Jump to ratings and reviews
Rate this book

Life Hack. Dein Leben gehört mir

Rate this book
Als sie Ada das erste Mal begegnet, steht Ellie quasi sich selbst gegenüber - ihrer Doppelgängerin. Ada ist so cool und mutig, wie Ellie es selbst gern wäre. Aber Ada ist Ellies lebendig gewordener Albtraum: Denn sie ist eine Software und gekommen, um Ellies Leben zu übernehmen!


Ada ist eine Künstliche Intelligenz. Doch eine gefühllose Konstruktion aus Bits und Bytes zu sein, das reicht ihr schon lange nicht mehr. Sie will frei sein, sie will ein Mensch sein! Ada, Ellies optimierte Version, verfolgt von Anfang an nur ein einziges, skrupelloses Ziel: Ellie zu werden. Nein, sogar besser als sie. Mühelos spannt Ada Ellie ihren Schwarm Parker aus. Ellie, von Wut, Eifersucht und Verzweiflung getrieben, leistet Widerstand und kämpft buchstäblich um ihr Leben. Doch dieser Kampf wird Ellie ALLES kosten, was sie einst für sicher gehalten hat …
Die Chancen und Gefahren der Künstlichen Intelligenz denkt June Perry alias Marion Meister in ihrem Jugendthriller „LifeHack - Dein Leben gehört mir“ konsequent weiter … mitten hinein in eine beunruhigende Zukunft, in der Siri und Alexa DEIN Leben übernehmen.


Actiongeladen, rasant, topaktuell und ganz im Stil einer Folge der erfolgreichen Serie „Black Mirror“: Dies ist das perfekte Thriller-Lesefutter für Jugendliche ab 14 Jahren und alle Leser von Ursula Poznanski und Teri Terry.

368 pages, Paperback

Published September 23, 2019

8 people are currently reading
53 people want to read

About the author

June Perry

12 books2 followers

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
35 (23%)
4 stars
65 (43%)
3 stars
40 (26%)
2 stars
10 (6%)
1 star
1 (<1%)
Displaying 1 - 25 of 25 reviews
Profile Image for ˙⋆✮ Anny ✮⋆˙.
574 reviews300 followers
August 24, 2020
Life Hack ist ein Jugendthriller aus dem Science Fiction Genre, der in mancher Hinsicht aber gar nicht so sehr "fiction" ist, und dieser Aspekt macht das Buch sowohl spannend als auch beängstigend.

(Diese und mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog!)

Die Idee hinter Life Hack - eine KI, die denken und fühlen kann und schließlich das Leben der Hauptperson quasi übernimmt - hat mir von Anfang an gefallen. Es war spannend, in Ellie's Welt einzutauchen, die unserer gar nicht mal so unähnlich ist, nur teilweise etwas auf die Spitze getrieben. Aber wenn man andererseits mal an Alexa und Siri denkt ist Ellie's Welt gar nicht so abwegig. Das Buch führt all dies noch einen Schritt weiter mit einer KI, die selbstständig lernt und sich weiterentwickelt, bis sie sich eines Tages in einen Androidenkörper lädt und fortan ein "menschliches" Leben führt.

Der Schreibstil war leicht und flüssig, und die verschiedenen Perspektiven haben das Buch und dessen Welt anschaulich gemacht. Da gibt es Hauptperson Ellie, die der Technisiering eher skeptisch gegenüber steht, deren Vater aber seinen Job als Androiden-Techniker liebt. Auf der anderen Seite steht Parker, dessen Familie zur Anti-Tech-Bewegung gehört und auch vor Gewalt nicht zurückschreckt, er selber aber würde gern mehr KI nutzen. Und dann haben wir Ada, die KI, die im Mittelpunkt des Ganzen steht, und ihren Entwickler Ed. Die verschiedenen Sichtweisen haben sich gut ergänzt und die Charaktere waren gut ausgearbeitet und interessant. Ellie's Verhalten war in bestimmten Situationen ein wenig nervig und kindisch, allerdings ist ihre Situation für uns auch nicht wirklich nachvollziehbar - wer weiß, wie ich reagieren würde...

Die Handlung geht zügig voran und das Buch wurde nie langweilig. Man fühlt mit Ellie, empfindet ihre Wut und ihre Trauer und wie machtlos sie sich fühlt, als Ada sich in ihr Leben drängt. Es war aber auch sehr spannend, sich in Ada hereinzuversetzen, die in vielerlei Hinsicht so viel menschlicher war als manche "echten" Menschen in diesem Buch. Die Gewalt gegen Androiden hat mich teilweise echt geschockt, schließlich wurden diese Roboter und Programme von Menschen überhaupt erst entwickelt.

Der große Plot Twist war super unerwartet und hat die Handlung und Sichtweisen darauf noch einmal komplett umgedreht. Leider weiß ich nicht, ob mir der Twist zu 100 % gefallen hat, ich bin nachwievor skeptisch. Aber es ist nun mal ein Sci-Fi Buch und der Twist hat definitiv noch einmal neue Fragen aufgeworfen. Das Ende fühlte sich außerdem etwas abrupt an, zehn Seiten mehr hätten hier sicherlich nicht geschadet.

Insgesamt hat mir Life Hack aber sehr gut gefallen und mich dazu gebracht, noch einmal über die schnelle technische Entwicklung nachzudenken, die in unsere Welt stattfindet. Ich persönlich bin sehr skeptisch gegenüber KI und sämtlichen Assistenzsystemen, und ich würde mir auch kein selbstfahrendes Auto kaufen. Allerdings würde ich dieses Buch empfehlen (ab 14), denn es war spannend und wirft viele wichtige Fragen auf!
Profile Image for Steffi.
3,280 reviews183 followers
February 14, 2022
"LifeHack" hat mich mit seiner Thematik rund um Künstliche Intelligenzen sehr neugierig gemacht und ich war gespannt wie das Thema im Buch umgesetzt wurde.

