Schottland im Herbst, ein altes Fotoalbum, Familiengeheimnisse und die große Liebe Eisige Winde fegen über den Loch Lomond, und die Hügel der Highlands glühen in den Farben des Herbstes. Erst seit Kurzem weiß Maighread, dass in dieser zauberhaften Landschaft ihre Wurzeln liegen, denn hier lebt ihre Großmutter. Vielleicht ist ein Ausflug in die Vergangenheit ihrer Familie genau die Ablenkung, die sie nach der Trennung von ihrem Freund braucht. Allerdings ist Maighreads Großmutter vorerst alles andere als begeistert vom Auftauchen ihrer Enkelin. Aber Maighread hat genug zu tun, schließlich hat der gemütliche Wollladen in dem kleinen Ort am Loch Lomond ihren heimlichen Traum von solch einem Strickparadies geweckt. Vielleicht ist es genau diese Leidenschaft für das Handarbeiten, die Maighread und ihre Großmutter näher zusammenbringt. »Herzerwärmend und unterhaltsam.« The Knitter
1,5 Sterne von mir. Schade, schade... Hat mir nicht so zugesagt, wie ich es mir erhofft hatte.
Ich mag Schottland und Handarbeiten sehr (nähen, häkeln und stricken) und habe mich deshalb dazu entschlossen das Buch zu lesen, obwohl es von einer deutschen Autorin auf Deutsch verfasst wurde. Das mag ich eigentlich nicht, denn ich liebe es, den schottischen Akzent im Ohr zu haben, wenn ich Bücher auf Englisch lese, die mit Schottland zu tun haben. Das passiert auf Deutsch natürlich nicht.
Die Geschichte war am Anfang ganz interessant (so 140 Seiten lang ca) und ich dachte, dass es vielleicht noch irgendwas in Petto geben könnte, was nicht irgendwie vorhersehbar oder übertrieben unrealistisch ist... Aber nein. :(
Meine Kurzfassung der Story sähe folgendermaßen aus (SPOILER!):
Maighread (*man spricht den irischen Namen übrigens 'Müaraid' aus!*) fährt - von ihrem Freund verlassen und ihres Jobs dadurch beraubt (er war nämlich ihr Boss) - nach Callwell in die Highlands, weil dort ihre (totgeglaubten) Großeltern wohnen.
Sie will sie kennenlernen, obwohl ihre Mutter sie davon abhalten möchte. (Ihr aber nicht sagen will, was zwischen ihr und den Großeltern so Schlimmes vorgefallen ist, dass sie ihrer eigenen Tochter so lang erzählt hat, die Großeltern wären bei einem Unfall gestorben.)
Auf dem Weg nach Callwell wird Maighread von einem gutaussehenden Schäfer (Joshua) gerettet, denn sie kommt auf Grund eines regnerischen Sturms mit ihrem Auto vom Weg ab. Der sexy Mann Joshua ist ein Tausendsassa, der alles kann und repariert am nächsten Tag ihr Auto. Vorher nimmt er sie aber mit zu sich, damit sie sich aufwärmen und trocknen kann. Er wohnt natürlich im Callwell Castle und is quasi ein reicher Schäfer/Umweltschützer/Hobby-Automechaniker... Die beiden jungen Hauptfiguren verstehen sich blendend und freunden sich SOFORT an.
Am nächsten Tag will das Mädel ihre Großeltern konfrontieren, erfährt aber, dass ihr Opa schon gestorben ist und ihr wird von der Oma die Tür vor der Nase zugeknallt. Sie will trotzdem in dem Ort bleiben und ihre Oma weiter nerven, deshalb mietet sie ein Zimmer bei einer jungen Frau namens Chloe, die sie auf dem Friedhof am Grab ihres Opas kennenlernt. (*Ja. Ne. Is klar. *)
Maighread strickt für ihr Leben gern und liebt Wolle. Im Ort gibt es einen kleinen Wollladen, der aber nie offen hat. (*Zufall?!*)
In der Mitte des Buchs passiert eigentlich nicht mehr arg viel, was die Handlung voran treiben würde. Da geht es fast ausschließlich um die Annäherung an Joshua (in den sich die Heldin natürlich sofort verliebt hat) und die Vertiefung der Freundschaft zwischen Maighread und ihrer Vermieterin Chloe.
DANN PLÖTZLICH: Oma hat einen Schlaganfall und Maighread merkt es natürlich sofort, weil ihre Oma nach dem Klingeln nicht von innen an der Tür lauscht und laut atmet, als Maighread vorbei kommt, was sie sonst immer getan hat. (Sie hat aber nie die Tür geöffnet!) Maighread und ihre Freunde brechen durchs Fenster bei der Oma ein und retten sie. Die Oma überlebt den Schlaganfall und sie ist ihrer Enkelin unheimlich dankbar und (*jada jada jada*), natürlich gehört der Wollladen im Ort der Omi und sie schenkt ihn SOFORT ihrer Enkelin, als sie erfährt, dass diese auch gern strickt, Strickanleitungen schreibt und Wolle liebt.
