Otaku sein ist mehr, als sich zu verkleiden – es ist ein Lebensgefühl. Zehntausende Jugendliche in Deutschland tauchen tief ein in die fremde und faszinierende Welt der japanischen Popkultur, zu der Manga ebenso gehören wie Anime und Cosplay. Doch wie sagt man seinen Eltern, dass man ein Otaku ist? Was erwartet einen Cosplayer auf einer Anime-Covention? Was verraten die Kostüme über die Menschen, die sie tragen? Und was passiert, wenn ein Otaku einen anderen datet? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Amir Yahari, auf YouTube besser bekannt als Kurono, in seinem Buch. In sehr persönlichen Geschichten gibt er einen tiefen Einblick in sein Leben als Anime-Fan.
Vielen Dank, NetGalley, für das kostenlose Rezensionsexemplar von diesem Buch. Die Meinung, die ich hier vertrete, ist meine ganz persönliche Meinung.
Ich würde dem Buch 4,5 von 5 Sternen geben. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht wusste, wer Kurono ist und habe auch bisher keines seiner YouTube-Videos geschaut, aber ich mag den Humor von Amir und das Buch liest sich sehr einfach und mit viel Schmunzeln. Die Kapital (unterschiedliche Themenbereiche aus dem Leben eines Otaku) sind sehr gut gewählt. Obwohl Anime für mich noch relatives Neuland sind--ich lese aber Manga--fand ich die Metaphern mit den Charakteren aus den unterschiedlichen Anime klasse und interessant. Ich habe sogar während des Lesens ab und zu nach den Trailern zu einigen der Anime, die Amir erwähnt, gegoogelt und diese angeschaut. Wenn jetzt noch ein Editor über die Grammatik an manchen Stellen schaut, dann ist dieses Buch wirklich ein gutes Buch sowohl für diejenigen, die Otaku sind und sich nicht verstanden fühlen, als auch für solche wie mich, die von Anime nicht wirklich was verstehen, es aber interessant genug finden, um ein Buch zu diesem Thema zu lesen. Two Thumbs up, Amir!!
Ehrlich gesagt nicht meine Art von Humor, und ich bin mir ziemlich sicher, dass er bei seinen "Wortspielen" gar nicht genau weiß, mit welchen Begriffen er da hantiert. Sollte dem doch so sein, ist es einfach nicht lustig.
Buchtitel: Otaku Stories: Aus dem Leben eines Anime-Fans Autor: Amir Yarahi Verlag: Ullstein Buchverlag ISBN: 9783960170549 Ausgabe: E-Book Erscheinungsdatum: 28.02.2020
Inhalt: Otaku? Was ist das eigentlich? Sind das nicht nur die, die sich immer so seltsam verkleiden? - Nein, genau das ist es eben nicht! Es ist viel mehr als nur das und genau das beschreibt Amir Yarahi in seinem Buch mit mehreren kurzen Geschichten aus seinem Leben, die mit Vorurteilen aufräumen sollen und über das Leben als Otaku aufklären sollen. Der Youtuber, der besser als Kurono bekannt ist, bringt einem eben jene für manche unergründliche Welt näher.
Meinung: Der Titel des Buches hatte mich direkt angesprochen. Ich liebe Animes und Mangas. Dann auch noch einen so tiefen Einblick in das Leben eines doch recht erfolgreichen Youtubes zu einem Thema, das mich echt interessiert, zu bekommen, das war wirklich spannend. Die Geschichten waren auch richtig witzig und jede einzelne auf ihre eigene Art und Weise. Dazu kommt, dass mit den Geschichten einige Vorurteile gegenüber Otakus angesprochen werden und der Autor darüber aufklärt, wie es denn nun wirklich ist. Ich habe mich auf jeden Fall köstlich unterhalten und bei den Stories zeitweise mehr als nur geschmunzelt.
Fazit: Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, nicht nur an Otakus, da wirklich auch Aufklärungsarbeit geleistet wird.
Was soll ich sagen...ich habe das Buch einfach geliebt! Ich bin weder ein totaler Anime/Manga Muffel, noch ein richtiger Otaku! Aber dennoch...ich kam absolut auf meine Kosten! Das Buch ist toll und mit viel Liebe geschrieben. Es ist witzig, teilweise echt ergreifend und gefühlt hört man erst auf zu lesen wenn man durch ist! Ein Muss für jeden Anime/Manga Fan, aber auch eine große Empfehlung für jeden Leser der sich mal in neue Gewässer wagen möchte. Ein Buch für Zwischendurch, welches einem definitiv ein Lächeln auf die Lippen zaubern wird!
Ich wollte eigentlich nur reinlesen, rein aus Neugier. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Kurono auch nur ein halbwegs vernünftiges Buch schreiben könnte. Aber so schlimm war es nicht. Ich hab zwischendurch immer wieder laut gelacht. Aber bei manchen Stellen konnte ich mir auch genau vorstellen, mit welcher Betonung er das sagen würde und das machte es irgendwie noch witziger 😂