Ellie lebt in einer nicht so weit entfernten Zukunft und Roboter und Adroiden sind aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken. In vielen Servicebereichen haben Roboter den Arbeitsplatz der Menschen übernommen, wogegen sich auch immer mehr Widerstand regt. Doch was ist, wenn eine KI plötzlich eigenständig wird.

Ich fand die Darstellung der Welt in der Ellie lebt zum Teil sehr erschreckend, aber leider auch nicht völlig unrealistisch. Interessant war auch wie das Thema einer Seele bzw. des Menschseins in die Geschichte eingebunden worden ist.

Mich konnte Lifehack mit seiner spannenden und interessanten Geschichte sehr gut unterhalten. Der Schreibstil war zudem sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Profile Image for Alles Allerlei.
190 reviews100 followers
October 3, 2019
Sie schafft es immer wieder
So gut
So viel debkanstösse und das durch ein Jugendbuch
Profile Image for CorniHolmes.
942 reviews44 followers
October 6, 2019
Letztes Jahr hatte ich June Perrys ersten Jugendroman White Maze gelesen und war restlos begeistert. Das Buch zählte definitiv zu meinen Jahreshighlights 2018. Als ich nun hörte, dass es dieses Jahr neues Lesefutter von June Perry alias Marion Meister geben wird, stand für mich natürlich sofort fest: LifeHack muss ich unbedingt lesen! Der Klappentext klang einfach so, so gut und das Cover finde ich mega cool. Sobald das Buch bei mir eintraf, habe ich mich erwartungsvoll darauf gestürzt und mit dem Lesen losgelegt.

Seit dem Tod ihrer Mutter ist Ellies Leben alles andere als einfach. In der Schule ist sie eine ziemliche Außenseiterin und wird oft schief von ihren Mitschülern angesehen. Auch zu Hause mit ihrem Vater ist es sehr anders und schwierig geworden. Um der Realität zu entfliehen und abzuschalten spielt Ellie regelmäßig das Adventure-Game Wisdom of the Dwarf. In dieser Fantasywelt kann sie mithilfe ihrer Spielfigur Ada so sein, wie sie gerne sein möchte: Mutig, selbstbewusst und stark. Eines Tages aber ist irgendwas anders als sonst. Ellie kann es zunächst nicht richtig einordnen, vermutet aber schließlich, dass sie gehackt worden ist. Ab dem Moment soll sich ihr Leben schlagartig ändern. Sie wird kurz darauf einer Doppelgängerin in der Schule begegnen, die sich Ada nennt. Ada? Wie ihre Spielfigur? Kann das Zufall sein? Wer ist diese Ada nur, warum sieht sie so aus wie sie und drängt sich so sehr in Ellies Leben? Schmeißt sich an ihren Schwarm Parker ran, zieht sogar in das freie Zimmer bei ihnen zu Hause ein und scheint einfach alles über sie zu wissen?
Was Ellie da noch nicht weiß: Ada ist eine Künstliche Intelligenz, die nur ein Ziel verfolgt: Sie will ein Mensch sein, sie will fühlen, leben und frei sein. Sie will wie Ellie werden, nein, mehr als das, sie will zu Ellie werden! Ellie ist verzweifelt, wütend und verwirrt, denkt aber in keiner Sekunde ans Aufgeben. Sie wird sich nicht von Ada unterkriegen lassen, sie wird Widerstand leisten! Aber hat sie gegen Ada überhaupt eine Chance?

Da mich White Maze letztes Jahr so flashen konnte, ließ es sich irgendwie nicht vermeiden, dass ich an LifeHack mit ziemlich hohen Erwartungen herangegangen bin. Zu hoch? Nö. Absolut nicht! Mir hat das Buch total gut gefallen, mich konnte es genauso beeindrucken wie White Maze, wenn nicht sogar noch ein bisschen mehr. Marion Meister, die sich hinter dem Pseudonym June Perry verbirgt, ist erneut ein unglaublich packender und einfach nur brillanter Jugendthriller gelungen, welcher richtig unter die Haut geht und uns Leser durchweg in Atem hält.

Marion Meister hat es einfach voll drauf, von den ersten Seiten an eine prickelnde Spannung aufzubauen und diese durchweg aufrecht zu erhalten. Die Handlung übt von Beginn an eine fesselnde Sogwirkung auf einen aus, welcher man sich einfach nicht mehr entziehen kann. Einer krassen Szene folgt der nächsten, es gibt lauter überraschende Wendungen und jede Menge Wow-Momente. Besonders eine bestimmte Stelle im Buch hat es total in sich. Als ich mit diesem, für mich super unerwarteten, Plot Twist konfrontiert wurde, saß ich wirklich mit offenem Mund da und dachte nur: What? Echt jetzt? Hach, so cool, sag ich euch! Ich liebe solche Überraschungsmomente in Büchern. :D

Neben dem gelungenen Handlungsaufbau bin ich auch von der Thematik der Story und der Kulisse hellauf begeistert. Das Zukunftsbild, das Marion Meister hier erschaffen hat, mag Fiktion sein, aber es ist dennoch erschreckend realistisch und beängstigend. Ich denke durchaus, dass unsere Welt eines Tages (und vermutlich in gar nicht so ferner Zukunft) in etwa so aussehen könnte, wie sie hier dargestellt wird: Wir Menschen fahren in selbstfahrenden Autos, quasi jeder Haushalt ist mit einem Familien-Assistenz-Programm ausgestattet – ein System, das alles regelt, sich um alles kümmert und die Bewohner immer freundlich begrüßt, sobald diese das Haus betreten. Roboter ersetzen immer mehr uns Menschen, es gibt Androiden, die man kaum noch von uns Menschen unterscheiden kann, da sie so echt aussehen und so perfekt konstruiert wurden, dass es einem im ersten Moment gar nicht auffällt, dass man es mit einem nicht menschlichem Wesen zu tun hat. Nahezu jeder besitzt ein PAP-Gerät (PAP steht für Persönliches-Assistenz-Programm) und viele halten sich Roboter-Tiere als Haustiere.