Da is die Story aber noch nicht vorbei (*oh nein!*), denn es kommt nochmal RICHTIGES Drama dazu (und folgendes passiert sehr zusammengestaucht zwischen den Seiten 297 und der letzten Seite 317):
Maighreads Mama kommt zu Besuch und es kommt raus, dass Joshuas Vater John auch Maighreads Vater ist (zu diesem Zeitpunkt hatten die beiden Verliebten aber schon mehrmals miteinander geschlafen). *Yay für alle!*
Mutter und Großmutter vertragen sich so halbwegs, aber Maighread will Heim mit ihrer Mama und den Wollladen doch nicht mehr haben, weil ihr Halbbruder ihre große Liebe ist und sie mit ihm Kinder kriegen will, was ja jetzt wegen Inzucht und so nicht mehr geht...
Aber HALT STOP - stellt sich raus: Joshua is nur adoptiert, also alles gut.
The End.
Also irgendwie fand ich dieses unnötige Drama am Schluss völlig daneben. Es wäre eine hübsche kleine Geschichte gewesen (natürlich nicht wirklich realistisch, aber das sind solche Romane ja meistens nicht?!), aber das hat mir echt den Rest gegeben. SO EIN QUATSCH.
Ich hätte wahrscheinlich JEDES ENDE besser gefunden als das. Aber irgendwie musste man den Konflikt zwischen Maighreads Mutter und den Großeltern ja auflösen. Aber so??
Mein einziger Trost ist der, dass ich für das Buch kein Geld bezahlen musste, weil ich es aus unserer örtlichen Bibliothek ausgeliehen habe.
Bin wirklich enttäuscht!
Als Schottland-Fan war ich selbst schon dort und hatte mir von der Geschichte erhofft, in die Landschaft und das Gefühl dort zu sein, eintauchen zu können. Leider konnte die deutsche Autorin mit dem deutschen Buch das Gefühl für mich gar nicht vermitteln und mit den sehr oberflächlich beschriebenen Figuren konnte ich auch wenig anfangen.
Werde in Zukunft wohl nur noch auf englischsprachige Literatur vertrauen, welche das Leben in Schottland für mich besser vermitten zu können scheint.
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Ein Wohlfühlbuch für Strickliebhaber und Highlandfans. Die Geschichte an sich ist nicht gerade Preisverdächtig, es ist eine normale schön erzählte Story mit ein wenig Witz, einer Brise Charme und ganz viel Romantik und Freundschaft.
Maighread kommt in die Highlands und das aus einem ganz besonderen Grund. Sie möchte einen Teil ihrer Familie finden und kennenlernen. Nämlich ihre Großeltern, die sie eigentlich für Tod gehalten hat. Nach einer Trennung von ihrem Freund, dem Verlust ihres Jobs und einem Streit mit ihrer Mutter macht sie sich auf in ein kleines Dorf am Loch Lomond in den Highlands. Doch nichts läuft erst einmal so wie geplant. Ihr Auto streikt, es schüttet aus Eimern, ein Fremder eilt ihr zu Hilfe und am Ende will ihre Großmutter nichts von ihr wissen. Doch Maighread lässt sich nicht entmutigen und macht sich auf, ihr Leben in den Griff zu bekommen, die Liebe zu finden und mit Hilfe eines kleinen Strickladens auch wieder Zugang zu ihrer Großmutter zu bekommen.
Für mich war diese Geschichte einfach Gemütlichkeit pur. Einmal mit der Geschichte angefangen konnte ich nicht mehr aufhören weiterzulesen. Das wundervolle Setting, die gemütliche Atmosphäre und die vielen liebenswürdigen Menschen und Vierbeiner haben mein Herz dahinschmelzen lassen. Nach und nach baut sich alles auf, jeder Charakter bekommt seine Chance zu glänzen und zum Ende hin erwarten uns einige Plottwists und Überraschungen. Erzählt wird dieses liebenswerte Buch aus drei Perspektiven und bringt so noch mehr Pepp in die Geschichte. Dies war für mich eine der positiven Überraschungen und ich mochte die Sich von Maighreads Oma am allerliebsten.
3,5 Sterne für ein einfaches aber wirklich gemütliches Buch.
Ein schöner kurzweiliger Roman über Liebe und Familie. Genau richtig für die kalte Jahreszeit. Schön war auch, dass die Geschichte nicht nur aus einer Sichtweise erzählt wurde, sondern gleich aus drei.
"Der kleine Strickladen in den Highlands" von Susanne Oswald war ein wirklich netter kleiner, leichter Roman für Zwischendurch.
