In seiner ebenso fundierten wie fesselnden Romanbiographie »Und morgen eine neue Welt« fächert Bestsellerautor Tilman Röhrig (u.a. »Riemenschneider«, »Die Könige von Köln«, »Der Sonnenfürst« und »Caravaggios Geheimnis«) die entscheidenden Jahre im Leben Friedrich Engels auf, dessen Geburtstag sich im Jahr 2020 zum 200. Mal jährt.
Zeitlebens ist Friedrich Engels ein Mann voller Widersprüche. Er ist Gelehrter und Revolutionär, Frauenheld und Fabrikant. Erfolgreich führt er die Fabrik seines Vaters in England und ist dennoch einer der großen Vordenker des Kommunismus. Für Karl Marx war er nicht nur enger Freund und Impulsgeber für dessen Werk, sondern auch unverzichtbarer Mäzen. Durch die Irin Mary Burns lernt Friedrich Engels das elende Leben der Arbeiter kennen – und findet in ihr die Liebe seines Lebens.
»Geschickt vermischt Tilman Röhrig auf anschauliche und ungemein lebenspralle Art Dichtung und Wahrheit.« Aachener Zeitung (über »Die Könige von Köln«)
»Abermals ein strahlend-unterhaltsamer Historienroman. Die Mischung aus historisch fundiertem Hintergrund und kurzweiliger Phantasie macht den Roman zu einer niveauvollen Lektüre. Und dass Tilman Röhrig zudem ein Meister des geschliffenen Wortes und der präzisen Formulierung ist, steigert das Lesevergnügen zudem sehr nachhaltig.« Westfalenpost (über »Der Sonnenfürst«)
Tilman Röhrig, geboren 1945, lebt in der Nähe von Köln. Der ausgebildete Schauspieler ist seit über drei Jahrzehnten als freier Schriftsteller tätig. Die größten Erfolge brachten ihm seine historischen Romane, die allesamt Bestseller und vielfach übersetzt wurden. Für sein literarisches Werk erhielt der Autor, dessen lebendige Lesungen begeistern, zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Großen Kulturpreis NRW.
Naja....historisch wirklich interessant konnte mich insgesamt weder die Handlung noch der sperrige Schreibstil überzeugen....Eigentlich wirklich schade...!
Geschildert wird die Zeit zwischen den Jahren 1847 und 1851, in der die Freunde Engels und Marx ihre revolutionären Ideen entwickeln. Doch die Armut und das alltägliche Leben der zwei Vordenker ist kompliziert....und auch in Sachen Liebe steht es nicht zum Besten....
Vor allem das offene Ende des Romans hat mich so garnicht befriedigt....Eigentlich müsste es noch einen weiteren Teil der Geschichte geben.... Ob ich diesen allerdings lesen würde....das müsste ich mir noch schwer überlegen....
Klarer Fall von: kann man lesen....muss man aber nicht....!
Leider gefiel mir der Schreibstil wenig und auch die seltsame Wiedergabe von Gedanken der Protagonisten hat mich immer wieder aus meinem Lesefluss gerissen.
Viele Kapitel erscheinen für den Handlungsverlauf nicht wichtig und könnten weggelassen werden.
Das Ende scheint so, als ob der Autor einfach nicht mehr weiter wusste oder keine Lust mehr hatte. Sehr lieblos.