat. Als Melia einen wichtigen Auftrag bekommt, gerät das Vertrauen in ihre Schwesternschaft immer mehr ins Wanken. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und flieht. In Sombra, der Schattenstadt, erhofft sie sich endlich die Antworten zu finden, die sie in Mentira vergeblich gesucht hat. Doch die fremde Stadt birgt ein dunkles Geheimnis. Niemand spricht über die Dunkelheit, die die Menschen befällt und ihnen jegliches Gewissen raubt. Wird Melia den Schatten der Stadt entkommen, oder wird auch ihre reine Seele der dunklen Seite zum Opfer fallen? Mein Fazit: Zum Cover: Wie ich finde ein wunderschönes Cover was einen sofort anspricht, also mich jedenfalls. Ihr wisst ja dass ich viel nach dem Cover entscheide und hier war es eine sehr gut Entscheidung. Zum Buch: Melia ist eine Schwester der Ruina, doch irgendetwas stört sie daran. Es ist nur ein Gefühl, aber es ist da. Doch a gibt es noch ihre beste Freundin Zohera, die immer zu ihr gehalten hat. Melia bekommt einen Auftrag, sie soll ein Buch nach Sombra bringen, als er der Inhalt offenbart wird muss sie dringend nach Mentira zurück und die Ruina warnen, doch schafft sie es noch oder ist es dafür schon zu spät? Was Melia in Sombra erlebt grenzt schon an ein gewolltes Projekt. Warum wurde Melia nach Sombra gelockt? Wir haben hier einen ganz großartigen Schreibstil, Christina Hiemer beweist hier in ihrem Debüt, wie wundervoll sie schreiben kann. Alles ist flüssig und spannend und hie gibt es nichts was unnötig in die Länge gezogen wurde. Die Protagonisten sind sehr gut erzählt und herausgearbeitet. Jedes Kapitel ist einem Protagonisten gewidmet und es macht wirklich Spaß mit ihnen alles zu erleben und an den Herausforderungen zu wachsen. Eine Sache die dachte ich mir schon und sie ist tatsächlich auch eingetroffen, das finde ich dann immer ganz spannend wenn sowas passiert. Hier bekommt man richtig Lust in die Städte Mentira und Sombra zu reisen, allein schon wie beide dargestellt sind, kann man es sich richtig bildlich vorstellen. Die eine Stadt in der man nur die Wahrheit sagt und in der anderen wo man es damit nicht ganz so genau nimmt. Wo würdest du lieber sein? Ich persönlich weiß es nicht, ich denke jeder hat in seinem Leben schon mal eine Notlüge gebraucht oder etwa nicht? Wir haben hier eine Geschichte voller Abenteuer, aber hier geht es auch um Freundschaft, Familie Vertrauen, Verrat und ein kleiner Hauch von Liebe ist hier auch vorhanden. Rundum eine sehr gute Mischung, alles passt und harmoniert sehr gut miteinander. Ich bin gespannt wie es weitergeht, denn ich kann euch sagen, hier ist noch nicht das Ende. Hier stellen sich Fragen über Fragen und wenn ihr sie beantwortet haben wollt, dann kann ich euch nur raten, das Buch zu lesen. Ich gebe hier 5 von 5 Sternen, weil es eine wirklich schöne Geschichte ist. Ich bedanke mich beim Verlag Hawkify Books für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.
Ich weiß gar nicht richtig wie ich meine Meinung in Worte fassen soll, so überwältigt bin ich. Seit ich lesen kann, habe ich nicht geglaubt je ein Buch zu finden, was mich vom Schreibstil jemals so sehr überzeugen wird. Ich bin und war immer auf der Suche nach einem Autoren, der es schafft seine Geschichte so detailreich wie nur möglich ausschmückt, beschreibt und mich dadurch fesselt. Dies hat Christina Hiemer mit ihrer Geschichte um Mentira geschafft!!! Ich bin fündig geworden!
Gleich zu Beginn hat mich bereits der Prolog fesseln können. Ich wurde neugierig, was sich hinter der Geschichte verbergen mag. Und ich machte den Fehler, dass ich den Prolog gleich am ersten Abend, an dem ich das Buch erhalten habe, gelesen habe.