Die Ausganssituation ist schnell beschrieben: Die Protagonistin Maighread wird von ihrem Freund abserviert und verliert gleichzeitig ihren Job, da er nämlich auch ihr Chef war. Kurzerhand beichtet ihre Mutter ihr auch noch, dass ihre Großeltern gar nicht tot sind, wie sie ihr immer erzählt hat, sondern immer noch leben und zwar in einem sehr beschaulichen Dorf in den Highlands, Schottland. Ein Streit entfacht und führt dazu, dass sich Maighread auf die Suche nach ihren Großeltern macht. Doch dort angekommen geht erstmal alles schief, ihr Auto bleibt liegen, es regnet in Strömen und nach langer Suche, merkt Maighread, dass ihre Großmutter eigentlich gar nichts von ihrer Familie wissen will. Trotzdem findet Maighread etwas das ihr Leben verändern könnte: Freundschaft, Liebe und natürlich einen kleinen Strickladen. Wie diese drei Dinge letztendlich zusammenhängen, und glaubt mir, es ist wirklich alles miteinander verbunden, müsst ihr selbst herausfinden...
Das Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Hauptsächlich erfahren wir die Geschichte aus Maighreads Sicht, was natürlich zum Großteil für die Spannung sorgen soll. Aber es gibt auch Kapitel aus Joshuas Sicht, ihrem Retter und Helfer in der Not und sogar ein paar Kapitel aus der Sicht von Maighreads Großmutter Elisabeth, welche mir letztendlich mit am besten gefallen haben. Die Spannung im Buch wird konstant gehalten, da man bis zum Schluss nicht erfährt, was eigentlich zwischen Maighreads Mutter und den Großeltern vorgefallen ist. Ich habe wirklich die ganze Zeit gerätselt, aber auf die Auflösung wäre ich niemals gekommen. Bis zum Ende hin hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich mochte alle Charaktere sehr, die Zweibeiner, sowie die Vierbeiner. Die Umgebung wird einfach fantastisch beschrieben und es stellte sich bei mir direkt ab der ersten Seite ein absolutes Wohlfühl-Gefühl ein. Das Ende war dann doch ein bisschen schnell erzählt und nach dem großen Boom, gab es nochmal einen nächsten Plotttwist und dann war alles irgendwie ein bisschen zu wirr und ein bisschen zu viel Drama um nichts. Das hat mir letzten Endes dann auch das Buch ein bisschen kaputt gemacht.
FAZIT: ein schöner, kuschliger Wohlfühl-Roman in tollem Setting mit extra Strickanleitungen zum selbst kreativ werden.
* Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von Harper Collins zu Verfügung gestellt bekommen.
Das ist mein absolutes Wohlfühlbuch. Die Geschichte spielt in Schottland und ich konnte dieses fantastische Land hier noch viel besser kennen lernen. Die Kultur, die Landschaft, die Tradition und die Tiere. Der absolute Wahnsinn, ich würde sofort nach Callwell zu Maighread, Chloe, Joshua und Elisabeth ziehen!
Alle Charaktere sind so besonders und einzigartig. Von Maighread würde ich mir gerne das stricken beibringen lassen, von Chloe würde ich gerne mehr über Psychologie lernen und mit Joshua würde ich gern durch die Highlands wandern.
Mein Herz schlägt für dieses Buch und ich hätte gern noch mehr Lesestunden gehabt! Umso mehr freue ich mich schon auf Chloes eigene Geschichte! ❤️
Ich liebe Schottland und ich liebe das Stricken. Kann man mit diesem Buch also nicht falsch machen oder? Weit gefehlt! Natürlich war mir klar, dass ich keine tiefgreifende Literatur erwarten kann. Aber dieser Roman trieft leider vor Kitsch, platten Charakteren und einem äußert unrealistischen Ende, welches Knall auf Fall aufgelöst wird. Leider keine Empfehlung!
Ob einem das Buch gefällt oder nicht, ist auf jeden Fall Geschmackssache. Ich habe es als Hörbuch gehört, während ich mit Fieber im Bett lag, und dafür war es auf gut. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und die Charaktere sind nicht zu platt. Der Handlungsverlauf ist in weiten Teilen vorhersehbar, aber ich denke, die typischen Lesenden dieses Genres erwarten auch keine zu großen Überraschungen. Für mich war es sehr unterhaltsam und wenig anstrengend und vielleicht höre ich mir in meiner nächsten Fieberepisode, die hoffentlich noch weit weg liegt, das nächste Buch der Reihe an.
Süsses Buch. Auf das “Drama” am Schluss hätte ich verzichten können, zumal die Story zu beginn langsam aufgebaut ist und dann in den letzten 20% nochmals sehr “gestresst” wirkt 🙈
Maighreads Leben stellt sich komplett auf den Kopf, als sich ihr Freund von ihr trennt, sowohl privat als auch beruflich, und ihre Mutter ihr offenbart, dass ihre Großeltern nicht tot sind, wie sie es ihr sonst immer erzählt hat. So beschließt sie zu ihren Großeltern in die Highlands zu fahren, um ihre Wurzeln kennen zu lernen und gleichzeitig Abstand zu bekommen. Auf der Fahrt dorthin bleibt ihr Auto liegen und so trifft sie zum ersten Mal auf Joshua. Er lebt im selben Ort wie ihre Großmutter und nimmt sie für die erste Nacht bei sich auf. Dort erfährt sie vom Tod ihres Großvaters und ihre Großmutter schlägt ihr am nächsten Tag die Tür vor der Nase zu. Doch Maighread gibt nicht auf und taucht noch häufiger bei ihrer Großmutter auf. Dabei fühlt sie sich in dem kleinen Dorf immer heimischer, findet eine neue Freundin, bei der sie einzieht, fängt wieder an zu Stricken und auch zwischen ihr und Joshua knistert es. Wird sie auch eine Beziehung zu ihrer Großmutter aufbauen können? Und was ist früher zwischen ihrer Mutter und ihren Großeltern geschehen, dass es zum Bruch zwischen ihnen gekommen ist?