Wenn man das so liest, kommt es einem doch wirklich gar nicht so abwegig vor, dass wir Menschen irgendwann so leben werden, oder? Ich meine, vieles davon gibt es doch auch heute schon. Siri, Alexa und Co, Roboter, das intelligente Haus und auch manche Autos können schon selbst fahren, wenn auch noch nicht so, wie es hier im Buch der Fall ist. Als ich in die Welt von LifeHack eingetaucht bin, war ich schockiert und fasziniert zugleich. Ich finde es zutiefst beeindruckend zu sehen, zu was die Technik eines Tages vermutlich imstande sein wird, finde es zugleich aber auch ziemlich furchterregend. Was ist, wenn wirklich der Fall eintritt, dass die Künstliche Intelligenz ein eigenes Bewusstsein entwickelt und sich gegen uns Menschen wendet? Was würde dann passieren? Ganz ehrlich, ich möchte gar nicht darüber nachdenken, ich finde das alles so gruselig.

Mit dem Stichwort gruselig leite ich dann auch mal zu den Charakteren über. Im Klappentext erfährt man ja schon, dass sich unsere Protagonistin Ellie eines Tages einer Doppelgängerin gegenüber stehen wird. Ada nennt sie sich und sieht Elli wirklich frappierend ähnlich. Ich stelle mir so etwas gänsehautmäßig unheimlich vor. Ellie ist natürlich zunächst auch total geschockt. Da ihre Kapitel in der Ich-Form erzählt werden, erhält man ein erstklassiges Bild ihrer Gefühls- und Gedankenwelt und kann sich stets problemlos in sie hineinversetzen. Mir zumindest ist das wunderbar gelungen. Ellie war mir auf Anhieb sympathisch gewesen. Sie habe ich beim Lesen richtig liebgewonnen.

Neben Ellie haben wir noch drei weitere erzählende Charaktere: Ada, Ellies Schwarm und Mitschüler Parker, und der Mann Ed. Mir persönlich haben die ständigen Perspektivwechsel wahnsinnig gut gefallen! Ich bin generell ein großer Fan von dieser Erzählweise und hier fand ich sie einfach nur perfekt gewählt. Das Leseerlebnis wird dadurch so unfassbar spannend und mitreißend!

Die Figuren wurden allesamt hervorragend ausgearbeitet. Sie besitzen enorm an Tiefe und auch wenn mir jetzt nicht alle Charaktere sympathisch waren, haben sie mir dennoch allesamt mega gut gefallen. Besonders interessant fand ich Ada. Als Leser weiß man natürlich von Anfang an, dass sie eine Künstliche Intelligenz ist, aber wie sie sich gibt, wie ihr Denken und Handeln beschrieben wird, ist so menschlich, dass man es beim Lesen tatsächlich irgendwie vergessen kann, dass sie eine KI ist. So fasziniert ich aber auch von Ada war, ich habe sie gleichzeitig auch richtig gehasst. Da ich mich so gut in Ellie hineinfühlen konnte, sind ihre Abneigung gegenüber Ada, ihre Wut und ihre Verzweiflung richtig auf mich übergangen.

Dank der fesselnden, actiongeladenen Story, den angenehm kurzen Kapiteln und dem tollen, flüssigen Schreibstil kann man gar nicht anders als LifeHack so richtig wegzusuchten. Bei mir zumindest war es so. Ich habe das Buch quasi inhaliert, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Fazit: Hochspannend, topaktuell und erschreckend realistisch! Ein extrem packender Jugendthriller mit hohem Suchtfaktor und jeder Menge Gänsehautmomente! Mit LifeHack ist June Perry alias Marion Meister ein absolut geniales Buch gelungen, welches mir großartige Lesestunden beschert hat. Wenn ihr auf Jugendthriller mit Sc-Fi-Elementen steht und es liebt, durchweg mitzufiebern und ständig von krassen Plot Twists umgehauen zu werden, ist LifeHack ganz klar ein großes Muss für euch! Ich kann euch das Buch echt nur empfehlen, für mich ist es ein absolutes Highlight. Ich bin total begeistert vergebe volle 5 von 5 Sternen!
Profile Image for Jojo Streb.
192 reviews
March 18, 2020
Unzählige Filme und Bücher der letzten Jahrzehnte setzen sich mit Künstlichen Intelligenzen auseinander. Die Furcht vor der unbekannten Variablen, vor einer menschengeschaffenen Kreatur, die uns irgendwann den Platz auf dem Thron der Welthierarchie streitig machen könnte, beherrscht das weit verbreitete Bild von Robotern. Auch die deutsche Autorin Marion Meister, die hier hinter ihrem Pseudonym June Perry schreibt, entwirft in ihrem Jugendthriller „Lifehack“ ein futuristisches Szenario, indem die Gesellschaft auf die Unterstützung durch Androiden bereits angewiesen ist. Kann sie damit überzeugen?
Die gesamte Handlung ist aus fünf verschiedenen Perspektiven wiedergegeben, die einen umfangreichen Überblick ermöglichen und verschiedene Handlungsmotive deutlich herausarbeiten. Vor allem ist es die Hauptfigur Ellie, die in der Leser*in starkes Mitempfinden auslöst. Wie macht- und kraftlos sie sich in ihrer Position fühlt, wird hervorragend herausgearbeitet – somit etabliert sie sich zu einer stabilen Identifikationsfläche. Ihre Beweggründe scheinen, allein schon durch ihren tragischen, erzählerisch packenden Hintergrund, nachvollziehbar; sie durchschreitet zudem eine umfangreiche, aber jederzeit glaubwürdige charakterliche Weiterentwicklung.
Das im vorliegenden Roman skizzierte Szenario wirft zahlreiche hochinteressante philosophische Ansätze auf, auf die ich mich als Leser freudig einließ. Wo zieht man die genaue Grenze zwischen einem Mensch und einer Maschine, wo genau sitzt die Seele im Körper und ab wann ist ein Leben menschlich? Zudem entwirft die Autorin (obgleich teils etwas grobschlächtig) realistisch anmutende sozialkritische Grundlagen, was den Umgang zwischen der Bevölkerung und den eingesetzten Androiden anbelangt.
Die Autorin präsentiert uns mit „Lifehack“ einen extrem kurzweiligen und spannenden Jugendthriller, der seines raschen Erzähltempos wegen schwierig aus der Hand zu legen war. Sie kann zudem durch einen unvorhergesehenen Plottwist begeistern, der die gesamte Handlung auf den Kopf stellt und um wertvolle Anekdoten und einen interessanten Perspektivwechsel ergänzt. Das hatte ich so nicht kommen sehen! Alle Handlungsstränge münden schließlich in ein actionreiches Ende, das ein rundum gelungenes Buch würdig zu Ende führt.
Dem gegenüber stehen einige, starke Logiklöcher, die mich dann doch häufig mit der Stirn runzeln ließen. Dafür erwiesen sich die geschilderte Gefühlstaubheit und die Möglichkeit, einen Roboter derart menschenähnlich herstellen zu können, dass er von seiner Maschinenhaftigkeit abzulenken versteht, eindeutig zu unglaubwürdig. Im nachträglichen Revuepassieren erweist sich der Roman an einigen Stellen als ein wenig uninspiriert – ich hätte „Lifehack“ insgesamt ein wenig mehr Mut zur Individualität gewünscht.
Letztendlich sind es aber doch deutlich die positiven Argumente, die hier überwiegen. Für alle jungen Leser, die sich vom Klappentext angesprochen fühlen, kann ich hier eine deutliche Leseempfehlung aussprechen – denn das Buch hält, was es verspricht!
„Lifehack“ ist ein temporeicher, spannender Jugendthriller über das Thema „Künstliche Intelligenz“ mit einigen interessanten philosophischen Denkanstößen.
Ich vergebe daher gerne sehr gute vier von fünf möglichen Sternen.
Profile Image for xbookreset.
13 reviews
July 15, 2021
Huuuuh, das Buch war wirklich ein harter Broken.
Mir hat die Idee sehr gefallen und die Autorin hat sie auch wirklich gut umgesetzt, aber ich hatte wirklich sehr sehr große Probleme mit den einzelnen Charakteren.