„Wer auch immer dies zu lesen bekommt: Glaube an dich. Glaube an deine Kraft, die Dinge zu verändern, die um ein Vielfaches größer sind, als du selbst.“
Dies ist ein Zitat aus dem Prolog von Mentira und ich habe bestimmt den gesamten nächsten Tag über dieses Zitat nachgedacht. Neben dem Rest der im Prolog stand ließen mich einige Gedanken nicht los. Was mag passiert sein, dass jemand so etwas schreibt und jemanden, der es liest, versucht Mut zu machen etwas zu ändern? Etwas zu ändern, was größer scheint als jemand selbst. Ich wollte also mehr. Ich wollte wissen wie es weiter geht und was genau passiert ist, dass sich jemand Gedanken in diese Richtung macht.
Mentira ist aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Man erhält Einblicke in die Sicht von Melia, der Hauptprotagonistin, Jaron, einem ich nenne es mal Ausgestoßenem, der mit seiner Familie von der Stadt Sombra lebt und Kilian, der Herrscher der Stadt Sombra. Dadurch lernt man jeden einzelnen Charakter für sich sehr gut kennen. Generell finde ich es nicht schlecht. Nur schade, dass dies die einzigen Charaktere sind deren Sicht man wirklich kennen lernt. Ich hätte mir z.B. auch die Geschichte aus der Sicht des ehemaligen Herrschers von Sombra, dem Vater Kilians, gewünscht. Aber was nicht ist kann in der Fortsetzung, die hoffentlich bald kommt, ja noch werden.
Ich sage mit Absicht nichts zum genauen Inhalt, da ich Angst habe zu spoilern.
Ich kann und möchte aber so viel sagen: Christina Hiemer hat sich sehr viele Gedanken, um die Geschichte gemacht. Sie hat sich jeden Schritt und jedes Detail genau überlegt. Und ich glaube sie wollte auch mit den Themen wie Lüge und Wahrheit und auch mit dem warum es zu der Situtation gekommen war auf etwas aufmerksam machen, was uns heute jederzeit betreffen könnte und zum Teil auch schon betrifft.
Mein Fazit: Christina Hiemer ist ihr Debüt in meinen Augen mehr als gelungen. Sie hat es durch ihren Schreibstil wirklich geschafft, dass ich eine sehr gute Vorstellung von dem bekam, was ich das las. Ich habe während des Lesens gelacht und geweint und war froh, wenn sich das ein oder andere zum Guten gewendet hat. Außerdem hat sie es geschafft mich ins Grübeln zu bringen. Alles in allem hat sie was wirklich Wunderbares auf die Beine gestellt. Ich bin zwar etwas traurig, dass das Ende so aprupt kam und mich mit der Frage, wie es weiter geht, einfach stehen ließ, aber das kann jeder Autor irgendwie ganz gut 😀 Ich freue mich wirklich sehr auf die Fortsetzung und hoffe, dass diese auch ganz schnell kommt.
Melia lebt in Mentira und gehört zur Schwesternschaft der Ruina. In Mentira ist Lügen streng verboten und die Bedingungen für die jungen Frauen sind hart. Als Melia ein geheimnisvolles Buch untersuchen soll, dass mit einem Schloss versehenen ist, beschließt sich, Mentira zu verlassen, um in der Schattenstadt Sombra noch einem Schlüssel für das Buch zu suchen. Nur darf sie Mentira eigentlich gar nicht verlassen, macht es aber dann trotzdem. Noch hat Melia keine Ahnung was sic auf ihrer Reise alles erwarten wird. Denn in Sombra erwarten sie viele Geheimnisse.
Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten Teil einer zweiteiligen Reihe und das Debüt der Autorin. Die Welt, in die man hier entführt wird als Leser, hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung spielt in der Zukunft der Menschheit, die sich durch eine nukleare Katastrophe selbst zerstört hat. Es hat sich eine neue Zivilisation entwickelt, die sich doch sehr von der alten unterscheidet. Es gibt viele Geheimnisse, die erst im Laufe der Handlung gelüftet werden, was manchmal dazu geführt hat, dass man als Leser am Anfang nicht alles verstanden hat. Mir kamen manche Dinge zuerst etwas unlogisch vor, aber meine Fragen werden zum Ende hin alle beantwortet. So wirkt das Ganze insgesamt nicht ganz rund.
Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei Melia natürlich den größten Part übernimmt. Melia ist manchmal sehr impulsiv und nicht immer einfach. Viele ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen. Der Leser lernt sie und ihre Welt erst einmal kennen. Die Geschichte ist recht düster und auch recht brutal, was mir aber sehr gut gefallen hat. Das Geheimnis um Sombra und um Melia fand ich sehr interessant, wobei am Ende noch viele Fragen offen sind, die Autorin fängt viele Handlungsstränge an, bringt aber noch nicht alle zu Ende. Eine große Liebesgeschichte gibt es jetzt nicht, es gibt zwar ein paar Entwicklungen in diese Richtung, die aber am Ende alle zerschlagen werden.
Insgesamt hat mir die Geschichte aber gefallen, auch wenn ich nicht mit allem so ganz zufrieden war. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie es weiter geht. Für den 2. Teil wünsch ich mir, dass wir mehr Informationen über die Welt bekommen, ich würde gerne wissen, warum man in Mentira nicht lügen darf und wie genau sich die neue Gesellschaft entwickelt hat. Von mir bekommt dieser Teil 4 von 5 Punkten.
Mentira ist eine Stadt, die mit hohen Mauern verschlossen ist, dort darf niemals gelogen werden. Aber es gibt auch noch eine andere Welt außerhalb der Mauern, dort ist anders, nicht wie in Mentira. Die junge Melia bekommt einen speziellen Auftrag, Sie soll ein wertvolles Buch nach Sombra bringen. Dort angekommen merkt Sie das was nicht in Ordnung ist, irgendwas stand in diesem Buch über Mentira? Melia versucht so schnell wie möglich zurückzukehren, aber wird Sie es schaffen und was stand in dem Buch?
Alleine der Klappentext ist schon spannend genug, aber die Geschichte hat es wirklich in sich muss ich sagen.
Ich war gespannt wie ein Flitzebogen und bin positiv überrascht von der Geschichte, es wirkte alles in sich stimmig. Die Atmosphäre war düster und geheimnisvoll, man wollte immer wissen was sich hinter allem verbirgt und kam gar nicht schnell genug durch das Buch. Was der Autorin auch sehr gut gelungen ist, sind die verschiedene Erzählperspektiven, so kann man und hat man auch eine genauere Einschätzung der Mentira und dessen Figuren.
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, da es wirklich sehr schöngeschrieben ist und auch sehr fesselnd ist.
3,5 Sterne ⭐️ || Ich hab diese Geschichte als Hörbuch gehört. Das Setting und Worldbuilding haben mir sehr gut gefallen, auch das die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt wird war für mich ein Pluspunkt. Womit ich persönlich allerdings gar nicht klar gekommen bin ist, dass die beiden männlichen Erzähler so gleich klangen, dass ich nicht wirklich auseinander halten konnte, welche Perspektive ich gerade höre. Bis zum Ende des Buches habe ich nicht mal gewusst, dass es überhaupt zwei verschiedene Männer sind, ich dachte die ganze Zeit, dass Jaron und Kilian den selben Erzähler haben. 😂 Dadurch war ich ein paar mal etwas verwirrt, wessen Erzählung ich gerade verfolge. Ansonsten gab es einen spannenden Plottwist zum Ende hin und ich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Band weiter geht.
auf 1,7x Geschwindigkeit gehört. War unterhaltsam allerdings klingt es nicht unbedingt lange nach. Teilweise zu wenig Details. Werde die Fortsetzung dennoch anhären.
Ich hatte schon einmal davon gehört, dass es Mentira gibt, aber nie zugegriffen. Nun kam erneut meine Chance und ich kam nicht dran vorbei. Die Autorin schreibt angenehm flüssig und verstejtes, einen als Leser in die Story zu ziehen.