Meine Meinung:
Das Buch wird hauptsächlich aus Maighreads Sicht geschrieben, aber es gibt auch ein paar Kapitel aus Joshuas Sicht und sogar ein paar Einsichten in die Gedankenwelt von Maighreads Großmutter Elisabeth. Das gefiel mir gut, weil ich es bei Liebesgeschichten mag, wenn aus beiden Sichten berichtet wird, und zum anderen machte es mir Elisabeth direkt sympathischer. Insgesamt war der Schreibstil angenehm und unkompliziert. Maighread und Joshua gefielen mir als Protagonisten auch gut, weil beide sehr sympathisch und vor allem bodenständig sind. Beiden geht es nicht darum, im Job viel Geld zu verdienen, sondern dass sie ihren Leidenschaften nachgehen können. Bei ihr ist es die Strickerei und bei ihm der Naturschutz und die Schafzucht. Ich fand sehr toll, dass beide zwar direkt ein bisschen Herzklopfen verspüren, aber die Beziehung zwischen ihnen nicht überstürzt wird. Die beiden sind ein gutes Team, auch zusammen mit anderen Charakteren. Besonders gefiel mir Joshuas Haushälterin Eilidh, die für alle auch eine mütterliche Freundin ist, und Claire, eine alte Freundin von Joshua, die Maighread bei sich aufnimmt. Ich habe die gemeinsamen Szenen genossen. Ich habe wirklich die ganze Zeit gerätselt, was in Maighreads Familie in der Vergangenheit vorgefallen ist, dass der Kontakt zwischen Tochter und Eltern komplett abbrechen konnte. Mit dieser Auflösung hätte ich dann auch niemals gerechnet. Ich musste ein bisschen mit allen Familienmitgliedern mitleiden, weil ich am Ende auch alle Seiten verstehen konnten. Am meisten konnte mich das Buch aber mit seiner Wohlfühlatmosphäre begeistern. Die Umgebung mit den Highlands und den Schafen wurde toll geschrieben. Mein Herz haben sofort die Hunde gestohlen, sowohl die beiden von Joshua als auch Molly, Maighreads Vierbeiner. Allerdings ist auf wenigen Seiten manchmal auch so vieles passiert, dass es leider teilweise oberflächlich bleibt. Vor allem in den letzten Kapiteln überstürzen sich die Ereignisse, die wirklich Potenzial hatten, sodass die Gefühle nicht ganz bei mir angekommen sind. So war das Ende für mich etwas lieblos.
Fazit: 3,25/5⭐️ Es ist eine süße kurzweilige Geschichte mit einer Wohlfühlatmosphäre, der aber teilweise der Tiefgang fehlte.
Eigentlich ein ganz nettesten Buch, wenn man was Leichtes sucht. Das Ende wurde allerdings viel zu schnell abgehandelt. So ein Kracher hätte mehr Zeit für Emotionen verdient.
Was ich schwierig finde: Schafzucht wird sehr verklärt dargestellt. Ja, an einer Stelle wird kurz darauf hingewiesen, dass im weit entfernten Australien da ja was ganz schief läuft. Allerdings wird so getan, als wäre das nur dort so und wenn man diese eine Sache gesetzlich verbieten würde, wäre alles ganz toll. Tiere züchten für Gewinn geht immer mit nicht optimalen Bedingungen für die Tiere einher. Der Schäfer, der seine Tiere aus Liebe hält, ist nunmal nicht der Normalfall. Die Autorin stellt Wolle völlig alternativlos dar. Wenn man schon Tierqual aus einem Buch rauslässt um die Stimmung nicht zu verderben, könnte man zumindest auf Alternativen hinweisen. Das fand leider weder innerhalb der Geschichte noch in einem Nachwort statt.