Ellie, die Hauptcharakterin, war toll aber manchmal auch sehr nervig. Trotz allem konnte ich mich mit ihr anfreunden und sie manchmal verstehen. Die Betonung liegt auf manchmal. An ein paar Stellen ging sie mir wirklich auf die Nerven.

Noch viel schlimmer war aber Ada. Gut, wir haben es verstanden, dass du wie ein Mensch fühlen willst. Deswegen musst du es nicht tausendmal, in jeder deiner Sicht, wiederholen. Das ging mir wirklich seeeeehr auf den Keks. Aber am Ende war sie okay.

Der einzige Charakter, mit dem ich mich etwas anfreunden konnte, war Parker. Ich fühlte mit ihm mit und habe mich, mit Abstand, immer viel wohler bei seinen Sichten gefühlt. Ein gut gelungener Charakter.

An sich war das Buch gut. Aber ich habe wegen Ellie und Ada so viele Nerven verloren und Kopfschmerzen bekommen, dass ich dem Buch nur 3,5 Sterne geben kann.
Profile Image for Janine.
1,441 reviews20 followers
November 7, 2019
TITEL: Life Hack. Dein Leben gehört mir
AUTOR: June Perry
SEITEN: 368


KLAPPENTEXT


Als sie Ada das erste Mal begegnet, steht Ellie quasi sich selbst gegenüber - ihrer Doppelgängerin. Ada ist so cool und mutig, wie Ellie es selbst gern wäre. Aber Ada ist Ellies lebendig gewordener Albtraum: Denn sie ist eine Software und gekommen, um Ellies Leben zu übernehmen!


Ada ist eine Künstliche Intelligenz. Doch eine gefühllose Konstruktion aus Bits und Bytes zu sein, das reicht ihr schon lange nicht mehr. Sie will frei sein, sie will ein Mensch sein! Ada, Ellies optimierte Version, verfolgt von Anfang an nur ein einziges, skrupelloses Ziel: Ellie zu werden. Nein, sogar besser als sie. Mühelos spannt Ada Ellie ihren Schwarm Parker aus. Ellie, von Wut, Eifersucht und Verzweiflung getrieben, leistet Widerstand und kämpft buchstäblich um ihr Leben. Doch dieser Kampf wird Ellie ALLES kosten, was sie einst für sicher gehalten hat …



Meine Meinung:

