Als sie Ashton zum ersten Mal in die Augen sieht, stellt er Harpers Welt völlig auf den Kopf. Doch egal wie stark ihr Herz auch klopfen mag, sie kann sich nicht auf einen Flirt mit Ashton einlassen. Denn jeden Abend schlüpft sie aus ihrem sorglosen Studentenleben in die Rolle der fürsorglichen Schwester, die sich um ihren autistischen Bruder kümmert. Harper hat keine Zeit für Abenteuer, für Spontaneität, für Kompromisse. Und doch erobert Ashton nach und nach ihr Herz. Zum ersten Mal ist ihr etwas wichtiger als ihre Familie – und plötzlich steht Harper vor der wohl schwersten Entscheidung ihres Lebens…
Leonie Lastella wurde am 4. Februar 1981 in Lübeck geboren und wuchs in einem kleinen Dorf nordwestlich von Hamburg auf, was sie zu einem echten Nordlicht macht. Noch heute lebt sie dort mit ihrer Familie in einer Reetdachkate inmitten von Büchern. Seit 2017 widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und veröffentlichte diverse Romane und Kurzgeschichten unter anderem im Fischer Verlag, dem Diana Verlag und bei Dtv. Sie wurde unter anderem von der deutschsprachigen Liebesroman-Vereinigung Delia und der Krimi-Nordica für ihre Werke ausgezeichnet. Autorin sein bedeutet für sie, viele Leben statt nur eines einzigen zu führen und die Leser mit ihren Worten zu berühren.
Das Buch hat mich echt umgehauen . Der schreibstil ist sehr berührend und flüssig zu lesen , so dass man sofort in der Story gefangen ist . Einmal angefangen kann man es nicht mehr beiseite legen . Die Geschichte wird aus 2 abwechselnden Sichtweisen aus der Ich -Perspektive erzählt , aus Harper’s und ashton‘s Sicht , was mir sehr gut gefallen hat , da man beide dadurch besser verstehen kann . Die Lebensumstände und der Zwiespalt der beiden Protas hat mich echt berührt , ich finde die Autorin hat das richtig gut rübergebracht . Super Buch , wer die Bücher von Colleen Hoover liebt wird auch das hier Lieben
Ich habe schon zwei Romane von Leonie Lastella gelesen, so dass ich sehr gespannt auf "Das Licht von tausend Sternen" war, zudem war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Harper und Ashton.
Ich bin gut und schnell in die Geschichte reingekommen und wurde gut dabei unterhalten wie sich Harper und Ashton kennenlernen. Das Tempo dabei ist eher langsam, denn Harper weigert sich lange mit Ashton auszugehen, obwohl sie ihre Gefühle für ihn nicht abstreiten kann. Doch ihre familiären Verpflichtungen halten Harper zurück, aber Ashton lässt nicht locker.
Die Geschichte der beiden konnte mich wie gesagt gut unterhalten, aber dennoch war mir das Tempo manchmal ein wenig zu langsam und es ist stellenweise nicht wirklich viel passiert. Erst im letzten Drittel kommt es zu größeren Problemen, die ich stellenweise jedoch nicht so ganz nachvollziehbar fand und ich dadurch ein wenig genervt von den beiden war.
Ich mochte Harper und Ashton und auch ihre familiären Geschichten waren interessant und zum Teil auch sehr emotional, aber dennoch konnten mich die beiden nicht komplett erreichen. "Das Licht von tausend Sternen" bleibt aber eine gefühlvolle und schöne Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren.
Ich habe das Buch hauptsächlich wegen einer Empfehlung einer Freundin angefangen und hatte keine Erwartungen an die Geschichte. Harper hab ich gerne gemocht. Sie wirkte stark durch ihre Situation; hat sich selbst immer hinten angeschoben, bis ihr der Kragen irgendwann geplatzt ist und sie ihr eigenes Teenager Leben haben wollte. Mit Ashton bin ich nicht ganz warm geworden. Er war zwar weniger Badboy als Goodguy, doch er hatte so eine selbstzerstörerische Art an sich auf Grund seiner Vergangenheit. Die Lovestory ging mir von Anfang an zu schnell. Es schien eine Istalove zu sein, die grade ihn mehr oder weniger bekehrt hat nach sämtlichen Bettgeschichten. Es war mir schlicht weg zu viel Emotion, was für mich das Buch ein bisschen kaputt gemacht hat. Allerdings fand ich Harpers Bruder total gut dargestellt und auch Harpers und deren Mutters Umgang mit ihm und der Situation. Auch das Ende hat mir gut gefallen. Der Schreibstil war unglaublich gut. Er wirkte nicht so plump und einfach wie in vielen NA Büchern und hebt das Buch somit etwas von der Masse ab. Was ich allerdings schade fand war, dass es nur eine Sprecherin für beide Sichten gab. So kamen die Gefühle und Gedanken irgendwie nicht ganz so gut rüber, grade aus seiner Sicht. Außerdem waren mir die Kapitel teilweise wirklich zu kurz mit 2-3 Seiten. Ich empfand es als anstrengend, dass ständig das neue Kapitel vorgelesen wurde… Insgesamt eine nette Geschichte, die neben der Lovestory eine bewegende Hintergrundgeschichte hatte. Ob ich jedoch mehr der Autorin lesen/hören werde weiß ich noch nicht.
Mir hat die Geschichte von Harper und Ash wirklich gut gefallen. Jeder der beiden hat so sein Päckchen zu tragen. Auch wenn hier viel Drama mal wieder durch Gespräche führen gelöst hätte werden können, mochte ich dieses Buch. Der Schreibstil war sehr flüssig und leicht. Ich werde defintiv noch mehr von der Autorin lesen.
Harpers Leben unterscheidet sich grundlegend von dem ihrer Mitstudenten. Nach ihren Vorlesungen muss sie immer sofort nach Hause kommen und sich um ihren autistischen Bruder kümmern, damit ihre Mutter arbeiten gehen kann. Dies hat ihr nie das Geringste ausgemacht; bis sie Ashton begegnet. Er schafft es nach und nach mit seiner hartnäckigen Art, Harpers Herz zu gewinnen und zeigt ihr, was Jugendliche in ihrem Alter normalerweise erleben. Ihre neu entdeckte Freiheit führt beinahe zur Katastrophe und sie muss entscheiden, was ihr wirklich wichtig ist.
Das Cover ist einfach nur Wow! Je nach Lichteinfall schillert es in verschiedenen Regenbogenfarben und sieht einfach nur wunderschön aus.
