"Hikikomori" ist eine sehr kluge Beobachtung, exemplarisch und doch entschieden individuell, ein Zeit- und Generationenporträt einer gewissen gesellschaftlichen Gruppe - "Schicht" passt hier nicht - und macht den Text zu einer manchmal schwer zu ertragenden Lektüre. Mit all dem hat das Buch meine Erwartungen voll erfüllt. Ich bin nachhaltig beeindruckt.
i would give it 0 stars if i could. worst book ive read in years. pointless, boring and extremely unrealistic. the biggest let down for me, such a good title, such a bad implementation.
"Hikikomori" is the name in Japan for people who have broken off contact with the outside world. After Kuhn's protagonist Till is not admitted to high school, he tries to limit his life to his own room. The furniture comes down to the basement, he requests food from his mother via sticky notes, calls from his girlfriend are ignored. Kuhn's writing is impressive! I loved this book – it touched my very much and left me to reflect on the hostility of our world and what it can do to those who cannot tolerate it.
interessantes phänomen, ein bisschen pompös und sehr bildlich ausgeschmückt, aber durchaus vorstellbar! trifft den nerv der heutigen zeit und entwicklung der menschen. etwas suspekt erscheint mir jedoch die familienkonstellation und interaktion, die so eine entwicklung - von till - unterstützt. realistisch betrachtet würden eltern (und sonstiges umfeld) wahrscheinlich ider hoffentlch eher früher intervenieren. spannende geschichte die mit viel liebe zu detail geschrieben wurde.
Während sich seine Freunde nach der Schule aufmachen, die "echte" Welt zu erkunden, begibt sich Till ins selbst gewählte Exil seines Zimmers und tut es ihnen mit der digitalen Welt des Internets und der Computerspiele gleich. Dabei verliert er sich immer mehr darin und kappt, soweit möglich, alle Verbindungen zur echten Welt. Die Grenzen dieser beiden Welten verschwimmen zunehmends, was vom Autor handwerklich in einigen Passagen, die sich wie heiße Fieberträume lesen, sehr gut umgesetzt wurde. Von seinen Eltern, die prinzipiell hinter jeder Dummheit ihres Sohnes stehen, werden die Marotten des Sohnes lediglich als Phase der Selbstfindung abgetan. Und vielleicht sind sie das ja auch. Das Buch bleibt, was Motive des Protagonisten vage und auch das Ende lässt viel Platz für Interpretation. Weswegen das Buch wohl vor allem Leser ansprechen dürfte, die in einer ähnlichen Zeit mit ähnlichen Möglichkeiten, sprich materiell unabhängig mit Internet und Videospielen, aufgewachsen sind.
Erfrischender kleiner Roman über die Freiheit und die damit verbundene Angst eines privilegierten Zoomers, alles im Leben tun zu können.
Ich glaube, der Autor hat noch nie in seinem Leben einen Jugendlichen getroffen oder gar mit ihm geredet. Aber dass die Jugendlichen hier sich nicht wie welche verhalten, fällt irgendwann auch nicht mehr ins Gewicht, weil sich niemand hier wie ein echter Mensch verhält. Dazu kommt eine wirklich unerträglich prätentiöse, pseudo-deepe Sprache. Und es wirkt nicht, als wüsste der Autor, was Minecraft ist.
Der Leguan ist mein Lieblingscharakter und es heißt schon viel wenn man jemanden in einem Buch am meisten mag der weder spricht, noch wirklich was zum Plot beiträgt. Karola will ich eine reinklatschen, die hat so unnormal genervt und hat mich mit ihrer Art von Verneinung der Realität an die Enden meiner Sinne gebracht. Ich verstehe immer noch nicht diese ganze affeohnewaffe und VogelI Sache, wie viel davon ist wirklich echt und warum bedrohen die die Eltern.... Ich will aber auch nicht zu lange über die Antwort darüber nachdenken. Allgemein sehr viele, unnötige, perverse Momente ??? Warum??? Das Ende hat es ein bisschen gerettet, mir gefiel wie Kim eigentlich keine Künstlerin sein wollte und diesen Titel erhalten hat, da sie so wie alle anderen Charaktere in diesem "Werk" in eine Schublade mit einem Label gesteckt wurde. Das hat den 2 Stern gewonnen. Der Rest war einfach nur frustrierend.
