Ein langer Sommerurlaub mit seinem Pflegesohn Balu an der Ostsee? Für Zach die perfekte Gelegenheit, mal wieder die Regenbogenpension seines Bruders Henrik zu besuchen und mehr Zeit mit Balu zu verbringen. Was er dabei nicht einkalkuliert hat: das erneute Kribbeln, das der lebensfrohe Martti schon bei ihrer ersten Begegnung in Zach ausgelöst hat. Allerdings ist Martti nicht nur Henriks bester Freund, er ist auch 15 Jahre jünger als Zach. Was als heißer One-Night-Stand begann, entwickelt sich diesmal unweigerlich zu etwas Größerem. Doch kann eine Beziehung funktionieren, obwohl die beiden Männer zusätzlich zum Altersunterschied auch noch Hunderte von Kilometern voneinander trennen? Ist Zach bereit, seine Ängste für Martti über Bord zu werfen und auf sein Herz zu hören?
Band 2 der »Regenbogenpension« dreht sich um Zach (Henriks Bruder) und Martti, der in der Pension arbeitet und schon im 1. Band eine größere Rolle spielte. Er ist schon länger in Zach verliebt und als der plötzlich für einen langen Urlaub mit einem Ziehsohn auftaucht, von dem bislang keiner etwas wusste, ist die Überraschung nicht nur bei Martti groß.
Als Paar haben es Martti und Zach nicht gerade einfach, weil Zach denkt, dass er zu alt für Martti ist und er außerdem einiges zu tun hat, seinem Bruder zu erklären, wo auf einmal sein Ziehsohn herkommt und seit wann er eigentlich schwul ist – Zach hat diesbezüglich seine Geheimnisse sehr diskret gehütet, doch durch seinen Ziehsohn kommt langsam alles ans Licht und sorgt für einige Diskussionen und auch Missverständnisse.
Zachs Ziehsohn spielt in der Geschichte keine kleine Rolle und er ist mitunter eine ziemliche Nervensäge. Das mag vielleicht nicht jeder, ich hatte auch so meine Probleme mit dem Bengel, aber er gehört nun mal zu Zach und Martti wiederum hat fast sofort einen Draht zu dem Jungen, denn seine Vergangenheit ist nicht weniger unschön als die von Balu.
Fazit: Jessica Martin bleibt sich treu – auch dieses Buch kommt eher ruhig daher und verzichtet auf überflüssiges Drama. Gefällt mir gut.
Den ersten Teil der Reihe habe mir aufgrund der Preisaktion des Verlags gekauft. „Leider“ musste ich dann sofort die beiden Folgebände kaufen, weil ich natürlich unbedingt erfahren wollte, wie es den Protagonisten der nächsten Teile, die ich in Teil eins (bzw. zwei) bereits kennenlernen durfte, ergehen wird.
Alle Hauptprotagonisten konnte ich mühelos ins Herz schließen. Die Handlung ist, auch wenn der Hauptaugenmerk natürlich auf der Lovestory liegt, spannend und mitreißend. Das gewisse Urlaubsfeeling, dass die Ostseekulisse entstehen lässt, tut sein Übriges um aus den 3 Büchern eine Wohlfühl-Reihe zu machen.
Ich habe alle 3 Regenbogenpensionbücher („Wie ein Regenbogen in der Brandung“, „Wie ein Regenbogen im Herzen“ und „Wie ein Regenbogen im Sturm“) in einem Rutsch mit Vergnügen gelesen, mich dabei bestens unterhalten gefühlt und empfehle die Reihe sehr gerne weiter.
Im 2. Band findet nun Koch Martti sein Glück. Anfangs ist es nicht einfach, denn beide trennen hunderte von Kilometern. Dazu kommt noch, dass Zach sich zur Adoption von Balu entschlossen hat. So wird Marttis Geduld auf eine harte Probe gestellt, denn der geplante Umzug gestaltet sich schwieriger als erwartet.
Wie ein Regenbogen im Herzen ist eine eher ruhige Liebesgeschichte, die ohne großes Drama auskommt. Zach und Martti sind ein sympathisches Paar, trotz Altersunterschied passen die zwei gut zusammen. Lediglich die Vorgeschichte von Zach und Balu kam meiner Meinung nach etwas zu kurz.