Mit ihrem locker-leichten Schreibstil schafft es Leonie Lastella die Leser zu bezaubern. Die Geschichte ist sehr einfühlsam und gefühlsam erzählt, man findet dadurch sehr leicht ins Geschehen hinein
Die beiden Protagonisten habe ich durch die abwechselnde Erzählweise aus der Sicht von Harper und Ashton sehr schnell ins Herz geschlossen. Man erfährt sehr viel über is Gedanken und Gefühle der Beiden. Die Szenen mit Harpers autistischem Bruder fand ich auch sehr authentisch geschrieben.
Die Geschichte zwischen Harper und Ashton hat mir ganz gut gefallen. Wir treffen auf Harper, die einen autistischen Bruder hat und ihre Mutter in ihrer freien Zeit neben der Uni unterstützt. Eines Abends in der Bibliothek lernt sie Ashton kennen und so fangen sie an sich besser kennenzulernen.
Das Thema der Geschichte war auf jeden Fall emotional und auch interessant etwas über Autismus zu erfahren. Ein Buch in diese Richtung habe ich bisher noch nicht gelesen.
Zu den Charakteren: Harper war für mich eine starke Protagonistin. Ich ziehe wirklich den Hut vor ihr, dass sie neben der Uni rund um die Uhr auf ihren kleinen Bruder aufpasst. Ich konnte sie allerdings auch verstehen, dass sie an dem ein oder anderen Punkt an ihre Grenze gekommen ist und einfach frei leben wollte. In diesen Stellen im Buch hat sie mir total leid getan. Ashton fand ich am Anfang des Buches etwas komisch 😅 Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Harper direkt nach dem Treffen in der Bibliothek zu daten. Das ging mir etwas zu schnell. Im Laufe der Geschichte hat er sich für mich aber im positiven Sinne entwickelt. Gerade zum Ende hin fand ich sein Verfahren sehr liebevoll und rücksichtsvoll.
Was mir gut an dem Buch gefallen hat, war der Perspektivwechsel. So hat man immer erfahren, wie sich beide Seiten gerade fühlen. Etwas gestört hat mich, dass die Annäherung zwischen Harper und Ashton so schnell ging. Auch das Ende ging mir etwas zu schnell und ich hätte gerne noch 50 Seiten mehr gehabt. Auf Grund dieser Punkte bekommt das Buch von mir 3,5/5 ⭐️
3,5 🌟 Eine nette Liebesgeschichte zwischen zwei sympathischen Protagonisten - beinhaltet tolle und wichtige Themen, aber für mich ein wenig zu oberflächlich.
Es ist irgendwie so das typische NA-Buch, aber gleichzeitig auch nicht. Es war unterhaltsam und schön zu lesen, aber so richtig begeistern konnte es mich eher nicht.
Seid ihr auch immer auf der Suche nach DIESEN Geschichten? Die, die euch beim Lesen alles vergessen lassen, die ihr in Gedanken den ganzen Tag mit euch herumtragt und in eure Träume mitnehmt? Die, die voller bittersüßer Momente von der ganz undefinierbaren Sorte sind, bei denen man sich nicht genau entscheiden kann, ob man vom Glück überwältigt oder von der Traurigkeit gerührt sein soll. Wegen diesen Büchern lese ich - und in dieser unscheinbaren Geschichte habe ich so eine seltene Perle gefunden!
Doch bevor ich es schon in der Einleitung zu sehr übertreibe schnell zum Cover... Besonders an der Gestaltung ist, dass der gesamte Einband nur aus rauer, schwarzer Pappe besteht und Titel, Schrift und Motiv in silbernem und goldener Prägung wirken wie eines dieser Metallic-Kratzbilder, die ich vor einigen Jahren so geliebt habe. Zu sehen sind nur die vorsichtigen Umrisse eines Mädchens und eines Jungen, die sich umarmen und gekonnt rund um den Titel platzierte goldene Lichtpunkte. Doch das reicht aus, um auf den ersten Blick zu faszinieren und gerade dass die Schrift und die Punkte so toll im Licht leuchten und schimmern passt gut zum Titel. Warum der Roman ausgerechnet "Das Licht von tausend Sternen" heißt, war mir zuerst unklar, mit der Zeit enthüllt sich jedoch langsam, auf was angespielt wird. Die 381 Seiten werden in 65 kurze Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Harper und Ashton und einen Epilog geteilt.
Erster Satz: "Das Treiben auf dem Campus wird durch die dicken Wände der Mansfiled Library ausgesperrt."
Zu Beginn treffen die beiden Protagonisten ganz unspektakulär in der Bibliothek aufeinander wie ungefähr schon 1000 Buchpaare vor ihnen. Was sich nicht nach dem großen Anfang von etwas Besonderen liest, bekommt dann jedoch bald viel mehr Tiefe und Gefühl, ans ich erwartet hätte. Der Playboy Ashton überrascht sich selbst mit seinen Gefühlen und wächst dem Leser durch seine charmante Hartnäckigkeit sofort ans Herz. Während er sich nach dem Kontaktabbruch zu seinen Eltern alleine mit zwei Jobs über Wasser zu halten versucht und zwischendurch seine Sorgen mit Partys ertränkt, bedeutet Harpers Familie alles für sie. Familie bedeutet ihren kleinen autistischen Bruder Ben und ihre chronisch überarbeitete Mutter, die Nachtschichten im Krankenhaus schiebt, um ihrer Tochter das Studium zu finanzieren seid ihr Mann durch einen Unfall gestorben ist. Familie bedeutet Verantwortung, keine Abenteuer, keine Spontanität und keine Kompromisse. Doch als Ashton in ihrem Leben auftaucht, will sie wenigstens einmal egoistisch sein...
"Die Erkenntnis, dass ich vermutlich nie frei sein werde, einfach das zu tun, wonach mir ist, brennt in meiner Brust. Tränen treten in meine Augen, aber ich wische sie trotzig weg und eile zurück ins Wohnzimmer. Nur einmal will ich die Wahl haben."