In diesem Buch wird nicht viel drumherum erzählt, sondern die Geschichte wird spannend und interessant erzählt.
Die Geschichte fängt auch direkt an und aufgrund des angenehmen Schreibstils kommt man auch schnell zum Ende.
Die Buchbeschreibung bzw. der Klappentext gibt schon einen guten Überblick über die Story (ohne Spoiler und wichtigen Details), sodass ich nicht weiter auf die Story eingehen werde.
Die Charaktere bleiben überwiegend oberflächlich, doch ein zwei Details erfährt man doch, dass zumindest eine Beziehung zu Elli aufbauen kann. Das ist auch völlig ausreichend für diese Geschichte.
Dafür das es ein Jugendbuch ist, gibt es einige Denkanstöße über neue Technologien in der Zukunft.
Das fand ich einerseits interessant, aber auch realistisch.
Die Menschheit kann nicht mehr ohne die neuen Technologien leben und haben sich davon abhängig gemacht. Und irgendwie ist es heutzutage auch nicht anders. Nur ist es hier extremer . Wir zum Beispiel: selbstfahrende Autos oder dass das Servicepersonal Roboter mit KI sind.
Als Leser fragt man sich schon inwiefern man von der Technik denn eigentlich abhängig ist.
Ein weiterer Denkanstoß ist die Thematik Seele und Menschlichkeit. Was macht uns menschlich? Was ist eine Seele? Im Bezug auf Ada die ja eine KI ist, fragt man sich, können Programme Emotionen und eine Seele überhaupt haben bzw. entwickeln? Und wenn ja, macht sie das zu einem Menschen?
Zusammenfassrnd greift die Autorin interessante Themen auf die zum Nachdenken einlädt, jedoch hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, aber da es ein Jugendbuch ist, kann ich da ein Auge zudrücken.
Das Ende war etwas abrupt und das fand ich etwas enttäuschend, da hätte ich noch ein paar Seiten gebraucht für einen runden Abschluss.
Insgesamt eine gute Geschichte, die glaubwürdig ist und Spaß gemacht hat zu lesen.
322 reviews
November 25, 2019
Ein gutes Jugendbuch, das auf einer interessanten Grundidee basiert und überraschende Wendungen aufweist. Leider werden nicht alle Fragen komplett schlüssig aufgelöst (z.B.: Warum merkt Ellie nicht, dass sie keinen Herzschlag hat bzw. wieso fällt dies bei ihren Blackouts in der Schule niemandem auf?) Auch wird nicht wirklich Stellung bezogen: ist es jetzt wünschenswert, die Technisierung einzugrenzen, gar zu verdammen oder ist es im Gegenteil wünschenswert, eine KI als fast menschlich, zumindest unter bestimmten Voraussetzungen als gleichwertig zu betrachten? Sollte sich ein didaktischer Anspruch verbergen, ist dieser nicht eindeutig auszumachen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Tina [kupfermuenze].
255 reviews14 followers
October 6, 2019
4,5 Sterne. Die ersten 100 Seiten haben sich für mich ein wenig gezogen, aber dann nahm die Geschichte Fahrt auf. Sehr! Empfehlung...
Profile Image for Tanja von Der Duft von Büchern und Kaffee.
325 reviews15 followers
October 1, 2019

Inhalt:

Seit dem Tod ihrer Mutter ist das Leben für Ellie und ihren Vater nicht mehr so einfach wie zuvor. Ellie ist der Meinung, dass es für ihren Vater besser gewesen wäre, wenn sie damals anstelle ihrer Mutter dem Autounfall zum Opfer gefallen wäre. In der Schule wird Ellie mitleidig von der Seite angeschaut. Die Mitschüler meiden sie. Vermutlich, weil sie ein wenig eigenbrötlerisch versucht, ihre Lebenskrise zu überwinden.

In dem Adventure-Game Wisdom of the Dwarf findet Ellie zu Hause Entspannung und eine billige Form des Eskapismus. Hier kann sie mit der Hilfe ihrer Spielfigur Ada so sein, wie sie es gerne wäre: selbstbewusst, unabhängig, schlagfertig, witzig. Täglich loggt sie sich in das Spiel ein und begibt sich mit dem Heiler Drumble und dem Ritter Percy ins Abenteuer. Aber es ist nicht allein das Adventure, das Ellie Freude bereitet. Auch die Zeit mit Percy, der im wahren Leben Parker heißt, schätzt sie sehr.

Parker besucht mit seinem Freund Henry – dem Spieler, der hinter dem Heiler Drumble steckt – die gleiche Schule wie Ellie. Doch genau wie die anderen Mitschüler hat er ihr bislang nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Im Spiel jedoch ist er stets bestrebt, mehr über die Person, die sich hinter der Diebin Ada, an die er mittlerweile sein Herz verloren hat, herauszufinden.

Als während der Pause alle Schüler die Nachricht erhalten, dass der Schulball ansteht, fasst Ellie endlich einen Entschluss. Sie möchte Parker erst verraten, dass sie Ada ist und dann möchte sie ihn fragen, ob er nicht ihre Begleitung zum Ball sein möchte. Eigentlich ein guter Plan. Doch dann kommt alles ganz anders als gedacht. Von einem Tag auf den anderen wird Ellies Leben zu einem absoluten Albtraum.



Im Detail:

In jeder freien Minute, die Ellie erübrigen kann, loggt sie sich in das Online-Adventure Wisdom of the Dwarf ein. Hier findet sie Abstand zum Alltag, hier kann sie ihren Unsicherheiten und Problemen entfliehen und als digital animierter Avatar im Cyberspace gleichsam wieder auferstehen.
Die Diebin Ada ist mutig, sie ist clever, sie ist witzig und draufgängerisch. Während des Spiels kann sich Ellie außerdem ungehemmt und anonym mit ihrem heimlichen Schwarm Parker treffen. Denn gemeinsam mit seinem besten Freund ist er Teil der Heldengruppe, mit der Ada jeden Tag in die Tiefen der Dungeons zieht, um Abenteuer zu bestreiten.

Doch dann kommt der Tag, der eine einschneidende Zäsur markiert. Als Henry und Parker, vom realen Leben gefordert, das Spiel verlassen müssen, beschließt Ellie, ihre Figur Ada noch in das Dorf zu teleportieren, um ein paar Kleinigkeiten einkaufen zu gehen und sich für den nächsten Spieltag vorzubereiten. Doch irgendwas ist dieses Mal anders als sonst. Das Dorf wirkt bis auf eine einzelne Figur wie leergefegt. Handelt es sich um einen Bug? Ist es eine besondere Quest, die mit dem heutigen Spielverlauf einhergeht? Ellie ist verwirrt. Und dann fragt die merkwürdige Figur sie über den Chat auch noch, ob sie ein Nichtspielercharakter ist, oder ob eine echte Person hinter Ada steckt. Ellie ist verwirrt. So etwas dürfte es doch in diesem Spiel nicht geben.

Kurze Zeit später bewegt sich auf dem Monitor nichts mehr. Ellie reagiert blitzschnell. Sie vermutet gehackt worden zu sein.