In " Der kleine Strickladen in den Highlands " ist Maighread auf dem Weg nach Loch Lomond, um ihre Großeltern und damit ihre Wurzeln kennen zu lernen. Denn sie wuchs mit dem Wissen auf, das diese nicht mehr leben würden. Das und ihre frische Trennung von ihrem Freund, der gleichzeitig auch ihr Chef war so das sie nun ihne Job dasteht, hat Maighread den Boden unter den Füßen weggezogen. Doch als erstes kommt sie in einen heftigen Herbststurm und sieht sich eine Herde Schafe und ihrem heißen Schäfer gegenüber. So hofft sie, das die freundliche Begegnung ein Omen ist und ihre Großeltern sie mit iffen Armen empfangen. Aber daraus wird zunächst nichts, da ihre Großmutter sie nicht willkommen heißt. Dennoch gibt Maighread nicht auf. Und der kleine Strickladen im Ort weckt in ihr den Wunsch, aus ihrer Leidenschaft für Wolle und stricken, ein eigenes Geschäft zu öffnen. Das sie damit auch einen Weg zu ihrer Granny öffnet, ahnt Maighread noch nicht. Die Story hat mich gleich in ihren Bann gezogen und ich konnte sie nicht aus der Hand legen. Dabei bleibt sie spannungsgeladen und abwechslungsreich. Man darf mit Maighread mitfiebern und die verschiedesten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln aber auch die ein oder andere Träne zu vergießen. Da ich erfahren wollte, ob Maighread doch noch von ihrer Großmutter willkommen war und sich alles zum guten wendete, musste ich das Buch in einem Rutsch durchlesen. Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne.
Ein sehr süßer Roman, der mit dem Thema Stricken verknüpft ist und so meine Aufmerksamkeit geweckt hat. Die Geschichte rund um Mighread hat mich in ihren Höhen und Tiefen mit genommen, auch wenn das Verhalten mancher Charaktere fragwürdig war, bin ich mir doch sicher, dass verletzte Gefühle doch einige Menschen wirklich so handeln lassen würde. Ich fand auch die Details zum Stricken und zur Handarbeit sehr ansprechend und hat die Liebe der Autorin dazu sehr schön zum Ausdruck gebracht. Ein sehr schöner Bestandteil des Buches also, doch für alle, die mit dem Hobby nicht anfangen können und nur eine Liebesgeschichte lesen wollen, vielleicht etwas nervig.
Obwohl alles dafür sprach, dass dieses (Hör-)Buch genau meinen Geschmack treffen würde, leider eine Enttäuschung.
Natürlich erwarte ich bei dieser Art Buch (ohne dies abwertend zu meinen) nicht, dass das Rad neu erfunden wird, sondern einfach eine angenehme Zerstreuung, Wohlfühl-Atmosphäre und vielleicht eine Art Kurzurlaub in Gedanken. Deswegen greife ich, besonders in schwierigen Zeiten oder neben anspruchsvollen Lektüren, gerne mal zu Büchern, in denen es um schnuckelige Cafés oder eben - wie hier - kleine Läden geht, die just von einer "Aussteigerin", meist Hobby-Bäckerin/-Handarbeiterin/etc. mit Marketing-Erfahrung in einem Kaff mit liebenswürdiger Gemeinschaft, eingebettet in malerischer Landschaft, übernommen und vor dem Ruin gerettet oder ganz neu eröffnet werden. Was selbstredend ein voller Erfolg wird und die Protagonistin am Ende auch noch eine Hand voll Freunde und die große Liebe gefunden hat.
Das klingt schon übertrieben unrealistisch? Nun, dieses Buch ist an Klischees und Drama wirklich over the top. Und noch dazu werden diese Dramen viel zu schnell und einfach abgehandelt. Für Leute, die vor eben diesen (auch in Büchern) zurückschrecken, vielleicht eine Empfehlung, für mich hatte es leider nur Kopfschütteln zur Folge und Gefühle konnten gar nicht erst aufkommen. Sehr schade. Die Protagonit*innen an sich haben mir gefallen, doch auch ihre Handlungsweisen konnte ich wegen der zu schnellen Abhandlung oft nicht nachvollziehen. Abgesehen davon bin ich auch noch über einen sehr wahrscheinlichen Logikfehler gestolpert; konnte diesen jedoch nicht noch mal überprüfen, da ich die Stelle im Hörbuch nicht wiedergefunden habe.
Ich wollte dem Buch, als ich 3/4 durch war, ursprünglich 3 Sterne geben, habe mir dann aber vorgenommen, nur 1 Stern zu vergeben, falls die Geschichte in die Richtung geht, die ich bereits befürchtet hatte.
Die Geschichte des Buches war zwar kitschig, aber nett, obwohl die Charaktere für meinen Geschmack zu sehr als Gutmenschen dargestellt wurden. Besonders störend waren Maighreads eigenartige Zornprobleme. Den Teil mit dem Spinnereibesuch fand ich auch sehr interessant.
Das Ende war jedoch nicht nur überstürzt, sondern auch mit einem verstörenden Plot Twist gespickt – die Enthüllung, dass die Charaktere, die gerade miteinander geschlafen hatten, Geschwister sind, wirkte unnötig und wurde erst auf den letzten 2 Seiten durch eine hastig eingefügte Adoptivgeschichte aufgelöst. Ich hatte es vorausgeahnt, aber nicht geglaubt, dass die Autorin wirklich so etwas schreiben würde, und konnte den Rest des Buches nach dieser Situation nicht mehr ernst nehmen.