Leonie Lastella schreibt hier von Studium, WG-Alltag, Familienleben, Partys, Träume, Verantwortung, Trauer, Kunst, Selbstverwirklichung und vor allem … über die große Liebe. Viele Themen, die junge Menschen beschäftigen, halten hier Einzug und werden stimmig zu einer berührenden, echten Geschichte verarbeitet. Auch was es bedeutet, mit einem Kind mit Autismus zusammenzuleben, was es bedeutet, die zweite Geige zu spielen, Opfer bringen zu müssen und dieser Person nicht böse sein zu können weil man sie liebt, wird sehr deutlich und authentisch beschrieben. Am besten hat mir aber nicht der tolle Themenmix gefallen sondern die wundervolle Romanze von Ashton und Harper, bei der ich mir zum ersten Mal seit längerem gut vorstellen konnte, dass sie genau so passiert ist. Hier geht es nicht zu schnell, nicht zu langsam, nichts ist unrealistisch, weit hergeholt oder langweilig - man kann die Gefühle der Figuren und die Chemie zwischen ihnen zu jedem Zeitpunkt der Geschichte nachempfinden und indem die Beiden sich gegenseitig Halt geben, aufeinander Rücksicht nehmen und das Beste im jeweils anderen zum Vorschein bringen, machen sie vor, wie eine wirklich gesunde Beziehung aussehen kann. Natürlich gibt es auch hier Missverständnisse, Dramas, Geheimnisse und das Leben, was sich zwischen die beiden zu drängen versucht. Doch anders als im typischen Young-Adult-Buch geht es hier endlich mal nicht nur um heiße Leidenschaft und anziehende Protagonisten mit sexualisierten Gedanken und großem Lebenstraumata, sondern um zwei Protagonisten die einfach unfassbar süß zusammen sind und gut als Paar funktionieren auch wenn ihre Welten scheinbar nicht kompatibel sind.
"Ich habe erwartet, dass Harper zu küsse der Hammer sein würde, aber auf die Explosion, die sie in mir auslöst, bin ich nicht vorbereitet. Nicht darauf, das mein Herz sich mitten in deren Epizentrum stürzt."
Auch wenn auch diese Handlung recht vorhersehbar ist, wir durch die beiden Ich-Erzähler schon alle Geheimnisse, Lebensumstände und Gefühle der beiden Figuren kennen und die Protagonisten zur Abwechslung mal ganz "normale" Sachen machen wie ins Kino zu gehen, am See mit Freunden abzuhängen oder zusammen wegzufahren, wird es zu keinem Zeitpunkt der Handlung langweilig. Das ist unter anderem auch Leonie Lastellas atmosphärischem Schreibstil zu verdanken, der es ähnlich dessen der "Queen-of-Hearts" -Colleen Hoover- schafft, sämtliche Gefühle mit wenigen Worten und ohne geschwollene Metaphern oder Ausschweifungen auszudrücken und - noch viel wichtiger - lebensecht an den Leser weiter zu transportieren. Die Autorin braucht nicht viele Worte um Harpers Hin- und Her-Gerissenheit zwischen der Liebe zu ihrem Bruder und der Schuld ihrer Mutter gegenüber, die alles für sie aufgibt, und ihrer Sehnsucht nach einem eigenen, freien, ganz normalen Leben zu beschreiben. Es ist auch nicht viel nötig, um uns nahezubringen, wie eine tote Person auch nach Jahren noch Ashtons Leben durcheinander bringt. All der Schmerz, die Sehnsucht nach dem Leben und der Zwiespalt der Protagonistin haben mir fast das Herz gebrochen, all die süße Liebe hat es wieder geheilt. Die geballten Emotionen haben mich ein paar Mal ordentlich schlucken lassen.
"Ein paar Minuten habe ich noch." Hat sie nicht. Sie zwackt sie sich ab, um mir etwas Gutes zu tun. Mir ist übel. Und anstatt es wenigstens zuzugeben und sie um eine Entschuldigung zu bitten, bleibe ich stumm. Ich bin episch feige und wünschte inbrünstig, ich wäre mehr wie Mom. Weniger ich selbst."
Ordentlich punkten konnte der Roman auch dadurch, dass alle Protagonisten eine tolle Entwicklung durchmachen und nebenher auch noch Platz für die Geschichten süßer Nebenfiguren wie zum Beispiel die von Ashtons bester Freundin Becca und dessen Freund Will, oder Ashtons Schwester Emma oder Harpers Mutter ist. Dass ich die Protagonisten Harper und Ashton zusammen mochte, habe ich ja schon gesagt, doch auch jeder für sich sind sie vielschichtig, etwas verkorkst, zerbrechlich und doch stark und somit authentische Identifikationsfiguren. Wohin ihr Weg am Ende nun genau führt und wie sie ihre Probleme vollends lösen wollen, wird am Schluss natürlich nicht komplett geklärt - das wäre ja auch viel zu unrealistisch. Dadurch dass einiges offen gelassen wird, macht die Autorin deutlich, dass es sich hier nicht um ein Ende, sondern erst um einen Anfang handelt. Dass ich diesem beiwohnen durfte hat mich sehr gefreut - das wird also nicht mein letztes Buch von der Autorin gewesen sein... ;-)
"Es riecht nach feuchter Erde, frischem Gras und klarer Luft. Genauso hat Ashton gerochen. Wie ein perfekter Sommertag in Montana. Ich lege meinen Kopf in den Nacken und sehe nichts als azurblauer Himmel, der mich unwillkürlich an Ashtons Augen erinnert. Ben hat recht. Blau ist wirklich eine Knallerfarbe."
Fazit:
Wunderbar zart und voller süßer Details erzählt Leonie Lastella von zwei vielschichtigen, etwas verkorksten, zerbrechlichen und doch starken Protagonisten, die sich gegenseitig Halt geben, aufeinander Rücksicht nehmen, das Beste im jeweils anderen zum Vorschein bringen und so vormachen, wie eine wirklich gesunde Beziehung aussehen kann.
Eines der schönsten YA-Bücher, die ich jemals gelesen habe! Den halben Stern Abzug gibt´s nur für den gewöhnlichen Beginn ;-)
4,5⭐️ Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr angenehm zu lesen und sehr flüssig. Harper war mir von Anfang an sehr sympathisch, sie hat ihre Bedürfnisse immer hinten angestellt. Ashton ... am Anfang war ich etwas skeptisch ihm gegenüber, da er so hartnäckig war. Vielleicht ging es mir von seiner Seite aus aber auch einfach zu schnell. Autismus hatte ich davor noch nie in einem Buch gelesen und fand es daher umso spannender, da es wirklich wichtig ist und viel zu selten darüber geschrieben oder geredet wird. Das Buch war wirklich schön, die Beziehung zwischen Ashton und Harper war schön zu verfolgen. Allerdings hat mir irgendwie etwas gefehlt, dass ich nicht wirklich nennen kann. Es war schön und ich habe es genossen, aber irgendwie... So richtig im „Flow“ war ich leider aber auch nicht, was ich nicht verstehe, da der Schreibstil wirklich toll war.
