Wahrheit bringt den Tod. „In meinem Pass steht, dass ich Amy Maiwald heiße und dreiunddreißig Jahre alt bin. Das ist gelogen, genau wie die Geschichte, dass mein Geburtstort irgendwo in Südafrika liegt und meine Eltern bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind. Lügen, nichts als Lügen. Mein Leben ist ein Haus, das auf Treibsand gebaut wurde. Eines Tage wird es über mir zusammenbrechen.“ Geschickt enthüllt Maria Langner die rätselhafte Verbindung zwischen der Ermordung von acht weiblichen Mitgliedern einer mysteriösen Sekte in der Eifel, einer unauffälligen Frau mit dem falschen Namen Amy Maiwald und einem einfachen Friedhofsgärtner, der eine Reihe von Blumenzeichnungen hütet wie einen Schatz.
"Blumentod" hatte mich schon ab der ersten Seite. Es war von Anfang bis Ende spannend, und das Ende bzw. die Auflösung hat mich dann auch noch überraschen können. Es gibt drei Handlungsstränge, die zunächst keine Gemeinsamkeiten zu haben scheinen, doch im Laufe der Geschichte erschließt sich dem Leser immer mehr, wie alles zusammenhängt. Für mich passte auch wirklich alles; ich konnte die Handlungen und Gefühle der Charaktere nachvollziehen. Ein sehr spannendes Buch; ich habe das Lesen hier sehr genossen :-)