Enttäuschend war zudem der Mangel an Strickladendetails in einem Buch mit dem Titel "Der kleine STRICKLADEN.." und die übermäßige Ablenkung durch unwichtige Story-Elemente wie Wallabys und Maighreads merkwürdigen Zorn darüber, dass sich andere Charaktere mit kleinen Witzen möglicherweise über sie lustig machen könnten.
Daher nur 1 Stern.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Wenn es möglich wäre, würde ich hier vielleicht sogar 0 Sterne vergeben. Das Buch liest sich zu weiten Teilen sehr leicht weg. Die Geschichte ist absolut vorhersehbar und wer auf solche Geschichten steht, hat sie so oder so ähnlich schon 100fach gelesen. Wer die Strickanleitungen will, sollte eher zum dazu erschienen Strickbuch greifen! Was aber wirklich die, meiner Meinung nach mehr als verdienten 0 Sterne ausmacht, ist der Twist am Ende, der für mich totaler Bullshit ist! Auch wenn er ebenso vorhersehbar ist wie der ganze Rest. Dieses Buch ist auch noch eine Reihe. Aber wie es weiter geht, werde ich ganz sicher nicht ergründen!!!
Maighread hat sich von ihrem Freund getrennt, oder besser gesagt er von ihr. Da ihr Freund auch ihr Chef war und sie zusammenwohnten steht sie ohne Job und ohne Wohnung da. So ist sie erstmal mit ihrem Koffer, ihrer Wolle und ihrem Strickzeug bei ihrer Mutter eingezogen. Um auf andere Gedanken zu kommen, räumen sie den Dachboden auf. Dort findet Maighread ein Fotoalbum mit einem wunderschönen Garten und einem älteren Paar. Ihre Großeltern, von denen sie dachte, sie seien tot. Da ihre Mutter nicht über ihre Eltern reden möchte ,beschließt Maighread zu den Großeltern in die Highlands zu fahren. Mitten in einem Sturm trifft sie auf einen singenden Ed Sheeran und seine Schafe. Und das ist erst der Anfang ...
Meine Meinung:
Das Cover hat mich total verzaubert, die Kurzbeschreibung klang toll, also wollte ich das Buch sehr gerne lesen. Nicht zuletzt, weil ich fast so gerne stricke wie lese. Die Geschichte beginnt im Prinzip mittendrin, mitten auf dem Dachboden und mit dem Fotoalbum. Ruckzuck befinden wir uns in den Highlands, bei dem singenden Schäfer. Dann allerdings geht es langsamer voran Traurige Nachrichten wechseln sich mit glücklichen Momenten ab, man spürt fast von Beginn an die Magie zwischen Maighread und Joshua. Stellenweise war es mir fast zu langatmig und kam einfach nicht in Fahrt, ich wartete immer auf den Strickladen. Es war schon ziemlich vorhersehbar, dennoch konnte mich vor allem das letzte Drittel total für sich gewinnen und mir der Geschichte aussöhnen. Eine romantische Liebesgeschichte in einem wunderschönen Setting, die Nebencharaktere waren so wichtig wie die Hautpprotagonisten und ich konnte meistens sehr gut mitfühlen. Ich mag Liebesromane mir Geheimnissen die nach und nach an die Oberfläche kommen. Zwar waren mir manche Stellen immer noch zu langatmig und auch für mich nicht nötig für die Geschichte, aber das Gesamtbild konnte mich dann doch überzeugen und so waren es sehr schöne Lesestunden die bei mir die Lust aufs Stricken wieder geweckt haben.
"Der kleine Strickladen in den Highlands" von Susanne Oswald
Maighread ist nicht nur ihren Job los, sondern auch ihren Freund und ihre Wohnung. Sie steht vor dem Nichts und weiss nur, was sie nicht mehr will. Ein Leben in Edinburgh und in dort in der Werbung arbeiten. Beim gemeinsamen Ausmisten des Dachbodens im Haus ihrer Mutter findet Maighread ein Fotoalbum und wird erneut ins Bodenlose geworfen.
Die Autorin hat einen schönen Schreibstil und beschreibt die Protagonisten und Orte ansprechend. Ich kenne den Loch Lomand und habe mich an ihn versetzt gefühlt. Maighread finde ich von Anfang an sehr sympathisch und nach dem Geständnis ihrer Mutter habe ich mit ihr mitgelitten und mitgefiebert. Auch mag ich Chloe und Joshua ... Die Geschichte ist angenehm zu lesen und die Autorin hat sich einige Überraschungen für den Leser einfallen lassen. Allerdings hab ich mich zum Ende des Buches ein wenig von den sich überschlagenden Ereignissen überrannt und überfordert gefühlt. Es passiert zu viel in zu kurzer Zeit. Ich denke fast, das hier weniger mehr gewesen wäre. Alles in Allem, hat mir die Geschichte aber gut gefallen und ich habe den Ausflug in die Schottischen Highlands genossen.
Das Cover ist passen zum Buch gestaltet und gefällt mir.