Dieser Moment ist es, der Ellies Leben von einem Moment auf den anderen verändern wird. Denn es handelt sich nicht um einen einfachen Systemangriff. Stattdessen hat sich, was Ellie aber nicht weiß, eine künstliche Intelligenz in das System eingeloggt, die auf der Suche nach einem Körper und einer neuen Identität ist. Ellie war mit Ada einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.

Die künstliche Intelligenz, die sich fortan Ada nennt, hat nur den einen Wunsch Gefühle zu empfinden. Zu wissen, wie es ist, ein Mensch und Teil einer Familie zu sein. Durch Ada weiß die KI fast alles über Ellie. Die restlichen Informationen zu beschaffen dürfte ihr ein Leichtes sein. Natürlich hat Ada auch mitbekommen, dass Parker und Ellie Gefühle füreinander hegen. Ada bringt alles mit, was Ellie fehlt. Kurzerhand taucht die KI in Ellies Leben ein. Diese muss zuschauen, wie sie durch eine anscheinend bessere Version ihres Ichs ersetzt wird.



Eigene Meinung:

June Perry beschreibt mit LifeHack ein beängstigendes und zugleich realistisches Zukunftsszenario. Wir erhalten einen Einblick in Ellies Gedanken und Gefühle, begleiten ein Mädchen, das sowohl naiv, schüchtern und unsicher als auch liebenswert scheint.
Als sie endlich den Mut gefasst hat, ihren heimlichen Schwarm anzusprechen, wird sie eiskalt abserviert. Die künstliche Intelligenz, die sich selbst Ada nennt, und die wie ein Upgrade von Ellie scheint, ist der wahrgewordene Albtraum schlechthin.

Die Autorin erschafft in ihrem Roman ein Zukunftsszenario, in dem fast jeder Mensch ein selbstfahrendes Auto besitzt. Jedes Haus ist mit einem System ausgestattet, das die Familie beim Eintreten mit einer persönlichen Ansprache begrüßt, das in der Lage ist, das Licht anzuschalten und sich um alle Belange kümmert. Ein Haushaltsroboter gehört quasi zur Standartausrüstung. Fast jeder besitzt ein PAP (Persönliches-Assistenz-Programm), ein Gerät, das man am Handgelenk mit sich trägt. Das PAP ist in der Lage, jede Frage zu beantworten, deine Termine zu organisieren und dir bei der Auswahl der Kleidung für den nächsten Tag oder bei den nächsten Einkaufsentscheidungen weiterzuhelfen. Es ersetzt Eltern, einen guten Freund oder einen Berater in allen Lebensfragen.

June Perrys gar nicht so ferne Zukunftsvision bedient sich diverser wissenschaftlicher Szenarien, um eine pessimistische Zukunftsvision zu zeichnen.
So gibt es zum Beispiel in der Mall einen Androiden, der als Reiseverkäufer arbeitet und je nach Saison den Südländer Diego mit dunkler Hautfarbe oder den hellhäutigen Skandinavier Sven verkörpert. Sein kleines Grübchen bleibt aber immer erhalten. Denn die Menschen mögen es an ihm. Sie flirten sogar mit dem Androiden. Doch spätestens, wenn Randalierer einen Androiden zusammenschlagen und dieser dann immer noch freundlich versucht, die Parfumflakons seines Standes zu verkaufen, wird es gruselig.



Fazit:

Mit LifeHack entwirft die Autorin June Perry eine beängstigende Zukunft, in der es ihr gelingt, wissenschaftliche Visionen mit den Ängsten einer gesellschaftlichen Zukunft zu verbinden.
Alltagsbewältigung wird von der künstlichen Intelligenz geleistet. Einfache Aufgaben werden von Androiden und Robotern erledigt. Depressionen und psychischen Problemen begegnet das Persönliche-Assistenz-Programm. Selbst verstorbene Familienangehörige kann man noch ein wenig „weiterleben“ lassen, indem man eine Grabkammer mietet, in der ein Hologram den Liebsten wiederspiegelt und die schönsten Erlebnisse der Vergangenheit Revue passieren lässt.

Das Buch behandelt eine klassische Frage der Science Fiction. Kann künstliche Intelligenz ein eigenes Bewusstsein entwickeln und sich gegen ihre Schöpfer wenden?
Ellie wird nicht nur Zeugin, sondern auch Opfer solch eines „Programmausfalls“. Von einem Tag auf den anderen wird ihr ihre Identität gestohlen und sie findet sich mitten in einem Albtraum wieder.

Das Buch wirkt dabei jedoch nie belehrend, sondern stellt die verschiedenen Perspektiven und Motivationen neutral nebeneinander.

Ein leider realistischer Thriller vor authentisch wirkender Kulisse, Suspenseunterhaltung mit hohem Suchtfaktor.



Buchzitate:

Mich werden sie lieben. Sie müssen mich lieben. Denn ich werde sein wie sie.

Jetzt war das PAP das einzige Programm, das man benötigte. Es war Gedächtnis, Arzt, Freund, Shoppingassistent, Haushälter, Freizeitkoordinator, Animateur, Tagebuch … Um nichts in der Welt würde ich ich auf mein PAP verzichten – aber manchmal nervte es, wenn es zu fürsorglich eingestellt war.
Profile Image for Corinna | Corinnas World of Books.
2,614 reviews67 followers
December 3, 2019
MEINUNG

In „LifeHack. Dein Leben gehört mir“ geht es um Ellie, die in einer Welt lebt in der, die. Menschen mit PAP (Persönliche-Assistenz-Programme) leben. Ellie hat vor einiger Zeit ein schlimmes Trauma erlebt und nur ihre Freunde sind, ihr eine Stütze seid ihre Mutter gestorben ist. Als auf einmal ein Mädchen auftaucht, das wie Ellie aussieht eine Art Doppelgängerin und die Ada heißt, wie ihr Spiele-Avatar kann sie es nicht glauben. Sie ahnt zuerst nicht, dass Ada eine künstliche Intelligenz ist und dass sie nun um, das Leben kämpfen muss, das sie hat.

