Mehr als 3000 Jahre in der Zukunft: Längst verstehen sich die Menschen als Terraner, die ihre Erde und das Sonnensystem hinter sich gelassen haben. In der Unendlichkeit des Alls treffen sie auf Außerirdische aller Art. Ihre Nachkommen haben Tausende von Welten besiedelt, zahlreiche Raumschiffe fliegen bis zu den entlegensten Sternen.
Perry Rhodan ist der Mensch, der von Anfang an mit den Erdbewohnern ins All vorgestoßen ist. Nun steht er vor seiner vielleicht größten Herausforderung: Die Rückkehr von seiner letzten Mission hat ihn rund 500 Jahre weiter in der Zeit katapultiert. Eine Datensintflut hat fast alle historischen Dokumente entwertet, sodass nur noch die Speicher der RAS TSCHUBAI gesichertes Wissen enthalten.
Was sich seitdem ereignet hat, ist Perry Rhodan bisher nahezu unbekannt, da es zu fast allem mehrere unterschiedliche Aussagen und Quellen gibt. Nun ist er im Solsystem angekommen, in dem die Erde durch einen sehr ähnlichen Planeten ausgetauscht wurde mit einer eigenen Bevölkerung, den fünfäugigen Ayees. Dort erhält er EYSHUS GESCHENK …
Wer gedacht hat, dass nach der Enthüllung im letzten PR-Band, dass sich hinter dem Orakel der Ayees, Eyshu, nämlich NATHANS Tochter YLA verbirgt, endlich mehr über das Geheimnis des Verschwindens der Erde und Mond enthüllt wird, hat sich geirrt. YLA weiß nämlich auch nicht viel mehr als Rhodan und Bully, auch sie hat ihre Erinnerungen verloren bzw. sie wurden korrumpiert, sie glaubt sogar, dass sie aktuell noch immer manipuliert wird. Leo Lukas fabrizierte hier wieder einen durchweg lesenswerten Roman, ohne dass es zu großen Enthüllungen kam. Er schafft es aber, die Ayees als durchweg symphatische Genossen darzustellen, wobei anzumerken ist, dass die parapsychische Beeinflussung YLAs durch eine Ayee-Sekte durchgeführt wurde, selbst die Shoijona der Ayees wußte nichts davon. Das Rätsel der Cairaner wird dabei immer geheimnisvoller, waren sie nun schon vor dem Raptus-Ereignis in der Milchstraße oder kamen sie erst Jahrzehnte danach an und warum gebärden sie sich als Beschützer der Ayees und des gesamten, ehemaligen Solsystems ? Dass Rhodan von YLA schließlich an ein Gehirnfragment eines Thesanits bekam, das könnte sich für später noch als ein wichtiges Artefakt erweisen. Fazit: ein routiniert geschriebner, nicht unspannender Roman, gute Charakter-Beschreibungen, aber keine großen Enthüllungen...
Арка планеты Ия подходит к концу в самый нужный момент. Это было приятное путешествие по Земле, которая не была Землёй (это сложно объяснить, не спрашивайте), и теперь Родана и его друзей будут ждать новые трудности, правда, пока не совсем понятно, какие именно. Хороший роман, который вряд ли сильно запомнится, но в пересказе арки сыграет свою роль.
Da passte einiges gut zusammen. Das Volk der Aye und der Cairaner, die beide langsam nahbarer werden. Perrys kluge Rolle. Das vorsichtige und doch nicht nervtötend hingezogene Aufdecken einiger Geheimnisse. Ein bisschen abrupt und unschlüssig dann das Ende. Das ist wohl der Heftlänge geschuldet. Insgesamt sind sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte des Romans auch zu gutem Teil dem Exposé des Zyklus geschuldet.
Zu den nervigen Teilen daran zählt leider weiter Tenga mit seinen Allüren und der "Schote". Er ist und bleibt ein unwürdiger und schlecht umgesetzter Ersatz-Gucky. Bitte einfach streichen diese Figur. Wie viel Potenzial da für eine moderne Erzählung verloren geht, dass man wieder Platz für Zoten und Gehässigkeiten geschaffen hat mit Tenga, fast tragisch.
Mir hat der Schreibstil in diesem Roman nicht so ganz zugesagt. Zum einen war es etwas "zerhackt", dadurch, dass innerhalb der Kapitel sehr viele kurze Abschnitte vorhanden sind. Zum anderen bin ich immer wieder über die Dialoge gestolpert, die im Wechsel als direkte Rede und indirekte Rede geschrieben waren. Das empfand ich irgendwie unrund.
Die Story ist durchaus gelungen, allerdings hat sich Iya so langsam auch erschöpft und es ist gut, dass dieser Handlungsstrang nun scheinbar einen Abschluss gefunden hat.
Insgesamt ein ordentlicher Perry, aber kein überragender.