4 / 5 ⭐️ the attraction between harper and ahston is so beautiful. they fit so well together and fill each other out i love that they both have problems in the family and try to help each other out
1.5/5 I find it really difficult to actually find good romance books. This is no expectation.
*spoilers* Ashton sees Harper. Asks her on a date. She says no. He sees this as a challenge and doesn't stop pestering her and even humiliates her in front of her class. I never understood these types of books, when a "no" is not taken seriously and when boys/men do not give a single f about the girl/women they are perusing. A no is a no. It's not a hard concept to grasp. Harper does eventually give in and they meet at a party where she is drunk and spends the night at Ashton's place, because she doesn't want to go home. When she wakes up she is stunned that he didn't take advantage of the situation. Yeah, she literally thinks that. So, we, as readers, are told that we should ship these two? A girl, whose "no" is disregarded and who thinks that Ashton is able to take advantage of her. What the fuck. How is this supposed to be romantic? I don't comprehend. Later on he even says, I paraphrase, "I even slept on the couch so I wouldn't take advantage of the situation because you're important to me" Boy, what? So, if it weren't Harper, he would've taken advantage of a drunk girl?? wtf. At this point, I don't even know how I had the strength to keep on reading and not dnf this. Besides all that, I found the conflict of Harper not telling Ashton about her brother's autism rather unnecessary. Why would it be a problem to have an autistic brother? Why is it a break of trust if she didn't feel comfortable enough to tell him the truth, yet. And this might be my idealistic worldview, but why would Ashton break up with her over the fact that her brother is autistic? Granted, he got over it, but it left a weird taste in my mouth, nevertheless.
Dies ist eines der wenigen Bücher, die ich aufgrund des Klappentextes sofort lesen wollte. Nach der Leseprobe war ich regelrecht angefixt und habe mich sehr auf das Buch gefreut. Da ich mich meist nur über ein Cover äußere, wenn dieses extrem misslungen ist, muss ich hier zur Abwechslung betonen wie toll und ansprechend das Buch gestaltet ist. Der Anfang war richtig schön: Harper's Leben mit ihrem Bruder Ben, die Balance Leben zu wollen und Verantwortung zu tragen war grandios. Die Handlung war völlig anders als ich erwartet hatte, denn es geht hauptsächlich darum wie Harper ihr Leben gegenüber Ash verschweigt. Obwohl er ihr Vertrauen zeigt und viele seiner Probleme mit ihr bespricht, schweigt sie eisern, aus Angst ihn zu verlieren. Die Angst ist weitgehend erklärt, auch wenn es mich eher mit den Augen rollen lässt. Vielleicht ist meine Meinung da auch etwas zu erwachsen, doch mich hat das Verhalten von Harper einfach nur genervt. Zumal es keine Vorgeschichte in Harper's Leben gibt, die diese Entscheidung untermauert. Ash war zu Beginn etwas seltsam. Seine sofortige Fixierung auf Harper konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Doch nach und nach ist er mir ans Herz gewachsen. Seine Geschichte hat mir persönlich richtig gut gefallen. Die Erotik ist hier ein Thema für sich. Da nicht weiter auf vorherige Beziehungen eingegangen wird (die ich mir mit der Hintergrundgeschichte auch schwer vorstellen kann), hat es mich sehr überrascht wie leicht Harper sich sexuell auf Ash einlässt und auch mal den verführenden Part übernimmt. Diese Szenen sind detailliert und prickelnd beschrieben. Die Autorin geht auf mehr ein, als die rein körperliche Anziehung.
Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und die Länge der Kapitel hat mir gut gefallen! Auch mit den Charakteren bin ich schnell warm geworden und gerade Harper war mir sehr sympathisch. Das Thema Autismus war sehr spannend und hat mich emotional sehr berührt. An einigen Stellen ging es mir allerdings etwas zu schnell voran und gerade am Ende wurden die Konflikte meiner Meinung nach zu schnell und einfach gelöst. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich vergebe 4 Sterne!
Eine zarte und berührende Liebesgeschichte mit viel Tiefe und Gefühl.
Zur Geschichte:
"Das Licht von tausend Sternen" ist ein besonderes Buch, das sich deutlich von anderen Jugendbüchern abhebt und zwar vor allem wegen seiner Tiefgründigkeit und hohen Emotionalität.
Leonie Lastella spricht in diesem Roman ernste und sensible Themen, wie unter anderem Autismus, an und bindet diese mit sehr viel Feingefühl in die Geschichte ein. Das Verhalten von Harper's autistischem Bruder Ben wird meines Erachtens realitätsgetreu und treffend ehrlich beschrieben. Im Rahmen meines Studiums habe ich schon des Öfteren mit autistischen Kindern gearbeitet und finde, dass Leonie Lastella die Symptome und Verhaltensweisen sehr schön eingefangen hat. Man merkt, dass die Autorin sich mit dem Thema beschäftigt und auseinandergesetzt hat, was ich persönlich sehr wichtig finde. Natürlich gibt es verschiedene Formen von Autismus, die sich nie komplett gleich gestalten, aber in diesem Buch wird auf jeden Fall ein realitätsnahes Beispiel dargestellt. Bei Themen wie diesem finde ich es immer besonders wichtig auf eine realistische und authentische Darstellung zu achten, um falsche Vorstellungen der Lesenden hinsichtlich Krankheitsbildern etc. zu vermeiden. Hier handelt es sich schließlich auch um ein Jugendbuch und ich gehe stark davon aus, dass viele Leser/innen noch gar keine Berührungspunkte mit autistischen Menschen hatten, hatte ich vor meinem Studium auch nicht. Dieses Buch ist ein schöner Einstieg, um Jugendliche und auch Erwachsene an diese Thematik heranzuführen. Die anderen Themen möchte ich hier nicht nennen, um Spoiler zu vermeiden.
All diese ernsten Aspekte werden auf wundervolle Art und Weise mit alltäglichen Themen und Problemen verknüpft. Das Buch behandelt typische Inhalte eines Teenagerlebens wie Freundschaft, Familie, erste Liebe, Erwachsenwerden, Austesten von Grenzen, Selbsfindung etc. Die Autorin schafft damit zahlreiche Identifikationspunkte und ermöglicht es einem, sich gut in die Charaktere hineinversetzen zu können.