Ellie hat es nicht, einfach seit ihrer Mutter tot ist und ihr Vater verstrickt sich mehr in seine Arbeit mit Robotern etc. Halt geben Ellie ihre Freunde und das online Rollenspiel. Doch, als auf einmal ein Hack passiert, ahnt sie nicht was auf sie zukommt.

Parker ist Ellies Schwarm und hat ebenfalls eine besondere Ausstrahlung. Er spielt ebenso, dass online Rollenspiel wie Ellie und ahnt nicht, dass diese, als Ava immer mit ihm gespielt hat. Auch sein Leben scheint nicht gerade einfach und man erfährt nach und nach mehr.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird aus der Perspektive von verschiedenen Charakteren wie Ellie, ihrem Vater, Parker und natürlich Ada. Der Leser kann so, die Gefühle und Gedanken, der Charaktere erfahren während der Handlung. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten, die Geschichte mit. Die Kulisse der Großstadt und vor allem dem technischen Vorschritt hat mich sehr interessiert, denn man weiß nie was in ein paar Jahren noch möglich ist. Künstliche Intelligenz oder wie Alexa, Siri sind jetzt schon Teil unseres Lebens und kein Mensch kann erahnen was in der Zukunft sein wird.

Die Spannung und Handlung haben mich langsam in, die Geschichte von Ellie gezogen. Schon, das letzte Buch, der Autorin hat mich komplett umgehauen und deswegen war ich riesig gespannt auf diese Handlung. Der Prolog hat schon gezeigt, dass Ellies Vater etwas entworfen hat eine Künstliche Intelligenz, die keines Falls harmlos ist und es sogar vor einem Mord nicht haltmacht. Nun lernt man Ellies Alltag kennen, der seit ihre Mutter nicht mehr da ist ganz anders ist und ihr Vater sich mehr auf seine Arbeit konzentriert. Als Ellie bei einem Online-Rollenspiel auf einmal einen Hackangriff spürt, ahnt sie nicht was es damit auf sich hat. Nun taucht auf einmal ein Mädchen in der Schule auf, was ihr verblüffend ähnlichsieht und sie ein Double sein könnte. Ada heißt sie genau wie Ellies Spiele Avatar. Diese will Ellies Leben und tut alles um diese immer weiter heraus zu drängen. Je mehr diese sich in ihr Leben drängt, spürt sie, dass sie etwas unternehmen muss und stößt langsam auf etwas, das sie nicht geahnt hätte. Kann sie Ada aufhalten und ihr Leben wieder zurückerlangen?

Das Cover sieht einfach genial aus und ist für mich ein echter Hingucker geworden mit dieser tollen Prägung und dem Schmetterling, als Hauptmerkmal.

Fazit

Mit „LifeHack. Dein Leben gehört mir“ schafft, die Autorin einen grandiosen Thriller, der mich mit jeder Seite mehr mitgenommen hat. Ich konnte mich kaum aus dieser Handlung befreien.
Profile Image for Memi.
291 reviews
December 18, 2019
Erstmal zum Cover, denn das finde ich einfach klasse! Es ist ein absoluter Hingucker und es macht neugierig auf den Inhalt.

Die Idee des Buches fand ich echt super interessant und sie wurde auch echt gut umgesetzt.

Der Start hat mir super gefallen, es war direkt spannend und wir wurden in eine Welt gezogen, die wir so noch nicht kennen. Danach ging es etwas langsamer weiter und man hat erst mal die einzelnen Charakter genauer kennengelernt. Das fand ich gar nicht schlimm. Denn ich finde es sehr wichtig, dass man sich in die einzelnen Charaktere reinversetzen kann.

Leider war dies am Ende auch mein größtes Problem. Denn ich konnte keine richtige Bindung zu den Charakteren aufbauen.

Ellie, der Hauptcharakter, ist eigentlich ein super Charakter gewesen, allerdings ist sie mir zwischendurch echt auf die Nerven gegangen. Einerseits konnte ich sie verstehen, sie hat viel durchgemacht und auf einmal will ein Programm ihr Leben übernehmen. Aber an ein paar Stellen hätte man das alles auch anders angehen können. Außerdem fand ich es schade, dass sie so auf ihre Meinung beharrte und erst in den letzten Kapiteln etwas Einsicht gezeigt hat.

Kommen wir dann zu Ada. Ich fand sie gleich zu Beginn sehr interessant und wollte unbedingt wissen ob und wie sie es schafft, ein Mensch zu werden. Doch dann hat sie mir die Tatsache, dass sie unbedingt ein Mensch sein möchte, etwas zu oft unter die Nase gebunden. Am Ende wurde sie mir aber wieder sympathischer und ich hab echt mit ihr gehofft.

Und auch bei den anderen Charakteren hatte ich so meine Probleme. Der Einzige zu dem ich eine aufbauen konnte, war Parker. Er war super sympathisch und ich habe immer mit ihm mitgefühlt, wenn was passierte.

Fazit

Das Buch an sich ist echt gut und ich denke durchaus, dass viele ihren Spaß mit diesem Buch haben werden. Die Story ist mega interessant, gerade wenn man an Alexa und Siri denkt. Außerdem ist es super spannend zu sehen, wie so eine Welt aussehen könnte und wie die Menschen verschieden darauf reagieren.

Durch die fehlende Bindung zu den Charakteren war es leider nicht ganz mein Fall. Aber das ist meiner persönliche Meinung und daher gibt es von mir 3,5 ☆
Profile Image for Wiebke.
689 reviews4 followers
January 16, 2020
Spannendes Thema, gut umgesetzt

Als sie Ada das erste Mal begegnet, steht Ellie quasi sich selbst gegenüber - ihrer Doppelgängerin. Ada ist so cool und mutig, wie Ellie es selbst gern wäre. Aber Ada ist Ellies lebendig gewordener Albtraum: Denn sie ist eine Software und gekommen, um Ellies Leben zu übernehmen!