Die Grundidee des Buches fand ich sehr interessant. Obwohl mir das Phänomen der Hikikomori bereits bekannt war, hatte ich bis dato noch nie ein Buch zu dem Thema gelesen. Till als Person wird meines Erachtens nach vom Autor gut, indirekt herausgearbeitet. Seine Familie ist zwar zugegebenermaßen etwas klischeebehaftet, dient aber ja eigentlich zumindest für Till nur als Mittel zum Zweck. Tills stetige "Verwandlung", die Art und Weise, wie er sich immer weiter zurückzieht und unabhängiger wird fand ich sehr interessant und anschaulich beschrieben. Als schade bzw. als vertane Chance empfinde ich hingegen Tills anfängliche Fixierung auf das 0815 Killer Spiel. Auch das Ende war mir ein wenig zu pompös, insgesamt finde ich, hat das Buch die sorgsam und gut aufgebauten Spannungen nicht richtig genutzt, es gab kein wirkliches Ende keinen Höhepunkt.
Also Fazit: Gute Idee und eigentlich auch ziemlich gute Umsetzung, aber am Ende nicht ganz ausgefeilt.
Ich habe das Buch in der Schule lesen müssen und erst mal überhaupt nicht gut gefunden… Nachdem wir es aber besprochen hatten und ich es noch mal gelesen habe, denke ich, dass es sich hierbei um ein Meisterwerk handelt. Die Gefahren der digitalen Welten werden in direkt in der Geschichte von Till Tegetmeyer Integriert und Kevin Kuhns Schreibweise ist total Mysteriös und fesselnd. Das Buch ist sehr anspruchsvoll und man muss wirklich zwischen den Zeilen lesen!
I didn't like it. I mean, maybe I just didn't understand the idea, but this book was a little bit annoying to read. I always feel uncomfortable to write a negative review, but I can't avoid it. 0. The style. At the beginning it was pretty much like actions-describing people-actions-who did what, who said that... boring... 1. I don't know why this guy decided not to leave his room, obviously he has some sort of mental disorder, but I'm quite confused, because the reasons are unclear. 2. Why his parents and his sister are so stupid? Ok, your son is acting weird, he stays at his room all the time, not even speaking to you normally, would you be even curious why? Here we have parents who simply don't care and even stimulate his strange lifestyle! Firstly they say "ok, we let him go through this on his own" and then they decided to act like he doesn't exist! I mean, how will he recover if they don't even try to help! It seems like they have more than enough money for therapist or like some sort of medicine, but no, they didn't even think about it! 3. The Hikikomori thing was mentioned ONCE in a whole book. 4. Till's strange actions and descriptions of his "world" were strange, but it was the only interesting part of this book. 5. The ending. OH PLEASE, why can't we still have the ending where everything will be explained? To sum up, I liked the idea and some parts were actually good, but not to offend the author, but I think he hadn't studied the concept of Hikikomori as much as it was needed for the book. It wasn't explained for the reader, that's why I was so confused. I'd recommend you "Highly Illogical Behavior" where almost the same things presented just better and in a more interesting way.
The first 70 pages were unbearable for me, peppered with far too much obscenity, until I understood that it was instrumental in his development towards self-isolation.
In this book, you clearly see that a family that is almost perfect often only proves the opposite. Father is Plastic Surgeon and the mother sells uncomfortable designer furniture. Sister becomes thinner and thinner as the story progresses, which is again limited to appearance. The family only seems to deal with things on the surface, but the protagonist's aspirations are very deep; without a real social environment, he also pushes aside the two people who mean well for him because he takes on the task of self-discovery alone (although I think this idea came from his father) Without support, he goes further and further into his world and loses touch with reality. He should function and not experience.
Good book, if you can get past the first third, the ending disappointed me because it was left open and absolutely no question are answered about why he becomes like that for people who have never been in such a position to isolate themselves to really understand. Without my own experience with this topic of loneliness, uselessness and powerlessness, the book would not have been coherent because it requires compassion and no clear statements would be made about his condition. He also plays a first-person shooter, which often caused me to put the book down because of his statements regarding his team side
This entire review has been hidden because of spoilers.
Ein kurzes und knackiges Buch über einen Jungen, der sich immer mehr von der realen Welt entfremdet und letztendlich nicht einmal mehr den Anschluss an seine Familie findet. Es ist ein Roman, der sich mit dem Erwachsenwerden und den damit einhergehenden Entscheidungen auseinandersetzt und aufzeigt, wie junge Menschen unter dem Druck dieser Entscheidungen einbrechen. Ich musste lachen und (im übertragenen Sinne) weinen. Abschließend gebe ich dem Buch "nur" drei Sterne, weil mich das Ende nicht überzeugt hat. Vielleicht war es mir viel zu offen?
2 Sterne einfach, weil ich das Buch gar nicht verstanden habe. Natürlich mein Deutsch ist noch nicht perfekt, also deswegen konnte ich nicht alles verstehen, aber andererseits es war ehrlich total verrückt. Ich hatte absolut keine Ahnung wenn Till war in die reale Welt oder die digitale Welt. Jap, einfach zu viel und zu komisch für mich. 😅