Die Liebesgeschichte hat mich abgeholt und berührt. Sie wirkt unglaublich ehrlich und glaubwürdig, sodass man gar nicht anders kann als mitzufühlen. Leonie Lastella fängt die Eindrücke und Emotionen der ersten großen Liebe sehr schön ein und stellt diese authentisch dar. Durch den gefühlvollen und empathischen Schreibstil kann man die Gefühle und Gedanken der Protagonisten gut nachempfinden und ihr Handeln verstehen. Die Emotionen werden hier sehr gut und vor allem intensiv vermittelt.
Die Geschichte ist tiefgründig, emotional und berührend, aber es gibt auch humorvolle Passagen mit viel Herz, die mich gut unterhalten haben. Vor allem Becca und Will haben mich oft zum Lachen gebracht.
Allerdings habe ich auch zwei Kritikpunkte an diesem Buch, wegen derer ich auch einen Stern abgezogen habe. Ich finde die Handlung teilweise zu vorhersehbar und generell ist mir diese Geschichte trotz der ernsten Themen manchmal etwas zu sehr "Friede, Freude, Eierkuchen". Gegen Ende gibt es zwar ganz schön viel Drama, aber das löst sich auch schnell wieder auf. Ziemlich am Ende des Buches gibt es dieses eine Ereignis, welches das ganze Drama erst einmal in Gang setzt, das mir einfach zu überdramatisiert und vor allem unrealistisch erscheint. Es passt für mich einfach nicht zu dieser sonst so natürlichen Geschichte. In meinen Augen hätte dieses Drama einfach nicht sein müssen, gerade weil es ebenso schnell und unerwartet wieder verschwindet wie es aufgetaucht ist. Ich hätte ein ehrliches und aufklärendes Gespräch zwischen Harper und Ashton als wesentlich interessanter und auch als authentischer empfunden.
Cover und Titel sind ebenso schön wie die Geschichte selbst und passen perfekt zum Inhalt. Ich liebe es, wenn Buchtitel eine tiefere Bedeutung haben.
Zu den Charakteren:
Die Geschichte wird abwechselnd aus Harper's und Ashton's Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Auf diese Weise erhält man eine gute Einsicht in die Gedanken und Gefühlswelt beider Protagonisten.
Harper verschließt sich nach außen hin und behält ihre Familiensituation stets für sich. Sie kümmert sich liebevoll um ihren kleinen Bruder und unterstützt ihre Mutter, wo sie nur kann. Harper ist für ihr junges Alter unglaublich verantwortungs- und pflichtbewusst und hält sich an die Regeln, bis sie auf Ashton trifft, der ihr Leben und ihre Gefühle völlig durcheinanderbringt. Zum ersten Mal will sie egoistisch und frei sein, das tun was sie will, ohne Einschränkungen, aber kann sie das wirklich tun? Harper's innerer Zwiespalt zwischen ihrer Familie und den damit verbundenen Verpflichtungen und ihren Gefühlen gegenüber Ashton wird sehr schön dargestellt. Ich konnte Harper so gut verstehen, ihre Schuldgefühle nachempfinden aber auch ihr Wunsch nach einem normalen Teenagerleben war für mich nachvollziehbar. Leonie Lastella hat das Sich-Hin-und-Hergerissen-Fühlen wirklich gut eingefangen und literarisch umgesetzt.
Ashton ist durch und durch ein guter und herzlicher Mensch, auch wenn er zunächst ein Bad Boy zu sein scheint. Er ist aufmerksam und fürsorglich. Seine Freunde sind seine Familie. Er vertraut ihnen blind und würde alles für sie tun. Auch seine Gedanken und Gefühle gegenüber seiner Vergangenheit werden sehr gut aufbereitet und sind nachvollziehbar. Allerdings ging mir seine Charakterentwicklung gegen Ende etwas zu schnell vonstatten, seine Einsicht kam doch sehr plötzlich.
Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet und mit individuellen Persönlichkeiten und Charakterzügen augestattet. Vor allem die Nebencharaktere Becca und Will sind mir mit ihrer liebevollen und mitfühlenden Art schnell ans Herz gewachsen. Leonie Lastella hat authentische Charaktere mit Ecken und Kanten, mit Einstellungen und Werten, mit einer Geschichte erschaffen. Lebendiger können Buchfiguren gar nicht sein.
Zum Schreibstil:
Für mich ist Leonie Lastella's Schrebstil ein absolutes Highlight dieses Buches! Sie schreibt eloquent und wortgewandt mit einem für ein Jugendbuch relativ hohem sprachlichen Niveau (damit meine ich nicht schwierig oder anstrengend zu lesen, sondern einfach etwas gehobener als üblich, schöne Sprache). Ihr Schreibstil ist mit seinen wundervollen Worten und Vergleichen poetisch angehaucht, was mir sehr gut gefällt. Dabei liest sich das Buch unglaublich angenehm und flüssig, hat mich von sich eingenommen und verzaubert. Leonie Lastella erzählt die Geschichte von Harper und Ashton authentisch, ehrlich und gefühlvoll. Die Emotionen kommen sehr stark und intensiv rüber und lassen einen alles mitfühlen. Jeder Satz ist wunderschön und einzigartig!
Fazit:
Diese Geschichte ist wunderschön, besonders und tiefgründig. Sie vermittelt unglaublich starke Emotionen und lässt ihre Leser/innen Unbeschreibliches fühlen. Bis auf ein paar einzelne Ereignisse gegen Ende ist diese Geschichte authentisch, natürlich und glaubwürdig. Dieses Buch hat mich zutiefst berührt, was zu großen Teilen am einfühlsamen und empathischen Schreibstil der Autorin lag, und ich kann es euch nur wärmstens empfehlen.
Eine Liebesgeschichte, die mich nicht in ihren Bann ziehen konnte. Ich erwartete Emotionen, Tiefgang und eine Geschichte voller Überraschungen, die mich umhauen würde. Leider wurde ich enttäuscht und "Das Licht von tausend Sternen" von Leonie Lastella strahlte bloß kurz mit wenigen Details...
Das Buch fiel mir aufgrund des wunderschönen Covers und einem sehr romantischen Titel sofort ins Auge. Nachdem mir die Leseprobe ebenfalls gefallen hatte, war mir klar, dass ich die Geschichte rund um die Protagonistin Harper unbedingt kennenlernen möchte. Jedoch blieb die Handlung stets oberflächlich und hatte für mich keinen Tiefgang, den die Geschichte anfangs verspricht. Beginnend mit den Charakteren, die ich nicht ins Herz schließen konnte, die mir keine Emotionen vermittelt haben und deren Entwicklung sehr voraussichtlich war.