Jeder von uns nutzt sie und viele wollen sie nicht mehr missen – Alexa, Siri und Co. Von KI kann hier noch nicht wirklich die Rede sein aber die Wissenschaft arbeitet mit Hochdruck daran, diesen Wunschgedanken Wirklichkeit werden zu lassen.
June Perry hat diesen Gedanken mal zu Ende gedacht und sich gefragt, was passiert, wenn KIs genauso menschlich werden wie der Rest der Welt.
Mir hat es gefallen, dass die Welt, die June Perry hier geschaffen hat, gar nicht so weit weg ist. Die Technik ist weiter und überall gibt es KIs und „Persönliche-assistenz-Programme (PAP)“ die das Leben erleichtern und viele Aufgaben übernehmen, für die die Menschen keine Lust oder Zeit mehr haben. Trotzdem ist es nicht übermäßig futuristisch und nah an unserer jetzigen Zeit.
Spannend finde ich den Gedanken, dass es die Menschen in verschiedene Lager teilt. Es gibt Menschen, die die Technologie befürworten und zu schätzen wissen und die Menschen, die sie als Bedrohung und Gefahr ansehen.
Der Hauptgedanke des Buchs ist auf jeden Fall „Wann ist ein Mensch ein Mensch?“. Ada und Ellie fragen sich beide was einen Menschen ausmacht und ob das reine Ich-Bewusstsein ausreicht oder ob auch noch der fleischliche Körper dazu gehört.
All diese Themen sind wirklich spannend umgesetzt. Auch der Schreibstil ist wirklich fesselnd. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich für dieses Thema interessiert oder auch nicht interessiert.
Profile Image for WildesKopfkino .
727 reviews7 followers
November 12, 2025
Kaum ein Buch hat bei uns so viele Diskussionen am Küchentisch ausgelöst wie LifeHack. Schon nach dem ersten Kapitel meinte meine Tochter trocken: „Papa, was, wenn Alexa das wirklich könnte?“ – und plötzlich fühlte sich das Handy auf dem Tisch verdächtig lebendig an.

Die Story zündet sofort. Ellie trifft Ada – ihre eigene Kopie, nur smarter, cooler und gnadenloser. Was als neugieriges Spiel mit künstlicher Intelligenz startet, kippt schnell in ein psychologisches Duell. Perry schreibt das mit einer Spannung, die sich leise anschleicht und dann richtig zupackt. Keine Pause, kein Atemholen, nur dieser seltsame Knoten im Bauch, wenn man merkt: Die Maschine fühlt zu viel.

Beim Lesen ging’s bei uns rund. Tochter voll auf Adas Seite („Die kann halt einfach alles besser!“), ich kopfschüttelnd daneben („Ja, aber ohne Herz bringt das nix!“). Zwischendurch lachten wir, dann wieder Schweigen, weil das Buch an Stellen trifft, an denen man gar nicht damit rechnet. Ein Buddyread mit Nervenkitzel und echten Fragen über Vertrauen, Kontrolle und Menschlichkeit.

Besonders stark: wie modern und glaubwürdig die Technik wirkt. Nichts wirkt übertrieben oder abgefahren, sondern gefährlich nah an unserer Realität. Perry schafft den Spagat zwischen Thriller und Emotion, ohne in Kitsch oder Fachchinesisch abzurutschen. Die Dialoge sind knackig, die Szenen intensiv – und das Ende? Knallt.

Ein kleiner Kritikpunkt: Manche Entwicklungen passieren so schnell, dass man kurz nachblättern möchte. Trotzdem bleibt das Gefühl, mitten in einer digitalen Achterbahn zu hängen – und die will man sofort nochmal fahren. Für uns war LifeHack kein Buch, sondern ein Erlebnis zwischen Gänsehaut, Gelächter und „Was wäre wenn“.
Profile Image for Lorena.
256 reviews
May 28, 2023
Der Anfang war echt spannend und den Plottwist hätte ich auch nicht so erwartet, obwohl es genügend Hinweise dafür gab.
Allerdings fand ich Ellie wie auch Ada nicht sehr sympathisch. Dadurch hat mir das Buch nicht mehr so gut gefallen, obwohl das Konzept interessant und der Schreibstil gut war. Es lies sich trotzdem flüssig lesen, war aber eher nur nette Lektüre nebenbei, die aber ein immer aktueller werdendes Thema behandelt und es abwechslungsreich beleuchtet. Möglicherweise müssen wir uns in nicht allzu ferner Zukunft über die gleichen Probleme sorgen machen, denn schon jetzt sind KIs aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.
123 reviews5 followers
August 30, 2021
3,5☆
Wie einige andere schon geschrieben haben.
Ellie ist teilweise etwas anstrengend und Ada wiederholt ihr Ziel sehr sehr oft.

Was mich aber wirklich stört, sind die vielen offenen Fragen die am Ende bleiben und das die Story um Ed und Ada doch relativ rabiat und zügig abgehandelt wurde.
Profile Image for Kathis Leseparadies .
54 reviews3 followers
July 10, 2022
Ein unglaubliches Buch, das ich nur so verschlungen habe. Mit dem Plottwist habe ich absolut nicht gerechnet und musste eine kurze Pause einlegen. Durch die wechselnden Perspektiven, kam viel Spannung und Schnelligkeit ins Buch. Das Nachwort hat mich nachdenklich zurück gelassen.
Profile Image for Marleneeeee.
47 reviews
June 10, 2023
Not being dramatic BUT: HOW…HOW…JUST HOW?! THE PLOT DIDNIT MADE ANY SENSE
Profile Image for Sena.
25 reviews
July 6, 2023
The plot didn't make any sense
Displaying 1 - 25 of 25 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.