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Ich will doch bloß sterben, Papa: Leben mit einer schizophrenen Tochter

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Rare Book

Paperback

Published July 20, 2015

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About the author

Michael Schofield

17 books75 followers

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Community Reviews

5 stars
29 (56%)
4 stars
16 (31%)
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1 (1%)
2 stars
1 (1%)
1 star
4 (7%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Jukebook_juliet.
655 reviews19 followers
June 9, 2020
Wie soll man eine Rezension über ein Buch, das eine wahre Leidensgeschichte erzählt, schreiben? Wie kann man die Darstellung des Familienlebens und den Umgang mit der Schizophrenie der Tochter bewerten?
Die Wahrheit ist, ich weiß es nicht.
Ich habe das Buch in etwas mehr als 26 Stunden durchgelesen und das macht deutlich, wie fasziniert und gefesselt ich davon war.
Michael Schofield ist ein liebender Vater, der in seinen Augen bestimmt alles getan hat um seine Familie, und ganz besonders seine Tochter Jani, zu beschützen.
Natürlich steht die schizophrene Jani im Mittelpunkt der Geschichte, obgleich ich das starke Gefühl hatte, die Eltern benötigen ihre „eigene Bühne“. Der Vater glaubt, nur er könne Jani richtig verstehen und beschützen, jedoch wird an vielen Stellen deutlich, dass auch er machtlos gegen die Krankheit seiner Tochter ist.
Sympathisch waren für mich lediglich Jani und ihr kleiner Bruder Bohdi. Die Eltern waren für mich Selbstdarsteller und gerade der Vater Michael, der oft sauer auf seine Frau war und das auch teilweise nicht gerade zimperlich ausdrückte, machte mich manchmal richtig wütend. Ich erlebte die ganze Bandbreite an Emotionen während ich dieses Buch las, und wie schon eingangs erwähnt, konnte ich es kaum aus der Hand legen und hatte es deshalb in etwas mehr als einen Tag durchgesuchtet.
Dafür kann es von mir nur 4,5/ 5 🌟🌟🌟🌟🌟Sterne geben!

Wer sich für dieses Thema und Jani im speziellen interessiert, der sollte sich die im Netz verfügbaren Dokus über die Familie erst ansehen, wenn er/sie das Buch beendet hat. Ich kann euch nur raten diesen Vorschlag dringend zu beherzigen. Ihr werdet dann wissen warum ;)
Profile Image for Ay.
23 reviews
December 16, 2023
Als ich "Ich will doch bloß sterben, Papa: Leben mit einer schizophrenen Tochter" von Michael Schofield las, war ich von gemischten Gefühlen begleitet. Die Intention des Buches, das Leben mit einer psychisch erkrankten Tochter zu schildern, ist an sich lobenswert. Jedoch konnte ich nicht umhin, eine gewisse Unbehaglichkeit beim Lesen zu verspüren. Diese rührte nicht allein von der Schwere der Thematik her, sondern vielmehr von der Darstellungsweise des Autors.

Es scheint, als ob Schofield in seiner Erzählung eher im Mittelpunkt steht als seine Tochter. Die selbstbezogene Art, wie er die Ereignisse schildert, lässt wenig Raum für ein tiefgründiges Verständnis der tatsächlichen Herausforderungen seiner Tochter. Statt ein empathisches Bild der Situation zu zeichnen, dominiert die eigene Perspektive des Autors, was das Buch streckenweise als Plattform für Selbstbetrachtung erscheinen lässt.

Besonders kritisch sehe ich die Entwicklungen nach der Veröffentlichung des Buches. Berichte über eine kommerzielle Ausbeutung der Kinder und behördliche Eingriffe, die auf Misshandlung hinweisen, werfen ein düsteres Licht auf die Erzählung. Diese Aspekte lassen mich die Authentizität und die wahren Beweggründe des Autors für dieses Buch hinterfragen…🤷🏽‍♀️
Profile Image for Jojo.
119 reviews2 followers
August 11, 2023
Handlung
[Klappentext]

„Jani ist erst vier Jahre alt, da befürchten Michael und Susan Schofield bei ihrer Tochter schizophrene Halluzinationen. Die Ärzte wiegeln ab, bei einem so kleinen Kind sei das unvorstellbar. Doch tatsächlich, zwei Jahre später lautet die Diagnose: Schizophrenie. Jani lebt in einer Welt aus Halluzinationen und gewalttätigen Vorstellungen mit Hunderten imaginärer innerer 'Freunde'. Und mittendrin in diesem Chaos aus nicht enden wollenden Wahnvorstellungen und Wutanfällen: Janis Eltern, die verzweifelt versuchen, das Leben ihrer beiden Kinder zu schützen, während die Familie unter der Belastung auseinanderzubrechen zu droht.“


Fazit

Michael Schofield beschreibt eine Zeit aus seinem Leben, welche ihn und seine Familie extrem auf die Probe gestellt hat. Er berichtet gefühlvoll wie steinig der Weg innerhalb dieser Zeit mit seiner Tochter war, bis sie eine eindeutige Diagnose erhalten hatte.

Das Schicksal der Familie ist auf der einen Seite sehr interessant, macht aber auch sprachlos, wie voll der Weg mit Angst, Hilflosigkeit und Hoffnung war. Es lässt auch sprachlos zurück, wie sehr sie für ihre Tochter kämpfen mussten, bis ihnen endlich jemand glaubt.

Das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man sich für Schizophrenie interessiert.
Profile Image for LiaWell.
7 reviews
February 18, 2022
Selbst ohne das Wissen, um die Geschehnisse nach Entstehung dieses Buchs (kommerzielle Ausbeutung der beiden Kinder, Entzug des Sorgerechts durch die Behörden aufgrund von Misshandlung) hinterlässt es beim Lesen einen unangenehmen Nachgeschmack. Hier geht es dem Autor klar mehr um sich selbst, als sein Kind, die Selbstbezogenheit trieft aus jeder Zeile.
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