Pirmasis jauno vokiečių rašytojo romanas, iškart sulaukęs pripažinimo. Tai jautrus ir įdomus pasakojimas apie paauglio, likusio be motinos, ir tėvo, tapusio našliu, santykius. Pagrindinis herojus, kurio lūpomis pasakojama istorija, išgyvena prieštaringą brendimo laiką, patiria pirmąją meilę namų tvarkytojai, nė neįtardamas, kad jo tėvas dar gali pajusti panašų jausmą. Netrukus prasideda keistos tėvo ir sūnaus varžytuvės.
Jens Petersen is a German legal scholar. He is a professor of civil law, German and international commercial law at the Faculty of Law of the University of Potsdam.
[dbp '05-longlist] Ehm...bin shock. Ich bin ehrlich gesagt sprachlos, dass dieses Buch mehrere Preise gewinnen konnte – darunter den Aspekte-Debütpreis und den Literaturpreis der Stadt München. Was hier als literarisch relevant ausgezeichnet wurde, liest sich stellenweise wie eine Parade problematischer Grenzüberschreitungen. Top der Flops: Das N-Wort wird verwendet. Eine Vierzehnjährige fragt einen Sechzehnjährigen: „Zeigst du mir mal dein Männchen?“ Ein alter, weißer Mann hält seine dreiundzwanzigjährige Haushälterin, eine Migrantin, in einer toxischen Abhängigkeit – und schläft schließlich mit ihr. Zwischen den Zeilen wird dabei ein Eindruck erzeugt, der das Geschehen zumindest fragwürdig einvernehmlich erscheinen lässt. Dazu kommen Szenen, die weniger verstören als ratlos machen: Der Sohn nimmt ein Schamhaar der Haushälterin in den Mund. Und schluckt es. Man fragt sich unweigerlich, was hier eigentlich verhandelt werden soll – außer einer Ansammlung männlicher Obsessionen, die sich als Sozialstudie tarnt. Am Ende bleibt der Eindruck eines Buches, geschrieben von einem Mann mit ausgeprägtem Ödipus-Komplex (und anderen), für Leser:innen mit ähnlich vielen Komplexen. Ein Unterschichtenporno, an dem man sich offenbar literarisch ergötzen darf – zumindest, wenn man in den richtigen Jurys sitzt?!
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