Toll fand ich, dass wir es im Buch mit unserer Welt nach einer Katastrophe zu tun haben. Hatte ich so nicht erwartet. Das Setting war wirklich toll gemacht. Vor allem die Stadt der Schatten. Von der Erzählperspektive wechseln wir zwischen Jaron, Melia und Kilian, was wirklich gut gemacht war.
Melia wächst in einer Schwesternschaft in Mentira auf. Die Bevölkerung ist durch die Bank weg weiblich und es gilt die eiserne Regel, dass nicht gelogen werden darf. Während des Lesens wurde mir recht schnell klar, dass Melia nicht wirklich in diese Stadt und in die Schwesternschaft passt. Sie hat nur eine Freundin und hält nicht allzuviel von den Regeln der Schwesternschaft. Sombra, eine Stadt nicht weit von Mentira entfernt, spricht sie da schon eher an und weckt ihr Interesse. Es gibt dort keine Regeln. Allerdings stellt sich die Frage, ob dies jetzt tatsächlich eine Verbesserung zu Melias bisherigen Leben darstellt. Nur gut, dass die junge Frau das selbst herausfinden kann, denn sie hat eine Mission und diese führt sie in die so genannte Stadt der Schatten.
Was die Charaktere angeht, fand ich diese okay. Stellenweise etwas anstrengend, aber definitiv interessant und, ganz wichtig, mit Ecken und Kanten. Trotzdem sprang der Funke nicht so ganz über. Melia war mir manchmal einfach zu naiv und impulsiv. Manche ihrer Handlungen waren für mich halt nicht so wirklich nachvollziehbar. Noch dazu verfällt ihr so ziemlich jeder junge Mann, der mit ihr zu tun hat und sie springt immer auch etwas darauf an. Muss man mögen. Meins war es leider nicht. Aber das bedeutet ja auch, es gibt da noch Entwicklungspotential in der Fortsetzung und ich bin gespannt, ob dieses ausgeschöpft wird und von wem.
Fazit
Die Geschichte kann durchaus durch Spannung und überraschende Wendungen punkten, bekommt aber Abzüge für die stellenweise anstrengenden Charaktere. Allen voran Melia. Dafür ist das Setting mega und auch das düstere hat mich absolut angesprochen. Im Großen und Gsbzen läuft "Mentira #1- Stadt der Lügen" für mich unter "Solider Auftakt" und bekommt 4 Sterne. Die Fortsetzung wartet schon und ich bin gespannt, wie es weiter geht. Trotz meiner Kritikpunkte.
Mein Eindruck: Nachdem das Buch in einem neuen Verlag eine Neuauflage bekommen hat, war ich neugierig auf die Geschichte, die zwar in der fernen Zukunft spielt. In dieser Welt leben Melia, Kilian und Jaron. Aus deren Sicht die Geschichte auch abwechselnd erzählt wird.
Für mich war der Einstieg in das Buch nicht ganz so leicht und ich tat mich in der ersten Hälfte doch etwas schwer. Allerdings änderte sich das dann ab der zweiten Hälfte und man spürte bald, dass die Story anzog, die Spannung stieg und auch, dass ein wenig mehr passierte, als vorher.
Der Schreibstil der Autorin ließ sich gut und flüssig lesen und die Idee, die die Autorin hier hatte, fand ich klasse und ist für mich mal was Neues. Auch die düstere Stimmung kam perfekt bei mir an und umfing mich ab der ersten Seite und hielt sich kontinuierlich bis zum Ende. Nicht jeder Autor schafft es, eine düstere Stimmung bis zum Ende zu vermitteln, aber Christina Hiemer hat es hier wirklich drauf.
Durch die verschiedenen Perspektiven bekam ich zudem einen besseren Einblick in die Charaktere und ich konnte mich so besser in sie hineinfühlen. Die Darstellung der Charaktere gefiel mir daher gut, obwohl ich zugeben muss, dass mir Kilian und Nathan noch am besten gefallen haben. Sie hatten meiner Meinung nach ein wenig mehr Tiefe als Melia und Jaron. Nathan mochte ich von allen am liebsten, er war mir einen ticken sympathischer, als der Rest. Auch wenn er irgendwie unnahbar schien, spürte ich doch seine immense Präsens und die Wärme, die er ausstrahlt.