Zum Inhalt: Eisige Winde fegen über den Loch Lomond, und die Hügel der Highlands glühen in den Farben des Herbstes. Erst seit Kurzem weiß Maighread, dass in dieser zauberhaften Landschaft ihre Wurzeln liegen, denn hier lebt ihre Großmutter. Vielleicht ist ein Ausflug in die Vergangenheit ihrer Familie genau die Ablenkung, die sie nach der Trennung von ihrem Freund braucht. Allerdings ist Maighreads Großmutter vorerst alles andere als begeistert vom Auftauchen ihrer Enkelin. Aber Maighread hat genug zu tun, schließlich hat der gemütliche Wollladen in dem kleinen Ort am Loch Lomond ihren heimlichen Traum von solch einem Strickparadies geweckt. Vielleicht ist es genau diese Leidenschaft für das Handarbeiten, die Maighread und ihre Großmutter näher zusammenbringt.
Maighreads Leben steht derzeit Kopf. Nicht nur ihr Freund hat sie verlassen, sie hat damit auch noch Job und Wohnung verloren. Und als sie ihrer Mutter beim Ausmisten hilft stellt sich auch noch heraus, dass diese sie ein Leben lang belogen hat und ihr Großeltern wohl noch leben.
So macht sie sich auf nach Loch Lomond, um diese kennenzulernen. Dort angekommen stellt sich heraus, dass der Großvater vor kurzem verstorben ist und die Großmutter sich weigert sie auch nur anzuhören. Aber Maighread findet dort neue Freunde, die sie unterstützen und nach und nach nehmen auch ihre Zukunftspläne Gestalt an.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Man hat von Anfang an das Gefühl mit in den Highlands zu sein und rund um den Loch Lomond Spaziergänge zu machen. Maighreads Geschichte ist interessant und auch die Geschichten der weiteren Figuren sind gut ausgearbeitet. Man fühlt sich richtig wohl damit und freut sich, dass sich Maighreads Leben wider zurecht rückt. Das einzige Manko, das ich hätte ist, dass es am Ende erst noch einmal eine hochdramatische Wendung gibt, die aber extrem flott bewältigt wird und dann das Buch auch beendet wird. Hier hätte ich mir ein etwas runderes Ende gewünscht. Aber das ist Jammern auf hohen Niveau, an sich hat ja sonst alles gepasst.
Für Strickfreunde gibt es am Ende des Buches noch Anleitungen zu den Tüchern, die Maighread im Buch strickt.
Von mir durchaus eine Leseempfehlung für dieses heimelige Buch!
Endlich zu Hause Maighread wird von ihrem Freund abserviert und verliert damit auch gleich noch ihren Job (er war ihr Vorgesetzter) und ihre Wohnung (es ist seine). Fristlos. Als sie völlig fertig zu ihrer Mutter fährt und diese sie als Beschäftigung den Dachboden aufräumen lässt, findet sie ein Bild ihrer Großeltern. Von denen sie glaubte, dass sie vor ihrer Geburt verstorben sind. Aber sie leben noch, und so macht sie sich auf in die Highlands in die Nähe vom Loch Lomond, um sich ihnen vorzustellen, da ihre Mutter nichts mehr damit zu tun haben will. Durch ein Unwetter hat ihr Wagen eine Panne kurz vorm Ziel und Joshua rettet sie. Er nimmt sie mit nach Hause, sorgt für warme Kleidung, Essen und ein Kribbeln im Bauch. Ihre Großmutter ist genauso trotzig wie ihre Mutter und will erst nicht mit ihre reden, aber Maighread gibt nicht auf und hilft ihr letztendlich. Achtung Spoiler! Diese Hilfe und die gemeinsame Leidenschaft fürs Stricken verbindet Großmutter und Enkelin und so wird doch noch da ein Happy End. Das mit Joshua ist schwieriger...
Am Ende vom Buch gibts dann noch die Strickanleitungen zum Seelenwärmer :-)
Ein toller Liebesroman mit grandioser Landschaft, irren Verwicklungen und viel Leidenschaft untereinander, zum Stricken, zu Schafen und Wollerzeugung. Von mir gibts eine klare Empfehlung!
Ich war total überrascht. Ausgeliehen habe ich mir das Buch hauptsächlich wegen der Strickanleitungen.
Als jemand die gerne und viel häkelt und gelegentlich strickt, habe ich tatsächlich sehr viel aus diesem Buch mitnehmen können. Hier am Ort gibt es tatsächlich auch so einen Wollladen. Leider findet dort, Coronabedingt, momentan nichts statt, und auch die Sonntäglichen Quartalstreffen wurden eingestellt, lange vor der Pandemie, weil einige der Teilnehmerinnen dort gesetzwidrig urheberrechtlich geschützte Anleitungen getauscht haben. Ich fand das sehr schade, schließlich kann man Anleitungen in der Regel recht günstig erwerben, und ich weiß, dass ich damit jemand unterstütze deren Designs mir viel Freude bereiten. Sei's drum, in diesem Buch gab es vieles, das mich ansprach, und die beginnende Romanze war nebensächlich -- ich mochte aber die Twists. Wie man allerdings vom Loch Lomond in Schottland nach West Yorkshire in England kommt und es so aussehen lässt als sei es im selben Land, und nicht allzu weit entfernt, ist ein bisschen rätselhaft. Vermisst habe ich auch Fotos von den Werken, die Anleitungen sind für jemand wir mich nur bedingt geeignet, da keinerlei visuelles Material verfügbar ist. Dafür habe ich einen Stern abgezogen.