Eine Sympathie zu der Protagonistin Harper war von mir nicht vorhanden, aber ihre Entscheidungen konnte ich teils gut nachempfinden. Wobei ich sagen muss, dass sie sich fast jedes ihrer Probleme absolut selbst eingebracht hat und statt sich über einige Dinge zu freuen, jammerte sie nur. Ashton hingegen soll den unnahbaren bösen Typen darstellen, der von dem schüchternen und süßen Mädchen gezähmt wird. Er hat eine dunkle Vergangenheit und eine sehr verletzliche Seite. Hierbei finde ich, dass der Charakter wie gewollt, aber nicht gekonnt auf mich gewirkt hat und er ebenfalls durch seine Sturheit selbst Schuld für gewisse Taten und Probleme war.
Ebenso Harper's kleiner und autistischer Bruder Ben, der den Sündenbock für alles spielen musste. Sein Charakter ist für mich vollkommen untergegangen und seine Erkrankung wurde hauptsächlich als schlecht dargestellt.
Gegen Buchende scheinen alle Probleme sich in Luft aufzulösen und alles wirkte scheinheilig perfekt. Die Liebesgeschichte der beiden konnte sich für mich persönlich nicht entwickeln und kam auch nicht glaubhaft rüber. Ich finde, dass die Autorin zwar ein nettes Buch geschrieben hat, aber die Umsetzung dahinter fehlt.
Meinen Geschmack hat es überhaupt nicht getroffen, aber eine Überlegung ist es wert, denn die Geschichte ist dennoch für andere sicherlich vielversprechend und flüssig zu lesen.
Ich hatte so hohe Erwartungen an dieses Buch, der Klappentext klang echt gut, aber leider wurde ich enttäuscht. Ashton war der schlimmste Love Interest von dem ich seit langem gelesen habe. So etwas toxisches. Ich fand sein Verhalten durchgehend furchtbar. Das finale Drama hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Da wird vor seiner Nase ein Kind von einem Auto angefahren und sein erster Impuls ist seine Freundin davon abzuhalten diesem Kind zu helfen. Und als er dann noch erfährt, dass dieses Kind der Bruder von besagter Freundin ist, brennen bei ihm alle Sicherungen durch und er haut ab und macht wortlos mit ihr Schluss, weil er ja nicht mit einem Kind konkurrieren kann? Wtf! Es mag ja okay sein, dass ihn Bens Autismus überfordert und er verletzt ist, dass Harper ihm davon nichts erzählt. Aber seiner ach so großen Liebe vorzuwerfen, dass sie sich gerade mehr um ihren verletzten Bruder sorgt anstatt mit ihm rumzuknutschen und daraufhin einfach abzuhauen, war wirklich das letzte. Und das schlimmste war, dass Harper ihn sogar noch in Schutz nimmt, weil sie ihn ja angelogen hat. Sorry, aber so verhält man sich einfach nicht. Generell war deren Konfliktverhalten auch so toxisch. Aus einer Mücke wird ständig ein Elefant gemacht, aber anstatt dem anderen die Chance zu geben sich zu erklären, werden einfach Dinge angenommen, Vorwürfe in den Raum geworfen und dann haut einer ab, ohne dass sie nur ein sinnvolles Wort miteinander geredet haben. Nichtmal zur Versöhnung wird über den Streit gesprochen. Stattdessen macht man Geschenke oder hat Sex und alles ist vergessen und vergeben. Die ganze Liebesgeschichte zwischen den Beiden habe ich null gespürt. Am Anfang ist Harper (zurecht) noch genervt von Ashton und dann 2 Sätze später so unendlich in ihn verliebt, das nichts anderes mehr wichtig ist. Ich könnte die plötzliche Stärke der Emotionen null nachvollziehen, weder die Liebe noch beider ständig gebrochenen Herzen. Am Ende hatte ich sogar gehofft, dass es kein Happy End gibt, weil sie einfach so furchtbar zusammen waren. Das einzig Interessante waren Emma und Ben. Aber besonders bei letzterem hätte ich noch mehr Tiefgang in Bezug auf seine Autismus-Spektrumsstörung erwartet. Sehr schade. Ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Das Licht von tausend Sternen war ein unglaublich süßes Buch. Die Geschichte war genauso schön wie das Cover.😍
Die Sicht, von der erzählt wurde, wechselte zwischen den beiden Haupt- Protagonisten Ashton und Harper. Der Schreibstil war einfach und es waren die kleinen Wörter, die der Geschichte diese besondere Note gaben. 👀🙈
Ashton und Harper haben mir ebenfalls sehr gut gefallen und sie machten es einem unmöglich, nicht weiterzulesen.😍🤭 Sie waren beide völlig realistisch und allgemein waren sie sehr eigen, genauso wie der Rest von den Protagonisten ( Will, Becca, Ben usw)
Was auch sehr wichtig zu erwähnen ist, dass diese Liebesgeschichte anders als alle anderen war. Dadurch, dass Harper’s und Ashtons Familienleben, extrem beeinflussend war, war es unglaublich zerreißend, dass sich beide zwischen zwei wichtigen Dingen entscheiden mussten. Dieses Buch schaffte es, einem mitten in der Geschichte das Herz zu zerreißen und am Ende wieder liebevoll zusammenzuführen.💕
Den eines Stern musste ich jedoch abziehen, weil es mir am Anfang zu schnell ging. Ashton sah Harper und benahm sich daraufhin so, als würde er sie schon Jahre kennen.😬
Ich bin hin und hergerissen. Einerseits war das Buch wirklich emotional. Die Thematik war super umgesetzt und wirklich realistisch ausgearbeitet. Ich habe mit Harper gelitten und gelacht. Ihre Handlungen und vor allem die Gewissensbisse haben sie so authentisch gemacht, da ich alles völlig nachvollziehen konnte. Ashton hat mich mit manchen Handlungen zur Weißglut getrieben. Und doch war er auf komische Weise total verständlich. Der Punkt an dem ich mich so aufgegangen hab ist, dass ich die Handlung als zu lang empfunden habe. Es waren teilweise Stellen ohne Bedeutung dabei und Drama das völlig unnötig war. Vielleicht empfinde nur ich das so, aber wäre das Buch 50 - 100 Seiten kürzer wäre es echt klasse gewesen. So kam ich leider teilweise aus de Fluss der Emotionen und kann leider nur 3,5 von 5 Sternen ⭐️ vergeben... Ich möchte anmerken, dass es keinesfalls schlecht ist, sondern einfach nur ein Empfinden meinerseits ist.