Fazit: Ein Debüt, das mich trotz Einstiegsschwierigkeiten mit seiner düsteren Stimmung, der tollen Idee und den sympathischen Charakteren gut unterhalten hat. Ich werde auf jeden Fall Band 2 lesen, da ich unbedingt wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht. Ich vergebe 3,5 Sterne, da es aber sehr gute 3,5 Sterne sind, runde ich auf 4 Sterne auf.
Ich habe die Erstfassung dieser Geschichte nicht gelesen, weshalb ich auch völlig unvoreingenommen an dieses Buch ran bin. Es war für mich eine lohnenswerte Geschichte, die mich neugierig auf Teil 2 machte. Der Einstieg war für mich nicht ganz so einfach, da es einige langatmige Stellen gab. Hat man diese aber überstanden, taucht man in eine Welt voller Spannung, Abenteuer und Schatten. Auch Gefühle kommen nicht zu kurz, obwohl die Dystopie immer im Vordergrund bleibt. Die Autorin schaffte es mich mit ihrem Stil, der locker und leicht zu lesen war , in eine Welt zu ziehen, die nicht nur Düster , packend , spannend, interessant und magisch ist, sondern bot mir dort auch Protagonisten, die mir sehr sympathisch waren und genügend Charakter besaßen, um die Geschichte noch interessanter zu machen. Am meisten trifft dies wohl auf Jaron und Killian zu, wer dann aber das Rennen macht, bleibt wohl bis zum Finale abzuwarten. Beide hatten aber ihre Ecken und Kanten, was mir immer sehr wichtig ist. Melina gefiel mir zwar gut, schaffte es aber nicht meine Lieblingsprotagonistin der Geschichte zu werden. Alles spielt in Mentira, wo es nur die Frauen der Schwesternschaft und die oberste Regel nicht zu lügen gibt,in der auch Melina aufgewachsen ist und Sombra der Stadt der Schatten. Beide waren sehr interessant und anziehend für mich, auch wenn ich Sombra mehr abgewinnen konnte. Es ist eine wirklich schöne Geschichte, von der ich die Fortsetzung auf jeden Fall lesen werde, denn es ist alles drin, was eine Dystopische Geschichte braucht. Magie, eine neue Welt, Düsternis, Spannung , interessante Protas, aber auch Gefühle sind vorhanden, wodurch ihr auch etwas schönes anhaftet. Für mich war es ein gelungenes Debüt, auch wenn der Anfang etwas holprig war. Trotzdem bin ich sehr gespannt auf Teil zwei und welcher der Protagonisten letztendlich mein Favorit wird.
Mentira – Stadt der Lügen von Christina Hiemer ist ein tolles Debüt, keine Frage. Es gibt eine ganz und gar einzigartige Idee, in einem faszinierenden Setting mit süchtig machenden Figuren und einem teils schon fast poetisch, verträumten Schreibstil, der eine düstere, magische Atmosphäre schafft. Zwischendurch gibt es Momente wo der Spannungsbogen etwas verloren geht, dann aber wieder rasant an Fahrt aufnimmt und einen das Buch gar nicht aus der Hand legen lässt. Vor allem zum Ende hin!
Aber es ist auch noch eine Menge Luft nach oben. So scheinen einige Charakterzüge und Eigenschaften der Buchwelt erst im Geschichtsverlauf entstanden zu sein und hätten an der ein oder anderen Stelle noch weitergedacht werden können. Ab der Hälfte ca. wandelt sich der Schreibstil und wird viel flüssiger, fesselt einen an das Buch und lässt einen erst das Potential der jungen Autorin erkennen. Potential für eine ganz große Autorenrolle, die Christina Hiermer garantiert irgendwann inne haben wird. Vielleicht schon im zweiten Teil? Man weiß es nicht, aber ich freue mich darauf, diese Entwicklung zu verfolgen. Dran bleiben lohnt sich auf jeden Fall, sollte man am Anfang einmal zweifeln, denn man wird mit einer einzigartigen Geschichte belohnt. Für mich insgesamt 3,5 Sterne.