Ein wundervoller Roman zum Schmökern. Die schottischen Highlands und die Lust am Stricken - eine gelungene Kombination für gemütliche Leseabende. Und dann fährt die Protagonistin auch noch einen Mini ... und schon hatte die Lektüre mich ;-) Nicht nur die Hauptfiguren sind liebevoll gestaltet, sondern ebenso sämtliche Nebenfiguren. Der Leser begleitet die Protagonisten durch eine herzerwärmende Liebesgeschichte voller verletzter Gefühle und Missverständnisse, die so viele Leben durcheinander gebracht haben. Zwischendurch gibt es einige traurige Momente, die den Leser zweifeln lassen, ob es überhaupt ein Happy End geben kann. Der Schreibstil ist unkompliziert und flüssig, so dass die Lektüre mal wieder viel zu schnell vorbei war. Irritierend fand ich die E-Mails von Maighread an ihre Mutter, die immer wieder zwischen die einzelnen Kapitel eingefügt wurden. Man weiß nicht, ob diese jemals beantwortet wurden, obwohl es wohl durchaus Kontakt zwischen beiden gab. Daher war der Sinn dieser E-Mails für mich immer fraglich.
Die Geschichte ist niedlich, an einigen Stellen etwas kitschig... aber im Grunde genau das, was man auch erwartet. Maighread wirkt etwas verplant und naiv. Schließlich beginnt die Geschichte schnell mit dem Streit zwischen ihrer Mutter und Maighread, weil Familiengeheimnisse (völlig plötzlich) entdeckt werden. Und was tut Maighread? Sie macht sich Hals über Kopf auf den Weg um ihre "Granny" kennenzulernen. Nach ewigem Hin und Her und einer überstürzten Rettungsaktion akzeptiert ihre Oma sie als Enkelin. Am Ende dann die doch ebenso rasante Liebesgeschichte zwischen Maighread und dem rothaarigen Kerl, den sie kaum kennt. Das Drama um die Halbgeschwister hat gar nicht reingepasst und es schien so, als wollte die Autorin nur noch schnell Spannung reinbringen. Da war dann auch wieder die Mutter interessant. Zuvor hatte Maighread dieser nämlich nur Mails geschrieben.. ganz seltsam. Ziemlich kitschig, naiv und trotzdem ein Wohlfühlbuch für Zwischendurch. Ich habe nichts erwartet und wurde trotzdem angenehm überrascht.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Ich stricke gern und liebe die Highlands. Der Titel dieses Buches hat mich also sofort angesprochen. Auch das Cover ist gelungen, deshalb habe ich mir das Hörbuch bei Skoobe geliehen und während der langen Autofahrt gehört.
Leider mochte ich die Sprecherin nicht. Es tut mir leid, aber wenn eine Frau mit heller Stimme versucht, tief zu sprechen und so einiges falsch ausspricht und betont, macht mir das Lauschen nicht viel Freude. Zudem war die Story für mich vorhersehbar, gerade auch am Ende mit der Wendung. Es war ein bisschen zu kitschig für mich. Daher werde ich kein weiteres Buch der Reihe lesen oder hören. Und ich empfehle es deshalb auch nicht.
Maighread verliert ihren Job und erfährt dass ihre Großeltern noch leben und macht sich auf die Suche. Dort stößt sie auf Freundschaft, Liebe und große Hindernisse.
Die Story ist süß. Irgendwie hab ich aber den Anfang nicht ganz verstanden. Der Schluß ist etwas kurz gefasst und auch überraschend, wobei durchaus vorstellbar vorallem wenn man nachrechnet wie streng es in manchen Gegenden auch heute noch zugeht.
4 Punkte gibts trotzdem, irgendwie war mir die ganze Story zu flach und ich hätte mehr Hintergrundwissen über die Protas gehabt.
Sorgt für nette Lesestunden und ich werd die Anleitungen ausprobieren.
Größtenteils ganz nett, nur bei der Liebesgeschichte habe ich das kalte Kotzen bekommen. Joshuas "Weißt du eigentlich wie unglaublich bezaubernd du aussiehst wenn du wütend bist?" und die Ankündigung Maighread in Zukunft hin und wieder wütend machen zu müssen, um das unglaubliche Blitzen in ihren Augen zu wecken.... Reicht mir mal bitte jemand einen Kübel?! Geht gar nicht. Für mich waren die Gefühle zwischen den beiden nicht nachvollziehbar und haben viel zu viel Raum eingenommen. Für den titelgebenen Strickladen wurde nur der Grundstein gelegt und war kaum Thema, deswegen werde ich dem nächsten Band trotzdem noch eine Chance geben.