Cover: Ich liebe das Cover so sehr ! Es passt einfach perfekt zu der Geschichte und ist ein richtiger Blickfang im Regal. Alleine wegen dem Cover hätte ich mir das Buch wahrscheinlich verkauft. Da selbst im Titel schon die Sterne vorkommen passt das Cover richtig toll.
Schreibstil: Der Schreibstil von Leonie Lastella hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die Geschichte liest sich recht flüssig und angenehm. Meiner Meinung nach hat die Autorin es sehr schnell geschafft eine tolle Atmosphäre zu erschaffen. Wir verfolgen die Geschichte sowohl aus Ashtons, als auch aus Harpers Perspektive.
Plot: Im Buch geht es vorrangig um Harper und Ashton. Harper hat gerade erst ihr Studium begonnen, wohingegen Ashton schon länger studiert. Auf den ersten Blick wirkt Harper sehr pflichtbewusst und ambitioniert, was vor allem auch an ihrem kleineren autistischem Bruder liegt, auf den sie regelmäßig aufpassen muss.
Ashton wirkt im vergleich zu Harper sehr sorglos und abenteuerlustig. Er wirkt wie ein typischer Badboy und spricht Harper im ersten Moment nur aus langweile an.
Im Verlauf der Geschichte lernen sich die beiden besser kennen und entwickeln Gefühle füreinander. Das Problem ist jedoch, dass Harper eigentlich keine Zeit für die Liebe hat…
Empfehlung: Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde ihm 4,5/5 Sterne geben. Empfehlen kann ich es jedem YA Fan, der Lust auf eine schöne, überraschende Liebesgeschichte hat.
In das Licht von tausend Sternen geht es um Harper und Ashton. Harper hat ein Autistischen Bruder um den sie sich kümmern musst, da ihre Mutter alleinerziehend ist. Sie trifft Ashton und verliebt sich.
Das Cover passt total zum Buch und ist schön. Das Buch ist abwechselnd aus Ashton und Harper geschrieben. Insgesamt finde ich das Buch sehr gut es hat mich unterhalten und teilweise auch berührt.
Ich fand es interessant mal über das Leben eines Autisten zu erfahren. Es war schön, dass Harper so eine gute Beziehung zu ihrer Mutter hatte. Und ich fand es schön, dass Ashton sich dann gut mit Ben verstanden hat. Aber ich hätte es besser gefunden, wenn Harper ihren Traum mit der Kunst erfüllt hätte.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Harper ist in ihrem erste Studienjahr. Sie wünscht sich ein unbeschwertes Leben wie alle anderen in ihrem Alter. Doch ihr an Autismus erkrankter Bruder Ben benötigt feste Strukturen und ihre ständige Aufmerksamkeit. Als Harper sich in den ein paar Jahre älteren Ashton verliebt, befindet sie sich in ständiger Aufruhr zwischen Pflichtbewusstsein und dem Wunsch nach Glück.
Von der Inhaltsangabe her hatte ich mir unter „Das Licht von tausend Sternen“ einen Liebesroman mit etwas Tiefgang und Problembewältigung vorgestellt.
Schon nach ein paar Seiten hatte ich das Bedürfnis mit den Augen zu rollen. Die Liebe zwischen Harper und Ashton beginnt aus heiterem Himmel und wird mit einer Intensität beschrieben, die an einem Punkt, an dem die beiden noch kein Wort gewechselt haben, einfach nicht nachvollziehbar ist. Beide wissen nichts von einander aber aus Gründen, die sich nicht erschließen, sind sie davon überzeugt, füreinander bestimmt zu sein. Es wird sofort von Liebe gesprochen, Verliebtheit wird direkt übersprungen. Merkwürdig fand ich auch, wie erfahren Harper in Liebesdingen dargestellt wurde. Aufgrund ihrer familiären Situation kann ich mir nicht vorstellen, dass sie vor Ashton bereits Beziehungen hatte.
Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und wechselt zwischen Harpers und Ashtons Perspektive hin und her. Die Kapitel sind sehr kurz, teilweise nur drei Seiten und so wollte bei mir kein rechter Lesefluss aufkommen.. Der Schreibstil ist sehr einfach, trotzdem hat sich „Das Licht von tausend Sternen“ für mich nicht so gut lesen lassen, da ich mich teilweise gelangweilt habe. Ich habe ständig gewartet, dass nun endlich etwas passiert, dass Bens Autismus eine größere Rolle spielt aber es war, als diente diese Krankheit einzig dazu, der jungen Liebesbeziehung Steine in den Weg zu werfen. Ben wurde als Nervensäge dargestellt und das fand ich sehr traurig. Auch konnte ich nicht nachvollziehen, warum Harper seine Existenz so lange geheim gehalten hat, insbesondere, nach dem Ashton ihr von seiner Vergangenheit erzählt hat. Als Ashton dann von Ben erfährt, reagiert er so furchtbar, dass ich jegliches Interesse an dieser Liebesbeziehung verloren habe. Das Ende ist dann übertrieben kitschig. Harpers Mutter wurde in weiten Teilen des Buches extrem fordernd dargestellt, als ein Mensch, der seiner Tochter nichts gönnt. Plötzlich kam dann eine 360 Grad Wende. Das selbe passierte mit Ashtons Eltern. Auf den letzten Seiten wird alles plötzlich Friede, Freude, Eierkuchen. Auch für Ben wird eine bequeme Lösung gefunden.
In „Das Licht von tausend Sternen“ sind so viele Sachen passiert, über die ich mich aufregen könnte. Ich kann das Buch leider nicht empfehlen.
Als man mir letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse „Das Licht von tausend Sternen“ vorstellte, stand für mich augenblicklich fest: Das Buch muss ich lesen! Es klang einfach so gut. Der Klappentext hatte mich wirklich sofort. Und von dem Cover war ich auf den ersten Blick ganz hin und weg und das schon damals, als ich nur die gedruckte Abbildung sah. Richtig schockverliebt war ich dann, als ich es das erste Mal in natura bewundern durfte. Das Buch schimmert so wunderhübsch, wenn man es ins Licht hält. Bin ganz verliebt in diese traumhafte Aufmachung. Ich war nun sehr gespannt, ob mich die Geschichte wohl genauso umhauen wird wie die hinreißende äußere Gestaltung.
Das Leben der 18-jährigen Harper ist anders als das ihrer Mitstudenten. Direkt nach der Uni muss sie sofort nach Hause um sich um ihren kleinen autistischen Bruder zu kümmern. Viel Zeit für andere Dinge wie Hobbys, Partys oder einen Freund bleibt daher nicht. Ein Date mit Ashton kommt daher auf gar keinen Fall in Frage. Blöd ist nur, dass dieser charmante junge Mann, den Harper in der Unibibliothek kennengelernt hat, ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will und Herzklopfen verursacht, wenn sie an ihn denkt. Hinzu kommt, dass Ashton sehr hartnäckig ist und sich unbedingt mit Harper treffen möchte. Mit der Zeit gelingt es ihm schließlich auch noch, Harpers Herz zu erobern. Harper aber fühlt sich hin und her gerissen. Ihre Familie ist ihr extrem wichtig, durch Ashton merkt sie jedoch endlich, dass es noch so vieles mehr im Leben gibt.
Von der Autorin Leonie Lastella hatte ich bisher noch kein Buch gelesen. „Das Licht von tausend Sternen“ hatte also die große Ehre, mein erstes Werk von ihr zu werden. Es wird auch ganz bestimmt nicht mein letztes gewesen sein, denn mir hat das, was hier zu lesen bekommen habe, unheimlich gut gefallen! Cover und Klappentext haben mir also eindeutig nicht zu viel versprochen.
Ich hatte einen hervorragenden Einstieg in das Buch. Der wunderbare Schreibstil von Leonie Lastella konnte mich schon nach wenigen Sätzen komplett verzaubern. Er ist mitreißend, emotional und so schön humorvoll und locker-leicht. Für mich hat sich das Buch super angenehm lesen lassen.
Womit mich die Autorin ebenfalls vollends überzeugen konnte, sind die Charaktere. Unsere zwei Protagonisten Harper und Ashton habe ich sofort ganz fest in mein Herz geschlossen. Da die Geschichte im Wechsel von Harper und Ashton erzählt wird, jeweils in der Ich-Perspektive, erhalten wir von beiden einen sehr tiefen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelten und lernen beide sehr genau kennen. Ich könnte tatsächlich gar nicht sagen, wen der zwei ich nun lieber mochte – sie sind einfach beide so sympathisch und einzigartig. Harper habe ich zutiefst dafür bewundert, wie sie ihr momentanes Leben meistert. Da ihre Mutter Vollzeit arbeitet und ihr kleiner 11-jähriger Bruder Ben Autist ist und sehr viel Aufmerksamkeit benötigt, ist Harper ein normales Studentenleben gar nicht möglich. Ständig muss sie ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Sie muss ihre Mutter unterstützen, sich um ihren kleinen Bruder kümmern, ihr Studium gewuppt bekommen – vor Harpers Stärke, ihrer Disziplin und ihrem großen Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein kann man wahrlich nur den Hut ziehen, finde ich.
Ihr mustergültiges Verhalten wird aber noch zu bröckeln beginnen, als sie Ashton kennenlernt. Bei Ashton dachte ich ganz zu Beginn, dass es sich bei ihm um diesen typischen Bad Boy handelt. Dieser Eindruck verflog dann aber sehr schnell. Ashton hat eine ziemlich harte Zeit hinter sich. Auch er hat also sein Päckchen zu tragen, hat aber trotz allem seinen Humor und seinen unwiderstehlichen Charme nicht verloren. Ich fand Ashton einfach nur großartig! Mir hat er öfters ein breites Lächeln auf die Lippen gezaubert. Vor allem sein hartnäckiges Bemühen um Harper fand ich total süß und unterhaltsam. Mein Herz hat Ashton wirklich im Sturm erobert.
Neben Harper und Ashton bin ich auch von den Nebenfiguren hellauf begeistert. Besonders klasse fand ich Ashtons beste Freunde Becca. Ihre witzige und quirlige Art habe ich beim Lesen richtig gefeiert. Wen ich ebenfalls sehr liebgewonnen habe, ist Harpers kleiner Bruder Ben. Mit Autismus kenne ich mich nicht groß aus, ich kann daher nicht sagen, ob Leonie Lastella diese Krankheit realistisch dargestellt hat – auf mich jedenfalls hat die Art, wie sie das Thema behandelt, absolut authentisch gewirkt. Mir hat es wahnsinnig gut gefallen, wie gekonnt und einfühlsam die Autorin diese ernsthafte Thematik in die Story eingebaut hat. Mir hat Harpers Leben nur zu deutlich vor Augen geführt, wie schwer es sein kann, wenn man mit einem autistischen Familienmitglied zusammenleben muss. Wie sich unsere Hauptprotagonistin um ihren geliebten kleinen Bruder kümmert, hat mich unglaublich berührt.
Neben dem Autismus enthält die Geschichte noch viele weitere tolle Themen und Werte. Harpers Studium, Ashtons WG-Alltag, Freundschaft, Familie, Verlust, Trauer...und natürlich die große Liebe. Die Beziehung von Harper und Ashton wird unbeschreiblich schön beschrieben. Ihr Kennenlernen, ihre Annäherung und dann ihre gemeinsamen Momente, seien es die romantischen, die lustigen oder die ernsteren...hach, wundervoll, sag ich euch! Was ich nur etwas schade fand, ist, dass Harper so lange ein Geheimnis um Ben macht. Ich persönlich hätte es irgendwie besser gefunden, wenn sie Ashton früher von ihrem kleinen autistischen Bruder erzählt hätte. Ein weiterer kleiner Kritikpunkt meinerseits: Im Mittelteil haben sich mir ein paar Passagen ein kleines bisschen zu sehr gezogen. Da sich aber auch diese kleinen Längen dank des fabelhaften Schreibstils sehr angenehm für mich haben lesen lassen, hat mich dieser Aspekt eigentlich gar nicht groß gestört. Ich habe eine zauberhafte Lesezeit mit dem Buch verbracht und kann es jedem, der gerne Liebesgeschichten mit Hindernissen liest, sehr ans Herz legen!
Fazit: Ein bezaubernd schöner Liebesroman voller wunderbarer Momente! Mir hat „Das Licht aus tausend Sternen“ ein tolles Leseerlebnis beschert. Ich habe mitgefühlt und mitgelitten, habe öfters vor Rührung geseufzt und Gänsehaut gehabt und musste immerzu breit schmunzeln und grinsen. Ich mochte die Themenmischung und die Atmosphäre in dem Buch unfassbar gerne, die Figuren habe ich sofort in mein Herz geschlossen und die großartige Erzählweise der Autorin konnte mich von Anfang bis Ende vollkommen verzaubern. Ich kann „Das Licht aus tausend Sternen“ wärmstens empfehlen und vergebe 4,5 - hier gerundet auf 5 von 5 Sternen!